Geben Sie Ihren Suchbegriff ein.
Aktien USA
Aktien Europa
Aktien Schwellenländer und Osteuropa
Aktien Asien
Devisen- und Rentenmärkte
Rohstoffe
Spezialthemen
 Unsere Philosophie
 Unser Service
 Kontaktieren Sie uns
 Newsletter - KW 28/2010
 Newsletter - KW 22/2010
 Newsletter - KW 21/2010
 Newsletter - KW 20/2010
 weitere ..
Newsletter - KW 16/2010
Aktien USAAktien EuropaAktien Schwellenländer und OsteuropaAktien AsienDevisen- und RentenmärkteRohstoffeSpezialthemenNewsletterarchiv

Newsletter - KW 16/2010

Aktien Europa

(finanzinfo-service.de) Die vergangene Börsenwoche war keinesfalls von Langeweile geprägt. Aus dem Wochenende nahm man noch die Sorgen wegen der Klage der US-Börsenaufsicht gegen Goldman Sachs mit und das Flugverbot in Europa dämpfte zusätzlich die Stimmung. Gute Unternehmens- und Konjunkturdaten aus den USA bildeten aber bereits am Montag ein Gegengewicht zur schlechten Laune. (Besonders Bankenwerte konnten im Laufe der ganzen Woche positiv überraschen.) So blieben die Verluste zum Wochenstart im Rahmen. Dienstag und Mittwoch standen die meist positiven Unternehmenszahlen im Fokus der Berichterstattung, unterstützt von einem überraschend guten ZEW-Index. Für steigende Kurse in Europa konnte dies aber nur am Dienstag sorgen. Am Mittwoch wirkten sich die ständig steigenden Risikozuschläge für Staatsanleihen aus Athen bereits verdunkelnd am Börsenhimmel aus. Griechenland war an den Märkten auch das beherrschende Thema bis zum Wochenende. Nachdem die Rendite einer zweijährigen Staatsanleihe der Helenen auf über 10% gestiegen war, nahmen auch die Aktienmärkte wahr, dass es für die Griechen nun endgültig ernst wird. Von Gewinnmitnahmen berichteten die Marktteilnehmer. Die Meldung, dass Griechenland nun die Hilfe der EU und des IWF in Höhe von 45 Mrd. Euro beantragt hat, beruhigte die Märkte am Freitag schnell wieder. Sorgen über weitere Probleme, z.B. in Portugal, wurden zwar geäußert, konnten aber besonders den Dax nicht hindern, einen fulminanten Schlusssprint in Richtung Wochenende hinzulegen. Angefeuert wurde er hierbei von einem überraschend hohen Ifo-Index, der seinen Stand von "vor Lehmann“, als die Welt noch in Ordnung war, wieder erreichen konnte. Auf Wochensicht konnte der Dax so 1,27% zulegen und liegt nun seit Jahresanfang mit rund 5% im Plus. Weniger gut stellt sich die Lage auf Basis des Euro Stoxx 50 für Aktien aus dem ganzen Euroraum dar. Der Index verlor in dieser Woche ein gutes Prozent und liegt im Jahresverlauf mit 1,6% im Minus.

Regierung erwartet moderates Wachstum
Wie auf der Finanzseite der am Mittwoch FAZ berichtet wird, hat die Bundesregierung ihre Prognose für das deutsche Wirtschaftswachstum von 1,2% auf 1,4% in diesem Jahr und 1,6% in 2011 erhöht. Dieses Jahr werde das Wachstum vom Export getragen, im nächsten Jahr erwartet die Regierung einen zusätzlichen Impuls durch die Binnennachfrage. Ein ?kleines Jobwunder? sei am Arbeitsmarkt zu erkennen. Die Arbeitslosigkeit werde in diesem Jahr deutlich weniger ansteigen als ursprünglich befürchtet und 2011 stabil bleiben. Wirtschaftsminister Brüderle erwartet ebenfalls einen Anstieg der Einkommen:Zitat: " Diese robuste Entwicklung eröffne gute Perspektiven für die Einkommen der Arbeitnehmer. Deren Nettoeinkommen dürften 2010 voraussichtlich um 2,5 Prozent steigen - dies wäre mehr als in den vergangenen neun Jahren."[Quelle online lesen..]

Griechenland beantragt Finanzhilfe von EU und IWF
Nachdem im Laufe der Woche die Risikoaufschläge für griechische Staatsanleihen fast täglich neue Rekordhöhen erreichten, zog die griechische Regierung am Freitag die Reißleine und beantragte die vereinbarten Finanzhilfen bei der EU und dem IWF. Zuvor hatte Eurostat das Staatsdefizit Griechenlands von 12,7 auf 13,6% nach oben korrigiert. Eine Refinanzierung über die Kapitalmärkte war zu diesen Bedingungen nicht mehr bezahlbar, wie beispielsweise die Nachrichtenagentur Dow Jones auch finanznachrichten.de berichtet.[Quelle online lesen..]

Die griechische Zeitbombe
Ein Team von ftd-Redakteuren beschäftigt sich mit einem Katalog von neun Fragen rund um die Griechenlandhilfe. Sie erläutern die Hintergründe und beantworten z.B. die Fragen, ob das Rettungspaket ausreiche und wie es nach 2013 weitergehen könnte. Auch die Frage der ?Ansteckungsgefahr? wird behandelt. Man kommt zu dem Schluss, das Portugal am stärkten gefährdet ist, von einer Ansteckung Griechenlands aber die größte Gefahr für die Eurozone ausgehe. Der Artikel erläutert die Hintergründe sehr gut, zeigt aber deutlich, dass die Probleme mit diesem Schritt der griechischen Regierung noch lange nicht gelöst sind und viele wichtige Fragen letztlich noch offen bleiben. Wir empfehlen aufgrund der Komplexität die Lektüre des Originalartikels.[Quelle online lesen..]

Dax-Chartanalyse: Handelsspanne bildet sich aus
Der Charttechnikexperte der ftd, Andreas Büchler beginnt seine Analyse vom Freitag Vormittag mit dem Satz:Zitat: " Am Markt kristallisiert sich eine Seitwärtsbewegung zwischen 6140 und 6310 Punkten heraus. Ein Ausbruch könnte aufschlussreich werden."Sollte der Dax diese Spanne nach unten durchbrechen, befände sich der nächste Widerstand im Bereich um 6.040 Punkte. Bei einem Ausbruch nach oben ?wäre der Weg bis mindestens 6400 Zähler frei.? Ansonsten ergebe sich das gleiche Bild wie in den letzten Wochen. Grundsätzlich ist der Markt überkauft und eine Korrektur wäre zu erwarten. Der übergeordnete langfristige Aufwärtstrend bliebe aber in Takt, wenn die Marke von 5.130 Punkten nicht unterschritten werde. Nach oben sei unter diesem Aspekt Platz bis 7.250 Punkte.[Quelle online lesen..]


Aktien Nord-Amerika

(finanzinfo-service.de) Die US-Börsen zeigten in dieser Woche einen wesentlich ruhigeren Verlauf, als ihre Pendants in Europa. Der Trend zu einer wesentlich geringeren Volatilität (Schwankungsanfälligkeit) der US-Börsen setzt sich weiter fort. Die Tagesbewegungen bleiben meist deutlich unter der Marke von einem Prozent, wohingegen die europäischen Indizes auf Tagesbasis oft Schwankungen zwischen einem und zwei Prozent an den Tag legen. Der Dow Jones konnte in dieser Woche jeden Handelstag mit einem Plus abschließen, der Nasdaq musste nur am Montag ein kleines Minus verkraften. Die Unternehmenszahlen sorgten für gute Stimmung an der Wall Street, was die Sorgen wegen Griechenland mehr als nur kompensierte. Unternehmen aus verschiedensten Branchen meldeten Gewinne über den Analystenerwartungen. Besonders hervorgehoben wurden in den Berichten Goldman Sachs, Citicorp und Apple. Am Freitag gab es zusätzlich noch lang ersehnte gute Nachrichten vom US-Immobilienmarkt. Die Zahl der verkauften Eigenheime legte im März zum Vormonat um 26,9 Prozent zu. Es war der stärkste Anstieg seit April 1963. Marktteilnehmer äußerten aber im Handelsblatt, dass der Markt eine gewisse Müdigkeit aufweise und dringend weitere Hinweise auf eine Besserung der Konjunktur benötige. In dieser Woche reichte es trotz der Müdigkeit zu Gewinnen von 1,7% (Dow Jones) bzw. 2% (Nasdaq). Seit Jahresbeginn liegen diese Indizes mit 7,4% (Dow Jones) bzw. 11,5% (Nasdaq) im Plus. Für den Anleger aus dem Euroraum erhöhen sich diese Gewinne noch um rund sechs bis sieben Prozent durch den Währungsgewinn des US-Dollar.

Tobias Bayer - Klein-Athen in Illinois
Der ftd-Redakteur Tobias weist in einer Kolumne darauf hin, dass die Finanzmärkte bei der aktuellen Bewertung des Euro-Dollar Kurses auf einem Auge blind sind. Sie sehen zwar die Probleme der EU mit Griechenland und die möglichen Gefahren durch finanzielle Probleme weiterer südeuropäischer Länder, nehmen aber nach Bayers Meinung die Haushaltsprobleme einiger großer US-Staaten nicht wahr:Zitat: " Die Hellenen stehen mit stolzen 12,9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts in der Kreide. New York und Illinois kommen auf Fehlbeträge von 17 und 50 Prozent, gemessen an ihren Einnahmen. Die Maßzahl ist zwar nicht direkt vergleichbar, illustriert aber, wie mau die Finanzlage mehrerer US-Staaten ist."Diese Tatsachen würden weder in den Ratings der Agenturen für diese Bundesstaaten wiedergegeben, noch seien sie in den aktuellen Wechselkursen berücksichtigt. In letzter Konsequenz würden die finanziellen Probleme der Kommunen und Staaten im US-Haushalt landen, was zu einer weiter ausufernden Staatsverschuldung führen würde. Bayer erwartet als Folge eine steigende Inflation. Auch Kursverluste bei US-Staatsanleihen seien dementsprechend möglich.[Quelle online lesen..]

ECONOMICS/US: Frühindikatoren steigen stärker als erwartet
Wie die schweizer Handelszeitung berichtet, ist der vom US-Wirtschaftsforscher ?Conference Borard? errechnete Sammelindex der Frühindikatoren für die US-Wirtschaft im März um 1,4% gestiegen. Erwartet worden war ein Anstieg um 0,9%. Der Anstieg für den Vormonat wurde von 0,1 auf 0,4% nach oben revidiert.[Quelle online lesen..]

Trügerische Gewinne
In ihrem Leitartikel vom Dienstag warnt die ftd vor einem zu oberflächlichen Blick auf die aktuell sehr guten Ergebnisse der US-Banken. Diese Gewinne seien hauptsächlich im Eigenhandel erwirtschaftet worden und durch die besonders günstigen Kapitalbeschaffungsmöglichkeiten in Folge der Finanzkrise begünstigt. Dadurch kämen ungewöhnlich hohe Emissions- und Handelsvolumina bei den Staatsanleihen, was ebenfalls sehr einträgliche Geschäfte für die Banken seien. Man dürfe aber diese außergewöhnlichen Gewinne nicht auch in der Zukunft erwarten, da diese Sondersituationen bald enden würden. Hinzu käme die Tendenz der politisch Verantwortlichen, den Eigenhandel von Banken zu verbieten. Beim Blick auf das dann noch verbleibende ?traditionelle? Bankgeschäft mit Privat- und Firmenkunden, fiele in erster Linie der Berg an faulen Krediten auf, den die Institute noch vor sich her schieben würden. Weiteres Ungemach drohe von den sich bereits abzeichnenden Problemen am Markt für Gewerbeimmobilien.[Quelle online lesen..]

Das eingepreiste Wirtschaftswunder
Ein Autor der FAZ erwartet an den Aktienmärkten einen Seitwärtstrend. Aus seiner Sicht ist in den aktuellen Kursen ein Wirtschaftswunder eingepreist. Die Aussichten vieler US-Unternehmen würden dies aber nicht wiedergeben und schon gar keine noch besseren Entwicklungen versprechen, was für weiter steigende Kurse nötig sei.


 FINANZINFO-SERVICE.de
 Startseite
 AGB
 Impressum
 Datenschutz
 Sicherheit