Geben Sie Ihren Suchbegriff ein.
Aktien USA
Aktien Europa
Aktien Schwellenländer und Osteuropa
Aktien Asien
Devisen- und Rentenmärkte
Rohstoffe
Spezialthemen
 Unsere Philosophie
 Unser Service
 Kontaktieren Sie uns
 Newsletter - KW 28/2010
 Newsletter - KW 22/2010
 Newsletter - KW 21/2010
 Newsletter - KW 20/2010
 weitere ..
Newsletter - KW 13/2010
Aktien USAAktien EuropaAktien Schwellenländer und OsteuropaAktien AsienDevisen- und RentenmärkteRohstoffeSpezialthemenNewsletterarchiv

Newsletter - KW 13/2010

Aktien Europa

(finanzinfo-service.de) In der Karwoche beherrschte gute Laune die europäischen Börsen ohne, dass dafür konkrete Gründe angeführt wurden. Zwar wiesen einige Indikatoren auf eine verbesserte Konjunktur hin, es gab aber auch weniger gute Nachrichten, z.B. vom US-Arbeitsmarkt, die in anderen Wochen für Kursverluste hätten sorgen können. So führte der allgemeine Optimismus zu einem Wochengewinn im Dax von rund 1,9%. Seit Jahresbeginn liegt der Dax somit um mehr als viereinhalb Prozent im Plus. Der Euro Stoxx 50 konnte dem Jahr 2010 erst in dieser Woche ein positives Vorzeichen verpassen. Nach einem Wochenzuwachs von 1,3% liegt der europäische Auswahlindex nun seit Jahresbeginn bei einem Plus von 0,4%. Am Mittwoch dieser Woche endete auch das erste Quartal dieses Jahres. Dieses Quartal war nun wirklich nichts für schwache Nerven. In der ersten Woche noch schienen die Kurse in das neue Jahr stürmen zu wollen, um dann von den Liquiditätsproblemen Griechenlands jäh gestoppt zu werden. Es folgten fünf schwache Wochen, in welchen die Indizes Verluste bis in den zweistelligen Bereich hinein erlitten. Ab der zweiten Februarwoche setzte sich an den Märkten die Ansicht durch, dass es nicht zu einer erneuten globalen Krise kommen wird und die Aktienkurse begannen sich zu erholen. Bis zum Quartalsende konnten der Dax mehr als 13% und der Euro Stoxx 50 mehr als elf Prozent zulegen und die Hoffnungen der Anleger auf ein positives Aktienjahr erhielten neue Nahrung.

Ist die Krise jetzt zu Ende"
Der FAZ-Redakteur Carsten Knop analysiert die aktuelle Lage in der deutschen Konjunkturlandschaft. Er stellt fest, dass sich ein "diffuses Bild“ abzeichnet. Während einige Unternehmen nach den herben Rückschlägen in 2009 deutliche Besserungsanzeichen verspüren, ist der Weg der Konjunkturerholung für andere sehr holprig. Unter dem Strich sei entscheidend, ob die Firmen auf dem asiatischen Markt tätig seien und von dessen Dynamik profitieren könnten. Die Geschäfte in Europa und den USA seien weiterhin schwierig. Verbesserungen der Gewinnlage seien hier nur durch Kostensenkung und Effizienzsteigerung möglich. Wachsende Umsätze könnten nur Unternehmen erwarten, welche eine gute Position auf dem asiatischen Markt hätten oder in den wenigen auch in Europa interessanten Branchen, wie z.B. der für Gesundheitsprodukte, aktiv sind.[Quelle online lesen..]

Dax-Chartanalyse: Erste Unterstützung hält erneut
Wie Andreas Büchler in der ftd feststellt, sind die mittel- bis langfristigen Aussichten des Dax aus charttechnischer Sicht sehr gut. Der nächste Widerstand von Bedeutung sei erst bei 7.150 Punkten zu erkennen. Kurzfristig sei wegen einer sich abzeichnenden überhitzung mit einer Korrektur zu rechnen, allerdings aufgrund fehlender Widerstandslinien von Bedeutung keine Prognose gemacht werden, auf welchem Niveau diese einsetzen könnte. Gefahr für den aktuellen Aufwärtstrend bestehe erst, wenn der Index unter 5.130 Punkte fallen sollte.[Quelle online lesen..]


Aktien Nord-Amerika

(finanzinfo-service.de) Auch in den USA überwog in dieser Woche der Optimismus. Allerdings ist seit einigen Woche festzustellen, dass die Ausschläge der Kurse bei US-Aktien deutlich geringer sind, als bei europäischen Dividendenpapieren. Dies führte in dieser Woche zu einem Plus von 0,7% des Dow Jones und 0,3% des Nasdaq Comp.. Auf Jahressicht liegen diese beiden Indizes in Landeswährung mit 4,8% (Dow Jones) und 5,9% (Nasdaq) im Plus. Als Euroanleger konnte man zwischen 5,1% und 6,3% mehr mit diesen Indizes verdienen. Blickt man auf das am Mittwoch beendete erste Quartal zurück, hat sich die geringere Volatilität (Schwankungsanfälligkeit) von US-Aktien positiv für den Anleger ausgewirkt. In der schlechten Phase verloren die Werte an der Wallstreet "nur“ vier bzw. 5,6%. Als Euroanleger blieb man aufgrund der Gewinne des US-Dollar gegenüber dem Euro sogar die meiste Zeit im positiven Bereich. Der Dow Jones schloss das Quartal mit einem Gewinn von 4,1%. Rechnet man die Währungsgewinne hinzu, erzielte der Euroanleger mit amerikanischen Standardwerten ein Plus von gut zehn Prozent. Mit dem Nasdaq Composite wurden auf Eurobasis sogar fast zwölf Prozent verdient. In Landeswährung legte der Tech-Index im ersten Quartal 5,7% zu.

US-Verbraucher hoffen auf Jobwende
über gute Daten zur Konjunkturentwicklung berichtete die ftd am Dienstag. Aufhänger war das vom privaten Anbieter "Conference Board“ festgestellte Verbrauchervertrauen, das im März von 46,4 auf 52,5 Zähler gestiegen war und so über den Erwartungen der Volkswirte (51) lag. Wie es hieß, erwarten die US-Verbraucher eine erste leichte Verbesserung der Situation am Arbeitsmarkt, was sich positiv auf den wichtigen US-Konsum auswirken sollte. Auch vom Immobilienmarkt gebe es im Bereich der Wohnimmobilien leichte Anzeichen ein Besserung. Möglicherweise bevorstehende Steigerungen bei den Hypothekenzinsen seien jedoch eine nennenswerte Gefahr für diesen Aufwärtstrend.[Quelle online lesen..]

US-Arbeitsmarkt setzt positives Zeichen
Wie das Handelsblatt berichtet, hat der US-Arbeitsmarkt in März die Trendwende hin zum Positiven geschafft. Im letzten Monat des ersten Quartals wurden 162.000 neue Stellen geschaffen, was einen der stärksten Zuwächse der vergangenen Jahre bedeutet. Der weitere Weg sei allerdings noch ?holprig?, da sowohl die Zahl der Teilzeitverträge, als auch die der Langzeitarbeitslosen (wie der Redakteur Tobias Bayer in einem anderen Artikel beschreibt) zugenommen hat. Der Autor weist auf die besondere Bedeutung des US-Arbeitsmarktes für die weltweite Konjunktur hin, das der aus dieser Sicht sehr wichtige US-Konsum stark mit den Arbeitsmarktdaten zusammen hänge.[Quelle online lesen..]


Aktien Asien

(finanzinfo-service.de) In dieser Woche konnte sowohl der japanische Aktienmarkt (Nikkei 225: +2,6%), als auch die Börse in Hong Kong (Hang Seng: +2,3%) vom allgemeinen Konjunkturoptimismus profitieren. Betrachtet man das erste Quartal diesen Jahres, welches am Mittwoch dieser Woche endete, haben sich diese beiden Aktienmärkte jedoch sehr unterschiedlich entwickelt. Obwohl die japanische Wirtschaft nach Aussagen vieler Experten nach wie vor in einer sehr schwierigen Lage ist, legte der Aktienmarkt in Tokio seit Mitte Februar eine bemerkenswerte Rally auf das Börsenparkett und konnte von seinem Tiefstand aus bis Ende März mehr als 11,5% zulegen. Zum Wochenausklang lagen japanische Aktien, gemessen am Nikkei 225, seit Jahresbeginn mit sieben Prozent im Plus und befanden sich damit auf einem erneuten 18-Monats-Hoch. Deutlich schlechter erging es dem Aktienmarkt in Hong Kong, wo im Gegensatz zur Börse in Schanghai auch Ausländer in die Aktien chinesischer Unternehmen investieren können. Obwohl die reinen Fakten von einer weiter stark wachsenden Wirtschaft im Land der aufgehenden Sonne sprechen, hinkt der Markt für chinesische Aktien seit September vergangenen Jahres hinter den meisten anderen Indizes her. Die ängste vor einer überhitzung der Wirtschaft und steigenden Zinsen zur Inflations- und Spekulationsblasenbekämpfung, verdarben den Anlegern über weite Strecken die Freude. Der Rückgang der Kurse um rund zwölf Prozent im Zuge der Unsicherheiten wegen der Krise in Griechenland konnte bis zum Quartalsultimo nicht aufgeholt werden. Der Hang Seng lag am Mittwoch noch 1,2% unter seinem Wert vom Jahresende. Am Donnerstag dieser Woche wurden die Kurse allerdings von guten Nachrichten von Seiten der Industrieproduktion unterstützt, weshalb dieser eine Börsentag ausreichte, um den Index mit einem Wochenplus von 2,3% im Jahr 2010 auf ein leichtes (0,2%) Plus zu heben. Auf diesem Niveau befand sich der Index zuletzt im November vergangenen Jahres.

Tankan-Bericht stützt Zentralbank
Wie das Handelsblatt berichtet, ist der, mit dem deutschen ifo-Index vergleichbare, Tankan-Bericht zum vierten Mal in Folge positiver ausgefallen. Zwar seien immer noch die Pessimisten in der Überzahl, aber die Anzahl der Optimisten nehme weiter zu und eine Fortsetzung dieser Tendenz werde auch für das zweite Quartal diesen Jahres erwartet. Aus dieser weiteren Verbesserung der konjunkturellen Lage wird auch eine Verminderung der Deflationsgefahr abgeleitet, was den Druck auf die Notenbank zur weiteren Lockerung der Geldpolitik vermindern dürfte.[Quelle online lesen..]

Dai-ichi glänzt beim Börsendebüt
Das Handelsblatt berichtet über ein weiteres Zeichen für die derzeit sehr gute Stimmung an der Börse in Tokio. Der Börsengang des zweitgrößten japanischen Lebensversicherers Dai-ichi Mutual Life war der weltweit größte Börsengang der letzten zwei Jahre und verlief äußerst erfolgreich. Der Börsengang brachte mehr als zehn Milliarden US-Dollar ein und die Aktie verbuchte Zeichnungsgewinne von 14%. Grund für den deutlichen Gewinn sei, neben der guten Stimmung auf dem Tokioter Parkett, auch die Tatsache, dass die Dai-ichi Aktie direkt in den Topix-Index aufgenommen wurde, was zu einer starken Nachfrage durch Investmentfonds führte.[Quelle online lesen..]


Aktien Schwellenländer

SCHWELLENLäNDER


(finanzinfo-service.de) Auch die Aktien aus den Schwellenländern konnten in dieser Woche von der allgemein guten Stimmung an den Kapitalmärkten profitieren. Russland führt mit einem Wochenplus von 6,3% die Liste der BRIC-Länder an und profitierte zusätzlich von einem steigenden Ölpreis. Der erste Verfolger der Russen ist der brasilianische Markt (+3,6%), gefolgt vom chinesischen Binnenmarkt (+2,9%). Ruhiger ließ man es in dieser Woche in Indien (+0,3%) angehen. Auch seit Jahresbeginn liegt Russland (+12%) deutlich vor Brasilien (+4,3%). In diesem Zeitraum liegen allerdings die Inder (+2%) deutlich besser als die Chinesen, die noch mit 3,5% im Minus liegen. Das erste Quartal diesen Jahres schloss der Shanghai-A-Share Index sogar mit rund 4,7% im Minus ab. Nähere Informationen zu dieser Entwicklung finden Sie im folgenden Artikel von Martin Hüfner. Der breiter streuende MSCI Emerging Market Index schloss die Woche mit einem Plus von 3,6% ab und liegt seit Jahresbeginn mit knapp 4% im positiven Bereich. Das erste Quartal diesen Jahres beendete dieser Index mit +2,1%.

Chinas Wirtschaft und Aktienmarkt: ?Da stimmt etwas nicht?
Wie fondsprofessionell.de berichtet, beleuchtet der Ökonom Dr. Martin Hüfner die Tatsache, dass der chinesische Aktienmarkt bezüglich der Kursentwicklung seit Mitte 2009 deutlich hinter vergleichbaren Wachstumsländern hinterherhinkt. Er sieht dies als Ausdruck der Skepsis der Anleger, dass sich die Wachstumsstory in China möglicherweise nicht im erwarteten Maß fortsetzen könnte. Nach 30 Jahren überdurchschnittlichem Wachstum in der ?Take Off Phase der Industrialisierung? seien aktuell Anzeichen für eine Überhitzung und einen möglichen Rückgang des Wachstums zu erkennen. Hüfner nennt hier beispielsweise die Lage am Immobilienmarkt und die steigende Inflation, welche voraussichtlich zu höheren Leitzinsen führen wird, als Indikatoren. Hüfner rät Anlegern in den kommenden zwölf Monaten zur Vorsicht und geht davon aus, dass man in anderen Regionen einen größeren Anlageerfolg erzielen kann.Zitat: " Es empfiehlt sich daher, kurzfristig ? sagen wir auf Sicht von zwölf Monaten ? vorsichtiger zu sein. Wahrscheinlich lässt sich in dieser Zeit mit Aktien anderer Länder (auch der Industrieländer) mehr verdienen."[Quelle online lesen..]

BlackRock: Emerging Markets in den Portfolios noch unterrepräsentiert
Auf fondsprofessionell.de wird eine Analyse des Investmenthauses BlackRock veröffentlicht, nach welcher die weltweiten Anleger in ihren Portfolios die Schwellenländer derzeit noch nicht angemessen berücksichtigen. An den Aktienmärkten seien derzeit rund 15% des Kapitals in dieser Region investiert, sie habe aber bereits einen Anteil von rund 50% am weltweiten Bruttosozialprodukt. Die Experten des US-Investmenthauses gehen davon aus, dass in 20 Jahren rund 30% des Kapitals in den heutigen Emerging Markets angelegt sein werden. Dies betreffe sowohl die Renten- als auch die Aktienmärkte. Man solle allerdings nicht davon ausgehen, dass mit dieser Entwicklung ständig steigende Kurse verbunden seien. Es sei mit deutlichen Schwankungen zu rechnen.[Quelle online lesen..]

Fidelity: Brasilien bietet mehr als Kaffee und Sojabohnen
Auf fondsprofessionell.de wird über eine Stellungnahme von Nick Price, Manager des Fidelity Emerging Markets Fund, zu den Aussichten für die brasilianische Wirtschaft und dessen Aktienmarkt berichtet. Laut Price hat sich die politische Lage in Brasilien stabilisiert und die Regierung fördert den wirtschaftlichen Aufschwung. Für den Aufwärtstrend komme den neu entdeckten Öl- und Gasvorkommen eine besondere Bedeutung zu, da deren Förderung auch andere Bereiche der Wirtschaft positiv beeinflusse. Ein wichtiger Punkt sei aber auch die demografische Entwicklung. Die relativ junge Bevölkerung und das wachsende durchschnittliche Einkommen werde für einen starken Binnenkonsum sorgen. Für Price ist Brasilien ?vielleicht das interessanteste Land unter den BRIC-Staaten?.[Quelle online lesen..]

China: 12 Prozent Wirtschaftswachstum im ersten Quartal
Wie fondsprofessionell.de berichtet, liegt das offizielle Wirtschaftswachstum in China bei zwölf Prozent. Verschiedene Experten würden aber in den folgenden Quartalen einen Rückgang bis in die Größenordnung um neun Prozent erwarten.[Quelle online lesen..]


OSTEUROPA


(finanzinfo-service.de) Nach der beeindruckenden Rally der letzten Wochen, scheint ein wenig der Schwung aus den osteuropäischen Märkten heraus zu sein. Zu Beginn der Woche schienen die Marktteilnehmer zuerst einmal etwas skeptischer zu sein, als diejenigen an den westlichen Börsen. Doch letztlich sorgte die allgemeine positive Stimmung vor dem Osterfest auch an den wichtigen Börsen Osteuropas für schöne Wochengewinne, auch wenn diese diesmal nicht höher ausfielen, als bei Dax & Co. Die höchsten Gewinne waren mit einem Wochenplus von 1,8% in Warschau zu verzeichnen (2010: +7,62%), gefolgt von Prag mit 1,0% (2010: +9,4%) und Budapest mit 0,95% (2010: 16,2%). Das erste Quartal war an der Börse in Budapest mit einem Plus von 13,2 % am erfolgreichsten, gefolgt von Aktien aus Tschechien (7%) und Polen (5,9%).

Devisen- und Rentenmärkte

DEVISEN


(finanzinfo-service.de) Die Talfahrt des Euro im Vergleich zum US-Dollar wurde in dieser Woche, zumindest vorübergehend, gestoppt. Der Euro legte 0,96% zu. Auch gegenüber dem Yen zeigte der Euro in dieser Woche Stärke und legte sogar um 2,4% zu. Das Britische Pfund hingegen konnte sich von seiner Schwächephase der letzten Wochen wieder etwas erholen und legte zum Euro um 1,3% zu. Im ersten Quartal verlor der Euro wegen der Griechenlandproblematik, manche Analysten sahen allerdings bereits zuvor eine Überbewertung der Gemeinschaftswährung, 5,6% gegenüber dem US-Dollar. Auch gegenüber dem Japanischen Yen sank der Wert des Euro, in diesem Fall um 5,1%. Da Großbritannien selbst große Probleme mit seiner Staatsverschuldung hat, verlor das Britische Pfund noch stärker an Außenwert, als der Euro. Auf Quartalssicht notiert die Gemeinschaftswährung 0,4% stärker, als die Währung des Vereinigten Königreichs.

RENTEN


(finanzinfo-service.de) Die Rentenindizes konnten in dieser Woche trotz steigender Aktienmärkte zulegen. Der Rex gewann 0,4%, der Bund Future stieg um 0,6%. Möglicherweise sorgte das wieder etwas größer werdende Risikobewusstsein der Anleger für eine verstärkte Nachfrage nach den als relativ sicher geltenden deutschen Staatsanleihen. Im ersten Quartal diesen Jahres konnte man mit Rentenanlagen positive Erträge erzielen. Der Rex gewann in diesem Zeitraum 1,9% hinzu und auch der Bund Future liegt mit 1,8% im Plus. Sollte sich diese Tendenz fortsetzen, würden sich Jahresrenditen von 7,6 bzw. 7,2% ergeben, was die meisten Analysten und Volkswirte mit Blick auf deren Jahresanfangsprognosen sehr überraschen dürfte.

Griechenland holt sich 5 Mrd. Euro
Am Montag beschrieb die ftd die Emission neuer Staatsanleihen Griechenlands mit einem Volumen von 5 Mrd. Euro. Griechenland musste für diese Anleihen eine Rendite von sechs Prozent bieten. Deutschland zahlt für vergleichbare Anleihen 2,66%, was einen Risikoaufschlag von 3,34% bedeutet. Wie das Blatt berichtet, war die Anzahl der interessierten (institutionellen) Anleger mit 175 deutlich geringer als Anfang März (400). Griechenland stehe nun vor der schwierigen Aufgabe, weiter 10,5 Mrd Euro bis Ende Mai refinanzieren zu müssen. Gelänge dies, hätte man allerdings erst einmal ?Ruhe bis März 2011?. Die ftd zitiert Analysten, welche davon ausgehen, dass weitere Hilfsmaßnahmen für Griechenland nötig würden. Auch die Situation des Euro werde sich nur langsam stabilisieren, da aufgrund der Politik der EU keine schnelle Lösung der Probleme zu erwarten sei.[Quelle online lesen..]

Schuldenangst kehrt an die Märkte zurück
Wie die ftd berichtet, hat die jüngste Emission von Staatsanleihen Ende der vergangenen Woche zu einer Verschlechterung der Markteinschätzung für griechische Anleihen geführt. Die Konditionen, welche Griechenland geboten hatte, wurden als nicht gut genug eingeschätzt und der Absatz der Papiere verlief schleppend. In der Folge kam es in der Breite zu steigenden Renditen und sinkenden Kursen für Anleihen des griechischen Staates. Dies wirkte sich in abgemilderter Form auch auf Anleihen aus Spanien, Portugal und Italien aus. Problematisch sei diese Situation, weil Griechenland bis Mai einen weiteren Finanzierungsbedarf von 11 Mrd. Euro habe und sich gezeigt habe, dass die Marktteilnehmer die Probleme Griechenlands weiterhin als ungelöst betrachten. Als positive Nachricht wird aufgeführt, dass es den Griechen gelungen ist, eine andere, bereits bestehende, Anleihe über das übliche Auktionsverfahren aufzustocken. [Quelle online lesen..]

Die verkehrte Anleihewelt und der Kanarienvogel
In diesem Artikel beschreibt die ftd einen komplexen Vorgang aus der Welt der Anleihen in den USA, dessen Ergebnis einige Experten, darunter auch den Ex-Notenbankchef Greenspan, besorgt. Die Renditen von US-Staatsanleihen seien derzeit höher, als die ?Swap-Raten?, die man als Versicherungen gegen den Ausfall von Schuldnern bezeichnen kann. Im Ergebnis könne dies bedeuten, dass die Kapitalmärkte die Kreditwürdigkeit der USA anzweifeln könnten, was letztlich zu steigenden Zinsen führen würde. Diese wären wiederum Gift für die konjunkturelle Erholung. Andererseits bestünde die Gefahr eines deutlichen Wertverlustes beim US-Dollar.[Quelle online lesen..]

Invesco: Höher verzinsliche Anleihen profitieren vom Kreditzyklus
Wie fondsprofessionell.de berichtet, sind die Experten der Fondsgesellschaft Invesco der Meinung, dass sich die Anlage in hochverzinsliche Anleihen weiterhin auszahlt. Sie widersprechen damit der Aussage vieler Experten, dass nach den ungewöhnlich hohen Gewinnen dieser Anlageklasse im vergangenen Jahr die Risiken nun höher sind als die Chancen. Die Fondsgesellschaft mit Sitz in den USA argumentiert mit Erfahrungen aus der Vergangenheit, nach welchen auf außergewöhnlich gute Jahre für hochverzinsliche Anleihen meist ein zweites überdurchschnittliches Jahr gefolgt ist. Dazu käme, dass sich die Bonitäten der Schuldner in frühen Phasen eines Konjunkturzyklus verbesserten, was zu sinkenden Spreads und steigenden Kursen führen würde. Für die Schwellenländer spreche die allgemein positive Entwicklung und das hohe Wirtschaftswachstum in diesen Ländern.[Quelle online lesen..]


Rohstoffe

(finanzinfo-service.de) Auch die Preise für öl (6,1%) und Gold (2,4%) stiegen in dieser Woche. Der Preis für das WTI-öl aus Texas hat in dieser Woche erstmals wieder die Marke von 82 US-Dollar nach oben durchstoßen, an welcher er lange immer wieder abgeprallt war. Geholfen haben könnte die leicht rückläufige Tendenz des US-Dollar gegenüber dem Euro. Es mehren sich aber auch die Anzeichen für eine steigende Nachfrage, besonders aus Asien. Das erste Quartal brachte einen Anstieg des ölpreises um rund 5,5% mit sich. Gold legte auf Dollarbasis um 1,8% zu. Für Anleger aus dem Euroraum fielen die Anstiege aufgrund des Rückgangs des Euro zum US-Dollar um jeweils rund sechs Prozent höher aus.

Agrarmarkt ist nur etwas für Zocker
Das Handelsblatt warnt Privatanleger davor, Anlagen in Agrarrohstoffe über Fonds oder Zertifikate von der Risikoseite her zu unterschätzen. Allein das Wacshtum der Weltbevölkerung sei kein Grund für nachhaltig steigende Preise, dies hätte die Vergangenheit bewiesen. Vielmehr seien solche Investments riskante Wetten auf das Wetter und die jeweiligen Ernteerträge. Der Innovationskraft des Menschen sei es in der Vergangenheit gelungen, den wachsenden Bedarf an Nahrungsmitteln zu decken. Dies könnte nach Meinung des Autors auch in der Zukunft gegen deutlich steigende Preise bei den Grundstoffen für Nahrungsmittel sprechen.[Quelle online lesen..]

Nachfrage aus Nahem Osten treibt Ölpreis
Die ftd weist in diesem Artikel darauf hin, dass im Zusammenhang mit einer steigenden Nachfrage nach Öl und Ölprodukten meist von China die Rede sei. Übersehen werde dabei meist, dass die Nachfragesteigerung im nahen Osten (Saudi-Arabien, Iran, Irak, Kuwait, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate) derzeit etwa auf dem gleichen Niveau liege). Durch das Wachstum dieser Länder steige besonders der Bedarf an Benzin, welcher durch die Raffinerien vor Ort nicht gedeckt werden könne. Dies führe dazu, dass einige Ölförderländer selbst Raffinerieprodukte importieren müssten. Eine Knappheit an Öl bzw. Ölprodukten sei aber nicht zu erwarten.[Quelle online lesen..]

China auf dem Weg zum größten Goldimporteur
Wie die ftd berichtet, wird die Diskrepanz zwischen der Goldförderung und dem Goldbedarf in China immer größer. China werde aus diesem Grund in absehbarer Zeit zum größten Goldimporteur der Welt (derzeit Platz zwei hinter Indien) werden. Dieser steigende Goldbedarf in China werde auch zu steigenden Preisen führen. Dies sei allerdings an den Terminmärkten derzeit kein Thema, hier gehe man eher von kurzfristig rückläufigen Notierungen des Edelmetalls aus.[Quelle online lesen..]

Dramatischer Anstieg beim Goldpreis" Pioneer sagt ?nein?
Die Fondsgesellschaft Pioneer erwartet derzeit keine größeren globalen Krisen und geht nicht von einer weltweit stark ansteigenden Inflation aus. Beides seien die Voraussetzungen für einen dramatischen Anstieg des Goldpreises, wie er von manchen Marktteilnehmern prognostiziert wird. Aus diesem Grund sei ein Steigen des Goldpreises in Richtung von 2.000 US-Dollar sehr unwahrscheinlich. Pioneer erwartet aber eine weiter steigende Nachfrage nach Öl und sieht erste Vorbereitungen der Ölindustrie in Richtung neuer Anstrengungen zur Exploration weiterer Ölvorkommen. Die Preise für Agrarrohstoffe seien in erster Linie wetterabhängig, wie das aktuelle Beispiel ?Zuckerpreis? zeige. http://www.fondsprofessionell.de/redsys/newsText.php"endDate=&per=&kat=2&sid=94978

Spezialthemen

"Ohne Dividenden wäre das Jahrzehnt verloren“
Die Fondsmanagerin Sonja Schemmann kommt in einem Interview des Handelsblatt zu Wort. Schemmann ist für die britische Fondsgesellschaft Schroders tätig und äußert sich zur Strategie, bevorzugt in dividendenstarke Aktien zu investieren. In 2009 ist die Performance einer solchen Strategie hinter dem Gesamtmarkt zurück geblieben. Schemmann sieht den Grund hierfür in der außergewöhnlichen Marktsituation. Im Fokus der Anleger hätten Unternehmen gestanden, welche unnötig stark durch die einsetzende Krise verloren hatten. Außerdem hätten die Finanzwerte einen sehr hohen Anteil an diesem Segment gehabt. Für 2010 sieht die Fondsmanagerin eine Normalisierung des Marktes und erwartet, dass sich dividendenstarke Werte wieder überdurchschnittlich gut entwickeln werden. Als wenig sinnvoll erachtet sie es, wenn Unternehmen eine Dividende ausschütten die ihre Gewinne übersteigt. Aus ihrer Sicht wird die Dividende langfristig rund die Hälfte der Rendite ausmachen, die mit Anlagen in Aktien zu erzielen ist. In verschiedenen Zeiträumen könne sich dieses Verhältnis vorübergehend aber auch verändern.Zitat: " Es kommt immer darauf an, welcher Markt und welcher Zeitraum zugrunde gelegt werden. In der abgelaufenen Dekade hat beispielsweise die Dividende den einzig positiven Beitrag zur Gesamtrendite geleistet."[Quelle online lesen..]

EZB bleibt auf ihrem Geld sitzen
Die ftd berichtet darüber, dass sich der Geldmarkt und die Refinanzierung der Banken weiter in Richtung Normalität bewegen. Die EZB fahre schrittweise die besonderen Maßnahmen zur Versorgung der Banken mit Liquidität zurück, ohne dass es deswegen zu Engpässen am Markt komme. Ein Indikator für das Vorhandensein ausreichender Liquidität seien die sehr niedrigen Geldmarktzinsen im ?Interbankenhandel?. Dieser niedrige Zins sei auch Beleg dafür, dass derzeit nicht mit weiteren Maßnahmen der EZB gerechnet werde. Erst im Juli könne sich diese Situation unter Umständen ändern:Zitat: " Die Blicke seien jetzt auf Juli gerichtet, sagten Geldhändler. Dann müssen die Banken den ersten Jahrestender zurückzahlen. Insgesamt geht es um 442 Mrd. Euro. Der Sechs-Monats-Tender sei vor diesem Hintergrund nicht entscheidend, sagte James Nixon, Volkswirt bei Société Générale: "Es könnte im Juli passieren, dass die gesamte Überschussliquidität verschwindet. Das könnte einen drastischen Sprung der Geldmarktsätze auslösen.""[Quelle online lesen..]



 FINANZINFO-SERVICE.de
 Startseite
 AGB
 Impressum
 Datenschutz
 Sicherheit