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Newsletter - KW 12/2010
Aktien Europa(finanzinfo-service.de) Die europäischen Aktienmärkte haben eine der besseren Wochen hinter sich. Ein überraschend guter Ifo-Index und die sich abzeichnende Einigung über den Umgang mit der Griechenlandproblematik auf dem EU-Gipfel sorgten für einen neuen Jahreshöchststand des Dax, was wiederum als technisches Kaufsignal gewertet wurde, wodurch die höheren Kurse stabilisiert wurden. So konnte im Dax am Donnerstag ein 18-Monatshoch markiert werden, in dessen Nähe man sich auch in das Wochenende begab. Auf Wochensicht legte der Dax 2,3% zu und befindet sich nun seit Jahresbeginn mit 2,7% im Plus. Der Euro Stoxx 50 legte um knapp 1,5% zu und liegt nun 0,85% unter seinem Schlusskurs des letzten Jahres.
(I)n(f)eri(o)rität aus München In der Rubrik "Das Kapital“ interpretiert die ftd den Anstieg des Ifo-Index auf 102 Punkte, exakt den gleichen Stand, wie er ihn im Juli 2007 vor Ausbruch der Finanzkrise aufwies. Damals hätten die Anleger die sich abzeichnende Krise "beharrlich ignoriert“. Die ftd stellt die Frage, ob man den guten Indexstand diesmal positiver werten sollte und verneint diese Frage anschließend selbst. Das erwartete Wirtschaftswachstum sei, auch bei Eintreffen der optimistischsten Prognosen, noch zu gering, um wieder eine gute Kapazitätsauslastung der Wirtschaft zu erreichen. Die geldpolitischen Impulse würden abnehmen und die Investitionstätigkeit in der Wirtschaft sei rückläufig. Der Autor empfiehlt den Blick an die Rentenmärkte, um ein Bild von der wahren Verfassung der Märkte zu erhalten:Zitat: " In Europa wird die Freude darüber derweil durch die gepfefferten Rohstoffpreise getrübt. Abgerundet wird das Menü durch die aus Firmensicht empfindlich hohen Realzinsen in vielen Industrieländern. Die Anleger sollten einen Blick auf den Rentenmarkt werfen, um zu sehen, was ökonomisch geübte Investoren von den Ifo-Zahlen halten."[Quelle online lesen..]
Gefahr trotz neuem Hoch Die charttechnische Dax-Analyse der ftd vom Freitag Vormittag ergibt ein grundsätzlich positives Bild:Zitat: " Nach dem Ausbruch auf ein neues Eineinhalbjahreshoch ist der Markt mittelfristig jedoch in einer guten charttechnischen Verfassung. Kurzfristige Korrekturen bis 5850 Punkten sind unschädlich. Selbst Rückschläge bis in den Bereich um 5750 Punkte würden den übergeordneten Aufwärtstrend kaum gefährden."Es sei jedoch unwahrscheinlich, dass der Index ?in einem Rutsch? bis an die nächsten nennenswerten Widerstände bei rund 7.100 bis 7.250 steigen würde. Im wichtigen US-Index S&P 500 seien bereits Anzeichen für eine mögliche baldige Korrektur zu erkennen, welche sich auch auf die Kurse der Aktien aus Europa auswirken würde. Demnach wären die mittel- und langfristigen Aussichten gut, kurzfristig bestünde aber ein gewisses Rückschlagpotenzial (oder günstige Einstiegschancen).[Quelle online lesen..]
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