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Newsletter - KW 10/2010
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Newsletter - KW 10/2010

Aktien Europa

(finanzinfo-service.de) So richtig konnten die Marktbeobachter nicht erklären, warum die europäischen Aktienmärkte diese Woche mit Gewinnen abschlossen. (Dax: +1,15%, Euro Stoxx 50: +0,73%). Man schloss sich der positiven Grundstimmung in den USA an, welche teilweise noch von der Rückkehr der Fusionsfantasie in der vergangenen Woche belebt wurde. Vielleicht genügte es auch, dass keine neuen schlechten Nachrichten die Märkte überraschten. Erst am Freitag erschienen relevante US-Konjunkturdaten, welche allerdings kein klares Bild abgaben. Während der US-Konsum entgegen den Erwartungen zulegen konnte, sank das Verbrauchervertrauen überraschend. Nach dieser Woche muss der Dax noch 0,21% aufholen, um wieder auf den Stand vom Jahresanfang zu gelangen, der Euro Stoxx 50 liegt noch rund 2,3% hinten.

SEB AM: Deutsche Premiumaktien toppen Fernost-Titel
Wie fondsprofessionell.de berichtet, plädiert Jürgen Meyer, Head of Euroland & German Equities bei SEB Asset Management, dafür, in Deutsche Qualitätswerte anstelle von Aktien aus Schwellenländern zu investieren. Das Bewertungsniveau, gemessen am Kurs-Buchwert-Verhältnis, sei in China mehr als doppelt so hoch wie bei deutschen Aktien, weshalb die Rückschlagsgefahr aus Meyers Sicht deutlich höher ist. Da viele deutsche Unternehmen von dem größeren Wachstum in den Schwellenländern profitieren würden, wäre der Kauf entsprechender deutscher Aktien die risikoärmere Möglichkeit, um die Chancen dieser Region zu nutzen.Zitat: " Deutsche Aktien zu kaufen, heiße längst nicht mehr, allein auf deutsches Wachstum zu setzen. ?Der größte Markt für S-Klasse und 7-er BMW ist mittlerweile China. Offenbar können die zahlreichen lokalen Autobauer nichts Vergleichbares bieten?, so Meyer."[Quelle online lesen..]

Kein Grund für Euphorie
Der Handelsblatt-Redakteur Ralf Drescher beschreibt die aktuelle Situation an den Aktienmärkten. Zwar hätte sowohl in Deutschland als auch in den USA die Mehrzahl der Unternehmen mit ihren Berichten über das vierte Quartal 2009 positiv überrascht, aber in beiden Ländern wären die Aussichten für die Zukunft schlechter ausgefallen als erwartet. Drescher sieht aus diesem Grund auch vor dem Hintergrund der Annäherung der wichtigen Indizes an die alten Jahreshöchststände keinen Grund für Euphorie. Aus seiner Sicht benötigen die Märkte für weitere Kurszuwächse positive und belastbare Fundamentaldaten. Diese seien derzeit aber nicht in Sicht. Einen deutlichen Rückgang der Aktienkurse erwartet Drescher allerdings nicht. Zumindest, solange die Notenbanken weiterhin in großem Maße Liquidität zur Verfügung stellen.[Quelle online lesen..]

Schwungverlust am Widerstand
Andreas Büchler, der Charttechnikexperte der ftd, äußert sich am Freitag Vormittag zur aktuellen Situation des Dax. Da derzeit keine ?richtigen? Widerstandslinien von Bedeutung vorliegen, bilden gemäß Büchlers Analyse die psychologisch wichtigen jeweils nächsten 50er bzw. 100er Schritte die nächsten Hürden. An der Marke bei 5.950 Punkten hat der Dax sich in dieser Woche die Zähne ausgebissen. Danach käme das bisherige Jahreshoch zwischen 6.050 und 6.100 als Marke mit Bedeutung. Nach unten seien 5.890 als nächstes von Bedeutung. Auf längere Sicht sei der im März 2009 begonnene Aufwärtstrend weiterhin in Takt, nachdem die 200-Tagelinie als untere Grenze gehalten habe. Dieser Trend würde sich in den folgenden Grenzen bewegen:Zitat: " Erst bei 7100 bis 7250 Zählern ist ein deutlicher ausgeprägter Widerstand im Kursbild zu sehen.Solange die Notierungen nicht deutlich unter 5130 Punkte zurückfallen, bleibt die positive Langfristprognose bestehen."Kurzfristig steige jedoch die Gefahr einer Korrektur innerhalb dieser Grenzen, da die Anzeichen für einen überkauften Markt zunähmen.[Quelle online lesen..]


Aktien Nord-Amerika

(finanzinfo-service.de) In der letzten Woche der Berichtssaison fehlten die spektakulären Meldungen von Unternehmens- und Konjunkturseite. Nach der wiedererwachten Fusionsfantasie der vergangenen Woche blieb die Grundstimmung optimistisch, was sich besonders in den Zugewinnen der Techwerte äußerte. Zum Wochenschluss hin gab es uneinheitliche Zahlen zur Konjunkturentwicklung. Einem überraschend steigenden Konsum standen überraschend schlechte Zahlen zum Verbrauchervertrauen gegenüber. Auf Wochensicht konnten sowohl der Dow Jones (+0,55%) als auch der Nasdaq Composite (1,78%) zulegen. Seit Jahresanfang liegen diese beiden Indizes mit 1,89% (Dow) und 1,78% (Nasdaq) im Plus. Berücksichtigt man aus Sicht des Euroanlegers die Währungsseite, dann konnte man in diesem Jahr mit dem Dow Jones 5,79% und mit dem Nasdaq Composite 4,34% verdienen.

Threadneedle: US-Aktien profitieren von wiederkehrender Investitionstätigkeit
Wie fondsprofessionell.de berichtet, sieht Cormac Weldon, Head of US Equities bei Threadneedle und Fondsmanager des Threadneedle American Select Fund, gute Renditechancen für US-Aktien auch bei einem moderaten Wirtschaftswachstum. Grund für diese Annahme sind die in der Krise gesunkenen Kosten auf Unternehmensseite, was schon bei geringem Wachstum zu deutlich steigenden Unternehmensgewinnen führen sollte. Außerdem sei eine vermehrte Nachfrage nach Aktien zu erwarten, weil die Attraktivität von Unternehmensanleihen mit den rückläufigen Renditen abgenommen habe. Zusätzlich erwartet Weldon Impulse durch Aktienrückkaufprogramme der Unternehmen und zunehmende Aktivitäten im Bereich der Käufe und Übernahmen von anderen Unternehmen.[Quelle online lesen..]



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