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Newsletter - KW 9/2010
Aktien Europa(finanzinfo-service.de) An diesem Freitag endete eine der besten Börsenwochen der letzten Monate. Positive Nachrichten von der US-Konjunktur und dem US-Arbeitsmarkt unterstützten die Erleichterung der Märkte wegen der Entspannung der Lage in Griechenland. Die griechische Regierung hatte ihre Konsolidierungspläne vorgestellt und damit an den Kapitalmärkten Vertrauen zurück gewonnen. Positiv aufgenommen wurde auch die Aussage der EZB, dass die Zinsen nicht nur aktuell niedrig bleiben, sondern auch auf absehbare Zeit keine Anhebung abzusehen ist. Der Dax legte auf Wochensicht fast fünf Prozent zu und befindet sich seit Jahresbeginn noch mit 1,34% im Minus. Noch etwas mehr Gas gab der Euro Stoxx 50 mit einem Wochengewinn von fast fünfeinhalb Prozent. Insgesamt ist es ungewöhnlich, dass der Euro Stoxx 50, wie seit Beginn diesen Jahres der Fall, stärkere Schwankungen aufweist, als der deutsche Leitindex. Aus diesem Grund muss er auch trotz der Aufholjagd dieser Woche noch rund drei Prozent aufholen, um wieder auf das Niveau vom Ende des vergangenen Jahres zu gelangen. Bemerkenswert ist, dass schlechte Zahlen aus China (höheres Haushaltsdefizit, gesenkte Wachstumsprognose) in dieser Woche keinerlei Beachtung in der Berichterstattung über die europäischen fanden.
Athen stoppt Vertrauensverlust am Kapitalmarkt Wie die ftd berichtet, konnte die griechische Regierung am Mittwoch mit dem Start ihres Konsolidierungsprogramms das Vertrauen der Kapitalmärkte, zumindest teilweise, zurückgewinnen. Die Risikoaufschläge für griechische Staatsanleihen sanken, der Euro konnte sich erholen und auch der griechische Aktienmarkt verbuchte ein leichtes Plus. Allgemein gehe man davon aus, dass Premierminister Papandreou mit den eingeleiteten Maßnahmen das Reduktionsziel für die Staatsverschuldung für 2010 erreichen wird. Lobend äußerten sich auch Vertreter der Politik über den eingeschlagenen Kurs. Wie die ftd berichtet, muss Griechenland im Laufe des Jahres rund 50 Mrd. Euro refinanzieren, davon allein bis April 20 Milliarden. Experten sehen vor dem Hintergrund der nun eingeleiteten Schritte gute Chancen für die Emission neuer griechischer Staatsanleihen zu einem vertretbaren Zinssatz.[Quelle online lesen..]
Threadneedle: Europäische Nebenwerte langfristig vielversprechend Wie fondsprofessionell.de berichtet, erwartet Dave Dudding, Manager des Threadneedle European Smaller Companies Fund, auch für 2010 eine gute Entwicklung für Aktien von mittleren und kleineren europäischen Unternehmen. Er sieht besondere Chancen bei ?soliden Wachstumswerten? und bevorzugt Unternehmen, welche einen hohen Anteil Ihres Geschäftes in den stark wachsenden asiatischen Märkten generieren.[Quelle online lesen..]
EZB beschenkt Banken bis Oktober Wie die ftd berichtet, hat die EZB den Leitzins für die Eurozone erwartungsgemäß unverändert bei einem Prozent belassen. Allgemein werde eine Leitzinserhöhung erst für 2011 erwartet. Die Konditionen für Dreimonatskredite, welche die EZB wegen der Finanzkrise deutlich verbilligt hatte, werden wieder ein Stück weit normalisiert. Mindestens bis Oktober diesen Jahres wird die EZB den Banken weiterhin unbegrenzt Liquidität zur Verfügung stellen. Die Wachstumsaussichten für dieses Jahr (0,4 bis 1,2%) hat die EZB ein wenig reduziert, diejenigen für 2011(0,5 bis 2,5%) leicht angehoben. Ähnlich verhält es sich mit der Inflationserwartung, die für dieses Jahr zwischen 0,8 und 1,9% (2011: 0,9 bis 2,1%) liegt. Schwieriger ist nach Aussage der ftd die Situation der Bank of England. Auch in Großbritannien benötigt die Wirtschaft weiterhin die Unterstützung durch niedrige Zinsen, allerdings ist die Inflation im Königreich mit 3,5% bereits um mehr als einen Prozentpunkt über dem Zielkorridor.[Quelle online lesen..]
Pause vor nächstem Widerstand In der Chartanalyse vom Freitag Vormittag fabuliert Andreas Büchler von der ftd noch über die Optionen, wenn der Dax erneut an der Marke von 5.850 Punkten scheitern sollte. In diesem Fall wäre der nächste Widerstand bei 5.750 Punkten zu erwarten gewesen. Allerdings hat der Dax mit seinem Endstand vom Freitag bei 5.877 Punkten diese Überlegungen hinfällig gemacht. Somit sollte nach Büchlers Analyse nun der Weg bis rund 6.650 Punkte erst einmal frei sein.[Quelle online lesen..]
Aktien Nord-Amerika(finanzinfo-service.de) Für Aktien aus den USA scheint in dieser Woche der Frühling ausgebrochen zusein. Zu Beginn der Woche wurden die Frühlingsgefühle von übernahmefantasien ausgelöst. Der britische Versicherer Prudential gab die übernahme des Asiengeschäfts von der kränkelnden AIG bekannt (35,5 Mrd. US-Dollar) und der südhessische Pharmakonzern Merck kaufte den US-Laborzulieferer Millipore (7,2 Mrd. US-Dollar). Zusätzlich belebend für die Märkte wirkten sich gute Zahlen vom US-Arbeitsmarkt und den Einzelhandelsumsätzen aus. Abgerundet wurde das positive Bild davon, dass Griechenland wieder etwas Vertrauen an den Kapitalmärkten zurück gewinnen konnte. Das Ergebnis dieses Frühlingserwachens sind deutliche Wochengewinne bei den wichtigen Indizes (Dow Jones +2,33%, Nasdaq +3,94%), wodurch sich US-Aktien seit Jahresbeginn nun wieder in der Pluszone bewegen (Dow Jones + 1,32%, Nasdaq + 2,52%). Der Euroanleger kennt dieses Gefühl wegen der Euroschwäche schon seit Februar und konnte mit US-Aktien seit Jahresbeginn schon deutliche Gewinne verbuchen (Dow Jones +6,17%, Nasdaq +7,83%). Bemerkenswert ist, dass schlechte Zahlen aus China (höheres Haushaltsdefizit, gesenkte Wachstumsprognose) in dieser Woche keinerlei Beachtung in der Berichterstattung über die US-Börsen fanden.
China bleibt doch größter US-Gläubiger Wie die ftd berichtet, war die Meldung des US-Finanzministerium, dass Japan die Chinesen als größter Gläubiger der USA abgelöst hätte, von Mitte Februar falsch. Unter Berücksichtigung der nun vorliegenden Daten von den Handelsplätzen in Hong Kong und London liege China noch mit rund 130 Mrd. US-Dollar vor Japan.[Quelle online lesen..]
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