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Newsletter - KW 7/2010
Aktien Europa(finanzinfo-service.de) In der Faschingswoche zeigten sich auch die Märkte für europäische Aktien in einer fröhlichen Grundstimmung. In den USA kehrte der Glaube an eine weitere positive Konjunkturentwicklung an die Börsen zurück, wovon sich auch die Börsianer in Frankfurt, London und an den anderen europäischen Handelsplätzen anstecken ließen. Die schlechteren Nachrichten, wie z.B. hohe Verluste der Daimler AG oder die überraschend frühe Anhebung der Zinsen in den USA, traten in den Hintergrund. Obwohl mit dem Zinsschritt in den USA wahrscheinlich endgültig eine Trendwende in der Geldpolitik eingesetzt hat. Wahrgenommen wurden positive Unternehmenszahlen, wie sie in dieser Woche einige Finanzwerte lieferten. Auch die zwischenzeitliche Erholung des Eurokurses und positive US-Konjunkturdaten wurden mit steigenden Kursen belohnt. Fünf positive Börsentage in Folge sorgten für ein Wochenplus des Dax von rund vier Prozent. Auf Jahressicht liegt der deutsche Leitindex somit noch mit 3,95% im Minus. Der Euro Stoxx 50 gewann in dieser Woche 4,45% und liegt nun 5,83% unter seinem Niveau vom Jahresende.
Dax droht rasch ein weiterer Verfall Im ?Chartgespräch? mit dem Handelsblatt warnt Martin Siegert, technischer Analyst der Landesbank Baden-Württemberg, vor einem weiteren Verfall des Deutschen Aktienindex. Er interpretiert die technische Lage aller großen Indizes dahingehend, dass durch die starken und schnellen Verluste im Januar ein Abwärtstrend begonnen hat, welcher frühestens an der Widerstandsmarke aus dem November 2009 bei 5.312, wahrscheinlich aber erst bei rund 5.200 Dax-Punkten beendet sein wird. Die Erholung der Kurse vom Ende der vergangenen Woche sieht er als, in solchen Fällen normale, Korrektur nach dem heftigen Rückgang an. Dieser würde aber bei rund 5.600 Punkten beendet sein und dann den Weg für wieder fallende Kurse frei machen. Der Artikel erschien am Montag.[Quelle online lesen..]
ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland leicht rückläufig Wie das Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung ZEW mitteilte, sind die Konjunkturerwartungen im Februar leicht gefallen, liegen aber mit 45,1 Punkten immer noch deutlich über dem Durchschnitt von 27,1. Zitat: " "Die Erwartungen dümpeln vor sich hin, allerdings auf ansehnlichem Niveau. Zwar haben wir bei der Wirtschaftskrise das Schlimmste hinter uns, aber die Sorgen über die Arbeitsmarktentwicklung, Staatsverschuldung und den Euro sind nicht geringer geworden. Möglicherweise steht uns eine Wellblechkonjunktur bevor," kommentiert ZEW-Präsident Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Franz."Etwas deutlicher sind die Erwartungen für Europa gesunken. Die aktuelle Lage hingegen wird in Deutschland etwas besser bewertet als im Vormonat, in Europa ist dieser Wert gleich geblieben.[Quelle online lesen..]
Fidelity: Europäische Aktien bleiben trotz Griechenland-Krise attraktiv Auf fondsprofessionell.de wird über eine Marktprognose einer Investmentgesellschaft berichtet, wie sie typisch in diese Zeit passt. Alexandra Hartmann, Fondsmanagerin des Fidelity Funds - Euro Blue Chip Fund, verbreitet Zweckoptimismus für europäische Aktien. Die Ängste an den Aktienmärkten in Folge der Probleme Griechenlands seien übertrieben. Sie erwartet zwar keine globalen Wachstumsimpulse wie 2006 bis 2008 und geht auch von einem schwachen Konsum aus, aber dennoch böten europäische Aktien bei moderatem Wachstum attraktive Chancen. Hartmann sieht das Wachstum aus dem Auffüllen der niedrigen Lagerstände entstehen. Wichtig sei aber hauptsächlich die Auswahl der richtigen Aktien. Dies sollten Anleger, die dazu nicht selbst in der Lage sind, am besten Fondsmanagern wie ihr überlassen.[Quelle online lesen..]
Konjunkturoptimismus gewinnt Oberhand Wie die FAZ in ihrer Online-Ausgabe berichtet, ergab die aktuelle Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelstages (DIHK) eine Verbesserung sowohl bei der aktuellen Situation der Unternehmen, als auch deren Aussichten für die Zukunft. Der DIHK hob darauf hin seine Wachstumsprognose für 2010 auf 2,3% (Bundesregierung: 1,4%) an. Motor der Besserung seien die besseren Aussichten für den Export. Auch am Arbeitsmarkt könnte noch in diesem Jahr wieder eine Besserung zu verzeichnen sein. Dennoch verblieben weiterhin Risiken aus der Finanzkrise und die Gefahr einer Kreditklemme.[Quelle online lesen..]
Dax-Chartanalyse: Ein paar Punkte gehen noch Andreas Büchler, der Charttechnik-Experte der ftd, ist für die Entwicklung des Dax ?begrenzt optimistisch?. In seiner Analyse vom Freitag Vormittag sieht er ein kurzfristiges Potenzial bis 5.720/5.730 Punkte. Dieses Niveau erreichte der deutsche Leitindex mit einem Endstand von 5.722 Punkten am Freitag noch ziemlich genau. Büchler glaubt, dass der Dax kurzfristig bis 5.850 Punkte steigen könnte, wenn sich auf dem aktuellen Niveau weitere Käufer fänden. Verschiedene Indikatoren sprächen dann gegen einen weiteren Anstieg über diesen Wert hinaus. Sollte der Dax nicht über das aktuelle Niveau steigen können, befände sich die nächste Unterstützungslinie bei rund 5.440 Punkten, im Bereich der 200-Tage-Linie.[Quelle online lesen..]
Aktien Nord-Amerika(finanzinfo-service.de) Die, wegen eines Feiertages am Montag, verkürzte Handelswoche an den US-Börsen war von Optimismus geprägt. Die positiven Konjukturdaten fanden stärkere Beachtung als die weniger erfreulichen Meldungen. Der Empire-Staate-Index (Frühindikator für die industrielle Entwicklung) und der Baubeginn für Wohngebäude überraschten positiv. Und nach einiger Unsicherheit wurde am Freitag auch die Trendwende in der US-Zinspolitik (Anhebung des Diskontsatz um 0,25%) als Zeichen für eine fortgesetzte positive Entwicklung interpretiert. Die aktuellen Inflationszahlen wurden als ungefährlich interpretiert. Hinzu kamen positive Unternehmensmeldungen, besonders aus dem Finanzbereich. Der Dow Jones Index gewann in dieser Woche 2,92% und liegt seit Jahresbeginn mit 0,25% im Minus. Der Nasdaq legte auf Wochensicht 2,67% zu und liegt noch 1,11% unter seinem Stand vom Jahresende. Somit haben sich US-Aktien in diesem Jahr bisher deutlich robuster gezeigt, als Aktien aus Europa. Verstärkt wird dieser Effekt noch durch die aktuelle Euroschwäche. So hat ein "Euroanleger“ mit US-Aktien unter Berücksichtigung des Wechselkurses seit Jahresbeginn zwischen vier und fünf Prozent verdienen können. In den vergangenen zehn Jahren hatte sich der Währungsfaktor allerdings schmerzhaft negativ für Euroanleger ausgewirkt.
Optimismus der US-Unternehmen lässt Analysten kalt Das Handelsblatt berichtet über die möglicherweise übertriebene Vorsicht vieler Analysten bei der Prognose der Gewinne der Unternehmen aus dem S&P 500 Index. Vielfach sei festzustellen, dass die Gewinnprognosen der Unternehmen deutlich optimistischer ausfielen, als die der Analysten. Experten gehen davon aus, dass die Unternehmensprognosen genauer sind, was auch die große Anzahl der Unternehmen zeige, die mit ihren Zahlen für das vierte Quartal 2009 positiv überraschen konnten. In diesem Fall würden die Analysten gezwungen, ihre Prognosen anzuheben, was am Markt als Kaufsignal gewertet werden und für steigende Kurse sorgen könnte.[Quelle online lesen..]
Zinserhöhung: Fed verwirrt Märkte mit Diskontsatz Wie die ftd berichtet, hat die US-Notenbank am Freitag Abend mit Wirkung zum Freitag den Diskontsatz um 0,25% auf 0,75% angehoben. Diese Maßnahme kam für viele Marktteilnehmer zu einem überraschend frühen Zeitpunkt. Wie die ftd erläutert, handelt es sich hierbei um eine weitere Maßnahme der Normalisierung. Der Diskontsatz ist der Zinssatz, zu welchem sich US-Banken kurzfristig (über Nacht) Geld bei der Notenbank leihen können. Dieser liege normalerweise ein Prozent über dem offiziellen Leitzins (aktuell 0 bis 0,25%). Dieser Zinsabstand (Spread) wurde im Zuge der Finanzkrise stark reduziert. Mit der aktuellen Maßnahme beginne die Fed auch bei diesem Instrument, wieder eine normale Situation herbeizuführen. Experten erwarten, dass sich dieser Trend kurzfristig fortsetzen könnte. Da diese Refinanzierungsmöglichkeit von den Banken nur in Ausnahmefällen zur Absicherung genutzt wird, werden keine spürbaren Auswirkungen auf die Kapitalmärkte erwartet. Vertreter der Fed äußerten, dass aus diesem Schritt nicht auf eine bald bevorstehende Leitzinserhöhung geschlossen werden sollte. Es sei davon auszugehen, dass das historisch niedrige Zinsniveau noch lange Bestand haben würde.[Quelle online lesen..]
Aktien Asien(finanzinfo-service.de) Eigentlich hatten sich die asiatischen Börsen dem Optimismus in den USA und Europa angeschlossen. Japan sorgte der Konjunkturoptimismus gestützt von steigenden Rohstoffpreisen am Mittwoch für einen Kurssprung von fast drei Prozent. Kursgewinne nahmen den Aktien in Tokio dann am Donnerstag ein wenig den Schwung, ein schwacher Yen konnte aber noch für positive Vorzeichen sorgen. Am Freitag mussten die Asiaten aber als erste den Zinsschritt der Fed interpretieren und ließen sich gänzlich verunsichern. So gab der Nikkei Index in Tokio fast seine ganzen Wochengewinne wieder ab und ging mit +0,31% in das Wochenende. Seit Jahresbeginn liegt der Nikkei mit -4,01% im Minus. Noch nervöser zeigten sich die Börsianer in Hong Kong. Nachdem man zu Wochenbeginn noch das chinesische Neujahrsfest feierte und das Jahr des Tigers einläutete, welches traditionell für gute Geschäfte steht, schloss man sich am Mittwoch der weltweiten Aufwärtsbewegung an. Der Zinsschritt in den USA sorgte dann aber für eine verspätete Katerstimmung und einen Tagesverlust im Hang Seng von 2,6%. Am Ende der Dreitagewoche in Hong Kong steht ein Minus von 1,85% (-7,46% seit Jahresbeginn).
Japanische Regierung verschärft Druck Das Handelsblatt berichtet aus Tokio, dass in Japan im zehnten Monat in Folge die Preise gefallen sind. Die japanische Regierung verschärfe nun den Druck auf die Notenbank, dieser Deflation entgegen zu wirken. Die Bank of Japan habe zwar Kooperationsbereitschaft angedeutet, es wird jedoch nicht berichtet, mit welchen Mitteln sie eine Preissteigerung herbeiführen möchte. Wie das Handelsblatt berichtet, habe sich die Versorgung der Märkte mit sehr hoher Liquidität in der Deflationsphase von 2001 bis 2006 als unwirksam erwiesen.[Quelle online lesen..]
In Japan sind jetzt alle Keynesianer Wie die ftd in ihrer Rubrik "Das Kapital“ berichtet, hat Japan es in 2009 "gerade noch einmal“ geschafft, mit einem größeren BIP als China abzuschließen. Allerdings sei die Lage in Japan weiterhin schwierig. Der leichten Erholung beim Wohnungsbau und dem Export stünden Risiken aus der Geldpolitik Chinas und dem Anstieg des Yen gegenüber. Der Autor fragt sich darüber hinaus, wer vor dem Hintergrund einer negativen Sparquote die "vielen japanischen Staatsanleihen“ kaufen solle.[Quelle online lesen..]
Aktien SchwellenländerSCHWELLENLäNDER
(finanzinfo-service.de) Auch Aktien aus Schwellenländern konnten von der grundsätzlich positiven Stimmung an den internationalen Börsen profitieren. Wobei die Höchstkurse am Mittwoch erreicht wurden. Gewinnmitnahmen und die Zinsentscheidung aus den USA bremsten den Aufwärtsschwung dann etwas ab. Der Bovespa legte um 2,65% zu und muss nun nur noch weniger als ein Prozent aufholen, um wieder auf das Niveau vom Jahresende zu kommen. Gemessen an dem starken Anstieg des ölpreises in dieser Woche (+7,66%) nimmt sich der Wochengewinn des russischen RTS-Index von 3,7% fast ein wenig bescheiden aus. Im Laufe diesen Jahres liegen Aktien aus Russland noch 1,73% im Minus. Der indische Aktienmarkt litt unter der Verunsicherung in Asien am Freitag nach der Zinsentscheidungen in den USA. Der Sensex Index gab fast sämtliche bis dahin aufgelaufenen Gewinne wieder ab und ging mit einem "Restplus“ von 0,24% in das Wochenende. Auf Jahressicht liegen Aktien aus Indien mit 6,64% im Minus. In Schanghai fand wegen des Neujahrsfestes in dieser Woche kein Aktienhandel statt. Der breiter streuende MSCI Emerging Market Index legte diese Woche um 1,26% zu und befindet sich auf Jahressicht um 5,67% im Minus.
Dubai-Umschuldung verschreckt Anleger Wie das Handelsblatt berichtet, verschrecken Gerüchte um mögliche Pläne zur Lösung der Liquiditätsprobleme des Emirates Dubai die Finanzmärkte (besonders im nahen Osten). Dubai befindet sich nach Angaben des Blattes derzeit in Verhandlungen mit mehreren Banken. Mit einer Lösung wird im April gerechnet. Die vorzeitige Meldung einer Nachrichtenagentur über eine, möglicherweise für die Schuldner sehr ungünstige, Lösung hat bereits jetzt für Verunsicherung an den Märkten gesorgt. Sinkende Kurse bei Aktien und Renten sowie ein starker Anstieg der Kosten für die Absicherung gegen Ausfälle von Anleihen (credit swaps) waren die Folge. Von offizieller Seite seien noch keinerlei Aussagen zu vernehmen gewesen.[Quelle online lesen..]
Schwellenländer: BRIC ist längst nicht mehr alles Wie fondsprofessionell.de berichtet, empfiehlt der Vermögensverwalter Neue Vermögen AG Anlegern, ihren Blick nicht nur auf die im allgemeinen Blickpunkt stehenden BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China) zu steuern, sondern besonders auch die nächste Generation der Schwellenländer zu beachten.Zitat: " Zu diesen Schwellenländern von morgen gehören vor allem Länder des Nahen Ostens, Afrikas und Zentralasiens, Südosteuropas sowie einzelne Länder aus Asien und Lateinamerika. Genannt seien etwa Bulgarien, Kasachstan, Ukraine, Kenia, Tunesien, Jordanien, Oman, Sri Lanka oder Argentinien."Diese würden allgemein die ?Frontiere Staaten? genannt und böten derzeit Anlagechancen, wie sie vor 15 Jahren die oben genannten BRIC-Staaten boten. Allerdings sei in diesem Segment auch mit besonders starken Schwankungen zu rechnen. Für die Abdeckung eines maximalen Anteils von zehn Prozent des gesamten Anlagevolumens empfiehlt die Neue Vermögen Fonds wie den ?Templeton Frontier? zu nutzen. Länderzertifikate seien für Privatanleger nicht empfehlenswert. Der Artikel schließt mit der Empfehlung, aktuell in den BRIC-Staaten, wenn vorhanden, Gewinne mit zu nehmen und diese in die Frontier-Staaten zu investieren, da diese gegenüber den herkömmlichen Schwellenländern noch ein deutliches Aufholpotenzial besäßen.[Quelle online lesen..]
Pioneer: China ist in 20 Jahren die Nummer Eins der Weltwirtschaft Auf fondsprofessionell.de wird über einen Kommentar zum chinesischen Markt von John Pollen, Fondsmanager des Pioneer Funds ? Emerging Markets Equity berichtet. Pollen sieht China weiterhin auf dem Wachstumspfad. Nachdem es bereits 2009 den Titel des Exportweltmeisters von Deutschland übernommen hatte, werde es voraussichtlich in diesem Jahr Japan als zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt ablösen. Bis 2030 sei zu erwarten, dass China nach diesem Maßstab die USA von der Spitze verdrängen werde. Haupttriebfeder sei das große Wachstumspotenzial des Binnenkonsums. Bereits heute sei der chinesische Automarkt der größte der Welt. Pollen wertet die aktuellen Maßnahmen der chinesischen Regierung zur Begrenzung der Kreditvergabe als Zeichen für deren Fähigkeit, eine Blasenbildung zu verhindern und die Inflationsgefahr zu beherrschen.[Quelle online lesen..]
Japan wieder größter US-Gläubiger, China hat kräftig verkauft Auf emfis.de berichtet der Autor Ingo Lorenz über die weiteren Bestrebungen Chinas, mehr Unabhängigkeit von der Entwicklung des US-Dollar zu erreichen. Durch den fortgesetzten Verkauf von US-Staatsanleihen sei Japan nun wieder der größte Gläubiger der USA. Seit September hatte China diesen ?Titel? inne. Lorenz hält auch für möglich, dass die Unstimmigkeiten zwischen China und den USA wegen diverser Menschenrechtsfragen, den angekündigten Waffenlieferungen der USA an Taiwan, der Frage des Wechselkurses und der Handelsbeschränkungen der Grund für politisch motivierte Verkäufe sein könnten.[Quelle online lesen..]
OSTEUROPA
(finanzinfo-service.de) Auch mit Aktien aus Osteuropa konnte man in dieser Woche Gewinne erzielen. Im Sog der guten Börsenstimmung an den westlichen Börsen konnte besonders der Tschechische Index mit einem Wochenplus von 3,64% profitieren. Damit gehört der PX zu den wenigen Indizes, die seit Jahresbeginn ein Plus (3,49%) vorweisen können. Den Tschechen auf den Fersen sind in dieser Beziehung die Ungarn. Auf Wochensicht legte der BUX 2,95% zu und muss nun nur noch 0,39% aufholen, um seit Jahresbeginn wieder in den positiven Bereich zu gelangen. Der polnische WIG hängt seinen Nachbarindizes noch ein wenig hinterher. Er legte in dieser Woche um 1,89% zu und verzeichnet seit Jahresanfang noch ein Minus von 3,6%.
Osteuropa-Banken fürchten Ausweitung auf Balkan Das Handelsblatt berichtet von einem möglichen Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung in osteuropäischen Ländern in Folge der Finanzprobleme Griechenlands. Grund hierfür sei, dass griechische Banken im Balkanraum einen sehr hohen Marktanteil hätten. Sollten die griechischen Banken in Folge von Refinanzierungsproblemen ihre Kreditvergabe drosseln müssen, könnte dies zu einer Kreditklemme mit negativen Folgen für die wirtschaftliche Erholung führen. Besonders betroffen seien Bulgarien und Rumänien. Um diese Probleme abzuwenden fordern Experten die Hilfe des IWF, der Weltbank und der Osteuropaförderbank EBRD.[Quelle online lesen..]
Ungarn muss auch im neuen Jahr sparen Wie das Handelsblatt berichtet, fordern der IWF und die EU von der ungarischen Regierung eine Fortsetzung des Konsolidierungskurses, erkennen aber die bereits erzielten Erfolge des Landes an. Dennoch seien weiterhin kräftige Anstrengungen nötig, um das Vertrauen der Kapitalmärkte, das zu Beginn der Finanzkrise weitgehend verloren gegangen war, nachhaltig zurück zu gewinnen. Die ungarische Regierung gibt sich optimistisch und will die Unterstützungsmaßnahmen des IWF nicht gänzlich ausschöpfen, da man sich bereits wieder über die Emission von Anleihen am Kapitalmarkt refinanzieren könne. Mit einem Wirtschaftswachstum sei dieses Jahr noch nicht zu rechnen, allerdings werde mit -0,2% ein geringerer Rückgang (2009: ?6,3%) erwartet.[Quelle online lesen..]
Devisen- und RentenmärkteDEVISEN
(finanzinfo-service.de) Nach wie vor sorgen die Devisenmärkte für die meiste Aufregung. Besonders der Euro steht weiterhin unter Druck und im Fokus der Spekulanten. Im Vergleich zum US-Dollar fiel die europäische Währung am Donnerstag auf ein Neunmonatstief, konnte sich aber am Freitag letztlich wieder etwas erholen. Zuvor reagierte er im Handelsverlauf aber mit deutlichen Abschlägen auf die Zinserhöhung in den USA. Auf Wochensicht gab der Euro zum US-Dollar 0,21% ab und liegt seit Jahresbeginn rund fünf Prozent im Minus. Andererseits konnte die Gemeinschaftswährung gegenüber dem Yen (1,61%) und dem Britischen Pfund (1,34%) zulegen.
RENTEN
(finanzinfo-service.de) Uneinheitlich entwickelten sich die Renten in dieser Woche. Der Rex ging trotz positiver Aktienmärkte nahezu unverändert in das Wochenende, während der Bund Future sich ?normal? verhielt und 0,72% abgab.
US-Anleger fliehen aus Fonds für Junk-Bonds Die Handelsblatt-Redakteurin Andrea Cünnen berichtet, dass in Folge der Sorgen um die Staatsfinanzen Griechenlands die allgemeine Risikobereitschaft der amerikanischen Marktteilnehmer deutlich zurück gegangen ist. Dies habe besonders bei den sog. Junk-Bonds, also Anleihen von Unternehmen mit geringerer Bonität, zu Verkäufen in größeren Volumina geführt. Dementsprechend seien die Renditen gestiegen und die Kurse gesunken. Spezielle, die Unternehmen betreffende, negative Nachrichten gebe es aber nicht. Experten erwarten für Junk-Bonds in der Breite keine nachhaltigen Probleme wegen der Griechenlandproblematik.Zitat: " Die Experten von F&C betonen zudem, dass sich Junk-Bonds historisch gesehen im Umfeld steigender Leitzinsen meist besser geschlagen hätten als Staatsbonds und Aktien."Riskanter seien Aktien und Anleihen von Banken. Wie Cünnen berichtet, haben entsprechende Anleihen europäischer Unternehmen deutlich weniger unter der sinkenden Risikobereitschaft gelitten. Der Grund hierfür sei, dass in den USA in den letzten Monaten eine Flut an Emissionen für ein Überangebot in diesem Anlagesegment gesorgt habe, was nun Druck auf die Kurse ausübe.[Quelle online lesen..]
Gesunde Vorsicht bei Ramschanleihen Auch die ftd beschäftigt sich in einem Leitartikel vom Montag mit der Verkaufswelle bei den Junk-Bonds. Der Vorgang wird jedoch aus einem anderen Blickwinkel betrachtet. Der Autor beschreibt, dass institutionelle Anleger in den letzten Monaten bei der Sache nach Rendite oft die entsprechenden Risiken nicht angemessen berücksichtigt hätten und so mehr Geld in diesen Markt geflossen sei, als wirtschaftlich betrachtet gesund war. Die im Handelsblatt beschriebene Flucht aus dieser Anlageklasse begrüßt er als Normalisierung und hofft, dass auf diesem Weg der Bildung einer Vermögensblase in Ramschanleihen vorgebeugt werden kann.Zitat: " Daher ist nur zu hoffen, dass die jüngste Verkaufswelle kein Ausrutscher ist. Wenn die Investoren nun frühzeitig die Luft aus der Blase lassen, wird ein Risiko auch wieder als solches wahrgenommen."[Quelle online lesen..]
Irland schert aus "Piigs"-Riege aus Die Vorliebe der Finanzmärkte für griffige Namen zeigt sich einmal mehr an der Bezeichnung ?Pigg-Staaten? (Portugal, Italien, Irland, Griechenland) für die europäischen Staaten, der Verschuldungssituation als besonders kritische gesehen werden. Wie die ftd berichtet, schert nun Irland in positivem Sinne aus dieser aus. Im Gegensatz zu Griechenland gewinnt Irland an den Kapitalmärkten neues Vertrauen zurück. Irland hatte, zusätzlich zu allgemeinen Problemen im Zuge der Finanzkrise, unter dem Platzen einer Immobilienblase zu leiden. Die irische Regierung hatte rechtzeitig einen wirksamen Sparkurs eingeschlagen und das BIP wieder zurück auf den Wachstumspfad geführt. Die Kapitalmärkte belohnen dies damit, dass die geforderten Risikoaufschläge für irische Anleihen nur halb so hoch sind, wie diejenigen griechischer Papiere. So war es auch kein Problem für Irland, Anleihen im Wert von 1,5 Mrd. Euro am Kapitalmarkt zu platzieren.[Quelle online lesen..]
Rohstoffe(finanzinfo-service.de) Die Rohstoffpreise setzten den Aufwärtstrend der Vorwoche fort. An den Rohstoffmärkten lauten die Wetten derzeit ebenfalls auf eine Fortsetzung der Konjunkturerholung. Sowohl der ölpreis (+7,66%), als auch der Goldpreis (+2,96%) konnten auf Wochensicht deutlich zulegen. Bemerkenswert ist, dass der normale Zusammenhang zwischen dem Wechselkurs des US-Dollar und den Rohstoffpreisen derzeit in das Gegenteil verkehrt ist. Steigende Rohstoffpreise bei gleichzeitig steigendem US-Dollar zum Euro sind recht ungewöhnlich.
Griechische Tragödie macht Gold teuer Wie die ftd berichtet, hat das Zusammenspiel der Währungskurse im Zuge der Verunsicherungen um die finanzielle Lage Griechenlands und das Sicherheitsbedürfnis der Anleger zu einem deutlichen Goldpreisanstieg in Euro geführt. Während der Goldpreis in US-Dollar in den letzten Wochen nachgab, stieg der Dollar zum Euro und sorge dafür, dass der Goldpreis auf rund 817 Euro gestiegen ist. Experten gehen laut ftd davon aus, dass dieser Preisanstieg hauptsächlich von Spekulanten verursacht wurde, da Fonds mit physischem Gold keine größeren Zuflüsse verzeichnen würden. Dennoch seien die Aussichten für Anleger gut. Erwartet werde, dass der Kurs der Notenbanken aus dem vergangenen Jahr, am Goldmarkt zunehmend als Käufer aufzutreten, auch dieses Jahr fortgesetzt werde. Dies sollte als Signal für die Investoren dienen, sich zur breiteren Streuung stärker in Edelmetallen zu positionieren. Hieraus würden eine starke Nachfrage und steigende Kurse resultieren. Kurzfristig müsse man wegen der starken spekulativen Kräfte im Markt mit stärkeren Rückschlägen rechnen. Auch hätten die Notenbanken in den vergangenen Jahren oft kein Glück mit dem Kaufzeitpunkt bewiesen und sich meist zu Beginn einer Abwärtsbewegung mit Gold eingedeckt.[Quelle online lesen..]
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