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Newsletter - KW 6/2010
Aktien Europa(finanzinfo-service.de) Zu Beginn der Woche beschrieb ein Marktteilnehmer im Handelsblatt das Börsengeschehen mit dem Satz "Der Markt weiß nicht, wohin er will.“ Dies änderte sich an den Börsen Europas auch im weiteren Verlauf der Woche nicht. Zumindest wollte "er“ nach vier negativen Wochen, in welchen er mehr als zehn Prozent abgab, grundsätzlich einmal wieder nach oben. Schon zu Wochenbeginn zeichnete sich ab, dass die EU Griechenland nicht mit seinen Problemen allein lassen würde. Doch dann war man über das Ergebnis des EU-Gipfels enttäuscht, weil es eben kein konkretes Ergebnis gab. Zumindest war die Angst vor einem Staatsbankrott Griechenlands aus dem Markt. Eine richtige Erholung konnte aber dennoch nicht einsetzen, weil die Frage nach dem Zeitpunkt der Straffung der Geldpolitik den Schwung bremste. Fed-Chef Bernanke hatte mit entsprechenden Andeutungen Befürchtungen genährt, die US-Notenbank könnte schon bald mit dem "Exit“ beginnen. Dazu kamen am Freitag Meldungen, dass China einen weiteren Schritt in diese Richtung unternehmen wird. Und plötzlich waren die Staatsfinanzen Dubais wieder ein Problem. So könnte man es schon positiv interpretieren, dass der Dax am Freitag fast unverändert geschlossen hatte. Auf Wochensicht konnte er trotz der unklaren Lage 1,22% zulegen und liegt nun seit Jahresanfang mit 7,67% im Minus. Der Euro Stoxx 50 legte auf Wochensicht um 1,63% zu und liegt im laufenden Jahr bei -9,84%.
W&W AM: Ende der Rezession in Europa eingeläutet Auf fondsprofessionell.de wird die Einschätzung der Experten der W&W Asset Management GmbH, einer Tochtergesellschaft des Stuttgarter Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische (W&W), für die Entwicklung der europäischen Wirtschaft und deren Auswirkung auf die Kapitalmärkte wiedergegeben. Demnach geht W&W davon aus, dass die Rezession überwunden ist und auch in 2010 mit einer leichten Erholung der Wirtschaft zu rechnen ist. Allerdings würde der Aufschwung durch das Auslaufen vieler staatlicher Fördermaßnahmen nicht besonders dynamisch auslaufen. Von besonderer Bedeutung sei die Exportwirtschaft, da von der Binnennachfrage wegen der hohen Arbeitslosigkeit keine Impulse zu erwarten seien. W&W erwartet eine moderat steigende Inflation (1,5%) und damit einhergehend auch die Tendenz zu steigenden Kapitalmarktrenditen. Da dem Aktienmarkt die Unterstützung durch hohe Wachstumsraten fehle, andererseits aber bei niedrigen Kursen schnell Käufer am Markt aktiv würden, werde es zu einem Seitwärtstrend bei europäischen Aktien (zwischen 2.550 und 3.000 Punkte beim EuroStoxx 50) kommen. Für den Euro sehen die Experten nur ein begrenztes Aufwärtspotenzial.[Quelle online lesen..]
Gecam: Schwächephase zum Aufstocken der Aktienquote nutzen Eine Stellungnahme zur aktuellen Situation an den Aktienmärkten gibt der Dachfondsmanager Gecam AG auf fondsprofessionell.de ab. Der Fondsmanager Helmut Knestel rät dazu, in Schwächephasen, wie aktuell, die Aktienpositionen antizyklisch aufzustocken. Aus seiner Sicht wurden die Aktienmärkte durch die Nachrichten aus China, den USA und Griechenland seit Ende letzten Jahres übertrieben stark in Mitleidenschaft gezogen. Die realen Fundamentaldaten seien deutlich besser:Zitat: " Insbesondere die Konjunkturdaten überraschen positiv, wie zuletzt der phänomenal gute US-ISM-Einkaufsmanagerindex. Er impliziert mit einem Wert von 58,4, erwartet wurden rund 55, sogar ein US-Wirtschaftswachstum von 5 bis 6 Prozent. Die dadurch aufkeimenden Inflationsbefürchtungen werden, aufgrund schlecht ausgelasteter Kapazitäten und daraus resultierendem Margendruck, in Grenzen gehalten. Außerdem geraten angesichts der stetig besser werdenden Fundamentaldaten immer mehr institutionelle Anleger, wie etwa Versicherungen, in Zugzwang, noch auf den Aktienzug aufzuspringen ? auch weil deren oftmals fundamental basierte Aktienmodelle nun von Halten auf Kaufen schwenken dürften."Derzeit würden an den Börsen vorrangig negative Meldungen wahrgenommen, was zu übertrieben niedrigen Kursen führe. Seine Gesellschaft bevorzuge derzeit besonders deutsche Blue-Chip Werte. [Quelle online lesen..]
Konjunkturerholung gerät ins Stottern Wie die Frankfurter Allgemeine (FAZ) in ihrer Onlineausgabe berichtet, hat die Wirtschaftsleistung in Deutschland im vierten Quartal 2009 im Vergleich zum Vorquartal stagniert. Nach einem Wachstum von 0,7% im dritten Quartal fehlten im Herbst die Impulse industrieller Investitionen und privater Nachfrage. Lediglich der Export habe leicht zulegen können. Die Regierung rechne für das laufende Jahr mit einem Wachstum von 1,4%, womit der Rückgang von 4,9% in 2009 aber noch lange nicht aufgeholt werden könnte. Bundesbankpräsident Weber ist weniger optimistisch und hält vor dem Hintergrund der erwarteten Probleme am Arbeitsmarkt auch eine schrumpfende Wirtschaftsleistung für möglich.[Quelle online lesen..]
Pioneer: Deutsche Aktien profitieren von soliden Staatsfinanzen Karl Huber, Manager des Fonds Pioneer Investments German Equity, äußert sich auf fondsprofessionell.de positiv für die Entwicklung deutscher Aktien. Er glaubt, dass die im internationalen Vergleich relativ hohe Solidität der deutschen Staatsfinanzen auf die deutschen Unternehmen und deren Gewinnsituation abfärben wird. Einen selbsttragenden Aufschwung erwartet Hube ab 2011. Aktuell sei mit größeren Schwankungen zu rechnen. Bei der Aktienauswahl legt Huber derzeit den größten Wert auf die Dividendenrendite und investiert bevorzugt in defensive Werte.[Quelle online lesen..]
Bodenbildung ohne Tragkraft Der Chartprofi der ftd, Andreas Büchle, ist in seiner freitäglichen Dax-Analyse verhalten pessimistisch. Zwar sei der Abwärtstrend der letzten Wochen erst einmal zu einem Seitwärtstrend geworden, für einen baldige deutlichen Anstieg gebe es aber wenige Anzeichen. Entscheidend werde sein, ob sich auch bei einem Niveau über 5.720 Punkten noch genügend Käufer finden. Nach unten wäre derzeit die bei etwa 5.400 Punkten liegende 200-Tage-Linie eine entscheidende Marke. Würde diese durchbrochen sei bei 5.130 wieder mit einer Unterstützung zu rechnen, aber der langfristige Trendkanal wäre dann nach unten durchbrochen.[Quelle online lesen..]
Aktien Nord-Amerika(finanzinfo-service.de) In dieser Woche vollführten die US-Börsen eine klassische Achterbahnfahrt. Montags sorgten ängste um Bankenwerte wegen der Krise in Griechenland und der Gefahren für den Euro dafür, dass der Dow Jones um die 10.000 Punkte Marke kämpfen musste, was er noch erfolgreich tat. Am Dienstag setzte sich dann auch in New York die Ansicht durch, dass die EU die Griechen nicht im Regen stehen lassen wird. Dazu kamen gute Unternehmenszahlen von Coca Cola, Mc Donalds und Caterpillar, was endlich einmal wieder für etwas Zuversicht und positive Vorzeichen an der Wallstreet sorgte. Mittwochs verunsicherte Fed-Chef Bernanke die Märkte mit seinen Aussagen zu einer möglichen Straffung der Geldpolitik und schickte die Kurse wieder etwas nach unten. Donnerstags ging es dann wieder etwas nach oben, weil die Amerikaner das Ergebnis des Eu-Gipfels positiver aufnahmen als ihre europäischen Kollegen und die Zahlen vom US-Arbeitsmarkt positiv überraschen konnten. In den Freitag starteten sie Börsianer schlecht gelaunt, weil die Zahlen zum Verbrauchervertrauen negativ überraschten und die Chinesen den Kurs der geldpolitischen Straffung fortsetzen. Im Laufe des Tages stieg die Stimmung allerdings wieder etwas und ein Teil der Tagesverluste konnte ausgeglichen werden. Unter dem Strich bleibt für US-Aktien nach vier negativen Wochen endlich zum Wochenschluss einmal wieder ein positives Vorzeichen stehen. Der Dow Jones legte auf Wochensicht um 0,94% zu und liegt nun seit Jahresbeginn mit 3,08% im Minus. Der Nasdaq gewann in dieser Woche 1,98% und muss noch Verluste von 3,77% ausgleichen, um wieder auf seinem Niveau vom Jahresstart zu liegen.
Hoffnung: "Super Bowl-Indikator“ sagt positives Börsenjahr voraus Einen ungewöhnlichen Indikator für die künftige Entwicklung der US-Aktienmärkte zaubern die Experten der österreichischen Schöllerbank aus dem Hut. Sie berichten über einen statistischen Zusammenhang zwischen der Entwicklung des Börsenjahres und der Verbandszugehörigkeit des Super Bowl-Gewinners (American Football Meisterschaft in den USA). Der diesjährige Sieger gehöre zur NFL (der Gegenpart wäre die AFL), was statistisch gesehen ein Zeichen für ein gutes Börsenjahr sei. Hätte das Team aus der AFL gewonnen, wären sinkende Kurse wahrscheinlicher.[Quelle online lesen..]
Aktien Asien(finanzinfo-service.de) Die asiatischen Börsen konnten in dieser Woche ihren Abwärtstrend stoppen. Die recht ungenauen Aussagen der EU-Mitgliedsstaaten zur Hilfe für Griechenland genügten, um den Märkten die schlimmsten ängste vor einem Staatsbankrott in Athen zu nehmen. Gegen Ende der Woche kamen noch gute Konjunkturzahlen aus China und Australien dazu, wovon besonders der Aktienmarkt in Hong Kong profitieren konnte, der mit einem Plus von rund drei Prozent aus der Woche ging. Nicht ganz so optimistisch waren die Anleger in Tokio. Hier meldete mit Honda der zweite große Autohersteller technische Probleme und der schwache Euro verdarb ein wenig den Appetit auf die Exportwerte, bevor die guten Nachrichten aus Australien und China am Freitag die Stimmung wieder steigen ließen. Nach vier Handelstagen (der Donnerstag war ein Feiertag) ging der Nikkei Index mit einem leichten Plus von 0,35% ins Wochenende.
Nach Toyota strauchelt auch Honda weiter Das Handelsblatt berichtet aus Tokio über die aktuellen Rückrufaktionen der beiden größten japanischen Autohersteller Toyota und Honda. Geschildert werden die technischen Hintergründe. Es kommt aber auch der Branchenfachmann Yoshihiko Tabei, Analyst bei Kazaka Securities, zu Wort. Er vertritt die Meinung, dass Rückrufaktionen nicht so besonders seien, wie sie derzeit in der Presse dargestellt würden. Aus seiner Sicht sei der Wegfall der staatlichen Kaufanreize in diesem Jahr das größere Problem für die Autobranche.[Quelle online lesen..]
Toyota-Debakel könnte Autobranche schaden Wie das Handelsblatt berichtet, befürchtet der Finanzchef des Autoherstellers Honda, Yoichi Hojo, dass der Ruf aller japanischen Autos unter den derzeitigen Qualitätsproblemen bei Toyota leiden könnte. Wie das Blatt berichtet, würden in den USA bereits jetzt die amerikanischen Hersteller massiv mit Rabatten und weiteren Kaufhilfen gezielt um enttäuschte Toyota-Kunden werben. Insgesamt sei die Nachfrage auf dem US-Automarkt weiterhin sehr schwach und der verschärfte Wettbewerb würde hauptsächlich über einen harten Preiskampf ausgetragen. Dennoch hatte, wie das Handelsblatt beschreibt, Honda diese Woche gestiegene Gewinne gemeldet. Diese seien allerdings bei sinkendem Umsatz nur durch Kosteneinsparungen erreicht worden.[Quelle online lesen..]
Japans Wirtschaft holpert aufwärts Wie das Handelsblatt berichtet, erwartet die japanische Notenbank eine zähe und holprige Erholung der japanischen Wirtschaft. Da die Exporte trotz des Anstieges in 2009 die Kapazitäten der japanischen Unternehmen bei weitem noch nicht auslasten würden, seien die Firmen mit neuen Investitionen sehr zurückhaltend. Dies zeige sich auch an der sehr niedrigen Nachfrage nach Krediten, woran auch die staatlichen Liquiditätshilfen für die japanischen Banken nichts ändern könnten. Ein Effekt, der auch in anderen Industrieländern festzustellen sei.[Quelle online lesen..]
Aktien SchwellenländerSCHWELLENLäNDER
(finanzinfo-service.de) Aus der Reihe der so genannten BRIC-Staaten tanzte in dieser Woche Russland. Während Aktien aus den Schwellenländern in der Breite mit Gewinnen in das Wochenende gingen, gab der russische Leitindex 2,63% ab und notiert nun um 5,23% tiefer als Ende vergangenen Jahres. Während sich die meisten anderen Börsen der Welt dazu entschlossen hatten, die aktuelle Datenlage positiv zu interpretieren, überwog in Moskau die Skepsis. Bemerkenswert ist dies besonders, da der Ölpreis in dieser Woche um mehr als vier Prozent stieg, was normalerweise für Jubelstimmung bei den russischen Aktien sorgt. Vielleicht war die Euphorie in den ersten beiden Wochen des Jahres doch ein wenig übertrieben" Ganz anders sah das Stimmungsbild in Brasilien aus. Hier freute man sich über steigende Rohstoffpreise und die Beruhigung in Sachen Griechenland. Der Bovespa stieg um 5,64% und egalisierte damit mehr als die Hälfte der Verluste seit Jahresbeginn, die jetzt noch 3,44% betragen. Der Handel mit Aktien in China wurde von guten Konjunkturmeldungen beflügelt und ließ sich auch von weiteren Maßnahmen der Administration zur Straffung der Geldpolitik nicht bremsen. Die zweite positive Börsenwoche des Jahres in Schanghai brachte ein Plus von 2,67%. Auf Jahressicht stehen ?7,46% zu Buche. Die Börse in Indien konnte 2,29% zulegen und liegt nun auf Jahressicht bei ?6,87%. Der breiter gefasste MSCI Emerging Market Index gewann 2,68% und liegt auf Jahressicht mit 6,84% im Minus.
Strategen sagen Schwellenländer-Fonds eine Erholung voraus Der Internetdienst foonds.com berichtet über eine Meldung der Agentur Bloomberg, wonach verschiedene Experten dazu raten, die aktuelle Schwächephase an den Aktienmärkten zum Einstieg in Schwellenländerfonds zu nutzen. Befragt wurden Experten von Morgan Stanley, der Credit Suisse, Charlemagne Capital und Goldman Sachs. Die Experten erwarten deutliche Gewinne mit Aktien aus Schwellenländern und äußern sich ?optimistisch wie seit Längerem nicht mehr?. Erwartet werde eine ähnliche Entwicklung wie 2004. Nach wie vor seien die Wachstumsprognosen für die nächsten Jahre in dieser Region bei sechs Prozent jährlich (oder darüber). Auch mit einem deutlichen Wachstum der Unternehmensgewinne sei zu rechnen. Die aktuelle Bewertung der im MSCI Emerging Markets Index zusammen gefassten Unternehmen läge mit einem KGV von 12 sogar noch unter dem Wert vom April 2004 (14), woraufhin sich die Kurse bis 2007 fast verdreifacht hatten. Ein Morgan-Stanley-Experte erwarte für diesen Index einen Zuwachs von 34% in diesem Jahr. [Quelle online lesen..]
Threadneedle über China: ?Im Jahr des Tigers könnte Inflation steigen? Wie fondsprofessionell.de berichtet, hält Gigi Chan, die Managerin des Threadneedle China Opportunities Fund, die geldpolitischen Maßnahmen der chinesischen Regierung grundsätzlich für geeignet, um eine vernünftige Basis für ein weiteres solides Wachstum der chinesischen Wirtschaft zu erreichen. Sie erwartet darüber hinaus im Laufe des Jahres eine langsame Aufwertung des Yuan und erkennt einen wachsenden Binnenkonsum. Aus ihrer Sicht ist mit einer steigenden Inflation zu rechnen, allerdings sollten keine kritischen Höhen erreicht werden. Chan geht davon aus, dass der breite Markt ein weniger klares Bild der Situation hat als sie selbst, weshalb sie im Laufe des Jahres mit stärkeren Schwankungen rechnet.[Quelle online lesen..]
OSTEUROPA
(finanzinfo-service.de) Auch Aktien aus Osteuropa profitierten von der Entspannung in der Griechenlandproblematik und konnten nach einer uneinheitlichen und schwankungsintensiven Woche mit Gewinnen abschließen. Nach wie vor gehört die Börse in Prag zu den positiven Überraschungen dieses Jahres. Nach einem Wochenplus von 1,57% liegt der PX Index seit Jahresanfang nur mit 0,14% im Minus und entwickelt sich so in einem schwierigen Umfeld besser als alle ?entwickelten Märkte?. Und dies, obwohl die tschechische Wirtschaftsleistung in 2009 mit -4,7% etwas stärker geschrumpft ist, als das Finanzministerium (-4,3%) angenommen hatte. Dafür waren die Zahlen in Ungarn mit einem Rückgang um 6,3% etwas besser als erwartet (-6,7%), was der BUX mit einem Wochenplus von 2,52% honorierte. Im Jahresvergleich liegt auch der Budapester Leitindex mit -3,24% noch deutlich besser, als seine westeuropäischen Kollegen. Am ?westlichsten? verhielt sich die Börse in Warschau. Ein Wochenplus von 1,15% und ein Jahresminus von 5,39% passen schon fast in die westliche Börsenlandschaft.
Anleger verlieren Interesse an Polen Wie das Handelsblatt aus Warschau berichtet, hat die polnische Regierung Probleme bei der Privatisierung ehemaliger Staatsunternehmen. Aktien des Stromkonzerns Enea konnten nur zu einem sehr niedrigen Preis emittiert werden. Dies zeige eine gewisse Müdigkeit der Anleger gegenüber Neuemissionen am polnischen Aktienmarkt:Zitat: " Die gestrige Platzierung zeigt Ermüdung am Markt gegenüber den stark ansteigenden Börsengängen in Polen?, sagt Osteuropa-Analyst Simon Quijano-Evans von Crédit Agricole Chevreux. Das sei einer der Gründe, warum sein Haus polnische Aktien als ?neutral? einschätzt. "Wie das Handelsblatt berichtet, plant die polnische Regierung im Zuge von Privatisierungen 29 weitere größere Börsengänge in diesem Jahr. Nach diesen Börsengängen sei die Börse in Warschau besonders für an Energiewerten interessierte Anleger ein interessantes Parkett, glaubt Ludwik Sobolewski, der Chef von Warschaus Börse GPW.[Quelle online lesen..]
Devisen- und RentenmärkteDEVISEN
(finanzinfo-service.de) Der Euro zeigte sich in dieser Woche weiterhin schwach und wird zunehmend zum Spekulationsobjekt an den Kapitalmärkten. Berichtet wird von sehr großen Wetten gegen den Euro. Dies könnte in der nächsten Zeit zu irrationalen Schwankungen an den Devisenmärkten führen. Gegenüber dem US-Dollar verlor die europäische Währung in dieser Woche 0,25%, der Wertverlust im Vergleich mit dem Britischen Pfund beträgt 0,6%. Zum Japanischen Yen konnte der Euro in dieser Woche sogar um 0,43% zulegen.
Währungsturbulenzen fordern Anleger heraus Wie das Handelsblatt beschreibt, ist der Handel mit Währungen mit Abstand derjenige mit den größten täglichen Volumina. Demgegenüber seien die Aktivitäten von Privatanlegern in diesem Anlagesegment extrem gering. Grundsätzlich laufe der Handel so ab, dass Währungen mit einem niedrigen Zinsniveau verkauft werden, während solche mit einem höheren Zinsniveau gekauft werden. Leihe man sich Geld in der Niedrigzinswährung um es anschließend in einer Hochzinswährung anzulegen, handele es sich um einen so genannten Carry-Trade. Einer der Gründe, weshalb Privatanleger diesen Markt kaum nutzen, könnte sein, dass dies nur über sehr komplexe Instrumente möglich ist, meist über Zertifikate. Das Handelsblatt beschreibt einige dieser Zertifikate, die mit sehr unterschiedlichem Erfolg agieren. Da eine weitere Zusammenfassung dieser Produktbeschreibungen nicht sinnvoll erscheint, empfehlen wir interessierten Lesern die Lektüre des Originalartikels. Einen Anhaltspunkt liefert bereits das Fazit des Autors, Matthias von Arnim:Zitat: " Anleger, die von den Chancen, die der Devisenmarkt bietet, profitieren möchten, selbst aber keine feste Meinung zur Entwicklung bestimmter Währungen haben, sind in der jüngsten Vergangenheit mit einfachen Währungskörben von ABN Amro (jetzt RBS) gut gefahren. Im Wettstreit Mensch gegen Maschine bei den komplexeren Handelsstrategien hat derzeit UBS mit seinem V24 Carry Total Return Zertifikat die Nase vorn. Für das Papier spricht nicht zuletzt seine gute Performance vor zwei Jahren, als fast alle anderen Währungs-Strategie-Zertifikate zwischenzeitlich unter die Räder kamen. Die JRC Regium FX Garant Anleihe von Credit Suisse bietet als Garantieprodukt im derzeitigen Zinsumfeld kaum Perspektiven und ist schlicht zu teuer. Grundsätzlich bleibt die Feststellung: Die Entwicklung von Währungs-Strategie- Zertifikaten ist nur schwer prognostizierbar. Investments in die entsprechenden Papiere sind reine Vertrauenssache."[Quelle online lesen..]
Immer dollar In ihrer Rubrik ?Das Kapital? wundert sich die ftd über die Flucht aus dem Euro in den US-Dollar . Zwar gebe es Probleme in Griechenland, Spanien und Portugal, deswegen sei aber die Lage in den USA keinen Deut besser:Zitat: " Doch nicht nur deswegen mutet die Flucht der Anleger in den sicheren Hafen des Dollar putzig an. Zumal dann, wenn als Grund der Schlamassel in Griechenland genannt wird, das nicht mal für drei Prozent des BIPs im Euro-Raum steht. Griechenland ist überschuldet, lebt über seine Verhältnisse, hat seine Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt und fälscht seine Statistiken, heißt es. Dasselbe könnte man als exakte Beschreibung der USA anführen, mit dem Unterschied, dass in Amerika anders als in Griechenland auch der Privatsektor übel in der Kreide steht. Dass nicht nur Washington das Wasser bis zum Hals steht, sondern auch einigen Bundesstaaten wie Kalifornien, sei nur als Randnotiz erwähnt."Weitere Werte, wie das hohe US-Außenhandelsdefizit, die mit 10% des BIP deutlich höhere Verschuldung der USA als der Euroländer und die immer noch negative Sparquote der Amerikaner sprechen nicht wirklich für eine höhere Sicherheit des Greenback.[Quelle online lesen..]
Kapitalmarkt schreibt Euro ab Auch der ftd-Redakteur Tobias Kaiser beschäftigt sich mit dem aktuellen Wertverlust des Euro zum US-Dollar. Er beschreibt, dass die Transaktionen an den Kapitalmärkten auf ein sehr hohes Misstrauen gegenüber dem Euro hindeuten. Allerdings deutet die hohe Anzahl an Shortpositionen auf den Euro auch auf eine hohe spekulative Komponente hin. Kapitalmarktexperten erwarten, wie Bayer berichtet, einen weiteren Wertverfall allerdings nur, wenn die US-Notenbank deutlichere Zeichen für ein Ende der lockeren Geldpolitik geben würde. In der aktuellen Situation könne es auch sehr schnell zu einer deutlichen Gegenbewegung kommen. Experten der Deutschen Bank werden mit der Einschätzung zitiert, dass der faire Gegenwert des Euro, unter Berücksichtigung der Probleme in Südeuropa, derzeit zwischen 1,40 und 1,45 US-Dollar liege.[Quelle online lesen..]
RENTEN
(finanzinfo-service.de) Nachdem die Rentenkurse von den schwachen Aktienbörsen der letzten Wochen profitieren konnten, endete dieser Aufwärtstrend, passend zu den Gewinnen an den Aktienmärkten, in dieser Woche. Der Rex schloss nahezu unverändert auf dem Niveau der Vorwoche und der Bund Future gab auf Wochensicht 0,66% ab. Seit Jahresbeginn liegen die beiden Rentenindizes um 0,82% (Rex) bzw. 1,95% (Bund Future) im Plus.
Mongolei plant erste Dollar-Anleihe überhaupt Wie die ftd berichtet, betritt mit der Mongolei ein weiteres Schwellenland das Parkett des internationalen Rentenhandels. Die Mongolei verfügt über große noch weitgehend unberührte Rohstoffvorkommen, welche nun mit Hilfe internationaler Investoren ausgebeutet werden sollen. Wie die ftd schildert, ist hierfür eine US-Dollar-Anleihe mit einem Volumen von 1,2 Mrd. US-Dollar in Vorbereitung. Das Geld solle für Infrastrukturmaßnahmen genutzt werden. Die Rendite werde, je nach Laufzeit, zwischen sechs und elf Prozent liegen. Derzeit sei die Mongolei, genauso wie Indonesien, mit BB- geratet. Wie die ftd schildert, erfreuen sich Anleihen von Schwellenländern am Kapitalmarkt derzeit großer Beliebtheit. Einerseits böten sie eine attraktive Rendite, andererseits sinke wegen der hohen Staatsschulden das Vertrauen in die Industrieländer als Schuldner.[Quelle online lesen..]
Rohstoffe(finanzinfo-service.de) Die Erwartung einer weiteren weltweiten Konjunkturbelebung ließ in dieser Woche die Rohstoffpreise auf breiter Front steigen. Unterstützt wurde dies von der unten genannten Schätzung der US-Energiebehörde, dass der ölbedarf in Asien für eine erhöhte Nachfrage sorgen wird. Der ölpreis stieg darauf hin in dieser Woche um mehr als vier Prozent. Auch das Gold konnte nach drei negativen Wochen wieder einmal einen Preisanstieg (1,76%) verzeichnen und legte damit seine Korrelation mit dem Wechselkurs des US-Dollar, zumindest kurzfristig, ab.
Goldman rät Anlegern zum Einstieg Wie das Handelsblatt berichtet, erwarten die Rohstoffexperten von Goldman Sachs im Jahresverlauf steigende Ölpreise und raten zu einem entsprechenden Engagement in Futures. Durch die erwartete konjunkturelle Erholung werde die Nachfrage steigen und für steigende Preise sorgen. Risiken bestünden, sollte sich die Weltkonjunktur wider Erwarten doch nicht erholen. Derzeit sei der Ölpreis im Fallen, weil die Investoren allgemein Risiko in den Portfolios reduzieren würden. Darüber hinaus würden die Angst vor einer möglichen Abkühlung der Wirtschaft in China als Folge der restriktiveren Geldmarktpolitik und der sich erholende US-Dollar Druck auf den Ölpreis ausüben.[Quelle online lesen..]
Taumelnder Euro zieht Goldpreis mit nach unten Wie das Handelsblatt berichtet, ist die aktuelle Schwäche des Euro der Hauptgrund für den deutlichen Rückgang des Goldpreises in den letzten Wochen. Die klassische negative Korrelation zwischen dem Dollarkurs und dem Goldpreis werde von den Märkten derzeit sehr stark gespielt. Uneins sind sich die Experten in der Interpretation der Lange und der Prognosen. Während unter fundamentaler Betrachtung weitere Verluste drohen, sehen die Charttechniker die aktuelle Entwicklung nur als dringend nötige Korrektur innerhalb eines intakten Aufwärtstrends.Zitat: " "Die Übertreibungsphase beim Gold nach oben steht erst noch an." Im zweiten Halbjahr sieht er den Preis kräftig steigen und rechnet mit Kursen von bis zu 1 800 Dollar im kommenden Frühjahr. Wieland Staud, Geschäftsführer von Staud Research erwartet im Minimum 1 400 Dollar, im Mittel 1 750 Dollar. Christian Henke, technischer Analyst der WestLB, nennt als Kursziel 1 500 Dollar."Allerdings messen beide Lager der Marke zwischen 1.020 und 1.050 US-Dollar eine große Bedeutung bei, da hier sowohl der alte historische Höchststand liegt, als auch der Aufwärtstrend gebrochen wäre.[Quelle online lesen..]
Kältewelle lässt Ölmarkt kalt Wie der ftd-Redakteur Tobias Bayer berichtet, wirken sich die niedrigen Temperaturen in Europa und Nordamerika nicht auf den Ölpreis aus. Heizöl verliere zunehmend für die Wärmegewinnung an Bedeutung, das könnte auch der ungewöhnlich kalte Winter nicht ausgleichen. Die Auslastung der Raffinerien sei extrem niedrig, die Lagerstände dagegen sehr hoch. Die Nachfrage nach Ölprodukten aus den Industrieländern stagniere. Lediglich aus den Schwellenländern sei ein steigender Bedarf zu vermelden. Von Seiten der Opec würden keine besonderen Maßnahmen getroffen, um das Angebot zu begrenzen, die Ölförderung laufe trotz anders lautender Absprachen auf hohem Niveau. [Quelle online lesen..]
US-Behörde: Ölpreis in der zweiten Jahreshälfte bei 81 Dollar Wie auf fondsprofessionell.de berichtet wird, rechnet die US-Energiebehörde EIA in der zweiten Jahreshälfte mit einer steigenden Nachfrage nach Rohöl in ?China und anderen Ländern Asiens?, was zu einem Anstieg des Ölpreises von 81 US-Dollar im Durchschnitt führen soll. Für 2011 rechnet das Institut mit einem Durchschnittspreis von 84 US-Dollar.[Quelle online lesen..]
SpezialthemenCharttechniker schlagen Alarm für Aktien Das Handelsblatt befragt vier renommierte Charttechniker zu ihrer aktuellen Markteinschätzung. Die Tatsache, dass derzeit die Handelsvolumina an den Börsen an negativen Tagen deutlich höher sind, als an positiven Tagen, wird allgemein als Alarmsignal verstanden, was der Anlass für diese Fragerunde war. Drei der vier Befragten sehen den Dax derzeit immer noch in einem Aufwärtstrend. Ein wichtiges Zeichen hierfür sei die nach wie vor steigende 200-Tage-Linie. Schwierigkeiten bereite die ?Lehman Range?, eine Spanne von 5.850 bis 6.150 Punkten, in welcher sich der Dax in der Woche der Lehman-Pleite bewegt hatte. Diese müsse für weitere Gewinne zuerst überwunden werden. Die drei Optimisten erwarten zum Jahresende einen Dax-Stand zwischen 6.400 und 6.800 Punkten. Wie im letzten Jahr schwimmt Klaus Deppermann von der BHF-Bank auch dieses Mal gegen den Strom. Letztes Jahr sah er als einziger in dieser Runde einen Dax-Anstieg kommen und traf sogar den Jahresendstand recht gut (Prognose: 6.200, Jahresendstand: 6.100). Für das erste Halbjahr erwartet er weiter sinkende Kurse und sieht den Dax im Mai bei 4.550 Punkten.Zitat: " Nun empfiehlt Deppermann Anlegern, ?angesichts der alarmierenden Abwärtsdynamik in Erholungen hinein zu verkaufen?. Bis Mai sieht er den Dax auf 4 550 Punkte fallen." Die Abwärtsbewegung wird laut Deppermanns Prognose bis in das Frühjahr 2011 anhalten.[Quelle online lesen..]
Bernanke rückt vom Leitzins als Leitmarke ab Der ftd-Redakteur Tobias Bayer beschreibt die Probleme der Notenbanken der Industrieländer, die richtigen Mittel und den richtigen Zeitpunkt für eine Straffung der Geldpolitik zu finden. Wie Bayer beschreibt, hat Fed-Chef Bernanke angedeutet, dass auch der Zinssatz, den die US-Notenbank auf Einlagen der Banken zahlt, in Kombination mit quantitativen Zielen für Bankreserven, ein geeignetes Mittel zur Verringerung der Liquidität sein könnte. Der eigentliche Leitzins würde dadurch vorübergehend an Bedeutung verlieren. Experten äußerten die Ansicht, dass dies keine konkrete Ankündigung Bernankes gewesen sei, sondern nur verdeutlichen sollte, dass die Fed über die nötigen Mittel verfüge. Bayer beschreibt weiterhin, dass es zu diesem Thema sehr unterschiedliche Ansichten der einzelnen Experten gibt. Die Situation der EZB habe sich nun durch die Lage in Griechenland, Portugal und Spanien zusätzlich verkompliziert.[Quelle online lesen..]
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