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Newsletter - KW 5/2010
Aktien Europa(finanzinfo-service.de) Montag und Dienstag sah es an den europäischen Aktienmärkten noch nach einer Erholung aus. Doch dann erfasste die Angst vor Staatspleiten in Griechenland, Portugal und Spanien die weltweiten Finanzmärkte. Investoren reduzierten wegen der Ungewissheit ihr Risiko und besonders ausländische Investoren zogen sich aus Europa zurück. Der Dax verlor auf Wochensicht 3,11%, der europaweite EuroStoxx 50 gab sogar 5,23% ab und ist nun seit Jahresbeginn mit 11,28 % im Minus (Dax: -8,78%).
Aktienmärkten droht zweite Abwärtswelle Das Handelsblatt berichtet über die Prognose des Charttechnikers der Commerzbank, Achim Matzke, dass der Dax vor einer zweiten Abwärtswelle stehen könnte. Nachdem die Zinswende in China, die Haushaltsprobleme einiger Euroländer und die Regulierungspläne Obamas für die US-Banken die Aktienkurse im Januar deutlich gedrückt hätten, sei die normale Gegenbewegung ausgeblieben. Dies erhöhe die Gefahr eines weiteren Rücksetzers. Hinzu käme, dass wichtige Indizes wie der europäische Stoxx 600 und der S&P 500 Gefahr liefen, ihre 100-Tage-Linie nach unten zu durchbrechen, was weitere Verkäufe mit sich brächte. Matzke quantifiziert das Risiko für den Dax folgendermaßen:Zitat: " In einem solchen nun wahrscheinlichen Schub sieht Matzke den Dax um weitere 200 Punkte fallen. Immerhin, das ist weniger als beim ersten Rutsch."[Quelle online lesen..]
Besorgniserregende Sorglosigkeit In der Rubrik ?Das Kapital? beschäftigt sich die ftd mit der aktuellen Bewertung deutscher Aktien. Grundlage ist die Feststellung, dass die Aktien im MSCI Deutschland auf Basis ihrer aktuellen Gewinne mit einem überdurchschnittlichen hohen KGV von 22 bewertet sind. Dennoch herrsche an den Aktienmärkten die Meinung vor, dass wegen der großen Skepsis im Markt ?nichts passieren? könne. Der Autor dieses Artikels vertritt die Meinung, dass vor dem Hintergrund dieser Bewertung nicht von Skepsis gesprochen werden könnte. Die für viele Anleger entscheidenden Gewinnprognosen für 2011, welche für den Dax ein durchschnittliches KGV von 10,5 ergeben, seien aufgrund der vorherrschenden Unsicherheiten (besonders der extremen Staatsverschuldung der USA) kaum als skeptisch zu bezeichnen.Zitat: " Am Markt könne schon wegen der Skepsis der Anleger nichts anbrennen, heißt es dennoch immer wieder. Da lachen ja die Hühner."Der Autor hat den Eindruck, dass die Anleger trotz der letzten beiden Börsencrashs (2000 bis 2003 und 2008 bis 2009) die Risiken einer Aktienanlage als zu gering einstufen würden.[Quelle online lesen..]
Der Mythos vom ?Januar-Effekt? verblasst Wie der Handelsblatt-Redakteur Christian Schnell berichtet, besagt eine noch vor fünf Jahren viel beachtete Börsenregel, dass ein schlechter Januar der Vorbote für ein insgesamt schlechtes Börsenjahr ist. Mittlerweile wird diesem vermeintlichen Zusammenhang, wie Schell schildert, keine Beachtung mehr geschenkt. Spätestens das vergangene Jahr habe gezeigt, dass andere Themen die Aktienmärkte stärker bestimmen. Derzeit läge das Augenmerk der Anleger auf der Frage, wann die großen Notenbanken beginnen, ihre extrem expansive Geldpolitik zurück zu fahren. Schnell beschreibt, dass die Einschätzungen der Experten zu dieser Frage weit auseinander liegen. Auch die weitere Entwicklung der Unternehmensgewinne würde die Kauflaune der Marktteilnehmer beeinflussen, würde derzeit aber eher als Belastung empfunden, da kurzfristig nicht das gleiche Wachstum zu erwarten sei, wie man es zuletzt in 2009 sehen konnte.[Quelle online lesen..]
Der Einstieg bei Immobilienaktien lohnt wieder Auf fondsprofessionell.de berichtet ein Vertreter der Odörfer & Brandner Vermögensmanagement KG, Michael Ableitner, über die aktuelle Lage im Bereich der Immobilienaktien. Diese hatten bis zum Ausbruch der Finanzkrise ein starke Nachfrage erlebt und waren sehr hoch bewertet. Mit Ausbruch der Krise folgten herbe Verluste welche dazu führten, dass der Wert vieler Immobilien AGs aktuell um rund 40% unter dem Wert ihrer Immobilien liegen. Ableitner erläutert, dass diese beiden Werte grundsätzlich gleich sein sollten. Aus seiner Sicht hat sich der Immobilienmarkt wieder gefangen, weshalb es keine Gründe mehr für diese hohen Risikoabschläge bei den Immobilienaktien gebe. Er erwartet, dass sich die Marktkapitalisierung dieser Firmen wieder dem Wert ihrer Immobilien anpasst, was nur über deutliche Kurssteigerungen geschehen könnte.[Quelle online lesen..]
Invesco: Neue Hoffnung für europäische Aktien nach ?verlorenem Jahrzehnt? Auf fondsprofessionell.de erscheint eine Zusammenfassung der Markteinschätzung der Fondsgesellschaft Invesco. Dort hofft man auf ein gutes Jahrzehnt für Aktien. Als Begründung wird angeführt, dass auf schlechte Dekaden meist positive folgen. Für die kurzfristige Entwicklung an den Aktienmärkten wird, allerdings deutlich tiefer begründet, gewarnt. Hohe Erwartungen an die Gewinnentwicklung der Unternehmen und bevorstehende Zinserhöhungen könnten zu Enttäuschungen führen. Als Heilmittel empfehlen die Fondsmanager eine gezielte Aktienauswahl, wie sie von ihnen selbst in ihren Fonds betrieben wird...... .[Quelle online lesen..]
?Dax hat 30 Prozent Aufwärtspotenzial? Der Handelsblatt-Redakteur Ulf Sommer kommt in einem Vergleich der aktuellen Börsensituation mit derjenigen von Anfang 2008 zu dem Ergebnis, dass der aktuelle Rücksetzer im Gegensatz zu demjenigen von Januar 2008 nur vorrübergehender Natur ist und das Gesamtjahr für Aktien positiv enden wird. Hauptargumente sind einerseits die mit 60% niedrige Investitionsquote institutioneller Anleger, die zuletzt im März 2009 auf diesem niedrigen Niveau war (Der Dax legte zwischen März und Dezember 2009 um rund 60% zu). Andererseits ist im Gegensatz zu 2008 mit deutlich steigenden Unternehmensgewinnen zu rechnen. Dies werden gemäß diesem Artikel auch gegenüber den aktuellen Risikofaktoren (Obamas Bankenregulierung, Chinas restriktivere Geldpolitik und die Staatsschulden südeuropäischer Länder) überwiegen. Der Experte des Stimmungsindexanbieters Sentix, Patrick Hussy, sieht in diesem Jahr aus den genannten Gründen ein Gewinnpotenzial für den Dax von 30%.[Quelle online lesen..]
Portugal löst Investorenpanik aus Wie die ftd berichtet, haben Probleme Portugals bei der Platzierung neuer Staatsanleihen die Ängste an den Kapitalmärkten vor weiteren Staatspleitekandidaten geschürt. Die Aktienmärkte brachen besonders in Portugal, Spanien, Griechenland und Ungarn deutlich ein. Der spanische Leitindex Ibex fiel auf den tiefsten Stand seit August zurück. Portugal hatte beabsichtigt, Anleihen im Wert von 500 Millionen Euro zu platzieren, die Auktion war aber nach 300 Millionen abgebrochen, weil die am Markt geforderten Renditen (Risikozuschläge) zu hoch wurden. Wie berichtet wird, hat Portugal derzeit innenpolitische Probleme, weshalb den Anlegern offenbar das Vertrauen fehlt, dass das Land seine wirtschaftlichen Probleme in den Griff bekommt. Am Markt werden Parallelen zu Griechenland gezogen. Von dieser Einschätzung ist auch Spanien betroffen, welches sich allerdings gegen diesen Vergleich wehrt. Für eine bessere Situation in Spanien spricht, dass ein Auktion von Staatsanleihen hier kürzlich wesentlich erfolgreicher verlief. Auch die Tatsache, dass diese 4,6fach überzeichnet war, spreche für ein größeres Vertrauen, als im Falle Portugals. Bedenklich stimme für beide Staaten allerdings, dass die Wettbewerbsfähigkeit beider Länder seit der Einführung des Euros deutlich zurück gegangen ist.[Quelle online lesen..]
Mittelfristiger Trend in Gefahr Wie der ftd-Fachmann für Charttechnik in der Analyse vom Freitag feststellt, hat der deutliche Rückgang des Dax am Donnerstag den seit August letzten Jahres gültigen Aufwärtstrend in Gefahr gebracht. In den letzten vier Wochen hat sich ein Abwärtstrend gebildet, der am Donnerstag noch bestärkt wurde. Sollte der Dax die 200-Tagelinie nach unten durchbrechen, die derzeit bei rund 5.400 Punkte liegt, bestünde ?weiteres Abwärtspotenzial?. Positiv sei zu bewerten, dass diese Linie allerdings noch im Steigen sei, was für einen intakten langfristigen Aufwärtstrend spreche.[Quelle online lesen..]
Aktien Nord-Amerika(finanzinfo-service.de) Die wichtigste gute Nachricht kam zu Beginn der Woche vom Logistikunternehmen UPS, das deutlich bessere Geschäfte verkündete. Weniger erfreulich waren Daten vom US-Arbeitsmarkt und letztlich konnten sich auch die US-Aktien nicht von den ängsten bezüglich möglicher Staatspleiten in Südeuropa befreien. Allerdings blieben die Auswirkungen im Vergleich zu den europäischen Märkten deutlich abgeschwächt. Der Dow Jones verlor auf Wochensicht 0,55%, konnte aber die 10.000er Marke noch verteidigen. Seit Jahresanfang liegt der US-Index mit knapp vier Prozent im Minus. Der Technologie-Index Nasdaq Composite gab auf Wochensicht 0,29% ab und war am Freitag um 5,64% niedriger als zu Beginn des Jahres.
Unbegrenzte Möglichkeiten In ihrer Rubrik "Das Kapital“ veröffentlicht die ftd einen Artikel, der sich irgendwo zwischen Ironie und Zynismus mit den aktuellen Wirtschaftsdaten der USA beschäftigt. Der Autor schenkt den in der letzten Woche veröffentlichten Daten zum Verbrauchervertrauen und dem BIP-Wachstum wenig Glaube und unterstellt, mehr oder weniger zwischen den Zeilen, Lug und Trug.Zitat: " Sieht also so aus, als ob alles so weiter laufen würde wie gehabt: Die Statistiker mogeln, die Vermögenden sahnen ab, Joe Sixpack darbt."Seine Sicht der Dinge stellt den wirtschaftlichen Aufschwung in den USA in Frage und zweifelt grundsätzlich alle positiven Nachrichten an. Neue Erkenntnisse bringt dieser Artikel nicht. Wer aber selbst zum Fatalismus tendiert und gerne jemandem zum ?mitleiden? haben möchte, der möge diesen Artikel im Original lesen.[Quelle online lesen..]
Umsatzwachstum wird wichtiger als Gewinn Für das vierte Quartal 2009 haben viele US-Firmen gestiegene Gewinne gemeldet, was sich aber nicht entsprechend in steigenden Aktienkursen ausgewirkt hat. Nach einem Handelsblattbericht ist der Grund hierfür, dass diese Gewinne oft nicht von steigenden Umsätzen begleitet werden, sondern ausschließlich aus Kosteneinsparungen resultieren. Da das Potenzial für Einsparungen schnell ausgeschöpft ist, sind steigende Umsätze die Voraussetzung für eine nachhaltig positive Gewinnentwicklung. So wurden Aktien mit einem Umsatzwachstum von den Anlegern gesucht, auch wenn sie eine weniger positive Gewinnentwicklung vorweisen können. Dies sei z.B. der Grund dafür, dass sich die Aktie von Yahoo jüngst besser entwickelt hat, als diejenige von Google.[Quelle online lesen..]
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