|
Geben Sie Ihren Suchbegriff ein.
|
|
|
|
|
|
|
|
Newsletter - KW 2/2010
Aktien Europa (finanzinfo-service.de) Die Börsenwoche in Frankfurt könnte mit "Der Kampf um die 6.000er Marke“ überschrieben werden. Konnte diese Marke am Montag noch gegen einen schwachen Start an der Wallstreet verteidigt werden, waren es am Dienstag dann doch der schlechten Nachrichten zu viele. Eine drohende Zinserhöhung in China (wen hätte das noch vor fünf Jahren interessiert") und schlechte Quartalszahlen von Alcoa verdarben des Börsianern die Laune und drückten den Dax unter die wichtige "Verteidigungslinie“ von 6.000. Fortan mühten sich die Börsianer, das verlorene Terrain wieder zurück zu erobern. Tapfer wurde schlechte Konjunkturmeldungen "wegignoriert“ bis dann in der Nacht auf den Freitag die ersehnte gute Nachricht aus New York kam: Intel meldete überraschend gute Quartalszahlen und der Dax durfte sich schon kurz nach der Eröffnung des Handels wieder über die runde Punktezahl schwingen. Allerdings kamen dann am Nachmittag doch einmal wieder die US-Banken als Spielverderber vor dem Wochenende auf das Parkett. Die Quartalszahlen von JP Morgan blieben hinter den hohen Erwartungen zurück und weckten weltweit Sorgen um die Finanzbranche. So endete die Woche sowohl für den Dax als auch für den EuroStoxx50 mit einem Abschlag von rund 2,6% deutlich im Minus.
Das Ende der Dax-Rally ist nah Der Handelsblatt-Redakteur Ralf Drescher berichtet über die charttechnische Prognose von Jörg Scherer, technischer Analyst bei HSBC Trinkaus. Scherer sieht Parallelen zu den Jahren 2003 und 2004, da auch diese in die erste Phase nach einem Crash fielen. Vor diesem Hintergrund erwartet er für 2010, genauso wie in den Vergleichsjahren, bis Jahresende ein ?Luftholen? des Dax und anschließend eine ausgeprägte Jahresendrally. Der Dax sollte sich nach Scherers Meinung zwischen ca. 6.200 und 5.200 bewegen, um dann mit frischem Schwung am Jahresende auf ca. 6.600 Punkte zu steigen. Einen deutlichen Rückschlag für deutsche Aktien hält er für unwahrscheinlich.[Quelle online lesen..]
Dax-Chartanalyse: Richtung noch unklar Wie der Experte für Charttechnik der ftd, Andreas Büchler, feststellt, hat der Dax auch in dieser Woche kein klares Signal abgeben habe, in welche Richtung er sich in der nächsten Zeit bewegen wird. Die Tendenz sei zwar eher positiv als negativ, da die derzeit gültigen Unterstützungslinien bei Rücksetzern nicht einmal getestet würden und das nach oben verlassene Dreieck die dominierende Formation sei, aber es fehle nach wie vor ein klares Signal nach oben.[Quelle online lesen..]
Aktien Nord-Amerika(finanzinfo-service.de) Wie immer zu Beginn der Berichtssaison herrschte Anfang dieser Woche gespannte Nervosität an den Märkten für US-Aktien. Während Alcoa und Chevron vor drei Monaten noch mit positiven Ergebnissen erfreuen konnten, enttäuschten sie die Anleger dieses Mal mit schlechten Ergebnissen für das vierte Quartal 2009. Die Aktienmärkte zeigten sich allerdings nur mäßig beeindruckt. Auf die Verluste am Dienstag folgten bereits Mittwochs wieder Zukäufe. Die Nachrichten über steigende Zinsen in China wurden von überraschend guten Exportzahlen mehr als nur ausgeglichen. Ab Wochenmitte machte sich dann Vorfreude auf die Zahlen von Intel breit, was die Techwerte belebte. Diesen Erwartungen wurden die am Donnerstag nach Börsenschluss veröffentlichten Zahlen des Chipherstellers auch gerecht, was auch am Freitag aber nicht lange für steigende Kurse an der Wallstreet sorgte. Das Quartalsergebnis der US-Bank JP Morgan blieb hinter den hohen Erwartungen zurück und sorgte für neuen Sorgen um die Lage der Bankenbranche. Im Ergebnis gab der Dow Jones auf Wochensicht um 0,08% ab. Der Nasdaq kam mit -1,26% deutlicher unter die Räder, da er vorher schon stärker unter der schlechten Stimmung am Dienstag gelitten hatte.
Aktien Asien(finanzinfo-service.de) Die Börsianer in Tokio haben den Feiertag am Montag gut genutzt, um Kraft für die verkürzte Handelswoche zu starten. Verschiedene Faktoren sorgten dafür dass der Konjunkturoptimismus den Aktien aus Japan weitere Kraft verlieh. Drei neue 15-Monats-Hochs an vier Handelstagen sind ein klares Indiz für gute Stimmung unter den Anlegern. Unterstützt wurde diese Stimmung zuerst von guten chinesischen Exportzahlen, dann vom Schwung der Techwerte und letztlich von den überraschend positiven Quartalszahlen des US-Chipherstellers Intel. Die Nachricht, dass in China offenbar die Trendwende bei der Geldpolitik eingeläutet wurde, dämpfte die Stimmung nur am Mittwoch ein wenig. Auf Wochensicht legte der Nikkei Index 1,7% zu. Diesem Optimismus konnten sich die Börsianer in Hong Kong nicht anschließen. Hier sorgte die Wende bei der Geldpolitik wohl für Gewinnmitnahmen. Der Hang Seng Index gab im Wochenverlauf 2.88% ab.
Die Zug-statt-Flug Denke Im Börsenblog des Handelsblatt äußert sich Finn Mayer-Kuckuk, der Asienexperte des Blattes, zu einer auffälligen Bewegung am japanischen Aktienmarkt am Dienstag. Dort waren die Aktien von Japan Airlines wegen der drohenden Insolvenz abgestürzt. Zeitgleich legten die Aktien der japanischen Bahngesellschaft um rund vier Prozent zu. Mayer-Kuckuk fragt sich, ob die Anleger wirklich so naiv seien, anzunehmen, dass die Anzahl der Bahnkunden durch die Insolvenz der Fluglinie derart ansteigen würde, dass dieser Kurssprung gerechtfertigt sei. Er beantwortet die Frage selbst mit der These, dass er vielleicht zu naiv denke und die übliche Börsenpsychologie außer acht lasse.Zitat: " Doch halt. Vermutlich bin ich es, der hier zu simpel denkt. Die Investoren interessieren sich ja gar nur in zweiter Linie fürs konkrete Geschäft. Die suchen eher nach kurzfristigen Handelsgewinnen.Sie haben sich also nicht gefragt: >Wem nützt die JAL-Insolvenz"<, sondern: >Von wem könnte jemand anders denken, dass die JAL-Insolvenz ihm nützt"< Dann sehen die Anlegern - Profis wie Privatleute - den Trend bei JR Tokai und springen auf, denn was so solide hoch geht, steigt oft auch weiter."Wie der Handelsblatt-Redakteur beschreibt, sind dies die Blüten einer Zeit, in welcher es schwierig sei, an der Börse in Tokio interessante Investments zu finden.[Quelle online lesen..]
Japan vor dem Finanzfiasko" Auf der Börsenseite der ARD berichtet die Redakteurin Angela Göpfert über eine Studie der französischen Bank Societé General (SG), welche als Ergebnis von Japan ausgehend die Gefahr einer neuen globalen Finanzkrise ergibt. Japan ist mit 200% seines BIP extrem hoch verschuldet und konnte sich bisher zuverlässig über die Nachfrage heimischer Sparer nach inländischen Staatsanleihen refinanzieren. Nun stellt die SG allerdings fest, dass aufgrund der Überalterung der japanischen Gesellschaft die Sparquote der Bürger kontinuierlich rückläufig ist. Gefördert wird dieser Trend noch von einem sinkenden Durchschnittseinkommen der japanischen Bürger. Sollte dies dazu führen, dass der japanische Staat seinen weiter wachsenden Kreditbedarf nicht mehr auf dem heimischen Markt decken kann, wäre die Notenbank gezwungen, ihre Währungsreserven (Japan wäre nach China der zweitgrößte Gläubiger der USA) aufzulösen. Dies würde unweigerlich US-Staatsanleihen stark unter Druck setzen und könnte so die nächste weltweite Finanzkrise schon in diesem Jahr auslösen.[Quelle online lesen..]
Aktien SchwellenländerSCHWELLENLäNDER
(finanzinfo-service.de) Die Lage an den Börsen der Schwellenländer war in dieser Woche sehr uneinheitlich. In Brasilien wollte man sich nicht der zwischenzeitlich positiven Grundstimmung der großen Nachbarn im Norden anschließen und gab mit ?1,83% einen Teil der Gewinne der Vorwoche wieder ab. In Moskau hingegen freute man sich gemeinsam mit dem früheren Klassenfeind über den robusten Konjunkturoptimismus und setzte auf steigende Preise bei den Rohstoffen, obwohl der Ölpreis Mitte der Woche wieder etwas nachgab uns sich knapp unterhalb der 80-Dollar Marke einpendelte. Der Moskauer Leitindex RTS gewann im Wochenverlaufdeutlich um 8,26%. In Indien ließ man sich kurzfristig von der chinesischen Geldmarktpolitik ausbremsen, erholte sich aber schnell wieder. Zum Wochenschluss reichte es für ein kleines (0,08%) Plus. Auch in Schanghai selbst gewannen die Bullen zum Wochenende hin die Oberhand. Man war sich wohl im Klaren, dass eine ungezügelte Überhitzung der Märkte nicht die bessere Alternativere zu einer etwas restriktiveren Geldpolitik ist. Der Shanghai A-Share Index legte auf Wochensicht um 0,87% zu. Der breiter streuende MSCI Emerging Market Index gab auf Wochensicht 0,55% ab.
China bremst seine Banken Der ftd-Redakteur Tobias Bayer berichtet, dass China als erste große Wirtschaftsmacht endgültig die Trendwende bei der Geldpolitik eingeleitet habe. Nachdem bereits diverse Leitzinsen leicht angehoben wurden, hat die Notenbank nun auch über das Instrument der Mindestreserven die Eigenkapitalanforderungen an die Banken etwas erhöht und versucht mit diesem Mittel die Kreditvergabe abzubremsen und im gewünschten Korridor zu halten. Die chinesische Regierung hatte zuvor die Kreditvergabe stark gefördert, um die Wirtschaft am Laufen zu halten, Nun mehren sich aber die Stimmen, die vor einer Überhitzung im Land des Lächelns warnen.[Quelle online lesen..]
Hedgefonds-Star: ?Erwarte Crash in China? James S. Chanos ist ein erfolgreicher Hedgefondsmanager und hat sich einen Namen mit rechtzeitigen und erfolgreichen Short-Wetten auf Aktien wie Enron, Tyco, Home Builders und verschiedene Banken gemacht. Wie fondsprofessionell.de berichtet, sieht er ?Kreditexzesse? als wichtigsten Indikator für eine Blasenbildung. Diese seien in Folge der chinesischen Geldpolitik besonders im chinesischen Immobiliensektor zu erkennen, weshalb er dort einen Crash erwarte.http://www.fondsprofessionell.de/redsys/newsText.php"endDate=&per=&kat=2&sid=177891 Die argentinische Soap Wie die ftd-Redakteurin Birgit Jennen aus Buenos Aires berichtet, zeigt ein aktueller Konflikt zwischen der argentinischen Staatschefin und ihrem Notenbankchef, dass die Situation in Argentinien nach wie vor sehr fragil ist. Der unter hohen Altschulden leidende südamerikanische Staat befindet sich, wie Jennen berichtet, in einer haushaltspolitisch sehr schwierigen Lage. Präsidentin de Kirchner steht bei den Bürgern mit hohen Sozialleistungen im Wort, muss aber gleichzeitig die alten Schulden bedienen. Da der Staatsetat hierfür nicht ausreiche, habe sie die Notenbank angewiesen, Devisenreserven aufzulösen. Der auf Stabilität bedachte Notenbankchef habe dies verweigert, worauf er von de Kirchner entlassen wurde, wogegen er wiederum erfolgreich geklagt habe. Die Art des Umgangs mit diesem Problem verunsichert laut Jennen sowohl die einheimischen, als auch die internationalen Anleger, da diese in den letzten zehn Jahren mit den vielen Schwankungen der argentinischen Finanzpolitik sehr schlechte Erfahrungen gemacht hätten. Dieses gestörte Vertrauen erschwere der argentinischen Regierung auch die dringend nötige Umschuldung ihrer Altschulden.[Quelle online lesen..]
OSTEUROPA
(finanzinfo-service.de) Unter dem Eindruck der Entwicklungen an der Wallstreet und den westeuropäischen Börsen schlossen auch die wichtigen osteuropäischen Aktienmärkte die Woche im positiven Bereich ab. Aktien aus Polen konnten um 0,17% zulegen, in Prag wurden Anleger um 2,66% wohlhabender und mit Dividendenpapieren aus Ungarn wurden 1,41% verdient.
Erste Group: Osteuropamärkte auch in 2010 mit Aufwärtspotenzial Auf fondsprofessionell.de stellt die österreichische Bank ?Erste Group? ihre Erwartungen für die osteuropäischen Aktienmärkte in diesem Jahr vor. Zuerst wird anhand von Frühindikatoren der OECD festgestellt, dass es sich bei dem Aufschwung in den letzten Monate um eine tatsächliche Trendwende an den Märkten und nicht nur um eine Zwischenerholung handeln sollte. Die Erste sieht besonders in Märkten, in welchen die wirtschaftliche Erholung früher eingesetzt hat, ein größeres Potenzial. Andererseits sieht sie in den schon weit gelaufenen Märkten (z.B. Türkei, Ungarn, Russland) weniger Raum für weitere Steigerungen. 20 bis 30 Prozent Rendite seien mit CEE-Aktien in diesem Jahr möglich. Für besonders attraktiv halten die Wiener Aktien aus Rumänien und, sollte der Ölpreis weiter steigen, Russland. [Quelle online lesen..]
In Osteuropa ist kein Aufschwung in Sicht Der Handelsblatt-Korrespondent Stefan Menzel berichtet darüber, dass Osteuropa von der Wirtschaftskrise deutlich härter getroffen wurde, als die westeuropäischen Staaten. Während in Westeuropa bereits in diesem Jahr wieder ein Wirtschaftswachstum zu verzeichnen sei, werde dies in den meisten osteuropäischen Staaten erst in 2011 der Fall sein. Grund hierfür sei, dass das dortige Wachstum in vielen Fällen mit billigen Krediten aus dem Westen ?befeuert? wurde, die in Folge der Finanzkrise ausgeblieben seien. Problematisch sei besonders die hohe Arbeitslosigkeit, da sich die osteuropäischen Staaten keine stabilisierenden Arbeitsmarktprogramme, wie z.B. Kurzarbeit, leisten könnten. Als besonders problematisch sehen befragte Experten die Lage in Kroatien, Rumänien, Serbien und Ungarn an. Weniger schlecht sehe es in Polen, Tschechien und der Slowakei aus. Zu den Auswirkungen auf die entsprechenden Aktienmärkte wird in diesem Artikel keine Stellung bezogen.[Quelle online lesen..]
Devisen- und RentenmärkteDEVISEN
(finanzinfo-service.de) Die Nachrichtenlage zu den Devisenmärkten war ?abgesehen vom unten beschriebenen Gerücht über Merkels geplanten Rücktritt- relativ ruhig. Sowohl die EZB als auch die Fed haben keinen Anlass zu Spekulationen auf baldige Zinserhöhungen gegeben. Vor diesem Hintergrund gewann der Euro zum US-Dollar 0,55%, verlor zum Britischen Pfund 1,6% und verlor zum Japanischen Yen 2,1% (jeweils auf Wochensicht)
Britischer Notenbanker beflügelt das Pfund Wie die ftd berichtet, hat der britische Notenbankgouverneur Andrew Sentance mit Äußerungen, die eine Anhebung der Leitzinsen noch in dieem Jahr in den Bereich des Möglichen rücken, für einen Anstieg des britischen Pfund gegenüber dem Euro und dem US-Dollar geführt. Die damit einher gingen Verluste bei den Kursen britischer Staatsanleihen.[Quelle online lesen..]
Absurdes Gerücht über Merkel-Rücktritt drückt Euro Während Kanzlerin Merkel hoffentlich in tiefem Schlaf Kraft für den Freitag sammelte, sorgte ein Gerücht über angebliche Rücktrittspläne Merkels im asiatischen Handel für einen schwächeren Euro. Von Regierungsseiten wurde dieses Gerücht sofort als vollkommen absurd zurückgewiesen. Unklar ist, woher das Gerücht stammt. Verschiedene Quellen berichten in ähnlichem Wortlaut über diesen Vorfall. Nachfolgend der Link zum Handelsblatt-Artikel.[Quelle online lesen..]
RENTEN
(finanzinfo-service.de) Die Rentenindizes gewannen in dieser Woche an Wert. Deutsche Staatsanleihen sind wegen ihrer relativen Sicherheit nach wie vor gefragt. Der Rex legte auf Wochensicht um 0,20% zu, der Bund Future gewann 0,96%.
Warum Anleihen mit Inflationsschutz derzeit kaum lohnen Die Handelsblatt-Redakteurin Andrea Cünnen beschäftigt sich mit dem Trend von Anlegern, in Inflationsgeschützte Anleihen zu investieren. Cünnen beschreibt die Funktionsweise dieser Anleihen und stellt fest, dass deren Rendite durch die aktuell sehr hohe Nachfrage so niedrig sei, dass sie sich für den Anlegern kaum lohnen. Die entsprechenden Bundespapiere mit sechsjähriger Laufzeit würden beispielsweise nur dann Sinn machen, wenn die Inflation in diesem Zeitraum im Schnitt um mehr als 1,93% im Jahr steigen würde. Dies sei vor dem Hintergrund der hohen Arbeitslosigkeit aber nicht erwarten. Dennoch erwartet Cünnen steigende Zinsen, weshalb sie allgemein empfiehlt, mit dem Kauf von Staatsanleihen abzuwarten.[Quelle online lesen..]
Griechischer Anleihemarkt steht Kopf Die ftd-Redakteurin Mareike Scheffer berichtet über eine außergewöhnliche Entwicklung am griechischen Rentenmarkt. Erstmalig musste eine griechische Bank für eine Anleihe am Kapitalmarkt niedrigere Zinsen zahlen, als der griechische Staat für seine Anleihen. Dies sei ein deutliches Zeichen dafür, dass dem Kapitalmarkt das Vertrauen in die griechische Regierung und deren angekündigte Maßnahmen zur Konsolidierung des Staatshaushaltes völlig fehle. Scheffer beschreibt, dass die griechische Regierung innenpolitische Widerstände zu überwinden habe und derzeit noch keine Lösung in Sicht sei, die dem Markt neues Vertrauen geben könnte.[Quelle online lesen..]
Bond-Investoren strafen Griechenland ab Wie die ftd berichtet, ist die erste Auktion von griechischen Staatsanleihen in diesem Jahr relativ schlecht verlaufen. Die Nachfrage sei deutlich geringer gewesen als gewöhnlich und der vom Markt geforderte Risikozuschlag im Vergleich zu deutschen Staatsanleihen habe mit 232 Basispunkten (2,32%) sehr hoch gelegen. Auch das Autoren-Team dieses Beitrages berichtet vom mangelnden Vertrauen in die griechische Regierung. Da diese in der Vergangenheit oft erheblich geschönte Daten geliefert habe, traue man deren Angabe heute kaum noch. Auch in der Wirtschaft und der Bevölkerung habe sich die Stimmung verschlechtert, da wegen des hohen Staatsdefizits mit einschneidenden Maßnahmen gerechnet werde.[Quelle online lesen..]
EZB lässt Leitzins auf Rekordtief Wie die ftd berichtet, hat die EZB den Leitzins für den Euroraum auf dem aktuellen, historisch niedrigen, Niveau belassen. Über Hinweise auf die weitere Vorgehensweise wird nicht berichtet. Experten würden es allerdings für möglich halten, dass die Refinanzierungsmöglichkeiten der Banken wieder normalisiert würden, was zu einem Anstieg des Geldmarktzinses führen würde. Aus Kreisen der US-Notenbank sei zu vernehmen gewesen, dass die extrem lockere Geldpolitik noch bis zu zwei Jahre anhalten könne.[Quelle online lesen..]
Rohstoffe(finanzinfo-service.de) Während der Goldpreis in dieser Woche um 0,35% zulegte, gab der ölpreis rund vier Prozent ab und liegt wieder auf dem gleichen Niveau wie Ende 2009. Minenkonzerne grenzen China aus Wie ein Autorenteam der ftd berichtet, finden die derzeitigen Preisgespräche zwischen den Minengesellschaften und den internationalen Importeuren von Eisenerz ohne die Beteiligung Chinas statt. Dies ist bemerkenswert, weil China der größte Abnehmer dieses Rohstoffes ist und mehr als die Hälfte es verschifften Erzes abnimmt. Hintergrund sind einerseits interne Zuständigkeitsgerangel unter den chinesischen Institutionen. Es gebe nach Ansicht der Anbieter wohl niemanden, der für die Chinesen ein gesichertes Verhandlungsmandat inne habe. Man verhandle derzeit hauptsächlich mit Japan und wolle den Chinesen das Ergebnis nach dem ?Friss-oder-stirb Prinzip? präsentieren. Ein weiterer Grund für das kühle Verhältnis sei der Umgang der Chinesen mit den Minenkozernen und deren Mitarbeitern.Zitat: " Politische Spannungen verschärfen die Lage zusätzlich. Die chinesischen Behörden hatten im vergangenen Jahr vier Rio-Tinto-Mitarbeiter verhaftet, darunter den Australier Stern Hu. Ihnen wird der Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen vorgeworfen. Insider gehen davon aus, dass die Männer wahrscheinlich ab Ende Februar angeklagt und vor Gericht gestellt werden, obwohl unter chinesischem Recht auch eine Freilassung möglich wäre."Auch sei das Interesse der Minen an langfristigen Preisfestlegungen aktuell nicht übermäßig groß, da die Marktpreise für diese derzeit sehr attraktiv seien.[Quelle online lesen..]
SpezialthemenCredit Suisse sieht bei Aktien auch nach Zinserhöhungen Potenzial Wie auf fondsprofessionell.de berichtet wird, sieht die schweizer Bank Credit Suisse (CS) auch für 2010 gute Chancen auf Gewinne mit Aktien. Di Cs rechnet damit, dass die Notenbanken ab der zweiten Jahreshälfte die Zinsen erhöhen werden. Untersuchungen hätten allerdings ergeben, dass Aktienmärkte besonders in den Monaten vor den ersten Erhöhungen gute Renditen einbringen, und sich auch in den folgen neun Monaten noch gut entwickeln würden. Der konkrete Rat der Schweizer für Aktieninvestoren lautet:Zitat: " Die Erträge könnten 2010 im Allgemeinen nicht so hoch und gleichmäßig ausfallen wie im Vorjahr. Zudem dürfte die erste Jahreshälfte stärker verlaufen als die zweite. Das Schweizer Bankhaus empfiehlt daher ihren Kunden, ihr Aktien-Exposure bereits am Jahresanfang zu verstärken, und zu Gewinnmitnahmen bereit zu sein, sobald die Aktienmärkte ihre fairen Werte überschreiten."http://www.fondsprofessionell.de/redsys/newsText.php"endDate=&per=&kat=2&sid=589237 Profi-Anleger rechnen mit fallenden Aktienkursen Über die jährliche Umfrage des Datenanbieters Sentix unter 3100 privaten und institutionellen Anlegern berichtet der Handelsblatt-Redakteur Ulf Sommer. Zum ersten mal im zehnjährigen Bestehen der Umfrage gehen die Privatanleger von einem sinkenden Dax bis zum Jahresende aus. Auch den institutionellen Anlegern fehle die Zuversicht, die die Bankanalysten bei einer entsprechenden Umfrage zu Tage gelegt hatten. Dennoch würden die Institutionellen derzeit Ihre Aktienquoten hoch halten und weiter ausbauen, da man ?mittanzen müsse, solange die Musik spiele?. Der Markt berge aber bei ersten Enttäuschungen ein hohes Rückschlagpotenzial, da die langfristige Zuversicht fehle. Ein herber Rückschlag sei aber nicht zu erwarten, da aufgrund der hohen Liquidität nach wie vor ein Anlagenotstand herrsche, der Aktien alternativlos mache. Darüber hinaus sieht Sommer eine frappieren Ähnlichkeit der Börsensituation zu der des Jahres 2004. Ähnlich wie damals erwarten viele Anleger für 2010 ein Jahr der Konsolidierung.Zitat: " ?2004 könnte eine Blaupause für 2010 darstellen. Die Übereinstimmungen sind verblüffend?, urteilen die Experten von HSBC. Neben den fast identischen Kurscharts von 2003 und 2008 verweisen sie auf die Stimmung bei Marktteilnehmern und den Medien."Wobei der HSBC-Experte wohl das Jahr 2009 (nicht 2008) meinte. Damals wie heute hätten viele Anleger Position an den extremen Meinungsrändern bezogen und lägen mit ihrer Einschätzung sehr weit auseinander.[Quelle online lesen..]
Turbulente Börsenzeiten stehen bevor Die Ärztezeitung wagt auf ihrem Online-Auftritt einen Blick in die Glaskugel und sammelt Analystenmeinungen, die von steigen Aktienkursen in der ersten Jahreshälfte, gefolgt von einem deutlichen Rückschlag, ausgehen. Zum Jahresende hin könne man allerdings wieder auf steigende Kursen hoffen. Anleger sollten sich mit konsequenten Stopp-Loss-Strategien und/oder ausreichender Liquidität zum Ausnutzen schwacher Börsenphasen auf diese Situation einstellen. International betrachtet lautet die Diagnose, dass Schwellenländer deutlich gesünder seien, als die Aktienmärkte der Industrienationen. Wer dennoch in Europa investieren möchte, solle dividendenstarke Werte als Therapie für das Depot bevorzugen. Besonders Telekommunternehmen könnten Heilung versprechen.[Quelle online lesen..]
|
| |
|
|