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Newsletter - KW 50/2009
Aktien Europa (finanzinfo-service.de) Eigentlich hätte in diesen Tagen die berühmt-berüchtigte Jahresendrally das alles beherrschende Thema an den Börsen sein sollen. Statt dessen haben die ?Geister der Vorweihnacht? die Börsianer einmal mehr daran erinnert, dass die Krise noch nicht besiegt, bestenfalls betäubt, ist. Nach den schlechten Nachrichten aus Dubai ängstigten nun die Staatsfinanzen der Euro-Mitglieder Griechenland und Spanien die Kapitalmärkte. So mussten die europäischen Aktienindizes von Montag bis Mittwoch Verluste hinnehmen. Am Donnerstag schien dann alles doch nicht so schlimm zu sein und der Dax legte ?saft- und kraftlos?, wie das Handelsblatt schrieb, um ein Prozent (") zu. Grund war eine Erholung bei den Finanzwerten, die besonders unter den wieder aufkeimenden Krisenängsten gelitten hatten. Wenigstens der Freitag war endlich mal wieder so ein Börsentag, wie man ihn sich wünscht. Positive Daten vom US-Konsum ließen die Märkte erneut etwas steigen. Auf Wochensicht reichte es allerdings nicht mehr für ein Plus. Der Dax verlor 1,05%, der EuroStoxx 50 gab 1,65% ab. Jetzt wird es zeitlich zwar langsam ein wenig eng für die Jahresendrally, aber es ist ja schließlich Wunschzettel-Zeit.
Angst vor Staatspleite belastet die Märkte Die Eurozone steht vor einer Bewährungsprobe. Wie das Handelsblatt berichtet, hat die Ratingagentur Fitch die Kreditwürdigkeit des Eurolandes Griechenland herabgestuft. Griechenland leidet schon seit Jahren unter einer unsoliden Finanzpolitik und muss nun die zusätzlichen Probleme der Finanzkrise verkraften. Wie das Handelsblatt berichtet, steigt nun der Druck der EU und der europäischen Staaten auf die griechische Regierung, eine schnelle Konsolidierung des Staatshaushaltes herbei zu führen. Die sofortige Folge dieser Herabstufung durch Fitch ist der Anstieg der Rendite für griechische Staatsanleihen. Somit muss Griechenland rund 70% mehr Zinsen zahlen als Länder bester Bonität, wie z.B. Deutschland, wenn es sich an den Kapitalmärkten Geld beschafft. Dies verschärft die Probleme Griechenlands noch weiter. Auch die Top-Ratings für Großbritannien und die USA sind nach den Aussagen von Fitch in Gefahr. Noch bestünde jeweils das AAA-Rating, allerdings gehörten beide Länder innerhalb dieser Gruppe nicht mehr zu den Klassenbesten. Für Deutschland sei diese Einstufung allerdings nicht gefährdet.[Quelle online lesen..]
Warum Ausblicke zurzeit niemandem nutzen Der Handelsblatt-Redakteur Jörg Hackhausen wirft einen genaueren Blick auf die Quartalsberichte der Dax-Unternehmen. Er stellt fest, dass es diesen meist an Aussagekraft bezüglich der künftigen Umsatzentwicklung und der geplanten geschäftspolitischen Maßnahmen fehlt. Leichter falle es den Unternehmen, Prognosen zum Gewinn abzugeben. Hackhausen nimmt die Unternehmen ein wenig in Schutz und verweist aus die derzeit schwierig einschätzbare allgemeinkonjunkturelle Lage. Außerdem stellt er die Sinnhaftigkeit der quartalsweisen Berichterstattung in Frage.Zitat: " Zum anderen sind auch die Börsianer selbst nicht ganz unschuldig. Mit ihrem Verlangen nach immer mehr und immer schnelleren Information treiben sie die Unternehmen vor sich her. Anstelle eines hastigen Vierteljahrestakts wäre allen damit gedient, die Zahl der Firmenausblicke zu begrenzen: einmal im Jahr, dafür aber verlässlich."[Quelle online lesen..]
?Welche Kennzahlen hohe Dividenden ergänzen? oder ?Der Trick mit der Dividende? Mit der Anlagestrategie ?Dogs of the Dow? beschäftigen sich in dieser Woche sowohl die FAZ als auch das Handelsblatt. Wie die FAZ erklärt, sind mit den ?Hunden des Dow? Unternehmen gemeint, deren Kurs aktuell so niedrig ist, dass die Dividendenrendite sehr attraktiv ist. Allerdings beschäftigen sich beide Blätter nicht mit dem Dow, sondern mit dem Dax. Sie beschreiben unisono, dass eine solche Dividendenstrategie langfristig erfolgreicher ist als der entsprechende Index. In der FAZ erläutert der Vermögensverwalter Hendrik Leber:Zitat: " Aktien mit einer hohen Dividendenrendite bringen nicht nur eine verhältnismäßig hohe Gewinnausschüttung, sondern haben auch einen recht niedrigen Kurs. Und das bedeutet: Sie sind aus irgendeinem Grund unbeliebt. Darum heißt die Strategie auch "Dogs of the Dow", nach den ungeliebten "Hunden des Dow". Doch die Abneigung der Anleger ist in den wenigsten Fällen wirklich langfristig. Manchmal sind die entsprechenden Aktien vorübergehend zu langweilig, weil sie kein großes Gewinnwachstum versprechen. Oder die Unternehmen haben eine größere Krise hinter sich. Solange sie aber noch eine Dividende ausschütten, gehen sie vermutlich nicht im nächsten Jahr pleite."Wie attraktiv diese Strategie derzeit ist, zeige ein Blick auf die aktuelle Dividendenrendite des Dax. Diese liege im Schnitt mit 3,6% über dem Zinsniveau zehnjähriger Bundesanleihen, was sehr selten vorkomme. Am Beispiel der Telekom AG erläutern beide Blätter, dass man nicht nur auf die Dividendenrendite schauen dürfe. Das Handelsblatt bemängelt, dass zwar derzeit mehr als 7,5% ausgeschüttet würden, diese aber aus der Substanz des Unternehmens und nicht aus Gewinnen stammen. Leber kritisiert in der FAZ, dass das Geschäftsmodell der Telekom derzeit kein Wachstum ermögliche und die Gewinnaussichten weiterhin schlecht seien. Das Handelsblatt empfiehlt, auch auf Kennzahlen wie eine möglichst konstant steigende Gewinn- und Umsatztentwicklung, eine möglichst niedrige Verschuldung, ständige hohe Mittelzuflüsse und die Wachstumsperspektiven des Unternehmens zu achten. Unter diesen Kriterien lautet die aktuelle Empfehlung:Zitat: " In solch einem qualitativ erweiterten Dividendenranking erscheinen aus dem Dax die Aktien von Allianz, BASF, Eon, Münchener Rück und RWE weit oben."In der FAZ sieht Hendrik Leber besonders die Versicherer Allianz und Münchener Rück oben auf dem vorweihnachtlichen Einkaufszettel. Die FAZ listet darüber hinaus eine Reihe von Investmentfonds auf, mit welchen eine Dividendenstrategie umgesetzt werden kann.[Quelle online lesen..] (Handelsblatt: ?Welche Kennzahlen hohe Dividenden ergänzen?)[Quelle online lesen..] (FAZ ´Der Trick mit der Dividende´) Dax-Chartanalyse: Käufe an der nächsten Unterstützung Die am Freitag Vormittag in der ftd veröffentlichte charttechnische Analyse des Dax verbreitet einen leichten Optimismus. Der Dax befinde sich in einer sehr seltenen ?Diamant-Formation?, aus welcher er wohl tendenziell eher nach oben ausbrechen werde. Keiner der wichtigen Indikatoren deute derzeit auf die Gefahr einer Korrektur hin. Erst wenn der Dax unter die Marke von 5.600 fällt, drohe ein weiterer Rückgang bis 5.100 Punkte. Der Analyst Andreas Büchler erwartet aber eher, dass der Dax versuchen wird, die Jahreshöchstmarke bei rund 5.890 zu durchbrechen. Charttechnisch gesehen hätte er dann freie Bahn bis rund 6.500.[Quelle online lesen..]
Aktien Nord-Amerika(finanzinfo-service.de) An den US-Aktienmärkten standen Daten zur weiteren Konjunkturentwicklung im Vordergrund. Zu Beginn der Woche vermiesten schlechtere Nachrichten von 3M und Mc Donalds den Anlegern das Geschäft. Dann sorgten die Probleme in Griechenland und Spanien für einen Anstieg des US-Dollar, den die Börsianer derzeit auch nicht gerne sehen. Doch schon im späten Mittwochshandel kehrte der Optimismus zurück und die wichtigsten US-Börsen verzeichneten an drei von fünf Tagen positive Vorzeichen. Donnerstags wurden die neuen Arbeitsmarktdaten positiv interpretiert und der überraschende Rückgang des Außenhandelsdefizit sorgten für gute Laune. Am Freitag konnte der Einzelhandel mit unerwartet guten Zahlen die gute Stimmung aufrecht erhalten. Für den Dow Jones ergab sich so ein leichtes Wochenplus von 0,8%, während der Nasdaq es mit -0,17% nicht mehr in den grünen Bereich schaffte.
Bernanke dämpft Hoffnung auf nachhaltige Erholung Der Chef der US-Notenbank tritt kräftig auf die Euphoriebremse. Die überraschend positiven Arbeitsmarktdaten der vergangenen Woche hatten die Hoffnungen auf eine schnelle Erholung der US-Wirtschaft angefeuert. An den Kapitalmärkten wurde darauf spekuliert, dass die Fed nun bald die Zinsen erhöhen würde, was den Dollarkurs stark stützte. Wie die ftd berichtet, warnte Bernanke am Montag vor zu hohen Erwartungen. Der Arbeitsmarkt würde weiterhin sehr schwach bleiben und der Weg zur Erholung sei lang und steinig.Zitat: " "Wir haben noch einen gehörigen Weg vor uns, bevor wir sicher sein können, dass der Aufschwung selbsttragend ist", sagte Bernanke am Montag. Risikofaktoren seien die schleppende Kreditvergabe der Banken und der schwache Arbeitsmarkt: "Die Wirtschaft ist mit starken Gegenwinden konfrontiert. Das wird das Wachstum der Wirtschaft begrenzen", sagte Bernanke."[Quelle online lesen..]
Ein anderes Land In ihrer Rubrik "Das Kapital“ weist die ftd auf einen strukturellen Wandel am US-Arbeitsmarkt hin. Es sei ein Trend weg von "Dynamik produzierenden“ Arbeitsplätzen hin zum Gesundheits- und Verwaltungssektor zu erkennen. Zitat: " Im November haben allein der Staat sowie das Gesundheits- und Sozialwesen so vielen Menschen Lohn und Brot gegeben wie das verarbeitende Gewerbe, der Bergbau, der Bau, die Versorger, der Einzelhandel und der Großhandel zusammen."Für ein dynamisches Wachstum der US-Wirtschaft seien das ungünstige Voraussetzungen. Eine Besserung sei durch die traditionellen Branchen kaum zu erwarten, da hier noch hinreichend Kapazitätsreserven vorhanden seien. Die Hoffnungen ruhten auf der grünen Revolution und dem Export, wo bisher allerdings noch nichts geschafft sei.[Quelle online lesen..]
Bankenrettung kommt USA billiger als gedacht Wie die ftd berichtet, sind die Kosten für die Rettung der US-Banken um rund 200 Mrd. USD (veranschlagt waren 341 Mrd.) billiger als kalkuliert. Die Regierung plane nun, dieses Geld zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und Ankurbelung der Kreditvergabe an mittelständische Unternehmen einzusetzen.[Quelle online lesen..]
Aktien Asien(finanzinfo-service.de) Sollte es an der Börse in Tokio Wochen geben, die auch etwas für schwache Nerven sind, diese gehörte jedenfalls nicht dazu. Zu Beginn der Woche freuten sich die Anleger noch über die überraschend gut US-Arbeitsmarktzahlen aus der Vorwoche. Es war wohl etwas viel Freude, denn bereits am Dienstag setzte ein wenig Katerstimmung ein. Die Märkte wären wohl "kurzfristig überkauft“, war zu lesen. Und dann ist dieser Yen auch wieder zum US-Dollar gestiegen. Mittwoch und Donnerstag kam es dann knüppeldick. Die japanische Regierung musste ihre Wachstumsprognosen deutlich nach unten korrigieren, Griechenland und Spanien erinnerten daran, dass die Folgen der Finanzkrise noch lange nicht ausgestanden sind und der Yen stieg schon wieder. Das sah wieder nach einer Woche mit roten Vorzeichen aus. Aber dann kamen am Freitag die Chinesen mit einem überraschend starken Wachstum der Industrieproduktion und sorgten dafür, dass die Woche mit der gleichen Partylaune endete, wie sie begann. Unter dem Strich konnte der Nikkei so ein Wochenplus von 0,86% verbuchen. In Hong Kong fehlte der positive Montag. Dort hatten die Daten von US-Arbeitsmarkt dafür gesorgt, dass die Anleger einen festeren Dollar erwarteten und sich deswegen von den zuvor gut gelaufenen Rohstofftiteln trennten. Es folgten unter dem Eindruck der internationalen Unsicherheiten drei weitere negative Tage, die auch der positive Freitag nicht ausgleichen konnte. Der Hang Seng Index gab auf Wochensicht 2,65% ab.
Japan legt neues Konjunkturpaket auf Wie der Handelsblatt-Korrespondent Finn Mayer-Kuckuk aus Tokio berichtet, tut sich die japanische Regierung sehr schwer mit den nächsten Schritten zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Probleme. Zwar habe die neue Regierung ein weiteres Konjunkturpaket beschlossen, um die Staatsverschuldung aber nicht ausufern zu lassen, hätte der japanische Premierminister dessen Volumen auf umgerechnet 54 Mrd. Euro begrenzt. Dies beurteilen, wie Mayer-Kuckuk berichtet, sowohl die Experten aus seiner eigenen Partei als auch die Teilnehmer an den Kapitalmärkten als viel zu niedrig und sehen es deswegen als völlig wirkungslos an. So wären die Erwartungen an das Tempo der wirtschaftlichen Erholung eher niedrig. Zwar hätte sich der Exportsektor jüngst sehr positiv entwickelt, die weitere Entwicklung dürfte aber schleppend sein und nicht von Rückschlägen verschont werden.[Quelle online lesen..]
Japans Wachstum kräftig nach unten revidiert Von einer besonderen Peinlichkeit für die japanische Regierung berichtet ebenfalls der Handelsblatt-Mann Mayer-Kuckuk. In einer ersten Schätzung hatte sie für die japanische Wirtschaft für das dritte Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Wachstum von 1,2% angegeben. Dieses musste nach den aktuellsten Zahlen nun auf 0,3% revidiert werden. Gleich bei mehreren wichtigen Faktoren hätte sich die Regierung grob verschätzt. Ein Grund sei, dass zu dem frühen Zeitpunkt der Schätzung noch sehr wenige Fakten vorlägen. Bereits in Vergangenheit habe es deutliche Korrekturen dieser ersten Schätzung gegeben. Allerdings sei bisher immer nur nach oben korrigiert worden, weshalb die neuen Zahlen für eine besonders große Überraschung gesorgt hätten. Auch die jetzigen Zahlen könnten durchaus noch Korrekturbedarf aufweisen. Mayer-Kuckuk nennt Experten, die allerdings eher eine Korrektur nach oben erwarten.[Quelle online lesen..]
Aktien SchwellenländerSCHWELLENLäNDER
(finanzinfo-service.de) Ein uneinheitliches Bild gaben in dieser Woche die großen Schwellenländer ab. Während Brasilien (+1,77%) und Indien (+0,10) ein Wochenplus verzeichnen konnten, gaben die Kurse in Schanghai (-2,11%) und Moskau (-4,4%) nach. Hierin zeigen sich auch die Unsicherheiten, die derzeit bei den Rohstofftiteln herrscht. Die Aussicht auf einen steigenden US-Dollar sorgte für Gewinnmitnahmen in diesem Segment. Russland litt darüber hinaus unter den Problemen in Europa (Griechenland, Spanien). Auffällig ist, dass in der Berichterstattung über die Börse in Moskau keine inländischen Einflussfaktoren genannt wurden. Die westlichen Börsen und der Ölpreis bestimmen demnach die Kurse der Aktien des RTS-Index. Bemerkenswert ist auch die Selbständigkeit des brasilianischen Bovespa, der gegen die internationalen Trends unbeirrt stieg. Leider fanden sich in den hiesigen Medien keine Hintergrundberichte zu diesem Thema. Der breiter streuende MSCI Emerging Markets Index gab auf Wochensicht rund ein Prozent ab. Rally in Schwellenländern hält an Die ftd berichtet über eine Analyse von Michael Wang, Stratege bei der Bank Morgan Stanley in London, zu den so genannten ?Emea-Staaten?. Zu diesen gehören die Staaten Osteuropas, Russland, die Türkei, Israel, Ägypten sowie die afrikanischen Länder nördlich und südlich der Sahara. Wang sieht in dieser Region ein größeres Gewinnpotenzial, als in den restlichen Entwicklungsländern. Als Gründe nennt er einerseits die aus einem immensem Nachholbedarf entstandene Unterbewertung der Unternehmen dieser Region, ein überdurchschnittliches Gewinnwachstum, sowie den großen Anteil an Firmen aus dem Rohstoff- und Energiesegment im entsprechenden MSCI-Emea-Index. Diese würden besonders in einem globalen Szenario steigender Zinsen profitieren, welches Wang erwarte.Zitat: " Als Kursziel nennt er für den MSCI-Emea-Index bis Ende kommenden Jahres 420 Zähler. Das wäre die beste Wertentwicklung über einen Zeitraum von zwei Jahren, seit Bloomberg 1997 begann, die Daten zu erheben. Seit Jahresanfang hat der Index 61 Prozent zugelegt, am Freitag schloss er bei 319,95 Punkten." [Quelle online lesen..]
Templeton empfiehlt Lateinamerika und Asien Auf der Seite boerse-express.com wird über die Empfehlung des bekannten Fondsmanagers Mark Mobius (Templeton) berictet, in Aktien von Unternehmen aus den Schwellenländern zu investieren. Die Wachstumsaussichten seien dort weiterhin sehr gut. Mobius sieht derzeit in Asien größere Chancen als in Südamerika. In Asien sei das BIP pro Kopf noch niedriger und die Aktienmärkte seien auch noch nicht so weit gelaufen (seit Jahresanfang: MSCI Asia ex Japan + 65%, MSCI Latin America +100%), was auf Nachholpotenzial hindeute.[Quelle online lesen..]
Russlands weiter Weg Der Herausgeber des Newsletters Good-Morning-Asia, Frank Lansky, beschäftigt sich mit der Frage, ob Russland schon in die erste Garde der für Aktieninvestoren interessanten Länder gehört. Wie Lansky beschreibt, herrscht dort zwar großer Nachholbedarf, z.B. im Bereich Bau und Infrastruktur. Allerdings sei die Schlamperei in der Administration in Verbindung mit weit verbreiteter Korruption ein großes Hemmnis. Als wichtigsten Punkt für die Entwicklung Russlands zum ?Investmentcase? sieht Lansky allerdings die Abkehr vom System der staatlichen Banken hin zu einem funktionierenden privaten Bankensystem an.Zitat: " Und um zur Anfangsfrage zurückzukehren: Solange es keinen funktionierenden, privaten Bankensektor in Russland gibt, wird sich neben dem Rohstoff-Sektor auch keine funktionierende, diversifizierte Wirtschaft entwickeln. Solange ist der russische Markt vor Rückschlagen auch nicht sicher und nur mit Vorsicht zu genießen."[Quelle online lesen..]
OSTEUROPA
(finanzinfo-service.de) Die großen osteuropäischen Börsen konnten sich erwartungsgemäß nicht von den negativen Einflüssen der westlichen Börsen befreien. Prag (-3,56%) und Warschau (- 3,40%) liegen mit ihrem Wochenergebnis recht nahe beieinander. In Budapest waren unter der Woche die stärksten Schwankungen zu verzeichnen. Durch die schwungvollere Erholung am Freitag wurde das Wochenminus dort auf 1,35% reduziert.
Ungarns Wirtschaft bremst den Fall Auf emfis.de wird berichtet, dass sich das negative Wirtschaftswachstum in Ungarn von -7,5% im zweiten Quartal auf -7,1% im dritten Quartal etwas verlangsamt hat. Grund sei eine verstärkte Exporttätigkeit nach Westeuropa.[Quelle online lesen..]
Dubai, Hellas und Spanien waren gestern ? heute rücken Lettland, Litauen und Estland in den Fokus Während sich die Ängste um die Problemfälle Dubai, Griechenland und Spanien wieder etwas beruhigen, weist das österreichische Wirtschaftsblatt auf große Schwierigkeiten in den baltischen Staaten hin. Man beruft sich dabei auf einen noch nicht veröffentlichten Bericht der EZB. Dieser beschreibt, dass die Bindung der jeweiligen Landeswährungen an den Euro nicht zur wirtschaftlichen Realität gepasst habe. Dies habe vor dem Einsetzen der Finanzkrise zu einer Überhitzung der Wirtschaften und starker Abhängigkeit von Krediten geführt. Die Austrocknung der Kreditmärkte habe diese Länder deshalb deutlich tiefer in die Rezession getrieben, als die weiteren europäischen Staaten. Diese Entwicklung habe auch eine sehr hohe Staatsverschuldung zur Folge. Die EZB fordert gemäß diesem Bericht mehr Flexibilität in den Wechselkursen und strukturelle Reformen zur Stabilisierung der Wirtschaft vor Ort.[Quelle online lesen..]
Devisen- und RentenmärkteDEVISEN
(finanzinfo-service.de) Die Nachrichten, dass zwei Euroländer (Griechenland und Spanien) von den Ratingagenturen in ihrer Kreditwürdigkeit schlechter gesehen werden, sind natürlich nicht geeignet, den Außenwert des Euro zu stützen. So verlor der Euro in dieser Woche zum US-Dollar 1,54%. Gegenüber dem Britischen Pfund fiel der Verlust mit 0,4% moderater aus, was daran liegen könnte, dass auch die Bonitätseinstufung Großbritanniens unter Druck ist. Besonders stark konnte, mit mehr als drei Prozent, der Japanische Yen gegen den Euro zulegen.
China bindet Yuan an Währungskorb Über eine Trendwende in der Währungspolitik berichtet das Handelsblatt aus Peking. Die chinesische Regierung hatte im Sommer 2008 ihre Währung an den US-Dollar gekoppelt, um die eigene Exportindustrie zu stärken. Kurz vor dem Besuch des US-Präsidenten in Peking kommt die chinesische Regierung nun dem internationalen Wunsch nach größerer Wechselkursflexibilität nach und kündigt die Bindung des Yuan an einen internationalen Währungskorb an. Dies wird allgemein als ein Signal chinesischen Entgegenkommens gewertet. Die tatsächliche und längst überfällige Aufwertung des Yuan wird allerdings nicht vor Mitte 2010 erwartet.[Quelle online lesen..]
?Zittern um den Euro ist fehl am Platz? Der Focus-Online-Redakteur Ansgar Siemens führt ein Interview zur Griechenlandproblematik mit dem Wirtschaftsweisen Peter Bofinger. Bofinger gibt ein wenig Entwarnung bezüglich der Gefahren für den Euro durch die Schwierigkeiten der Griechen. Er zieht den Vergleich zur Situation von Kalifornien in den USA und beschreibt diese als weitaus schlimmer. Der Euro sei stark genug, um diese Probleme zu verkraften. Griechenland müsse, um seine Probleme in den Griff zu bekommen, die Staatseinnahmen erhöhen (derzeit 40% des BIP, EU-Schnitt 45%) und bei den Ausgaben Disziplin beweisen. Für das internationale Vertrauen in den Euro sei ein konzentriertes und diszipliniertes gemeinsames Vorgehen nötig.Zitat: " Die Marschroute ist klar: Die Einnahmen müssen steigen und die Ausgaben sinken. Darunter würde natürlich das Wachstum leiden. Doch der Schmerz kann gelindert werden, da die Europäische Notenbank dann die Zinsen in den nächsten Jahren nur sehr langsam erhöhen müsste."[Quelle online lesen..]
RENTEN
(finanzinfo-service.de) Wie in Zeiten unsicherer Aktienmärkte meist festzustellen ist, stieg auch in dieser Woche die Nachfrage nach festverzinslichen Papieren. Dies sorgte sowohl beim REX (+0,14%) als auch beim Bund Future (+0.34%) für Kursgewinne auf Wochensicht.
Griechenlands Kampf um seinen Ruf als Schuldner Ein Autorenteam des Handelsblatt berichtet über die schwierige Lage bei griechischen Staatsanleihen. In Folge einer jahrelangen unsoliden Haushaltspolitik und der durch die Finanzkrise verursachten Probleme, hat Griechenland an Kreditwürdigkeit verloren und wurde von der Ratingagentur Fitch mit einer Herabstufung auf BBB+ ?bestraft?. Dies hat zur Folge, dass Investoren für griechische Staatsanleihen eine deutlich höhere Verzinsung als ?Risikoprämie? fordern, was die Finanzprobleme des Landes wiederum verstärkt. Die Ängste der Anleger beziehen sich nun nicht mehr, wie zu Beginn der Finanzkrise, auf kurzfristige Zahlungsschwierigkeiten, sondern auf langfristige Liquiditätsprobleme am Fuße des Olymp. Durch die Herabstufung entsteht laut Handelsblatt ein langfristiges Refinanzierungsproblem für Griechenland. Den Grossteil der helenischen Staatsanleihen haben bisher europäische Geschäftsbanken gekauft, welche diese bei der EZB als Sicherheit hinterlegen konnten. Nun droht die Gefahr, dass die EZB diese Papiere nicht mehr als Sicherheiten akzeptiert, was griechische Staatspapiere noch unattraktiver macht und die Renditen weiter nach oben treibt. Seitens der griechischen Regierung sei die Zusage erfolgt, das Staatsdefizit noch stärker zu bekämpfen, als im Rahmen des EU-Defizitverfahrens sowieso schon geplant. Das Bundesfinanzministerium habe verlautbaren lassen, dass derzeit darüber hinaus nicht über Rettungspläne für den südöstlichen EU-Partner nachgedacht werde.[Quelle online lesen..]
Finger weg von Unternehmensanleihen Die Handelsblatt-Redakteurin Andrea Cünnen berichtet über verschlechterte Aussichten für Anleger im Segment der Unternehmensanleihen. Diese gehörten im Laufe diesen Jahres zu den attraktivsten Anlageformen, waren aber zu Beginn der Finanzkrise auch stark unter die Räder gekommen. Mittlerweile seien die Renditeaussichten auf ein Niveau zurück gekehrt, dass nur wenig über dem von Staatsanleihen liege. Dem gegenüber stünden allerdings deutliche Risiken. Unter diesem Aspekt seien Unternehmensanleihen bestenfalls noch für institutionellen Anleger interessant.[Quelle online lesen..]
Schweizer wagen ersten Exit-Schritt Nachdem die EZB in der vergangenen Woche den ersten Kleinen Schritt in Richtung Wende bei der Geldpolitik eingeleitet hat, geht nun auch die Schweizer Nationalbank in die gleiche Richtung. Wie der ftd-Redakteur Tobias Bayer berichtet, handelt es sich auch hierbei um einen kleinen und vielleicht eher symbolischen Schritt. Die SNB stellt den Aufkauf von Staatsanleihen ein. Die Versorgung der Banken mit Liquidität und der historisch niedrige Zinssatz bleiben unverändert.[Quelle online lesen..]
Rohstoffe (finanzinfo-service.de) Sowohl Öl als auch Gold mussten in dieser Woche deutliche Abschläge hinnehmen. Am Ölmarkt hat man sich schon in den letzten Wochen stärker an der tatsächlichen Nachfrage und weniger am Wechselkurs des US-Dollar orientiert. Hier deutet derzeit aber alles auf ein Überangebot hin. Hinzu kam in dieser Woche noch ein ungewöhnlich starker Anstieg des Dollar. So fiel der Preis für den Barrel WTI-Öl in dieser Woche um mehr als neun Prozent. Auf dem Goldmarkt hat wohl so etwas wie eine Korrektur nach dem starken Anstieg der letzten Wochen eingesetzt. Der Preis sank auf Dollarbasis um fast fünf Prozent.
Öl koppelt sich vom Dollar ab Tobias Bayer, Rohstoffspezialist der ftd, berichtet von einer Änderung beim Verhalten des Ölpreises. Seit dem Beginn der Erholung an den Finanz- und Rohstoffmärkten im März diesen Jahres folgte der Ölpreis einer negativen Korrelation zum Wechselkurs des US-Dollar. Dies bedeutet, dass der Ölpreis stieg, wenn der Dollar gegen die anderen wichtigen Währungen (z.B. den Euro) verlor und umgekehrt. Dieser Trend ist seit einigen Wochen offenbar beendet. Wie Bayer berichtet, würden derzeit nur sehr starke Veränderungen an den Devisenmärkten den Ölpreis beeinflussen. Im Normalfall sei das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage derzeit ausschlaggebend. Da sich die Nachfrage bisher nicht deutlich erholt habe und nach wie vor ein Überhang beim Angebot bestehe, sei mit steigenden Ölpreisen aktuell nicht zu rechnen. Für die Zukunft könnte von Bedeutung werden, dass es Bestrebungen gäbe, die volumensmäßig an sich verhältnismäßig unbedeutende Sorte WTI-Öl künftig nicht mehr wie bisher als allgemeinen Maßstab für den Ölpreis, besonders an den bedeutenden Terminmärkten, zu nutzen. Andere Sorten mit einem deutlich größeren gehandelten Volumen würden stärker in den Vordergrund rücken.[Quelle online lesen..]
Spekulanten treiben Kakao-Preis vor Weihnachten auf Höchstwert Wie die ftd berichtet, befindet sich der Kakao-Preis auf seinem höchsten Stand seit 30 Jahren. Nun sei ein Streit entbrannt, wer für diesen Preisanstieg verantwortlich ist, der laut Branchenvertretern auch bald auf die Verbraucherpreise durchschlagen könnte. Wie der ftd-Redakteur Bayer berichtet, machen Vertreter der Süßwarenindustrie die Spekulanten aus der Finanzbranche verantwortlich, die genauso wie bei Öl und Gas auf der Suche nach Rendite die Preise nach oben treiben würden. Vertreter der Banken weisen diesen Vorwurf von sich und verweisen auf eine schlechte Ernte und eine daraus resultierende, das Angebot übersteigende, Nachfrage. Zumindest für dieses Phänomen deutet sich nach Bayers Angaben Besserung an. Die Warenumschläge in den Häfen der Anbauländer hätten in der letzten Zeit wieder deutlich zugenommen.[Quelle online lesen..]
Schwache Ernte treibt Kaffeepreis Über eine ähnliche Lage wie beim Kakao berichtet ftd-Redakteur Bayer auch vom Kaffeemarkt. Auch hier sei mit steigenden Preisen zu rechnen und die Kapitalmärkte stünden im Verdacht, diese auszulösen. Tatsächlich flössen den Terminmärkten für Rohstoffe derzeit so viele Mittel zu, wie noch nie zuvor. Aber auch beim Kaffee werde mit schlechten Ernten gerechnet. Hinzu komme ein steigender Verbrauch in den bevölkerungsreichen Entwicklungsländern. Wie Bayer berichtet, gehen Händler für die kommenden zwölf Monate von einem ungewöhnlich hohen Nachfrageüberhang aus.[Quelle online lesen..]
Mexiko wettet auf Ölpreisverfall Wie die ftd berichtet, hat Mexiko über den Kauf einer Put-Option den Verkauf von Rohöl für 2010 bei 57 US-Dollar abgesichert. Dies wurde an den Märkten sehr stark wahrgenommen, weil die Mexikaner ihre Verkäufe für 2009 zu einem Zeitpunkt, als alle Welt noch von Ölpreisen zwischen 150 und 200 US-Dollar ausging, bei 70 US-Dollar absicherte und damit einen Volltreffer landete. Befragte Experten sind allerdings der Meinung, dass es sich hierbei mehr um eine Versicherung für den Notfall, als eine konkrete Erwartungshaltung zur Ölpreisentwicklung handeln dürfte.[Quelle online lesen..]
SpezialthemenDie Fed wird es schon richten Ein namentlich nicht genannter Autor lenkt in der Rubrik "Das Kapital“ der ftd die Aufmerksamkeit auf die Auswirkungen der hochexpansiven Geldpolitik der US-Notenbank. Auf den ersten Blick habe diese zu stabileren Finanzmärkten, besseren Bankbilanzen und gleichzeitigen Gewinnen in allen Vermögensklassen und bei Rohstoffen geführt. Für die USA sehe dies alles auf den ersten Blick sehr positiv aus. Für ein weiteres Wirtschaftswachstum sei aber der Anstieg der Rohstoffpreise Gift:Zitat: " Dumm ist nur der Anstieg der Rohstoffkosten, die im November um 58 Prozent über dem Niveau vom Dezember 2008 lagen und damit höher als im Durchschnitt des Jahres 2007 waren, als die meisten noch von einer bloßen Subprime-Krise träumten und nichts von einer schrumpfenden Weltwirtschaft ahnten. Allein die Verdopplung des ölpreises kostet die USA rund zwei Prozent des BIPs und trifft die angeschlagene ökonomie damit empfindlich."In Europa werde der Anstieg der Rohstoffpreise zwar teilweise vom Wertverlust des US-Dollar abgefedert, aber die Stärke des Euro wirke sich negativ auf die Exporte aus. Der Autor vertritt die Ansicht, dass sich die Grenzen dieser Politik in den Entwicklungen an den Aktienmärkten der letzten Wochen widerspiegelt. Die Risiken würden steigen, das der wirtschaftliche Aufschwung noch nicht stabil sei. So kommt er zu dem Schluss:Zitat: " Bleibt die Hoffnung, notfalls mal wieder von der Fed rausgehauen zu werden, nicht wahr" Notenbankfinanzierte Staatsausgaben, Dollar-Abwertung, Rohstoffhausse, das ganze Programm eben, das langfristig zu einer Bewertung à la 1982 führt: Siebener KGV auf Basis ausgebombter Gewinne."[Quelle online lesen..]
Riester-Rente: "Die Leute werden veräppelt“ Der Handelsblatt-Redakteur Christian Panster berichtet über Untersuchungen der Universitäten Bamberg und Berlin zur Sinnhaftigkeit von Riester-Produkten. Beide kommen zu dem Ergebnis, dass in vielen Fällen der Vorteil der staatlichen Förderung durch hohe und intransparente Kosten eliminiert wird. Die Uni Bamberg bemängelt, dass die Produkte absichtlich zu kompliziert gestaltet und dadurch weder verständlich noch vergleichbar seien. An der Uni Berlin kommt man zu dem Ergebnis, dass sich die Riester-Rente in der Regel nur für Geringverdiener lohne.Zitat: " Nur Geringverdiener profitieren nach den Berechnungen mit hoher Wahrscheinlichkeit. Ein 30-jähriger Versicherter mit zwei Kindern und nur 18 000 Euro Bruttojahreseinkommen müsse bei Abschluss einer Riester-Rentenversicherung mindestens 71 Jahre alt werden, um seine Beiträge zurück zu bekommen. Steigt das Einkommen aber, dauere es deutlich länger. Nach Berechnung von Professor Jaeger muss ein 30-Jähriger mit zwei Kindern und einem Bruttojahreseinkommen von 36 000 Euro schon 88 Jahre alt werden, bis sich die Versicherung lohnt."[Quelle online lesen..]
Banken sagen für 2010 ein Bullenjahr voraus Wie das Handelsblatt berichtet, sind die meisten Banken derzeit recht optimistisch für die Entwicklung der Aktienkurse im kommenden Jahr. Einhellig werden sehr deutlich steigende Unternehmensgewinne prognostiziert. Aus diesen leitet die Mehrheit der befragten ein Kurspotenzial für europäische Aktien von 20 bis 25 % ab. Nur Morgan Stanley wird als Skeptiker genannt:Zitat: " Sie sagen für 2010 "härtere Zeiten" voraus und rechnen für den MSCI Europe, an dem sie sich orientieren, mit einem Minus von fünf Prozent. Zwar rechnen auch sie mit einem "gesunden" Wachstum der Weltwirtschaft um 3,7 Prozent und einem Anstieg der Unternehmensgewinne um 35 Prozent. Die positiven Impulse für die Börsen dürften im Jahresverlauf aber auslaufen, insbesondere dann, wenn die Notenbanken auf eine restriktivere Geldpolitik umschalten."Nach Meinung von Morgan Stanley besteht kein direkter Zusammenhang zwischen dem Wachstum der Unternehmensgewinne und dem Verlauf der Aktienmärkte. Vielmehr würden die Börsen in solchen Phasen oft zu längeren Konsolidierungen neigen.[Quelle online lesen..]
Der Kanadier, der sogar Warren Buffett etwas vormacht Die ftd berichtet über den kanadischen Geschäftsmann Paul Desmarais, der zwar sehr wenig bekannt sei, aber durchaus in einer Liga mit dem US-amerikanischen Mythos Warren Buffet und seiner Firma Berkshire Hathaway spiele. Mit Aktien von Desmarais Firma ?Power Corporation?, die eine Börsenkapitalisierung von rund 19 Mrd. Dollar aufweist, hätten Anleger in den letzten Zehn Jahren sogar etwas besser verdient, als mit Buffets berühmter Gesellschaft (14,5% durchschnittlich pro Jahr gegenüber 14,1%). Beide Firmen seien große Holdings mit einem Schwerpunkt bei Versicherungsunternehmen. Wie der Artikel beschreibt, verfügt der Frankokanadier über hervorragende internationale Kontakte, scheut aber die Öffentlichkeit und besonders Börsenanalysten.Zitat: " Verschachtelte Beteiligungen, keine Interviews, doch wer glaubt, die Wall Street hätte mehr Zugang zur Power Corporation als Journalisten, irrt: Es gibt keine Marketing- oder Kommunikationsabteilung, das höhere Management spricht nicht mit Analysten. "Sie sagen, wir stehen zu unseren Ergebnissen ? wenn du uns magst, gut, wenn nicht, dann kaufe uns nicht", sagt Analyst John Aiken von Dundee Securities in Toronto."Die ausführliche Schilderung dieses interessanten Mannes kann hier nicht vollumfänglich wiedergegeben werden. Bei Interesse empfehlen wir die Lektüre des Originaltextes.[Quelle online lesen..]
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