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Newsletter - KW 48/2009
Aktien Europa(finanzinfo-service.de) Die Marke von 5.800 Punkten scheint für den Dax derzeit unüberwindbar zu sein. Zweimal schloss der deutsche Leitindex in dieser Woche fast genau auf dieser Marke, "prallte“ aber jedes Mal wieder ab. Dies scheint Zweifel an der Stärke der Konjunkturerholung bei einigen Marktteilnehmern zu nähren. Offensichtlich finden sich auf diesem Niveau nicht mehr genügend Investoren, die noch ein ausreichendes weiteres Kurspotenzial sehen. Als dann am Donnerstag die überraschende Nachricht kam, dass der Staatsfonds aus Dubai in Zahlungsschwierigkeiten ist, brach kurzzeitig Panik aus. Die Araber halten in großem Stil Aktien verschiedenster Unternehmen weltweit. Müssten sie diese abstoßen, um Liquidität zu gewinnen, würde dies die internationalen Aktienmärkte stark unter Druck setzen. So zumindest die Befürchtungen. Wie alle europäischen Indizes gab der Dax deutlich nach und verzeichnete mit -3,3% einen seiner stärksten Tagesverluste seit Wochen. Die Umsätze an diesem Tag waren etwa 1,5 mal so hoch wie in den Vortagen. "Die Finanzkrise ist zurück“ titelten schon einige Berichte. Auch am Freitag Vormittag sah es erst so aus, als würde sich eine richtige Korrektur entwickeln. Dann zeichnete sich aber im Laufe des Tages ab, dass die Amerikaner, die wegen Thanksgiving am Donnerstag nicht gehandelt hatten, die Lage als weniger dramatisch einschätzten und der Dax drehte. Offensichtlich bewahrheitet sich die Annahme, dass noch viel Liquidität am "Spielfeldrand“ steht und auf seine Chance bei niedrigeren Einstiegskursen wartet. So schloss der Dax am Freitag mit einem Plus von 1,27%. Die Umsätze waren geringfügig höher als am Donnerstag. So konnte sich der Dax auf Wochensicht mit 0,40% ins Plus retten. Die anderen europäischen Börsen sind vor dem Donnerstag nicht so weit nach oben gelaufen und erholten sich am Freitag auch nicht ganz so deutlich. England, Frankreich und Spanien schlossen rund 2% niedriger als zu Wochenbeginn. Der EuroStoxx 50 schloss auf Wochensicht nahezu unverändert.
Pioneer: Europäische Aktien bieten Potential - Zyklische Werte im Fokus Während viele Experten skeptisch auf die Entwicklung der Unternehmensgewinne für 2010 schauen und befürchten, dass die sich in den aktuellen Aktienkursen widerspiegelnden Erwartungen enttäuscht werden könnten, sieht Pioneer Investment gerade bei den sog. zyklischen Werten ein besonderes Potenzial. Als zyklische Werte betrachtet man Branchen, die auf konjunkturelle Schwankungen stärker reagieren, wie z.B. Maschinenbau und Bauindustrie. Das Gegenstück, die Nicht-Zykliker, wären Unternehmen, die ein relativ gleichmäßiges Geschäftsmodell haben, wie z.B. Versorger und Pharmaunternehmen. Markus Steinbeis, Fondsmanager im Bereich European Equities bei Pioneer Investments, sieht, wie auf fondsprofessionell.de berichtet wird, Anzeichen dafür, dass die Wirtschaft sich nachhaltig erholt. Vor diesem Hintergrund böte das stärkere Gewinnwachstum dieser Wertebesondere Renditechancen. Als Beispiele nennt er Unternehmen aus den Sektoren "Langlebige Konsumgüter?, "Industrie?, "Energie? und "Materials?.[Quelle online lesen..]
Aktienexperten prophezeien Jahresendrally Das Handelsblatt beschäftigt sich mit dem Mythos der ?Jahresendrally?, welcher jedes Jahr um diese Zeit die Hoffnungen der Börsianer beflügelt. Dies spiegelt sich auch in den Prognosen vieler Marktteilnehmer wieder. Bei der Frage, ob es sich nur um einen Mythos oder Realität handelt, bezieht sich das Handelsblatt auf eine statistische Goldman-Sachs Untersuchung. Diese besagt, dass der Dezember tatsächlich ein überdurchschnittlich guter Aktienmonat ist. Mit dem Jahresende habe dies allerdings nicht viel zu tun, da in diesen Fällen meist auch der folgende Januar ein besonders ertragreicher Aktienmonat war. Der Artikel schließt mit dieser Aussage:Zitat: "Aus ökonomischer Sicht gibt es eigentlich keinen Grund für eine Jahresendrally. Aber wer weiß, vielleicht schert sich die Börse weiterhin wenig um die Fakten. Wenn nur genug Anleger zusammen kommen, die eine Schlussrally herbeireden, dann könnte sie zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung werden. Hört man auf die Stimmen der Aktienstrategen, dann spricht sogar einiges dafür."[Quelle online lesen..]
Warum die Rally kommen muss Auch die Börsenseite der ARD beschäftigt sich mit der Jahresendrally. Aus fundamentaler Sicht gebe es keinen Grund für weitere Kursanstiege bei Aktien, dies gelte allerdings auch für den Großteil der Gewinne seit März diesen Jahres. Auch die ARD kommt zu dem Schluss, dass die Börsen über den Jahreswechsel hinaus positiv laufen sollten. Sie begründen dies allerdings nicht wie Goldman Sachs mit Vergangenheitsstatistiken, sondern sehen die vorhandene ?Hyperliquidität? als Treiber der Märkte. Aus dieser Sicht wären die Börsen erst am Ende, wenn die Trendwende in der Politik der Notenbanken erkennbar werde.[Quelle online lesen..]
Ifo steigt über Vor-Lehman-Stand Wie ftd.de berichtet, hat sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft zum achten Mal in Folge im Vergleich zum Vormonat verbessert. Die im ifo-Index zusammengefassten Umfrageergebnisse zeigen eine deutlich verbesserte Einschätzung der aktuellen Lage sowie auch der künftigen Aussichten. Der Index liegt mit den aktuellen Werten über dem Stand von vor der Lehman-Pleite. Lediglich im Bauhauptgewerbe sie die Lage schlechter.[Quelle online lesen..]
Aufschwung kaum noch zu stoppen Wie die ftd berichtet, sind die Wachstumsprognosen für die deutsche Wirtschaft mittlerweile deutlich höher als die Prognosen der Bundesregierung. Die befragte Experten halten ein Wachstum von mehr als 2,5% für wahrscheinlich. Besonders die deutsche Exportstärke würde vor dem Hintergrund der weltweiten Erholung für bessere Aussichten sorgen.[Quelle online lesen..]
Aktien Nord-Amerika(finanzinfo-service.de) Die Woche begann wie viele andere Wochen zuvor auch. Auf einen Montag voller optimistischer Konjunkturaussichten und einem neuen Zwölfmonatshoch des Dow Jones folgten zwei Tage der Zurückhaltung und des Zweifels. Dann wurden die Feierlichkeiten zu Thanksgiving jäh von den schlechten Nachrichten aus Dubai gestört, die in Europa zu starken Kursverlusten führten. Der Staatsfonds des Wüstenstaates hatte Liquiditätsprobleme verkündet. Die Araber halten in großem Stil Aktien verschiedenster Unternehmen weltweit. Müssten sie diese abstoßen, um Liquidität zu gewinnen, würde dies die internationalen Aktienmärkte stark unter Druck setzen. Wohl dem, dessen Börse wegen eines Feiertages geschlossen ist und der sich bei einem Truthahnbraten in Ruhe Gedanken über die wirkliche Dramatik dieser Entwicklung machen kann. So fielen die Kursrückgänge an der Wall Street mit etwas Bedenkzeit deutlich niedriger aus, als am Vortag an den Börsen Europas. Unter dem Strich geschah so auf Wochenbasis nicht viel in den US-Indizes. Der Dow Jones schloss die Woche mit einer "roten Null“ (-0,08%) ab. Der Nasdaq Composite verzeichnete ein moderates Wochenminus von 0,35%.
Aktien Asien(finanzinfo-service.de) Da ist man schon nicht gut drauf und dann wird auch noch die Stimmung schlecht. So ungefähr könnte man das Börsengeschehen in Tokio in dieser Woche beschreiben. Die Sorgen über nötige Kapitalerhöhungen bei den Finanztiteln und der starke Yen sorgten schon für Sorgenfalten auf den Gesichtern der japanischen Börsianer. Dann kamen am Freitag noch die schlechten Nachrichten aus Dubai dazu. Das Handelsblatt überschreibt seinen Bericht zum Geschehen an den asiatischen Börsen mit "Die Panik ist wieder ausgebrochen“. Besonders die Banktitel litten unter den wachsenden ängsten. Auf Wochensicht gab der Nikkei Index mit einem Minus von 4,38% nun schon in der fünften Woche in Folge ab und befindet sich nun auf dem niedrigsten Stand seit vier Monaten. Ein schönes Wochenende für Börsianer in Tokio beginnt wohl anders. Andererseits: Man ist dort ja Kummer gewohnt. Nach einem guten Wochenanfang in Hong Kong folgte das derzeit normale Auf und Ab. Es hätte auch gut wieder zu einem positiven Wochenausklang führen können, aber die Angst vor der Rückkehr der Finanzkrise, ausgelöst durch die Probleme Dubais, hat auch in Hong Kong für schlechte Stimmung am letzten Handelstag dieser Woche gesorgt. Zwar gab auch der Hang Seng mit - 5,88% auf Wochensicht deutlich nach, im Gegensatz zu seinem japanischen Kollegen hat er aber noch mehr Speck auf den Rippen und wurde "nur“ auf das Niveau von Ende September zurück geworfen.
Japans Schlingerkurs ärgert Ökonomen Der Handelsblatt-Redakteur Finn Mayer-Kuckuk berichtet über den konfusen Eindruck, den die neue Chinesische Regierung derzeit macht. Besonders in der Wirtschafts- und Finanzpolitik sei keine klare Linie zu erkennen. Sehr widersprüchlich seien die Aussagen und Maßnahmen. Im In- und Ausland schwinde das Vertrauen in die Fähigkeiten der Regierung, mit der Krise umzugehen. Da besonders das Problem der Staatsverschuldung offenbar nicht gelöst werden könne, sinke das Vertrauen in die Kreditwürdigkeit und den konjunkturellen Aufschwung Japans.[Quelle online lesen..]
Japan: Die derzeit billigste Börse der Welt Gerhard Heinrich, einer der Herausgeber des Börsenbriefes ?Asien-Trends? sieht derzeit sehr große Chancen für eine Anlage in chinesischen Aktien. Er stellt auf emfis.de fest, dass die japanische Börse als einzige der Industrieländer seit Jahresanfang (wieder) im Minus ist. Japanische Aktien seien z.B. gemäß der Buch-Kurswert-Betrachtung extrem billig und es böten sich gerade für Value-Investoren sehr große Chancen. Heinrich erwartet kurzfristig den Turnaround an der Tokioer Börse in der Breite und sieht alle größte Chancen für aktive ?Stockpicker?. Natürlich würde sein Börsenbrief die entscheidenden Aktienempfehlungen liefern. Anmerkung der Redaktion: Seit der Krise des japanischen Finanzsektors in den 80er Jahren gab es mehrere solcher Phasen akuter Unterbewertung. Immer haben viele gängige Indikatoren darauf hingedeutet, dass jetzt endlich die lange fällige Aufholjagd japanischer Aktien beginnt. Es waren aber, wenn überhaupt, immer nur Strohfeuer, die bald wieder zu Enttäuschungen führten. Es empfiehlt sich daher, den von Heinrich vorhergesagten Aufschwung, sofern er stattfindet, genau zu beobachten und gegebenenfalls rechtzeitig wieder auszusteigen.[Quelle online lesen..]
Aktien SchwellenländerOSTEUROPA
(finanzinfo-service.de) Die osteuropäischen Börsen haben sich ähnlich entwickelt, wie die Börsen Westeuropas. Insgesamt reagierte man etwas sensibler auf die eher negativen Nachrichten. Die Probleme in Dubai sorgten dann ?für den Rest?. So gingen die drei wichtigen osteuropäischen Märkte mit Verlusten aus dem Markt. Prag verlor mit 3,04% am stärksten, gefolgt von Budapest (-1,85%) und Warschau (-1,76%).
SCHWELLENLÄNDER
(finanzinfo-service.de) Von einer Ankopplung der Schwellenländer-Börsen von den etablierten war in dieser Woche nichts zu sehen. Nur Brasilien konnte völlig gegen den Trend mit einem Wochenplus von 1,14% schließen. Ohne die von der Krise in Dubai verursachten Ängste wäre es deutlich mehr geworden. In Russland zeigte sich deutlich, dass es hier kaum eigene wirtschaftliche Daten von Relevanz gibt. Die Einflüsse der westlichen Leitbörsen und die Entwicklung des Ölpreises bestimmen das Börsengeschehen in Moskau. Wenn beide Faktoren, wie in dieser Woche, negative Vorzeichen haben, dann gibt es auch für den russischen RTS-Index kein Halten, wie der Wochenverlust von 5,75% zeigt. Indien und China wollten zu Wochenanfang den Aufwärtstrend noch fortsetzen, waren aber jeweils am Donnerstag wieder unter den Kursen vom letzten Freitag. Die weltweiten Konjunkturzweifel hatten auch hier Bremsspuren hinterlassen. Am Freitag schlugen dann die schlechten Nachrichten aus Dubai voll ein und läuteten das Wochenende mit teilweise dicken Minuszeichen ein. Indien gab noch moderat um 2,29% nach, während die Börse in Schanghai mit ?6,40% zu schwächsten dieser Woche zählt. Schroders: Korea liegt bei der Konjunkturerholung weit vorn Auf fondsprofessionell.de wirbt ein Aktienfachmann der britischen Fondsgesellschaft Schroders für ein Investment in koreanischen Aktien. In Korea seien starke Marken wie Samsung, Hyundai und LG beheimatet. Die Exportstärke der Wirtschaft sorge bereits für eine relativ schnelle Erholung von der Wirtschaftskrise. Die Wachstumsaussichten seinen mit 3,5% für das BIP und 36% für die Unternehmensgewinne sehr gut. Aktien aus Korea seien niedriger bewertet, als der Durchschnitt der Schwellenländeraktien. Auch das wiederkehrende Interesse internationaler Anleger am koreanischen Markt werde für erhöhte Nachfrage und somit steigende Kurse sorgen.www.fondsprofessionell.de/redsys/newsText.php"endDate=&per=&kat=2&sid=872956 Bill Gross: ?China steht womöglich vor einer hausgemachten Blase? Zitat: " In China besteht die Gefahr einer hausgemachten Blase, meint Bill Gross, Fondsmanager von Pacific Investment Management Co. (Pimco), einer Tochter der Allianz SE."In diesem auf fondsprofessionell.de erschienenen Bericht erläutert Gross, dass China versuche, seine Exporte zu erhöhen. Da aber durch den rückläufigen Konsum in den USA die Abnehmer für diese Exporte fehlten, geht Gross von einer Blasenbildung bei chinesischen Aktien aus. Ein weiterer Risikofaktor sei der mögliche Wegfall der Bindung der chinesischen Währung an den US-Dollar. Die darauf folgende Aufwertung des Yuan würde zu einem Preisverfall bei Aktien und Renten führen. Beachtenswert ist auch die folgende Aussage:Zitat: " Viele Experten gehen davon aus, dass die Politik Chinas, den Exportsektor durch eine künstlich niedrig gehaltene Währung anzukurbeln und so Wachstum zu generieren, wesentlich zu den globalen Ungleichgewichten beigetragen hat, die den Nukleus der Finanzkrise bilden."www.fondsprofessionell.de/redsys/newsText.php"endDate=&per=&kat=2&sid=691992 Chinas Zentralbank warnt vor Mega-Blase am Immobilienmarkt In die gleiche Richtung wie die Warnung von Bill Gross geht eine Äußerung der chinesischen Zentralbank, über welche ebenfalls auf fondsprofessionell.de berichtet wird. Die Investitionen am Immobilienmarkt seien in den ersten zehn Monaten des Jahres bereits um fast 19% gestiegen und würde immer schneller wachsen. Das Ende der Unterstützungen für den Immobilienmarkt sei dringend nötig, da sonst die Preise und der Markt in der Konsequenz außer Kontrolle geraten würden. Wie berichtet wird stecken die Verantwortlichen jedoch in einem Dilemma. Sowohl zu schnelle als auch zu langsame Gegenmaßnahmen brächten die Gefahr, dass Spekulanten verstärkt den Markt negativ beeinflussen würden.[Quelle online lesen..]
Russland senkt Leitzins auf Rekordtief Wie emfis.de berichtet, hat die Russische Zentralbank mit ihrer neunten Zinssenkung in Folge den Leitzins auf das Rekordtief von 9,0 % gesenkt. Ziel ist die Ankurbelung der Kreditvergabe.[Quelle online lesen..]
Dollar-Flut ängstigt Schwellenländer Wie Handelsblatt.com berichtet, ergreifen immer mehr Schwellenländer Maßnahmen gegen eine mögliche Blasenbildung durch zu großen Zufluss ausländischen Kapitals in inländische Vermögenswerte. Das Zinsniveau in den Schwellenländern ist deutlich höher als in den Industrienationen, besonders den USA. Dies lockt viel von der im Überfluss vorhandenen Liquidität aus Amerika an. Beschleunigt wird diese Entwicklung noch von den Carry Trades, also Krediten, die in US-Dollar aufgenommen werden um dieses Geld dann in Renten, Aktien oder Immobilien in den Schwellenländern zu investieren. Besonders deutlich wird diese Entwicklung in Brasilien. Hier hat der Aktienmarkt auf Dollarbasis seit Jahresbeginn um 137% zugelegt. Der Real alleine hat sich zum Dollar um 50% verteuert, was die brasilianische Wirtschaft schon jetzt spürbar belastet. Neben Brasilien planen auch Indien, Thailand, Indonesien und Hong Kong gemäß dieses Artikels Maßnahmen, um den Zufluss von ?heißem Geld? zu stoppen. Gerade die asiatischen Entwicklungsländer sehen sich durch stärkere Landeswährungen im Nachteil, da der große Konkurrent China seine Währung an den US-Dollar gekoppelt hat. Experten glauben allerdings, dass sich zumindest die Wechselkurse hiervon kaum beeinflussen lassen werden.[Quelle online lesen..]
Batterymarch: Brasiliens Wirtschaft wächst über 5 Prozent in 2010 Zitat: " ?Dank solider Fundamentaldaten und des gut regulierten Bankensystems konnte Brasilien die Krise deutlich besser überstehen als andere Volkswirtschaften. Daher befindet sich Brasilien bereits jetzt auf dem Weg der Erholung, die überdies sehr viel schneller vonstatten geht als in vielen anderen Ländern", erklärt Claudio Brocado, Portfoliomanager bei Batterymarch und Mitglied des Teams, das den Batterymarch Emerging Markets Equity Fund verwaltet."In diesem, auf fondsprofessionell.de erschienenen, Bericht empfiehlt der genannte Fondsmanager Brasilien als besonders attraktiven ?investment-case?. Brasilien habe sich schnell von den Folgen der Finanzkrise befreien können, verfüge über ein gesundes Finanzsystem, hohe Wettbewerbsfähigkeit und einen starken Binnenmarkt. Analysten würden Brasilien ein hohes Wachstum vorhersagen. Zu den Berichten aus den letzten Wochen, dass der brasilianische Aktienmarkt von den Einheimischen derzeit zur ?Zockerbude? á la ?Neuer Markt? im Deutschland Ende der 90er Jahre gemacht wird, äußert sich Herr Brocado leider nicht.
Devisen- und RentenmärkteDEVISEN
(finanzinfo-service.de) Bis Donnerstag Mittag sah es so aus, als sollte sich der "freie Fall“ des US-Dollar zum Euro nicht nur fortsetzen, sondern sogar beschleunigen. Erstmalig in den letzten Wochen konnte der Wechselkurs am Mittwoch über 1,50 Dollar für einen Euro schließen. Und dies mit rund 1,513 sogar verhältnismäßig deutlich. Mit dem Bekanntwerden der Probleme des Dubaier Staatsfonds "Dubai World“ setzte der übliche "Flucht in den Dollar Krisenreflex“ an den Märkten ein und sorgte für eine spürbare Aufwertung des Greenback um mehr als 1,5 cent. Als die Panik am Freitag dann aber wieder nach ließ, schlug der Dollar wieder die gewohnte Richtung ein und nahm wieder Anlauf auf die Marke von 1,50 Euro. Auf Wochensicht verlor er so trotz Krisenangst 0,86% zum Euro. Auch gegenüber dem Britischen Pfund gewann der Euro um 0,9% an Wert, zum Yen hingegen verlor er deutlich mit 2,48%.
Investoren bejubeln Dollar-Schwäche Wie auf ftd.de berichtet wird, hat sich die US-Notenbank jüngst nicht negativ zum ständigen Wertverlust des US-Dollar gegenüber den anderen wichtigen Weltwährungen geäußert. Dies erfreute besonders die auf weiterhin niedrige Zinsen hoffenden Spekulanten in den USA und nährt die weltweiten Befürchtungen auf ein Ausweiten der sog. Carry-Trades, welche zu Turbulenzen an den Finanzmärkten führen könnten.[Quelle online lesen..]
"Der Euro baut Explosionspotenzial auf“ Am Montag erschien unter dem obigen Titel eine Betrachtung zur charttechnischen Situation des Euro-Dollar Verhältnisses. Nach dieser Betrachtung hat die Bandbreite der Kursschwankungen in der letzten Zeit stark abgenommen. Der Gegenwert des Euro bewegte sich zu diesem Zeitpunkt zwischen 1,47 und 1,50 US-Dollar. Frederik Altmann, Regionalmanager Vereinigung technischer Analysten, erwartet eine explosionsartige Entwicklung des Dollarkurses, wenn er diese Spanne in die eine oder andere Richtung verlässt. Zusätzlich beschleunigt würde diese Entwicklung durch die Aktivitäten in Carry Trades.Zitat: " ?Sobald der Euro seine Schiebezone zwischen 1,47 und 1,50 Dollar verlässt, ruft er die Carry Trader auf den Plan?, sagt Altmann. Allerdings in beiden Varianten: Fällt der Euro unter 1,47 Dollar, dürften viele Investoren aus Sorge vor einem schwächeren Euro ? und damit Währungsverlusten ? ihre Euroanlagen rasch auflösen. Damit aber beschleunigen sie den weiteren Verfall. Umgekehrt dürfte ein Eurokurs von mehr als 1,50 Dollar weitere Carry Trader anlocken und so den Euro stärken"Anmerkung: Am Mittwoch übersprang der Kurs die Marke von 1,50 erstmals nachhaltig.[Quelle online lesen..]
RENTEN
(finanzinfo-service.de) Wie sich schon in den letzten Wochen abzeichnete, geben die Rentenmärkte derzeit keine Anzeichen, dass eine Inflation drohen und/oder die Zinswende in absehbarer Zeit bevorstehen könnte. Die Rentenindizes legten auch in dieser Woche wieder zu. Der REX hat dies den aus Dubai stammenden Ängsten zu verdanken. Der Bund Future war schon zuvor auf dem aufstrebenden Ast. Die Dynamik nahm allerdings am Donnerstag deutlich zu. Die Wochenergebnisse: REX + 0,45%, Bund Future + 0,75%.
Ökonomen rechnen weiter mit niedrigen US-Zinsen Das Handelsblatt beschäftigt sich mit der Frage, was nach den billigen US-Zinsen kommen könnte. Analystenschätzungen gehen davon aus, dass die Zinsen ab dem dritten Quartal 2010 wieder steigen werden und Ende 2010 bei einem Prozent liegen. Derzeit liegen die Zinsen real bei Null:Zitat: " Die Sätze von Drei-Monats-Schatzwechseln lagen vergangene Woche bei 0,005 Prozent, verglichen mit dem Hoch von 0,34 Prozent im Februar. Am 19. November sind die Sätze einiger im Januar fälliger Schatzwechsel unter Null gerutscht, berichten Händler."In Kombination mit steigenden Aktienmärkten sei dies zuletzt vor mehr als siebzig Jahren der Fall gewesen (1938). Damals habe die Notenbank die Zinsen aus Angst vor einer Inflation zu früh wieder angehoben, was zu deutlichen Verlusten an den Aktienmärkten geführt hatte. Derzeit werden die Inflationsgefahren allerdings als sehr gering eingeschätzt. In der jüngeren Vergangenheit waren Zinserhöhungen laut Bloomberg immer mit deutlichen Gewinnen an den Aktienmärkten verbunden.[Quelle online lesen..]
Invesco: ?Noch nicht zu spät für Einstieg in Investment-Grade-Unternehmensanleihen? Bevor im März diesen Jahres die Zuversicht und Risikobereitschaft an die internationalen Kapitalmärkte zurückkehrte, waren die Risikoaufschläge (Spreads) für Unternehmensanleihen extrem angestiegen. Die Aussicht auf eine schnelle konjunkturelle Erholung seit März hatte für den Rückgang dieser Spreads auf ein normales Niveau gesorgt und damit deutliche Kursgewinne bei den Unternehmensanleihen bewirkt. Mittlerweile sind vermehrt wieder Stimmen (z.B. der Ratingagenturen) zu hören, die vermehrte Ausfälle bei Unternehmensanleihen und damit verbunden Kursverluste erwarten. Die Spezialisten der Fondsgesellschaft Invesco sehen den Markt der Unternehmensanleihen generell in einer positiven Entwicklung und glauben, dass professionell agierende Anleger hier auch in der Zukunft bessere Renditen als im Bereich der Staatsanleihen erzielen können, wie in einem auf fondsprofessionell.de erschienenen Bericht zu lesen ist. Auf die Gefahr von downgrades bei den Ratings und damit verbundenen Kursverlusten wird in diesem Statement nicht eingegangen. Vielleicht glauben die Invesco-Experten, sie seien in der Lage, die betroffenen Unternehmen im Vorfeld zu erkennen und auszusortieren"[Quelle online lesen..]
Rohstoffe(finanzinfo-service.de) Der rasante Anstieg des Goldpreises setzt sich fort. Die Marktteilnehmer scheinen sich darauf eingeschossen zu haben, den Wertverfall des US-Dollar als Grund hierfür zu sehen. Zumindest führt dieser dazu, dass immer mehr Notenbanken (aktuell Russland, Sri Lanka und Mauritius, wie das Handelsblatt berichtet) ihre Goldvorräte erhöhen. Dies sorgte auch in dieser Woche am Donnerstag für einen weiteren Rekordschlusstand von mehr als 1.194 USD. Bedingt durch die Probleme in Dubai stieg an diesem Tag sogar der Dollar gleichzeitig. Freitags normalisierte sich der Markt wieder. Gold ging bei rund 1.176 USD aus der Woche, was ein Plus von 2.98% bedeutet. Inflationsbereinigt liegt das Hoch des Goldpreises aus dem Jahr 1980 übrigens bei umgerechnet 2.000 USD. Eine interessante Sicht der Dinge bringt das Handelsblatt auf. Der normalerweise vorhandene Gleichlauf (Korrelation), zumindest was die Richtung betrifft, von Gold- und ölpreis ist derzeit außer Kraft gesetzt. Auch der Wertverfall des Dollar sorgt nicht mehr automatisch für steigende ölpreise. Aufgrund eines großen überangebotes an öl werde es in der Preisentwicklung voraussichtlich nicht mit dem Gold mithalten können. öl verbilligte sich in dieser Woche um knapp 2,5%.
Indien und Hedge-Fonds treiben Goldpreis Wie der Börsenbriefanbieter "Good Morning Asia“ berichtet, baut die indische Notenbank ihre Goldvorräte, über die 200 Tonnen, die sie bereits vom IWF erworben hat hinaus, laut Presseberichten weiter aus. Auch die Notenbanken aus Russland und den Niederlanden würden derzeit als Käufer am Goldmarkt auftreten und den Preisanstieg des Edelmetalls unterstützen. Dazu käme steigendes Interesse von Hedgefondsseite. Diese würden das Gold zur Absicherung von Inflationsrisiken einsetzen. [Quelle online lesen..]
SpezialthemenIn die Defensive Die ftd berichtet über eine Unfrage der Bank Merrill Lynch unter Fondsmanagern. Das Ergebnis besagt, dass der Trend für das kommende Jahr zu defensiveren Aktien wie Versorger, Telekom und Pharma gehe. Der Autor beschreibt, dass dies bei genauem hinsehen nicht überraschend sei, da diese Sektoren in der Wertentwicklung hinter den zyklischen Werten hinterher hinke und man hier deswegen ein größeres Aufholpotenzial vermute.Zitat: " Mehr noch: Während in den Branchen des zyklischen Konsums für 2010 und 2011 nun Gewinnsteigerungen von 73,5 und 33 Prozent unterstellt sind, in den Industriebranchen 33 und 27 Prozent, bei Grundstoffen 45 und 33 Prozent, im IT-Sektor 63 und 23 Prozent, sind es bei den Versorgern nur 4 und 8, bei den Telekoms 6 und 7, im Gesundheitsbereich 8,5 und 8 Prozent."Hinzu komme bei diesen Unternehmen noch eine attraktive Dividendenrendite zwischen drei und sechs Prozent, was für ein attraktives Chancen-Risiko-Verhältnis sorge.[Quelle online lesen..]
"Crashprophet“ Max Otte: "Aktien sind noch nicht zu teuer“ Der Wirtschaftsprofessor Max Otte ist durch sein Buch ?Der Crash kommt? berühmt geworden, weil er darin die Finanzkrise ziemlich genau vorhergesagt hatte. In einem Handelsblatt-Interview äußert Otte, dass Aktien auch nach dem starken Anstieg seit März nicht generell zu teuer seien. Er sieht noch Einstiegsmöglichkeiten bei Pharmawerten und einzelnen Finanzdienstleistern. Von den sog. Zyklikern rät er eher ab. Otte erwartet, dass die Nachfrage nach Aktien noch anhalten wird, da einerseits viel Liquidität unter Anlagedruck steht, andererseits die Alternativen zur Generierung von Rendite fehlen. Otte glaubt, dass das viele von den Notenbanken in den Markt gebrachte Geld eher zu neuen Blasen als zu einer starken Inflation führen wird. Die größte Gefahr für die Entstehung von neuen Blasen sieht er erneut im Bereich kreditbasierter Produkte. Darüber hinaus wäre es auch möglich, dass wir auf eine Deflation zusteuern. Otte ist kein Fan von starken Chinaengagements. Er hält diesen Markt noch rechtlich und politisch für zu intransparent. Es folgt noch ein Hinweis auf Ottes neues Buch ?Der Informationscrash?.[Quelle online lesen..]
Chartgespräch: Börsen werden eine lange Baisse durchlaufen Der Handelsblatt-Redakteur Ulf Sommer berichtet über die Marktansichten von Jeff Hochman, Leiter der technischen Analyse bei Fidelity. Hochmann sieht aktuell zwar noch etwas Aufwärtspotenzial für die Aktienmärkte, erwartet aber, dass die Unternehmensgewinne im kommenden Jahr nicht mit den Erwartungen mithalten können und es wieder zu einer deutlichen Korrektur kommen wird. Interessanter ist die langfristige Sicht Hochmanns auf die Märkte. Er ist der Meinung, dass wir uns seit 2000 in einem Bärenmarkt befinden und die Erholung von 2003 bis 2007 nur ein zwischenzeitlicher Anstieg innerhalb des Abwärtszyklus war. Auf Basis von Vergangenheitsdaten würde eine Baisse im Schnitt 14 Jahre dauern. Somit wäre erst ab 2014 wieder mit einem Bullenmarkt zu rechnen.[Quelle online lesen..]
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