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Newsletter - KW 43/2009
Aktien Europa(finanzinfo-service.de) Die europäischen Börsen standen auch in dieser Woche ganz unter dem Einfluss der US-Börsen. Der Kursverlauf gibt eine Stimmung zwischen hoffen und bangen wieder. Hoffen, weil die Quartalsberichte der US-Unternehmen gut ausfielen, teils sogar für positive überraschungen sorgen konnten. Aber: "Nur gute Zahlen reichen nicht mehr.“, wie ein Marktbeobachter in der ftd äußerte. Bangen, weil die aktuellen Aktienkurse offensichtlich schon gute Unternehmenszahlen eingepreist haben und jedes Störfeuer seitens der Konjunkturdaten zu Enttäuschungen führen würde. So waren es die Zahlen zum US-Immobilienmarkt und den US-Arbeitslosen, die den guten Unternehmensdaten entgegenwirkten. Obwohl es deutliche Tagesbewegungen an den Börsen gab, schloss der Dax auf Wochesicht fast unverändert. Er gab rund drei Punkte ab, was ein Wochenminus von 0,05% bedeutet. Der Euro Stoxx 50 verlor mit -0,26% ebenfalls moderat. Ein interessantes Eigenleben entwickelte in dieser Woche der britische FTSE Index. Besonders die Erklärung des positiven Börsenverlaufs vom Freitag muss man sich vielleicht zweimal durchlesen. Hier freuten sich die Anleger darüber, dass das BIP im dritten Quartal stärker geschrumpft ist, als erwartet. Hintergrund ist, dass eine Leitzinserhöhung befürchtet wurde, die nun erst einmal verschoben sein dürfte. Da muss man erstmal darauf kommen! So konnte der FTSE noch ein Prozent Wochenplus vom starken Wochenauftakt retten.
Boomende Börsen, miese Perspektiven Der Handelsblatt-Redakteur Ulf Sommer zieht einen Vergleich zwischen den Aktienmärkten der Jahre 2003 und 2009. Die Verläufe zeigen eine beeindruckende Parallelität. Einem starken Rückgang bis März folgte eine deutliche Erholung bis Jahresende. 2003 war dies das Startsignal für eine vierjährige Rally. Sommer beleuchtet nun die Frage, ob auch in den kommenden Jahren mit einer vergleichbaren Entwicklung des Dax gerechnet werden könnte. Er ist diesbezüglich allerdings sehr skeptisch. Von 2003 bis 2007 hätten die Dax-Unternehmen ihre Gewinne kontinuierlich (durchschnittlich um fast 200%) gesteigert. Eine solche Entwicklung sei derzeit nicht zu erwarten. Vor dem Hintergrund der hohen Staatsverschuldung weltweit und auslaufender Konjunkturprogramme sei ein sehr viel langsameres Wachstum wahrscheinlicher. Auch seien Aktien auf Basis des KBV (Kurs-Buch-Verhältnis) derzeit nicht so günstig bewertet, dass ein weiterer Anstieg zwingend folgen müsse. So bleibe nur die hohe Liquidität als Treiber der Rally. Sommer zieht hier einen Vergleich zum Jahr 1999, wo dieser Faktor für einen Anstieg bis März 2000 ausreichte. (Allerdings war damals die Vorgeschichte eine ganz andere und man befand sich am Ende einer langjährigen Hausse.)[Quelle online lesen..] Dax-Ausblick: Die Bullen rennen weiter Für seinen Ausblick auf die kommende Woche hat das Handelsblatt verschiedene Experten befragt. Deren Meinungen decken die gesamte Bandbreite ab, lässt man einmal die Extreme weg. Es wird niemand genannt, der voller Euphorie auf die Aktienmärkte der kommenden Woche schaut. Genauso wenig ist eine Meinung vertreten, die als komplette Schwarzmalerei bezeichnet werden könnte. Wie die Überschrift zeigt, ist die Mehrheit der befragten allerdings optimistisch für den Dax in der 44. Woche dieses Jahres. Hauptargument ist der Mangel an Alternativen zu Aktien. Renten seien vergleichsweise unattraktiv. Auch seien bei jedem zwischenzeitlichen Rückgang immer wieder Nachkäufer am Markt, was ein Zeichen für nachhaltiges Anlegerinteresse sei. Die Skeptiker äußern hauptsächlich die bekannten Sorgen, dass das Wirtschafts- und Gewinnwachstum nicht die von den Märkten erwartete Dynamik aufweise und es deshalb zu Rückschlägen bei den Aktien kommen könnte. In der kommenden Woche sollten die Berichte der Dax-Unternehmen im Fokus stehen, nachdem die Zahlen der größten US-Unternehmen auf dem Tisch liegen. Positive Auswirkungen auf die Bewertung der Dax-Aktien erwartet ein befragter Analyst:Zitat: " "Selbst bei relativ bescheidenen Umsatzerhöhungen sind die Gewinnmargen dramatisch gestiegen. Die Firmen haben ihre Hausaufgaben also anscheinend gemacht", meint Silvia Quandt-Analyst Grönemeyer. Das scheine in den Gewinnschätzungen der Analysten für 2009 und 2010 noch nicht ausreichend berücksichtigt. "Hauptthema werden deshalb die Erhöhungen der Prognosen der Analysten sein.""Andere Analysten halten den Gewinnzuwachs auf Basis der Kostensenkungen nicht für ausreichend und sehen auch einen Anstieg bei den Umsätzen als Voraussetzung für eine Fortsetzung der Rally. [Quelle online lesen..]
Dax-Chartanalyse: Beruhigung auf hohem Niveau Bei der technischen Analyse des Dax hat sich zur Vorwoche kaum etwas geändert. Wie die ftd am Freitag beschreibt, bestehen bis zu einem Niveau von etwa 6.600 Punkten keine nennenswerten Widerstände. Allerdings werde erwartet, dass die jeweiligen 50er und 100er Linien von den Anlegern als Marken für Gewinnmitnahmen genutzt würden. Dies habe sich schon bei 5.750 Punkten gezeigt und bewahrheite sich auch bei der 5.850er Marke. Deutliche Zeichen für eine Korrektur gebe es derzeit kaum. Nur der relativ hohe Abstand von der 200-Tagelinie sei mit rund 20% auf einem Niveau, das in der Vergangenheit vermehrt zu Rückschlägen geführt habe. Aus charttechnischer Sicht günstige Einstiegszeitpunkte im Falle einer Korrektur lägen bei ca. 5.140 Punkten. [Quelle online lesen..]
Aktien Nord-Amerika (finanzinfo-service.de) Diese Woche stand unter der überschrift "Der Tanz um die 10.000 Punkte“. Zumindest, was den vielbeachteten Dow Jones Index angeht. Die Erwartungen an die Quartalszahlen der Unternehmen scheinen mittlerweile so hoch zu sein, dass selbst positive Zahlen wie sie in dieser Woche Caterpillar, 3M, Mc Donalds, Microsoft und Amazon gemeldet wurden, den Markt nicht mehr nachhaltig positiv beeinflussen können. Offensichtlich sind gute Quartalsergebnisse vom Markt schon eingepreist. Umso nervöser schaut man auf Faktoren, die den erwarteten Aufschwung bremsen könnten. Diese gab es in dieser Woche vom Immobilienmarkt. Der Neubau von Wohnhäusern lag hinter den Erwartungen. Auch die Entwicklung der Arbeitslosenzahl konnte keine Freude wecken und dann reicht auch schon ein mal wieder etwas sinkender ölpreis und die Konjunkturangst schlägt durch. Wie nervös die Marktteilnehmer sind, zeigt der Handelsverlauf am Mittwoch, den das Handelsblatt wie folgt beschreib: "Die US-Börsen haben im späten Geschäft kräftig Federn gelassen: Die Standardwerte im Dow Jones begaben sich etwa 45 Minuten vor Handelsschluss schlagartig auf Talfahrt und verloren fast 100 Punkte oder knapp 1 %. .... Klare Gründe für das plötzliche Nachgeben der Kurse waren nicht auszumachen. Allerdings wird eine Korrektur angesichts der seit sieben Monaten andauernden Aktien-Rally seit längerem erwartet.“ Ergebnis war letztlich eine "Ein Schritt vor und zwei zurück“ Choreographie, die den Dow Jones auf Wochensicht 0,24% kostete. Der Nasdaq kam mit der Unterstützung von Microsoft und Amazon zum Wochenschluss etwas glimpflicher davon und gab nur 0,11% ab.
US-Immobilienmarkt gibt Anlass zur Sorge Die Internetseite ard.de berichtet über die aktuellsten Zahlen vom US-Wohnimmobilienmarkt diese sind schlechter ausgefallen als allgemein erwartet. Mit ?Eine starke Erholung sieht anders aus, aber es bewegt sich in die richtige Richtung? wird ein Volkswirt zitiert. Das Erscheinen dieser Zahlen habe für Kursgewinne bei den Renten und Abschlägen an den Aktienmärkten gesorgt.[Quelle online lesen..]
Aktien Asien(finanzinfo-service.de) Auch der Aktienhandel in Tokio stand unter dem Einfluss der US-Börsen. Am stärksten wirkten sich am Dienstag die positiven Zahlen von Apple aus. Einen Dämpfer gab es am Donnerstag vom chinesischen Wirtschaftswachstum. Dieses war mit mehr als 8% zwar deutlich, aber die Hoffnungen waren größer. Unter dem Strich konnte der Nikkei auf Wochensicht aber um 0,25% zulegen und hielt sich damit besser als die Märkte in Europa und den USA. Dies trifft noch stärker auf den Markt in Hongkong zu. Dieser verdaute die chinesischen Wachstumszahlen besonders am Freitag sehr gut und schöpfte aus den Zahlen großer US-Unternehmen wie 3M, Mc Donalds und At&T soviel Hoffnung, dass er ein Wochenplus von drei Prozent erzielte.
4 Investment-Thesen zur Dollar-Schwäche Gerhard Heinrich ist Herausgeber des Börsenbriefes "Asien Trends“ und äußert sich auf der Seite emfis.de zu den Auswirkungen der Dollarschwäche auf die asiatischen Aktien. Er blickt zuerst auf die künftige Entwicklung des USD und sieht weiterhin den Trend, dass Dollar verkauft werden, um in Asien investiert zu werden. Dies würde weiterhin den Trend bestärken, dass der US-Dollar gegenüber den asiatischen Währungen an Wert verliere. Ausgenommen hiervon seien die Währungen Chinas und Hongkongs, die direkt an den Dollar geknüpft sind. In der Wechselwirkung bremse der schwache Dollar aber auch das Wachstum in den asiatischen Ländern, besonders bei den Exportunternehmen. Anlegern empfiehlt Heinrich deshalb, entweder in Werte zu investieren, die ihre Gewinne im jeweiligen Binnenmarkt erzielen oder auf Exportwerte aus China und Hong-Kong auszuweichen. Insgesamt vertritt er aber die Meinung, dass die Stärke des Unternehmens als solches wichtiger ist, als die vorübergehende Wechselkurssituation. Für die Wirtschaft an sich und die Exportwerte insbesondere, sei sowieso die Erholung der globalen Nachfrage viel bedeutender, als die Schwankungen an den Devisenmärkten.[Quelle online lesen..]
Aktien SchwellenländerSCHWELLENLAENDER
(finanzinfo-service.de) Uneinheitlich nennt man das wohl, wenn Märkte sich so unterschiedlich entwickeln, wie die Emerging Markets in dieser Woche. Da gab es deutliche vom Gewinne in Russland (+3,72%) und China (+4,41%) und schmerzliche Verluste in Brasilien (-1,8%) und Indien (-2,96%). In Brasilien war dies die erste negative Woche nach sechs positiven in Folge. Die Nachrichtenlage zu diesem Markt in den hiesigen Medien war diese Woche mehr als Dünn. So bleibt zu vermuten, dass es hier einmal zu Gewinnmitnahmen gekommen ist. In Indien scheint die Lage unklarer. Seit sechs Wochen wechseln die Vorzeichen der Ergebnisse und der Sensex ist in diesem Zeitraum nur geringfügig von der Stelle gekommen. Aber vielleicht braucht der indische Markt einfach einmal eine Verschnaufpause, nachdem er seit dem Tiefpunkt im März bereits mehr als 100% zugelegt hat"
"Russland überrascht die Finanzwelt“ oder "Russland steht hoch im Kurs“ Die Tatsache, dass Russland nach zehn Jahren Pause wieder als Emittent von US-Dollar Anleihen an den Kapitalmarkt zurückkehrt, ist der Internetseite des Handelsblattes gleich zwei Artikel an einem Tag wert. Russland war durch verschiedene Ereignisse in der Risikoeinschätzung der Kapitalanleger weit ins Hintertreffen geraten. Der Krieg mit Georgien, die Probleme der russischen Bankenbranche und der Einbruch des Ölpreises hatten die Spreads (Risikoprämien) auf russische Anleihen extrem ansteigen lassen. In den letzten Monaten haben sich diese wieder deutlich reduziert und es gibt Analystenempfehlungen zu Gunsten russischer Anleihen. Diese positive Entwicklung scheint Moskau nun nutzen zu wollen, um seine Refinanzierungsbasis zu verbreitern. Nötig hätte Moskau diese Maßnahme nach Aussage eines der Autoren (Pierre Briancon) nicht:Zitat: " Die Rückkehr geschieht freiwillig. Russland könnte seine Schulden auch aus Rücklagen finanzieren. In zwei Funds aus besseren Tagen liegen noch immer etwa 170 Mrd. Dollar an Wertpapieren und die russischen Devisenvorräte von 413 Mrd. Dollar sind auf den Stand von letztem Januar zurückgekehrt."Beide Artikel beschreiben darüber hinaus, dass der Grad der Verschuldung des russischen Staates in Relation zu den klassischen Industrieländern recht gering ist.[Quelle online lesen..] [Quelle online lesen..]
Warum Bric zu Bic wird Die Handelsblatt-Redakteure Hackhausen und Panster beschäftigen sich mit der Frage, ob ein Einstieg in die Aktienmärkte der vier großen Schwellenländer (Brasilien, Russland, Indien und China) nach dem starken Anstieg der Märkte seit März noch lohnend ist. Langfristig sei nach Aussagen der genannten Experten mit einem überdurchschnittlichen Wachstum in diesen Ländern zu rechnen, wovon auch Aktien dieser Regionen profitieren würden. Allerdings bestehe aufgrund der Dynamik dieser Märkte immer die Gefahr von Übertreibungen und Rückschlägen. Deutlich negativer sehen die Autoren die rolle Russlands. Während in den anderen BRIC-Ländern jeweils wirtschaftliche Leistungsfähigkeit die Entwicklung stütze, sei Russland fast ausschließlich auf den Verkauf seiner Rohstoffe angewiesen. Hackhausen und Panster sehen die Gefahr, dass der russische Bär bald nicht mehr mit den ?asiatischen Tigern? und den brasilianischen Sambatänzern mithalten kann. Dann würde die Anlagestory ?BRIC? zu ?BIC? werden und Russland für Aktienanleger an Attraktivität verlieren.http://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/warum-bric-zu-bic-wird;2472256;0 Bric-Zertifikate verschlucken Kursgewinne Der Handelsblatt-Redakteur Christian Kemper beschreibt die Probleme, die Investoren haben, welche mittels Zertifikaten in die sog. BRIC-Länder (Brasilien, Russland, Indien und China) investiert haben. Mit solchen Zertifikaten verloren Anleger in der Zeit von Oktober 2007 bis Oktober 2008 rund 60% ihres Anlagewertes (wodurch ein Gewinn von 150% nötig wird, um wieder beim Ausgangswert anzukommen!). Kemper erläutert, dass diese Märkte mittlerweile zwar wieder rund 70% gestiegen seien (was unter dem Strich immer noch ein Minus von 32% ergibt), die meisten Zertifikate aber deutlich geringer an der Erholung partizipiert hätten. Kemper erläutert dies folgendermaßen:Zitat: " Die Konzentration der Bric-Produkte auf Aktien aus bestimmten Branchen führt zu großen Differenzen in der Wertentwicklung. ?Die Bric-Indizes unterscheiden sich stark voneinander?, bestätigt Jochen Fischer von Goldman Sachs. Dabei können nicht nur Branchen unterschiedlich gewichtet sein. ?Auch die vier Bric-Länder tragen nicht immer gleichberechtigt zur Wertentwicklung der Indizes bei?, sagt der Aktienexperte."So führt die Abweichung von den Indizes bei Aktienauswahl zu der beschriebenen Entwicklung. Bleibt zu hinterfragen, wie diese Abweichung zu Stande kommt. Ein mögliche Erklärung: Bei vielen Zertifikaten fließen Dividenden nicht dem Anleger sondern dem Emittenten zu. Vielleicht standen aus diesem Grund besonders dividendenstarke Titel im Vordergrund"Zur Veranschaulichung hier die Performance der im Artikel genannten BRIC-Indizes in den letzten 12 Monaten: S&P BRIC 40: + 68%, DAX Global BRIC: + 75%, MSCI EM BRIC: + 88% (Quelle: onvista, Stand 22. oder 21.10.2009)[Quelle online lesen..]
Stiftung Warentest: Investieren in Schwellenländer Auch die Stiftung Warentest hat die Emerging-Markets als interessante Anlageregion entdeckt und bietet für 1,50? Informationen über die Anlagemöglichkeiten dort an. Enthalten sind auch Empfehlungen zu den verfügbaren Aktienfonds für diese Region.[Quelle online lesen..]
China: Gigantisches Konjunkturprogramm hält die Wirtschaft auf Trab Auf der Seite finanznachrichten.de findet sich ein Artikel über die Aussichten der chinesischen Wirtschaft, der besonders für Leser interessant ist, die sich bisher noch nicht mit diesem Anlageland beschäftigt haben. Der namentlich nicht genannte Autor, der aber Herausgeber eines Newsletters namens ?Investor`s Daybreak? zu sein scheint, beschreibt das trotz Finanzkrise sehr hohe Wachstumspotenzial der chinesischen Wirtschaft, das er für das kommende Jahr wieder bei dem Vorkrisenwert von 10% p.a. erwartet. Die Investitionen der Regierung in Infrastrukturmaßnahmen hätten ein starkes Abrutschen verhindert würden sich in der Zukunft positiv auswirken. Da die USA im Vergleich nur ein mickriges Wachstum vorweisen könnten, wäre es möglich, dass China bereits vor 2025 die Führung in der Wirtschaftskraft von den Amerikanern übernimmt. Entsprechend groß seien die Anlagechancen für Aktieanleger. Allerdings bestehe generell und auch gerade jetzt immer die Gefahr eines zwischenzeitlichen Rückschlages.[Quelle online lesen..]
Chinas Börse hängt am Staatstropf Warnend äußert sich die FAZ in ihrer Onlineausgabe bezüglich der Entwicklung in China. 80% des derzeitigen Wachstums sei ausschließlich staatlichen Maßnahmen zu verdanken und habe nichts mit realem Wachstum zu tun. Gleiches treffe auf die aktuelle Rally an den chinesischen Börsen zu. Mit dem Auslaufen dieser Maßnahmen sei ab 2010 die Gefahr von starken Schwankungen an den Börsen gegeben. Es fehle an Fundamentaldaten, welche die aktuellen Aktienkurse stützen. So seien z.B. die Unternehmensgewinne im Gegensatz zu den Aktienkursen rückläufig. Ein Fachmann vor Ort wird wie folgt zitiert:Zitat: "?Das war ein Wachstum mit Hilfe von Steroiden?, erklärt Michael Pettis, Professor für Finanzen an der Universität Peking. ?Die Frage ist nun, wie können sie aufhören, so viel Geld ins System zu pumpen, ohne das Wachstum stark zu drücken.? Das Wirtschaftswachstum in China ist auch nach Schätzungen der Weltbank zu vier Fünfteln auf staatliche Stützungsmaßnahmen zurückzuführen."Der FAZ-Autor rechnet mit einer Blasenbildung bei Aktien und Immobilien. Langfristig schätze die Weltbank das durchschnittliche Wachstum im Reich der Mitte auf acht Prozent (vor der Krise: 10%).[Quelle online lesen..]
OSTEUROPA
(finanzinfo-service.de) Die wichtigsten osteuropäischen Märkte konnte in dieser Woche ein Plus verbuchen und verzeichneten somit die dritte positive Woche in Folge. Unter dem Einfluss der positiven Unternehmensdaten aus den USA konnte der Aktienmarkt in Polen die größten Hoffnungen auf eine positive Entwicklung freisetzen und legte auf Wochensicht um 4.66% zu. In Ungarn setzt sich der Stabilisierungskurs fort, die Notenbank konnte erneut die Leitzinsen senken, was mit einem Wochenplus von fast einem Prozent an der Budapester Börse gefeiert wurde. Ein wenig zurückhaltender war man in Prag. Der PX-Index legte um 0,78% zu.
Osteuropa-Experte: ?Der Kursanstieg in Osteuropa ist nicht gerechtfertigt? Auf der Seite finanzen.net wird ein Interview mit dem Osteuropa-Experten Günter Faschang aus der ??uro am Sonntag? veröffentlicht. Faschang wurde 2005 von einem amerikanischen Analysehaus zum ?besten Fondsmanager der Welt? gekürt. Er war bis 2007 für die Osteuropafonds der schweizer Bank Vontobel zuständig. Da er sehr früh Russland misstraute, stand er dort zuletzt wegen relativ geringer Performance in der Kritik. Später erwies seine Analyse sich allerdings als zutreffend. Heute sieht Faschang den aktuellen Anstieg an den Börsen Osteuropas als wirtschaftlich nicht untermauert an. Es sei lediglich die in großem Maße vorhandene Liquidität an den internationalen Märkten, die nach Anlagemöglichkeiten in Aktien der Schwellenländer und Osteuropas suche. Faschang erwartet einen deutlichen Einbruch dieser Märkte, traut sich aber nicht zu, den genauen Zeitpunkt zu prognostizieren:Zitat: " Schwierig einen exakten Zeitpunkt zu nennen. Die Rally setzt auch Investmentgesellschaften unter Druck, sich zu engagieren, obwohl sie die Gefahren klar sehen. Die Kurse können daher noch eine Weile nach oben ziehen. Aber eine Korrektur ist aus meiner Sicht unvermeidlich, da sich die Aktienmärkte Osteuropas nicht ewig von der Wirtschaftsentwicklung abkoppeln können."[Quelle online lesen..]
Ungarn macht seine Hausaufgaben Die Handelsblatt-Redakteure Menzel und Watzlawek berichten, dass Ungarn ?die Intensivstation des IWF verlassen habe?. Ungarn hatte besonders unter den Auswirkungen der Finanzkrise gelitten. Der starke Abfluss ausländischer Investitionen hatte die Währung extrem unter Druck gesetzt und fast zum Staatsbankrott geführt. Hilfen der EU und des IWF haben das Überleben des Patienten gesichert. Die Vorgaben des IWF haben zu strukturellen Maßnahmen, hauptsächlich Einsparungen bei den Staatsausgaben und Verbesserungen im Steuersystem, geführt. Ungarn werde noch nächstes Jahr unter der Schwäche leiden und bestenfalls ein Nullwachstum erleben, aber die Trendwende sei geschafft. Durch die dringend nötigen und nun erzwungenen Reformen habe sich die Wettbewerbssituation des Landes deutlich verbessert.[Quelle online lesen..]
Devisen- und RentenmärkteDEVISEN
(finanzinfo-service.de) Seit dieser Woche muss man mehr als 1,50 US-Dollar bezahlen, wenn man einen Euro kaufen möchte. Das sind fast 0,7% mehr als am Freitag vergangener Woche. So setzt sich der Wertverfall des US-Dollar weiter fort und bringt immer mehr andere Währungen in Probleme. Neben der europäischen Exportwirtschaft haben auch die Asiaten ein Problem mir ihrer für US-Konsumenten teuren Währung. Und nun war auch aus Moskau zu hören, dass die durch das Öl entstehende Nachfrage nach Rubel diesen in Höhen zum Dollar hievt, die ihm nicht richtig bekommen mögen. Hört man die Aussagen der Experten, dürften aber die einzelnen Maßnahmen der verschiedenen Länder und Notenbanken den Abwärtstrend des Dollar nicht nachhaltig aufhalten können.
"Zeit, die Zinsen zu erhöhen, Ben" Der ftd-Redakteur Tobias Bayer berichtet über die Diskussion in den USA zu weiteren Zinspolitik der US-Notenbank. Alles dreht sich um die Frage, wann der richtige Zeitpunkt für eine Abkehr von der extrem expansiven Zinspolitik gekommen ist. Im Vorfeld der aktuellen Sitzung der Fed hatte die weit verbreitete Finanzzeitschrift ?Barrons? mit der oben angeführten Überschrift getitelt und so den Forderungen nach einer baldigen Zinserhöhung neues Gewicht verliehen. Barrons fordert einen großen Schritt von derzeit 0,25% in der Spitze auf zwei Prozent und führt die Fortschritte in der wirtschaftlichen Erholung als Grund an. Die Diskussion um den richtigen Zeitpunkt für die Zinswende hat auch durch den Verfall des US-Dollar im Vergleich zu den anderen bedeutenden Weltwährungen mehr Fahrt aufgenommen. Bayer nennt Fachleute, die für den weiteren Verlauf des Dollarkurses sehr skeptisch sind. Zitat: " Institutionelle Investoren rechnen mit einem weiteren Dollarverfall. Der weltgrößte Bondinvestor Pimco begründet den anhaltenden Abwärtstrend mit der Flucht der Anleger aus Dollaranlagen, dem Budgetdefizit der Vereinigten Staaten und der Niedrigzinspolitik der Fed."Andere Fachleute sehen die Zinsdifferenz zwischen den USA und z.B. Europa weiterhin als Hemmnis für eine baldige Rückkehr des Dollar zu alter Stärke. Sie erwarten, dass die USA sich langsamer als andere Teile der Welt von der Wirtschaftskrise erholen und die Fed aus diesem Grund die Zinsen nicht schneller anheben könne als die anderen Notenbanken der Welt.[Quelle online lesen..]
Europa fordert Aufwertung des Renminbi Der ftd-Redakteur Wolfgang Proissl berichtet aus Brüssel über Bestrebungen der EU, China zu einer Aufwertung seiner Währung zu veranlassen. Die chinesische Währung wird nicht frei gegen andere Währungen gehandelt sondern ist an die Entwicklung des US-Dollar gekoppelt. Somit hat auch der Renminbi (oder Yuan) im Vergleich zum Euro stark an Wert verloren. Dies verteuert die Waren und Dienstleistungen europäischer Anbieter auf dem chinesischen Markt und führt zu Wettbewerbsnachteilen. Da der chinesische Markt für die Konjunkturelle Erholung in Europa von großer Bedeutung ist, befürchtet man durch diese Entwicklung eine Verlangsamung des Aufschwungs. Hochrangige Vertreter (Der Chef der Euro-Finanzminister, Jean-Claude Juncker, EZB-Präsident Jean-Claude Trichet und EU-Währungskommissar Joaquín Almunia) der EU reisen im Dezember nach China, um dieses Anlegen mit der dortigen Regierung zu besprechen. Zwar habe China ein Interesse an weiterhin guten Rahmenbedingungen für den Handel mit der EU, aber den Repräsentanten fehle die Kompetenz, um für die EU diesbezügliche Zusagen machen zu können. So ist man auf das Entgegenkommen Chinas angewiesen. Allerdings übe auch die USA Druck auf China aus, mehr Flexibilität in die Wechselkurse zu bringen. [Quelle online lesen..]
EZB "hilflos" bei Euro-Rally Der ftd-Redakteur Tobias Bayer beschreibt die aktuellen Vorgänge an den internationalen Devisenmärkten vor dem Hintergrund der anhaltenden US-Dollarschwäche. Hilflosigkeit beschreibt laut Bayer am besten den Zustand der EZB bei diesem Problem. Zwar gebe es Äußerungen z.B. von Notenbankchef Trichet, dass große Währungsschwankungen nicht sinnvoll seien, aber alle Welt wisse, das diesen Äußerungen keinen Maßnahmen folgen werden. Zumal Maßnahmen wie die Zinserhöhung der australischen Notenbank nicht gerade zur Stärkung des Dollars beitrage. Auch die Äußerungen des australischen Notenbankchefs würden eher zur Schwächung des USD beitragen. Letztlich sei nur die US-Notenbank in der Lage, den USD zu stützen. Derzeit sehe es aber keineswegs nach einer Zinserhöhung in den vereinigten Staaten aus.[Quelle online lesen..]
RENTEN
(finanzinfo-service.de) Die Anleihekurse wirken ähnlich unentschlossen, wie die Aktien in Europa und den USA. Der REX konnte kurzfristig von den kleinen Unsicherheiten an den Aktienmärkten profitieren und legte auf Wochensicht um 0,11 Prozent zu. Der eher die langfristige Perspektive reflektierende Bund Future gab dagegen erneut nach und notierte um 0,46 tiefer als in der Vergangenen Woche. Somit hat der Bund Future seit Ende Juli rund 1,17% verloren und kann in den letzten 15 Wochen neunmal ein negatives Ergebnis verbuchen. Hier scheint sich die Ansicht durchzusetzen, dass mit steigenden Zinsen zu rechnen ist. Sal. Oppenheim: Langfristige Aufwertung der türkischen Lira in Sicht Wie auf fondsprofessionell.de berichtet wird, erwarten die Experten der Bank Sal. Oppenheim in der Türkei aufgrund des Konvergenzprozesses zu den EU-Staaten eine sinkende Inflation. Dies würde sich positiv auf die Wechselkurse der türkischen Lira zu anderen Währungen, also auch dem Euro, auswirken. Vor diesem Hintergrund sei ein Investment in auf die türkische Lira lautende Anleihen besonders attraktiv. Neben den attraktiven Zinsen locken hier die Aussichten auf Kurs- und Währungsgewinne. In diesem Artikel sind auch Fonds aus dem Haus Oppenheim aufgeführt, welche die beschriebenen Chancen türkischer Anleihen gezielt nutzen. [Quelle online lesen..]
Rogoff warnt vor Ausfall von Staatsanleihen Wie die ftd-Redakteure Schütte und Steinmann berichten, warnt der ehemalige IWF-Chefvolkswirt, Kenneth Rogoff, vor möglichen Staatspleiten in Europa und sogar in der Eurozone. Es sei normal, dass ca. fünf Jahre nach Finanzkrisen schwache Staaten ihrer Schuldenlast nicht mehr Herr würden. Den Ausfall kleinerer Länder könne der Euro aber verkraften. Deutschland müsse seine Garantien für Banken und Staaten zurückfahren, um nicht in ernsthafte Probleme zu kommen:Zitat: " Deutschland werde als Folge der Konjunkturprogramme und Milliardenhilfen für den Finanzsektor mit einem hohen Schuldenstand zu kämpfen haben, sagte Rogoff. Es müsse sich daher schrittweise aus seinen unbegrenzten Garantien für andere Staaten zurückziehen. "Es ist unmöglich, für alle möglichen Banken und Länder zu bürgen.""Abschließend stärkt der Ökonom die Pläne der neuen Bundesregierung, mit Steuersenkungen die Wirtschaft zu stützen.Lwww.ftd.de/politik/konjunktur/:staatspleite-in-der-euro-zone-rogoff-warnt-vor-ausfall-von-staatsanleihen/50025716.html
Rohstoffe(finanzinfo-service.de) An den ölmärkten wird weiterhin verstärkt Konjunkturaufschwung gespielt. In dieser Woche konnte der ölpreis die 80-Dollar-Grenze überschreiten. Es fanden sich allerdings keine Stellungnahmen über die Gründe für diese Entwicklung in den Medien finden. Da die Wirtschaftsdaten aber kein radikales nachfrageförderndes Wachstum vermuten lassen, werden es wohl die Spekulanten sein, die auf eine weitere wirtschaftliche Erholung setzen. Der Goldpreis näherte sich am Montag seinem Jahreshoch, zappelte dann ein wenig richtungslos um die 1.056 Dollar und gab am Freitag dann noch ein wenig nach. So ergab sich nach drei positiven Wochen in Folge ein kleiner (-0,02%) Wochenverlust.
Das neue Peak-Oil Mit ?Peak-Oil? wird normalerweise der Effekt bezeichnet, dass einer wachsenden Nachfrage nach Öl eine sinkende Fördermenge gegenüber steht. Dieser dient der Annahme als Grundlage, dass langfristig mit einem starken Anstieg des Ölpreises zu rechnen ist. Der ftd-Redakteur Tobias Bayer bringt nun eine andere Art des Peak-Oil ins Spiel. Er beschreibt die Ansicht, dass der Peak (also der Höhepunkt) in der Ölnachfrage bereits erreicht sein könnte und wegen einer nachlassenden Nachfrage noch viel länger Öl zur Verfügung stünde, als dies allgemein angenommen würde. Er schlägt damit in gleiche Kerbe wie ein Experte der Saudis:Zitat: " Scheich Jamani ist ein Mann mit viel Erfahrung. Von 1962 bis 1986 war er Ölminister Saudi-Arabiens. Von ihm ist folgendes Zitat überliefert: "Die Steinzeit endete nicht, weil der Menschheit die Steine ausgingen. Und das Ölzeitalter wird lang geendet haben, bevor die Welt kein Öl mehr hat.""Tatsache sei, dass die Bestrebungen zur Öleinsparung dazu geführt hätten, dass die Nachfrage aus den Industrieländern bereits rückläufig sei. Und da unter Obama nun sogar die Amerikaner zu Spritsparen geworden seien, sollte sich dieser Trend weiter verstärken. Fraglich bleibe, wie sehr die Nachfrage aus den Schwellenländern, allen voran China, tatsächlich wachsen werde. Entscheidend sei, dass z.B. die Chinesen nicht die komplette technische Entwicklung des Westens im 20. Jahrhundert nachvollzögen, sondern bereits jetzt mit verschiedenen Maßnahmen bestrebt seien, den Ölverbrauch möglichst niedrig zu halten. Bayer scheint jedenfalls die Theorie des Nachfrage-Peaks der des Angebots-Peaks vorzuziehen. Dies führt allerdings nicht zu einer ?ruhigen? Prognose für den Verlauf des künftigen Ölpreises:Zitat: " Immerhin lässt sich feststellen: Das Ende des Ölzeitalters liegt dank politischem Willen und technischen Innovationen wie dem Elektroauto womöglich näher als gedacht.In den kommenden sechs bis zehn Jahren dürfte das Wechselspiel aus Kapazitätsengpass, rückläufigem Verbrauch in den OECD-Staaten und anziehendem Energiekonsum in Schwellenländern für gewaltige Preisschwankungen sorgen. 50 $ bis 200 $ je Barrel (159 Liter) sind locker möglich." [Quelle online lesen..]
"Geldmengenexplosion treibt Goldpreis" Auf der Börsenseite der ARD interviewt der ARD-Redakteur Mark Ehren den Gründer und Geschäftsführer des Vermögensverwalters SJB, Gerd Bennewirtz. (Anm. d. Red.: Obwohl der Sitz der SJB in Korschenbroich liegt, ist Gerd Bennewirtz keine Fantasiefigur, wie sein bekannter ?Nachbar? Horst Schlemmer.) Thema ist die Entwicklung des Goldpreises. Bennewirtz sieht Parallelen zur Entwicklung in den 70er Jahren, als die USA die Goldbindung des USD aufhoben, um mit frisch gedrucktem Geld den Vietnamkrieg zu bezahlen. Damals ist im Anschluss der Goldpreis von 43 auf 186 USD gestiegen, was ein Vorbote der folgenden Inflation gewesen sei. Bennewirtz sieht den aktuellen Anstieg des Goldpreises auch diesmal als Vorboten einer steigenden Inflation im Ergebnis der Ausweitung der Geldmenge nach der Finanzkrise. Die Angst vor der Inflation werde dafür sorgen, dass der Goldpreis weiter steige. Auch vom Aktienmarkt würde dieses Entwicklung gefördert. Derzeit seien Aktien relativ hoch bewertet, was die Gefahr von größeren Schwankungen mit sich brächte. Hiervon würde das Gold als sicherer Hafen profitieren. Bennewirtz vertritt die ungewöhnliche Ansicht, dass Leitzinserhöhungen der Notenbanken nicht zu sinkender Inflation führen. Leider wird dieser Punkt nicht weiter ausgeführt.[Quelle online lesen..]
Spezialthemen "Es wird mehr Schocks und Blasen geben“ Der Handelsblatt-Redakteur Ingo Narat hat ein Interview mit Heinz-Werner Rapp, dem Chef-Anlagestrategen bei Feri Finance geführt. Feri Finance ist ein Vermögensverwalter in Bad Homburg mit einem betreuten Kundenvermögen von ca. 10 Mrd. Euro. Rapp erwartet für die Zukunft ein sich verschlechterndes Verhältnis aus Rendite und Risiko für die Anleger. Hauptgrund sei die steigende Gefahr von Blasen an den Kapitalmärkten (=> starke Schwankungen). Diese Blasen würden von einem Überschuss an Liquidität verursacht. So sei der Grund für die Immobilien- und Kreditkrise die Liquidität gewesen, welche Greenspan zur Bekämpfung der dotcom-Krise in den Markt gepumpt hatte. Rapp erwartet, dass die nun einsetzende starke Staatsverschuldung zu einer Blase im Anleihebereich führend wird. Verstärkt würden die Probleme durch die Auswirkungen der Überalterung der Gesellschaften in den Industrieländern und den daraus folgenden Kapitalbedarf der Rentensysteme. Den Notenbanken traut Rapp nicht zu, die richtigen Maßnahmen ergreifen zu können. In der Folge sei deshalb auch mit einer steigenden Inflation zu rechnen, welche denjenigen, die jetzt Schulden machen, entgegen käme. Immobilien und Gold könnten gegebenenfalls keine geeigneten Mittel für Anleger zur Absicherung gegen Inflation sein. In der Vergangenheit hätten Staaten in Fällen starker Inflation auch in diese Anlageklassen zum Nachteil der Anleger eingegriffen. Als Vermögensverwalter hat Rapp natürlich auch eine für dieses Szenario passende Anlagestrategie parat:Zitat: " Wir haben ein Labor-Portfolio mit dynamischer Ausrichtung entwickelt. Es stellt ganz hart auf die großen Zukunftstrends und Risikofaktoren ab: Demografie, Nachhaltigkeit, Energiewende, Staatsverschuldung, Währungssystem, Inflation und Deflation. Zu diesem Depot gehören 25 Prozent Emerging-Markets-Aktien, dazu elf Prozent Immobilien in den Schwellenländern, je ein Zehntel Farmland, Energie, Agrarrohstoffe, alternative Energien, außerdem je zwölf Prozent Edelmetalle und Private Equity im Bereich Cleantech."Wünschen wir ihm viel Glück![Quelle online lesen..]
?Fensterln? macht sich bezahlt Unter ?Fensterln? versteht man im bayerischen Sprachgebrauch allgemein die Bemühungen jüngerer männlicher Einheimischer zwecks Erlangung amouröser oder gar erotischer Abenteuer zu jüngeren weiblichen Einheimischen unter Umgehung derer Erziehungsberechtigten zu gelangen. Dem Klischee nach verschaffen sich diese ?Burschen? den Zugang, meist unter zu Hilfenahme einer Leiter, durch das Fenster der Zielperson. Die Autoren dieses auf fazfinance.net erschienenen Artikels verdrehen die Tatsachen ein wenig, wenn sie den Versuch von Fondsmanagern, ihren Fonds zum Jahresende hin ?sexy? zu machen, mit diesem angeborenen Verhalten bayerischer junger Männer in Verbindung bringen. Schließlich sind die anvisierten Madeln von sich aus und zu jeder Jahreszeit naturbedingt hinreichend attraktiv. Aber wollen wir dem ungenannten Autor dieses aus der Übersetzung von ?Window dressing? stammende Wortspiel zugestehen. Versteht man so doch schnell, was gemeint ist. Eine Studie der französischen Bank Societe Generale (SocGen) hat ergeben, dass ein Abweichen von allen hehren Anlagegrundsätzen zum Jahresende eine Verbesserung der Performance zum Jahresende ergibt. Wer in den verschiedensten Anlageklassen Anfang Dezember die 20 besten Werte der vergangenen elf Monate kauft und bestenfalls die 20 schlechtesten des gleichen Zeitraums verkauft, hat statistisch betrachtet über die letzten 15 Jahre eine Überrendite erzielt. Am besten hat dies laut dieser Studie bei europäischen Aktien funktioniert. Abschließend stellt der Autor fest, dass dieses Ergebnis einmal mehr ergebe, dass die Idee von der Effizienz der Märkte eher eine Fantasie als eine Tatsache sei. Womit wir wieder am Anfang des Artikels wären. Im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts dürfte sich auch die Idee vom Fensterln hartnäckiger in den Köpfen der Menschen halten, als tatsächlich im bayerischen Alltag statt zu finden. Oder"[Quelle online lesen..]
Fidelity sieht Börsenrally 'beträchtliche Zeit' weiter laufen Wie auf der Seite foonds.com berichtet wird, ist der Präsident der US-Investmentgesellschaft Fidelity, Anthony Bolton, der Meinung, dass sich die weltweiten Aktienmärkte in einem Bullenmarkt befinden, der noch mehrere Jahre weiter laufen wird. Die niedrigen Zinsen und die hohe Liquidität würden weiterhin für hohe Nachfrage nach Aktien sorgen. Besonders China und Asien allgemein würden die Motoren dieser Rally bilden. Allerdings bestünde gerade für China zwischenzeitliches Rückschlagspotenzial. Für Fidelity wäre es sehr positiv, wenn sich die Anleger von Boltons Optimismus anstecken lassen würden. Hat der US-Vermögensverwalter in der letzten Zeit dich sehr unter Mittelabflüssen gelitten.[Quelle online lesen..]
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