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Newsletter - KW 41/2009
Aktien Europa(finanzinfo-service.de) Obwohl diese Woche sehr optimistisch startete, war die Unsicherheit unter den Marktteilnehmern sehr groß. Dies war zumindest bis Donnerstag auch an den relativ geringen Handelsumsätzen zu spüren. Die etwas nervös erwarteten ersten Unternehmensberichte aus den USA zum dritten Quartal sorgten für Beruhigung. Sie bestätigten allerdings mehr die bereits in den Aktienkursen enthaltenen Erwartungen, als dass sie eine neue Euphorie auslösen konnten. Nach den ersten (zum Teil überraschend) positiven Zahlen z.B. von Alcoa und Pepsico hat die Börse zum Wochenschluss schon wieder eine abwartende Haltung eingenommen und blickt gespannt auf die Berichte der kommenden Woche . Mit einem Plus von jeweils rund 4,4 Prozent können sowohl der Dax als auch der Euro Stoxx 50 auf eine der besseren Wochen dieses Jahres zurückblicken. Anleger misstrauen der Aktienrally Der Handelsblatt-Redakteur Ulf Sommer fasst die Ergebnisse einer Studie des renommierten Researchhauses Sentix zur Stimmung bei den Anlegern (Profis und Privatanleger) zusammen. Er stellt fest, dass die Stimmung bei den Anlegern schlechter ist, als bei den ?chronisch optimistischem? Analysten der Banken. Die Anleger sind derzeit unentschieden und erwarten mehrheitlich einen Seitwärtstrend an den europäischen Börsen. Interessant ist allerdings die Schlussfolgerung bezüglich des tatsächlich zu erwartenden Börsenverlaufs von Sentix-Geschäftsführer Patrick Hussy:Zitat: " Aus diesem Negativ-Positiv-Szenario leiten viele Anleger eine Pattsituation und damit Seitwärtsbewegung der Börsen ab. Die Folge solch einer Sichtweise ist aber üblicherweise ganz anders. "Steigen die Kurse wie bisher weiter, dann löst dies neuerliche Käufe aus. Fallende Kurse können dagegen regelrecht Verkaufslawinen in Gang setzen""Nichts genaues weiß man also nicht. Außer: Es bleibt spannend![Quelle online lesen..]
Dax Charttechnik: Kräftegleichgewicht hält an In der charttechnischen Analyse des Dax auf ftd.de herrscht ebenfalls eine gewisse Ratlosigkeit. Die technische Analyse lässt derzeit sowohl beide Richtungen als auch einen Seitwärtstrend offen. Der folgende Satz des Autors beschreibt die Lage treffend:Zitat: " Von den Indikatoren kommen derzeit keine eindeutigen Signale. Sie zeigen zwar alle zusammen keinen überhitzten Markt mehr an, so dass sie einem erneuten kurzfristigen Anstieg theoretisch nicht im Weg stehen. Doch derzeit sind die Notierungen auch noch nicht so überverkauft, dass eine Erholung schon zwingend wäre. Nur der Stochastik-Oszillator (DSSBR) ist bereits wieder so positiv, dass er Hoffnungen auf einen erneuten kurzfristigen Aufwärtsschwung des Marktes liefert."So kann die Charttechnik dem Privatanleger derzeit wohl keine Entscheidungshilfen liefern.[Quelle online lesen..]
Aktien Nord-Amerika(finanzinfo-service.de) In den USA war schon zu Anfang der Woche der Wunsch nach weiterem Optimismus zu spüren. Allerdings bremste eine gewisse Skepsis wegen der beginnenden Berichtssaison für das Quartal den Schwung zwischenzeitlich wieder etwas ab. Als die Zahlen von Alcoa, Pepsico und Co. dann teilweise positiv überraschen konnten wich auch die Angst der Anleger. Richtige Euphorie brach dennoch nicht aus. Als zu groß wird die Gefahr von Rückschlägen im Laufe der Berichtssaison angesehen. Immerhin konnte der Dow Jones sein Niveau vom Oktober des Vorjahres wieder erreichen, ist aber trotz des Wochenplus von knapp vier Prozent noch rund 30% von seinem Allzeithoch aus dem Oktober 2007 entfernt. Der Nasdaq konnte um 4,45% zulegen und liegt damit deutlich über seinem Niveau von vor zwölf Monaten, ist aber auch dennoch markant von seinem Stand im Oktober 2007 entfernt.
Run auf US-Risikoimmobilien Die Nachfrage nach der Art von Wertpapieren, die als Auslöser der Finanzkrise gelten, hat gemäß eines Artikels der ftd-Redakteure Tobias Bayer und Christina Mai in den letzten Woche wieder stark zugenommen. Es handelt sich hierbei um verbriefte Immobilienkredite unterschiedlicher Bonitäten. Im Zuge des allgemeinen Trends am Kapitalmarkt, wieder höhere Risiken einzugehen werden auch diese Papiere wieder vermehrt nachgefragt. Gefördert wird dieser Trend durch ein Programm der US-Regierung. Wobei die Effektivität und Sinnhaftigkeit dieses Programms von verschiedenen Fachleuten angezweifelt wird.[Quelle online lesen..]
Soros hält amerikanische Banken für "quasi bankrott" Wie die ftd berichtet, hält der legendäre Hedgefondsmanager George Soros den Aufschwung der US-Wirtschaft für sehr schwach. Die Lage der Banken sei kritischer, als dies allgemein angenommen werde und die Branche werde noch lange unter den hohen Verlusten durch die Finanzkrise leiden. Dies und der, wegen der Arbeitslosigkeit und der Verschuldung der Privathaushalte, schwache Konsum werden dafür sorgen, dass sich die US-Wirtschaft nur sehr langsam erholen werde. Europa sei aus Soros Sicht weniger hart getroffen und könne sich schneller erholen. Wie die ftd schildert, deckt sich diese Meinung nicht mit der des IWF, der für die USA einen geringeren Einbruch des BIP in 2009 und ein größeres Wachstum in 2010 als für die Eurozone prognostiziert.[Quelle online lesen..]
Aktien Asien(finanzinfo-service.de) Die deutschen Medien fanden in dieser Woche wenig berichtenswertes aus Japan- Die Tokioter Börse zeigt die gleichen Reflexe auf die weltweiten Geschehnisse, wie in den letzten Wochen. Sinkt der Yen zum US-Dollar, profitieren die Exportwerte. Darüber hinaus sind es meist die Nachrichten von der US-Konjunktur, die den Aktienhandel in Japan bestimmen. So profitierte natürlich auch die Börse in Tokio von den guten Quartalszahlen der US-Unternehmen. So konnte der Nikkei-Index mit einem Wochenplus von 2,92% eine dreiwöchige Negativserie beenden. Er befindet sich nun wieder ungefähr auf dem gleichen Niveau, wie in der letzten Juliwoche. In Hong Kong ließ man sich von der guten Stimmung an den chinesischen Börsen anstecken, wo die Angst vor Bremsspuren im Wirtschaftswachstum wegen der wieder normalisierten Kreditvergabe verflogen zu sein scheint. Der Hang-Seng Index konnte im Laufe der Woche um 5,52% zulegen und konnte damit fast in einem Rutsch die beiden letzten negativen Wochen wieder ausgleichen. Selbst in Japan gibt es Chancen Auf emfis.de berichtet der Herausgeber des Börsenbriefes ?Asien Trends?, Gerhard Heinrich, über die aktuelle Situation in Japan. Er schildert, dass Japan das Land sei, dass am sich am schwersten von der Finanz- und Wirtschaftskrise erhole. Da seien einerseits die allgemeinen Probleme der japanischen Wirtschaft, die noch unter den Problemen der letzten zehn Jahre leide. Dazu komme derzeit, dass der Hoffnungsträger dieser Region, die Exportwirtschaft, vom hohen Wechselkurs des Yen ausgebremst werde. Die Grundlage für ein solides Wachstum sei somit in Japan deutlich schlechter als in anderen asiatischen Staaten, weshalb Anleger bei ihrer regionalen Allokation besser Hong Kong, Indien und die Tigerstaaten bevorzugen sollten. Gegen den Trend gebe es aber immer wieder interessante Chancen für Aktienanleger in einzelnen Bereichen. So profitiere derzeit der Sektor e-commerce von den Rahmenbedingungen. Heinrich kündigt ab, in seinem Newsletter eine erfolgversprechende Aktie vorzustellen.[Quelle online lesen..]
Aktien SchwellenländerSCHWELLENLäNDER
(finanzinfo-service.de) Die meisten Schwellenländer folgten den guten Vorgaben aus den USA und verbuchten schöne Gewinne. Der breite MSCI Emerging Markets Index schloss um fast 5% über seinem Schlusskurs des letzten Freitags. Von den sog. BRIC-Staaten tanzte Indien in der zweiten Woche in Folge aus der Reihe, diesmal in negative Richtung (2,87%). Brasilien (+4,74%), Russland (+12,92%) und China (+4,76%) konnten die Anlegerherzen in dieser Woche allerdings wieder erfreuen. In Moskau unterstützte auch in dieser Woche der steigende ölpreis die Aktienkurse.
Invesco: "An den Emerging Markets führt kein Weg vorbei“ Wie auf der Seite fondsprofessionell.de berichtet wird, plädieren die Spezialisten der Fondsgesellschaft Invesco für verstärkte Investments in der Schwellenländern. Sie weisen darauf hin, dass die Probleme, welche Anleger aus früheren Zeiten mit diesen Ländern verbinden würden gelöst seien und de wirtschaftliche Situation dort nun stabil sei. Dazu komme ein wirtschaftliches Wachstum, das auch in schwächeren Phasen wie aktuell deutlich über dem der Industrienationen liegen werden. Derzeit seien Emerging-Market Aktien im Vergleich zu den entwickelten Börsen nach allen gängigen Bewertungsmaßstäben mit einem Risikoabschlag versehen. Dieser sollte sich durch den laufenden Konvergenzprozess verringern, was automatisch zu einer relativen Stärke von Schwellenländeraktien führen würde. [Quelle online lesen..]
Schwellenländer als Motor der globalen Wirtschaft Auf cash.ch wird anhand der Neueinführung eines neuen Schwellenländerindex aus dem Hause HSBC Trinkaus die wachsende Bedeutung der Schwellenländer im Rahmen der gesamten Weltwirtschaft unterstrichen. Der HSBC Emerging Market Index zeige mit seinem deutlichen Anstieg seit März, dass die Schwellenländer die Finanzkrise schneller überwunden hätten, als dies in den Industrienationen der Fall ist. Die Experten von HSBC erwarten, dass diese Entwicklung mit dem fortschreitenden Wohlstand in dieser Region weiter geht. Gerade für die exportorientierte deutsche Wirtschaft wäre diese Entwicklung langfristig von Vorteil.[Quelle online lesen..]
Marc Faber: Aktien vor deutlicher Korrektur/Emerging Markets chancenreich Auf finanznachrichten.de wird über ein Interview des schweizer Wirtschaftsblattes cash mit dem bekannten Börsenprofi Marc Faber berichtet. Faber hatte sich in der Vergangenheit als ?Crash-Guru? profiliert und die letzten Börsenrückgänge recht treffsicher prognostiziert. Derzeit erwartet er gemäß diesem Interview einen Rückgang der weltweiten Aktienmärkte um bis zu 20%. Allerdings empfiehlt Mobius diesen Rückgang als Einstiegschance zu nutzen. Die viele noch zu investierende Liquidität werde für eine baldige Erholung sorgen und Anlegern neue Chancen bieten.[Quelle online lesen..]
OSTEUROPA (finanzinfo-service.de) Die wichtigen osteuropäischen Börsen profitierten von den guten Vorgaben der Börsen in Westeuropa und den USA. Am besten verdienen konnte man in dieser Woche in Prag. Der tschechische Leitindex PX legte um 3,4% zu. In Polen wurden Anleger innerhalb einer Woche immerhin noch um 2,62% reicher. Nur der Budapester BUX wollte nicht so richtig mitziehen und bestand weiterhin auf seine relatives Eigenleben in der Riege der Osteuropa-indizes. In Ungarn waren in dieser Woche ?nur? 0,36% zu verdienen.
Devisen- und RentenmärkteDEVISEN
(finanzinfo-service.de) Die Äußerungen des US-Finanzministers, dass er sich einen stärkeren Dollar wünsche, konnten an den Devisenmärkten keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Steigende Risikofreude (= Aktienkurse) und ein stabiler Ölpreis sowie die Aussicht auf weiterhin historisch niedrige Zinsen ließen den Wertverfall des USD weiter voranschreiten. Am Dienstag überschritt er zwischenzeitlich erstmals seit mehr als drei Monaten die Marke von 1,48 USD für einen Euro. Derzeit zeichnet sich noch kein Rettungsanker für den US-Dollar ab. Bemerkenswert ist auch der zum USD relativ starke Yen. Dieser hat seit April rund 10% zum Dollar gewonnen. Möglicherweise sind die Rückflüsse aus Carry-Trades der Grund für diese Entwicklung. Der Euro gewann zum Dollar in dieser Woche um 1,06% an Wert.
Golf-Staaten wenden sich vom Dollar ab Das Handelsblatt berichtet über Gerüchte aus dem Umfeld der Staaten des Gold-Kooperations-Rates (GCC) und Bankenkreisen in Hongkong, dass die arabischen Staaten die Umstellung der Abwicklung des Ölhandels vom US-Dollar auf einen internationalen Währungskorb beabsichtigen würden. Dies sei technisch zwar sehr schwierig umzusetzen, böte für die Ölproduzenten aber verschiedene Vorteile. Eine kurzfristige Realisierung dieses Vorhabens ist nach den Aussagen der zitierten Experten aber nicht zu erwarten. Für den Dollarkurs sind solche Gerüchte allerdings belastend, bringen sie doch eine sinkende Nachfrage nach dem Greenback ins Spiel. In das gleiche Horn stoßen die immer wieder verbreiteten Bestrebungen verschiedener asiatischer Staaten, ihre Devisenreserven künftig breiter streuen zu wollen. Vor diesen Hintergründen sind die Auswirkungen der Dollarkurs stützenden Aussagen letzter Woche seitens der EZB und des US-Finanzministers an den Devisenmärkten bereits wieder verpufft.[Quelle online lesen..]
RENTEN
(finanzinfo-service.de) Die Rentenkurse verhielten sich in dieser Woche vorbildlich. Wenn die Aktienmärkte steigen, ?haben die Rentenpreise zu sinken?. So gaben sowohl REX (-0,24%) als auch Bund Future (-0,46%) nach. Inwieweit dies nur dem steigenden Risikoappetit nach Aktien zu verdanken ist oder sich hier schon die langsam einsetzende Erwartung einer Zinswende bemerkbar macht, ist nicht klar erkennbar. Da aber alles Ursache und Wirkung sein soll, dürften die Diskussionen um den Beginn der Zinswende in zwei unten genannten Artikeln nicht komplett ohne Folgen geblieben sein. Zumindest hat der Rentenmarkt uns in dieser Woche nicht überrascht.
Volkswirte rufen Zinswende aus Der ftd-Redakteur André Kühnlenz berichtet über die monatliche Umfrage der Wirtschaftszeitung unter 23 führenden Banken. Abgefragt wurden die Einschätzungen der Volkswirte zur Entwicklung der Zinsen, der Inflation und des Wirtschaftswachstums in der Eurozone. Erstmalig seit vielen Monaten sieht die Mehrheit der Befragten auf Sicht von zwölf Monaten steigende Zinsen. Die Stabilisierung der Wirtschaft und der Situation im Bankenbereich erlaube der EZB, die derzeit extrem offensive Geldpolitik wieder zurück zu nehmen und die sog. ?Exit-Strategie? zu starten. Dies ist nötig, um einen starken Anstieg der Inflation und die Bildung neuer Blasen an den Kapitalmärkten zu verhindern. Bemerkenswert ist, dass die Credit Suisse, die in der Vergangenheit die genauesten Prognosen zur Zinsentwicklung ablieferte, einen Anstieg um ein ganzes Prozent bis Oktober 2010 (von derzeit 1,0%) erwartet. Die Mehrheit der befragten erwartet einen Anstieg um rund 0,5%[Quelle online lesen..]
Deutsche Konzerne bangen um Top-Ratings In der Rubrik ?Portfolio? der ftd beschreibt der Redakteur Dennis Kremer die schwierige Lage für die Investoren im Bereich von Anleihen deutscher Unternehmen. Es bestünde die Gefahr, dass man sich von ?guten Namen? wie z.B. Thyssen-Krupp oder Lufthansa täuschen lasse, die tatsächliche Bonität der Unternehmen aber nicht so gut sei, wie der bekannte Name vermuten lasse. Derzeit stünden viele Unternehmen in Folge der Wirtschaftskrise vor Herabstufungen durch die Ratingagenturen. Dies berge für Anleger einerseits das Risiko sinkender Kurse bei diesen Papieren. Andererseits sei eine Herabstufung des Ratings auch ein Zeichen für ein steigendes Risiko von Zahlungsausfällen. Wie schwierig die Einschätzung dieser Anlageklasse für Privatanleger ist beschreibt die folgende Aussage:Zitat: " Wer die Entscheidung nicht lieber gleich einem Profi anvertrauen wolle, müsse sich vor allem intensiv mit dem Geschäftsprofil einer Firma und dem Zustand ihrer Branche befassen, rät LBBW-Experte Wolf. "Derzeit sind stark konjunkturabhängige Sektoren wie Anleihen aus der Auto- und Luftfahrtbranche stärker von Herabstufungen bedroht als Bonds aus stabilen Branchen wie Telekomwerte.""Kremer berichtet auch über Kritik aus der Branche an den Ratingagenturen, die besonders zu Beginn der Finanzkrise nicht in der Lage gewesen seien, die aufziehenden Risiken zu erkennen und zu kommunizieren. Noch ein Aspekt, der für den Privatanleger das Thema Unternehmensanleihen weiter verkompliziert.[Quelle online lesen..]
Neue Anleihen schieben Renditen an Wie das Handelsblatt berichtet, sorgt die Ausgabe neuer Staatsanleihen für steigende Renditen und sinkende Kurse in diesem Anlagesegment. Dieser Effekt ist an sich nicht ungewöhnlich, da durch das größere Angebot mehr Attraktivität für Anleger geschaffen werden muss. Interessant wird die Entwicklung dadurch, dass dies die ersten Anzeichen einer Trendwende an den Zinsmärkten sein könnten. Da aufgrund der hohen Verschuldung der Staaten weiterhin mit erhöhtem Emissionsvolumen zu rechnen ist, könnte die Zeit der extrem niedrigen Kapitalmarktzinsen zu ende gehen, bevor die Notenbanken Maßnahmen in diese Richtung eingeleitet haben.[Quelle online lesen..]
Fed diskutiert Zinswende Wie der ftd-Redakteur Tobias Bayer berichtet, mehren sich auch im Kreis der US-Notenbanker die Stimmen, die für eine baldige Umkehr bei der Zinspolitik sprechen. Mit Israel und Australien hatten kürzlich die ersten Industrieländer die Zinswende eingeläutet. Von besonderer Bedeutung ist hierbei die Entscheidung Australiens, da diese eine Reaktion auf die wirtschaftliche Entwicklung im asiatisch-pazifischen Raum darstellt. Offenbar erwartet man dort aufgrund des Wirtschaftswachstums inflationäre Tendenzen. So weit ist es in den USA nicht, aber der Mehrheit der Niedrigzinsfreunde stünden nun vermehrt auch Mahner gegenüber. Diese Erinnern an die Vorlaufzeit, welche die Auswirkungen von Zinsentscheidungen auf die Realwirtschaft hätte, und fordern, nicht zu spät den extremen Niedrigzinsbereich zu verlassen. Hier deutet sich eine tatsächliche Wende in den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen an! [Quelle online lesen..]
Rohstoffe(finanzinfo-service.de) Der ölpreis bewegt sich trotz der zweiten Woche deutlich steigender Kurse (+4,35%) innerhalb einer Bandbreite, die er nun schon seit mehr als drei Monaten nicht verlässt. Derzeit können sich weder die Konjunkturspekulanten noch die niedrigen realen Nachfragewerte richtungweisend durchsetzen. Offensichtlich bedarf es hier neuer entscheidender Nachrichten, um eine Richtung zu finden. Ganz anders der Goldpreis, der am Freitag kurzzeitig die Marke von 1.052 USD überspringen konnte und auf Wochensicht 4,50% zulegen konnte. Es scheint besonders die Angst vor dem Verfall des Dollar zu sein, der die Nachfrage nach Gold auf Anlegerseite steig wachsen lässt. Realistisch betrachtet ist es also nicht das Gold an sich, was gefragt ist, sondern eher der USD, den keiner mehr will.
Goldpreis bricht alle Rekorde Ein Autorenteam des Handelsblatts berichtet über die Wechselwirkungen zwischen dem Wert des US-Dollar gegenüber den anderen wichtigen Weltwährungen und den Preisen für Rohstoffe. Der starke Anstieg des Goldpreises auf mittlerweile mehr als 1.045 USD für eine Feinunze verdeutliche die Einschätzung der Finanzmärkte, dass der USD künftig weiterhin an Bedeutung, und damit an Wert, verlieren dürfte. Dies würde unterstützt von der aktuellen Diskussion um die Ablösung des USD als Abrechnungswährung für Rohstoffe (siehe ?Golf-Staaten wenden sich vom Dollar ab? im Segment Devisen). Analysten gehen vor diesem Hintergrund von einem weiteren Anstieg des Goldpreises aus:Zitat: " "Die Spekulanten haben massiv gekauft", ergänzte Jochen Hitzfeld, Rohstoffexperte von Unicredit. Er sieht Gold Ende 2010 sogar bei 1 400 Dollar. Die Landesbank Baden-Württemberg setzte ihr Kursziel für Gold am Dienstag auf 1 100 Dollar hoch."Die Auswirkungen des Dollarverfalls auf den Ölpreis seien derzeit nicht so stark. Aber aus Sicht der Öllieferanten sei eine größere Unabhängigkeit vom Dollar ebenfalls erstrebenswert, um hierdurch den spekulativen Einfluss auf den Ölpreis zu dämpfen. Anm. d. Red.: An den Börsen und in den Nachrichten wird meist nur der Goldpreis in USD beachtet. Für den Anleger aus dem Euroraum ist oft schwer nachvollziehbar, wie sich der Goldpreis in Euro entwickelt. So hat der Goldpreis in USD seit Jahresanfang um mehr als 18% zugelegt. In Euro umgerechnet bleiben hiervon noch knapp 13% übrig (Stand 6.10.).[Quelle online lesen..]
Russland pumpt so viel Öl wie nie Wie der ftd-Redakteur Tobias Bayer berichtet, hat Russland durch die Inbetriebnahme eines neuen großen Ölfeldes seine Position als weltweit größter Ölförderer vor Saudi Arabien ausgebaut. Diese Steigerung der Förderung wirke zwar entgegen der Versuche der OPEC, den Preis durch Drosselung der Fördermenge zu stabilisieren, eine Wirkung auf den Ölpreis war aber dennoch nicht festzustellen. Derzeit werde der Ölpreis offenbar stärker von Spekulationen auf die Entwicklung der Weltkonjunktur und des Kurses des US-Dollar, sowie die Entwicklungen an den weltweiten Aktienbörsen beeinflusst. Die reale Nachfragesituation trete derzeit eher in den Hintergrund, was am Beispiel der hohen Lagerbestände in den Industrienationen erkennbar sei. Die angeblichen Bestrebungen, den Ölhandel künftig nicht mehr in US-Dollar sondern auf Basis eines Währungskorbes abzuwickeln, werden von einigen Experten in das Reich der Hirngespinste abgeschoben:Zitat: " Den Plan, sollte er denn existieren, bezeichneten sie als "völlig unsinnig": "Jeder Ölhändler würde versuchen, die unweigerlich anfallenden Transaktionskosten zu vermeiden. Und wer wäre in der Lage, die Gewichte eines solchen 'Ölwährungskorbs' verbindlich festzuschreiben"", schrieben die Commerzbank-Experten weiter. Lediglich ein Wechsel zu einer liquiden anderen Währung ? Euro oder Yen ? wäre denkbar. "Und ganz bestimmt kämen dafür nur konvertible Währungen in Frage, also nicht ? wie vom Independent berichtet ? der Renminbi."Vielleicht sind auch hier nur Spekulanten am Werk, die versuchen, den Markt mit solchen Gerüchten in eine für sie gewünschte Richtung zu beeinflussen""[Quelle online lesen..]
Ölpreis in Seitwärtsbewegung In ihrer wöchentlichen Ausgabe von ?Investment Life Rohstoffe? der Societé General wird die aktuelle Situation des Ölpreises analysiert. Die französischen Fachleute sehen den Ölpreis derzeit in einer Seitwärtsbewegung, da es sowohl preistreibende als auch preisbremsende Elemente gebe. Zwei Einflussfaktoren liegen etwas außerhalb der üblichen Betrachtungen (Konjunktur, Preispolitik der Opec, spekulative Einflüsse). Einerseits wird darauf hingewiesen, dass der Zusammenhang (Korrelation) zwischen dem Wechselkurs des US-Dollar und dem Ölpreis derzeit geringer werde. Andererseits bestehe durch das Bekanntwerden der neuen Urananreicherungsaktivitäten des Iran ein Konfliktpotenzial im nahen Osten, was sich preistreibend auswirken könnte.[Quelle online lesen..]
SpezialthemenHinweis! Wir bitten sie besonders die Artikel "Volkswirte rufen Zinswende aus“ und "Fed diskutiert Zinswende“ im Bereich Renten zu beachten. Hier kündigt sich eine bedeutende Wende in den weltweiten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen an!
Nach dem Crash ist vor dem Crash Die Handelsblatt-Redakteure Hackhausen und Panster haben vier Professoren deutscher Hochschulen zu ihren aktuellen Einschätzungen befragt. Hier eine Übersicht über die wichtigsten Aussagen: X=> Die Finanzkrise har ihren Höhepunkt überschritten, es lagern aber noch Risiken in den Bankbilanzen. =>Die großen Risiken an den Kapitalmärkten sind die gleichen wie vor der Krise. Extreme Liquidität, hohe Risikobereitschaft, zu starke spekulative Faktoren z.B. durch den Einsatz von Derivaten und keinen Effektive Aufsicht. => Um vergleichbare Krisen künftig zu verhindern müsste einerseits eine effektive internationale übergeordnete Aufsicht geschaffen werden. Andererseits müssten wesentlich strengere Regeln bezüglich der Eigenkapitalunterlegung von Banken gelten. =>Die Professoren sind skeptisch bis negativ für die Nachhaltigkeit des aktuellen Anstiegs der Börsen eingestellt. =>Zu greifbaren Tipps für Privatanleger lassen sich die Herren nicht hinreisen. Auf die Frage nach dem aktuell besten Verhalten von Privatanlegern folgen die allgemeingültigen Hinweise auf breite Streuung und entsprechende Würdigung des eingegangenen Risikos.[Quelle online lesen..]
Nur den Dollar will keiner mehr Der ungenannte Autor dieses Artikels auf ftd.de scheint schier am Verzweifeln zu sein. Aus seiner Sicht drehen die Aktienanleger derzeit offensichtlich völlig am Rad. Er nimmt die für ihn nicht nachvollziehbare Leitzinserhöhung in Australien als Anlass, um auf einige Ungereimtheiten in der Weltkonjunktur hinzuweisen. Eine sehr geringe Industrieproduktion in Großbritannien, die hohe Arbeitslosigkeit in Verbindung mit einem stark sinkendem BIP in Australien und der weitere Bedarf an staatlicher Stimulation der US-Wirtschaft sind aus seiner Sicht Faktoren, die gegen die aktuelle Hausse sprechen, aber keine Beachtung an den Börsen finden. Nur die Abkehr der Finanzströme von US-Dollar scheint in das aktuelle Weltbild des ftd-Autors zu passen.[Quelle online lesen..]
Starke Marken bringen Rendite In der Rubrik ?Anlagestrategie? untersuchen die Handelsblatt-Redakteure Hackhausen und Panster den Wahrheitsgehalt einer ?Börsenweisheit?. Wer in Unternehmen mit den stärksten Marken investiere, liege langfristig an der Börse besser, so die oft verbreitete Meinung. Auch der Investmentguru Warren Buffet ist ein Verfechter dieser These. Panster und Hackhausen haben anhand einiger Beispiele untersucht, wie Anleger tatsächlich gefahren sind, die sich nach dieser Regel verhalten haben. Grundlage ist eine der weltweit größten Markenwertstudien namens BrandZ, bei welcher weltweit 1,5 Millionen Menschen befragt wurden, um die stärksten Marken in Erfahrung zu bringen. Vergleicht man nun die Entwicklung der nach dieser Studie 100 führenden Unternehmen mit dem S&P 500, dann liegen die starken Marken seit 2006 um 28% vor dem S&P 500 Index. Grund hierfür sei, dass starke Marken in der Krise weniger verlören und sich anschließend schneller erholten. Auf lange Sicht ergibt sich eine differenziertere Aussage. Das Handelsblatt hat festgestellt, dass auch hier die Frage der realistischen Bewertung bei Kauf der Aktie entscheidend ist. Seit 1999 hätten Werte, die zur Zeit der dotcom-Blase auf dem Höhenflug waren (Microsoft, GE) bis heute noch ein deutliches Minus zu verzeichnen. Im positiven Sinne an der Spitze steht mit Apple allerdings aus ein Vertreter der Tech-Branche. Unter dem Strich lohne sich ein Investment in bekannte Marken, es schütze aber auch nicht vor Totalausfällen, wie jüngst die Finanzkrise verdeutlichte.[Quelle online lesen..]
CS: ?Übergewichtung in Aktien beibehalten? Die Seite fondsprofessionell.de fasst die jüngst veröffentlichten anlagestrategischen Überlegungen der Credit Suisse (CS) auf Sicht von sechs bis zwölf Monaten zusammen. Die Schweizer empfehlen im Rentenbereich die Laufzeiten zu reduzieren. Aktien seien ?bescheiden bewertet? und sollten bei Rückschlägen nachgekauft werden. Besonders Schwellenländer böten Chancen. Der Rohstoffmarkt sei weiterhin attraktiv.[Quelle online lesen..]
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