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Aktien Europa(finanzinfo-service.de)In dieser Woche dominierte die Skepsis Europas Börsen. Lange genug wurde ja schon davor gewarnt, dass die Aktienkurse zu weit voraus gelaufen seien und kein Spielraum mehr für weitere Gewinne bestehe. Nachdem die positiven überraschungen nun so ziemlich aufgebraucht zu sein scheinen, werden auch wieder negative Meldungen wahrgenommen. So war der Donnerstag in dieser Woche der prägende Tag, als die Daten vom US-Immobilienmarkt schlechter als erwartet ausfielen. Den Rest der Woche könnte man als "Richtungslos mit Tendenz nach unten" beschreiben. Auffällig ist, dass in den Medien kaum einen Einfluss der Bundestagswahl auf den Dax gespielt wurde. Der deutsche Leitindex gab auf Wochensicht 2,15 % ab. Der Euro Stoxx 50 verlor 1,91 %. Der FTSE in London schloss um 1,71 % niedriger.
Wohin gehst Du, Dax" Auf Handelsblatt.com stellt der Redakteur Christian Panster die Frage nach der weiteren Entwicklung des Dax. Er beschreibt, dass die Absatzzahlen der Fondsbranche darauf hin deuten, dass auch, oder gerade, die Privatanleger an den Aktienmarkt zurückgekehrt seien. (Anm. d. Red.: Eine Gegenüberstellung der Abflüsse seit Krisenbeginn mit den Zuflüssen der letzten Monate findet leider nicht statt. Nur so wäre aus unserer Sicht eine Nettobetrachtung der Aktivitäten privater Anleger möglich.) Panster versucht nicht, die Frage, ob es mit dem Dax weiter aufwärts oder eher in den Keller geht, selbst zu beantworten. Er erläutert aber die Gründe, die für das jeweilige Szenario sprechen. Wobei er auch anspricht, dass starke Börsenaktivitäten von Privatanlegern an sich in der Vergangenheit die Vorboten größerer Rückschläge waren. Für einen weiteren Anstieg der Kurse werden die folgenden Argumente angeführt: => Hohe Liquidität bei Anlegern, die den Aufschwung verpasst haben und zunehmend unter Anlagedruck kommen. => Die allgemeine Einschätzung der Marktteilnehmer hat sich von ?Bärenmarktrally? hin zu ?nachhaltiger Aufschwung? gewandelt. => Die Aktivitäten im Bereich Fusionen und Übernahmen haben wieder zugenommen, was die Börsenkurse in der Regel stützt. Für baldige Verluste an der Börse sprechen laut Panster diese Gründe: => Die Gewinne seit März (60 % im Dax) beruhen auf Hoffnungen, nicht auf Fakten. Für weitere Steigerungen müssten diese Hoffnungen zuerst mit Fakten unterlegt werden. Hier ist die Gefahr von Enttäuschungen groß.=> Die Situation bei den Banken ist nicht so gut wie sie aussieht. Es bestehen weiterhin große Bilanzrisiken. Probleme im Bankensektor würden erneut den ganzen Markt nach unten ziehen.=> Auf Basis des KGV sind die Dax-Werte aktuell mit einem Wert um die 20 alles andere als billig. ?Besonders in der tiefsten Rezession seit 1930.?, wie Panster es formuliert.[Quelle online lesen..]
Deutsche Bank warnt vor Dax-Absturz Dieser Artikel ist zwar schon am Freitag vergangener Woche auf Spiegel.de erschienen, er erscheint uns aber bedeutend genug, um die Aussagen von Norbert Walter, dem Chefvolkswirt der Deutsche Bank AG, nachzuliefern. Walter gehört wohl zu den größten Pessimisten unter den Wirtschaftswissenschaftlern, die sich derzeit öffentlich äußern. Er prognostiziert für die wirtschaftliche Erholung ein ?Triple-U?. Dies bedeutet, dass erst die dritte Aufwärtsbewegung einen nachhaltigen wirtschaftlichen Aufschwung bringen würde. Dies steht im Gegensatz zum Konjunkturverlauf in ?V-Form? (schnelle Erholung nach starkem Rückgang), der derzeit an der Börse gespielt wird. Walter sieht uns derzeit im Wiederanstieg des ersten U. Den nächsten Abschwung erwartet er in Folge der steigenden Arbeitslosigkeit und des daraus folgenden Einbruchs des inländischen Konsums. Den dritten Rückschlag würde nach Walters Meinung die Umkehr in der Politik der Notenbanken verursachen. Diese würden zu früh für die Wirtschaft die Liquidität verringern und die Zinsen erhöhen, um einen starken Anstieg der Inflation zu unterbinden. Erst der darauf folgende Anstieg der Konjunktur läutet nach Walters Meinung die Erholung der Konjunktur wirklich ein. Vor diesem Hintergrund sieht Walter ein hohes Risikopotenzial für deutsche Aktien. Im Dax sei derzeit das V-Szenario eingepreist und Enttäuschungen seien vorprogrammiert.[Quelle online lesen..]
Das ist doch nicht normal In ihrer Kolumne ?Das Kapital? beschäftigt sich die ftd mit dem derzeitigen Umgang der Börsianer mit dem Ölpreis und dem Euro/Dollarkurs. Normalerweise ist ein teurer Euro oder schwacher Dollar für die exportorientierte Wirtschaft ungünstig, da deutsche Erzeugnisse im US-Markt dadurch teurer werden. Genauso unbeliebt sind steigende Ölpreise, weil diese die Kosten allgemein erhöhen und die Unternehmensgewinne drücken. Derzeit werden aber sowohl ein sinkender Dollar als auch ein steigender Ölpreis an der Börse mit Freude gesehen. So sieht man den steigenden Ölpreis derzeit als Indikator für das Anziehen der weltweiten Konjunktur. Und ein sinkender Dollar wird als Zeichen interpretiert, dass die weltweiten Kapitalströme den vermeintlich ?sicheren Hafen? US-Dollar verlassen und wieder nach Anlagemöglichkeiten z.B. an den Aktienmärkten suchen. Die ftd führt zwei Beispiele an, um die Absurdität dieser Sichtweise zu veranschaulichen: => Auf dem aktuellen Niveau lägen die Einfuhrpreise damit (um den Warenimportdeflator bereinigt) um mehr als 50 Milliarden Euro über dem Vorjahresniveau. Im Vergleich dazu: Das Handelsvolumen mit dem ?Weltenretter? China liege bei rund 33 Milliarden Euro. => Dazu kämen die gestiegenen Stückkosten und die damit verbundenen Auswirkungen:Zitat: " Im zweiten Quartal lagen die Lohnstückkosten im produzierenden Gewerbe (ohne Bau) um 24,6 Prozent über dem Vorjahr. Natürlich kann man damit rechnen, dass die Firmen sparen und gleichzeitig von zyklischen Verbesserungen profitieren. Nur ist auch zu befürchten, dass die Sparbemühungen desto rabiater ausfallen, je teurer das Öl ist und je stärker der Dollar nachgibt. Eine Konsumrezession in Deutschland hat uns ja gerade noch gefehlt."So stellt sich also die Frage, wann die Märkte wieder zur normalen Betrachtungsweise zurückkehren und wie sehr sich dies negativ auf die Aktienkurse auswirken wird"[Quelle online lesen..]
?Nur wer mutig ist, schlägt die Masse? Der Handelsblatt-Redakteur Jörg Hackhausen interviewte den ?Leiter Aktien Europa? des schweizer Bankhauses Julius Bär, Andy Kastner. Kastner ist für die weitere Entwicklung der Aktienmärkte optimistisch. Er begründet dies damit, dass Einerseits die Aktienquoten bei den institutionellen Investoren nach wie vor sehr niedrig seien und diese nun gezwungenermaßen schrittweise erhöht werden müssten. Andererseits hätte sich der Aufschwung mittlerweile, ausgehend von Finanztiteln und Zyklikern, auf den ganzen Markt ausgedehnt. Er betrachtet die aktuelle Erholung hauptsächlich als Korrektur der Übertreibung nach unten. In den Kursen von März sei der komplette Zusammenbruch der Finanzwelt eingepreist gewesen. Da dies nicht eingetroffen ist, käme der Markt nun wieder auf eine angemessene Bewertung zurück. Allerdings erklärt Kastner auch, dass er und sein Team sich nicht nach den fundamentalen Wirtschaftsdaten richten, sondern nur nach unterbewerteten Aktien mit besonderem Steigerungspotenzial suchen. Er könnte derzeit immer noch viele Titel finden, die günstig bewertet sind, z.B. auf Basis des Kurs-Buch-Wertes. Er nennt einige Titel, mit welchen sein Team gute Ergebnisse erzielt hat und schreibt, dass er derzeit gute Chancen bei Finanzwerten sieht. Luftfahrt, Transport und Automobilbau würde er eher meiden.[Quelle online lesen..] Anmerkung der Redaktion: Hier handelt es sich um die typischen Aussagen eines Fondsmanagers. Sehr selten hört man von diesen skeptische Meinungen zu den Märkten insgesamt, denn die Performance ihrer Fonds hängt letztlich von der Entwicklung des Gesamtmarktes ab. Fondsmanager sind immer daran interessiert, möglichst viele Mittelzuflüsse zu generieren, was bei optimistischen Aussagen als wahrscheinlicher gilt. Für den Privatanleger ist die Entwicklung der Gesamtmärkte wichtiger. Fällt der europäische Aktienmarkt z.B. um 20%, der gewählte Fonds aber nur um 18%, dann hat der Fondsmanager zwar einen guten Job gemacht, der Anleger aber dennoch Geld verloren. Dax-Chartanalyse: Kleine Korrektur gestartet In der freitäglichen technischen Betrachtung des Dax auf ftd.de wird eine Korrekturphase eingeläutet. Die nächsten Entscheidungen würden bei 5.120 bzw. 5.200 fallen. Könnten sich hier die Nachkäufer nicht durchsetzen wäre ein Fall bis unter 4.800 wahrscheinlich.Zitat: " Bevor der Index also an den nächsten langfristigen Widerstandsbereich zwischen 6550 und 6630 Zählern steigen kann, dürfte es zu einer Korrektur kommen. Wenn sich an den eingangs erwähnten, ehemaligen Widerständen nicht genug Nachkäufer finden, um die Kurse zu stabilisieren, ist die nächste Unterstützung am übergeordneten Zeithorizont bei rund 4720/50 Punkten zu finden. Dort treffen derzeit die 200-Tage-Linie und eine durchbrochene Abwärtstrendgerade zusammen." [Quelle online lesen..]
Aktien Nord-Amerika(finanzinfo-service.de) An den US-Märkten scheint die Zeit vorüber zu sein, in welcher nur die Hoffnungen auf eine konjunkturelle Erholung gehandelt wurden. Immer mehr Anleger ziehen nun einen Strich unter die Rechnung und wollen sehen, ob ihre positiven Erwartungen der letzten sechs Monate auch eintreffen. Die Zahlen hierzu waren nicht wirklich eindeutig. Sowohl von Seite der Unternehmensgewinne als auch bei Indikatoren wie den Auftragseingängen der Industrie standen Enttäuschungen ins Haus. Am negativsten wurde der Rückgang bei den Eigenheimkäufen aufgenommen. Zwar gab es in dieser Woche keinen richtig schlechten Tag an der Wall Street, aber vier negativen Tagen stand nur ein positiver gegenüber. Dies führte auf Wochensicht zu Verlusten von 1,58% beim Dow Jones und 1,97% beim Nasdaq.
Fed steht zu lockerer Geldpolitik Auf Ihrer Sitzung am Donnerstag dieser Woche hat die US-Notenbank (Fed) die Leitzinsen auf historisch niedrigem Niveau unverändert gelassen. Wie die ftd berichtet, sieht sie zwar das Ende der Rezession für gekommen, erwartet aber keine schnelle Erholung der US-Wirtschaft. Probleme bei der Kreditvergabe und die hohe Arbeitslosigkeit wirkten bremsend. Derzeit setzt die Fed ihre unterstützende Politik fort, wobei die Spekulationen über den Zeitpunkt der Umkehr in der Zins- und Liquiditätspolitik zunehmen. Die Fed befindet sich in einem Spagat zwischen der Belebung der Wirtschaft einerseits und der Verhinderung einer hohen Inflation und neuer Blasen andererseits.[Quelle online lesen..]
Aktien Asien(finanzinfo-service.de) Die Handelswoche in Japan war diesmal sehr kurz. Wegen dreier Feiertage fand nur am Donnerstag und Freitag Handel an der Tokioter Börse statt. Donnerstags freute man sich noch über die stabile Entwicklung in den USA in den letzten drei Tagen und der Nikkei konnte 1,7% zulegen. Besonders die Exportwerte waren beliebt. Die gleiche Werte litten dann am Freitag unter einem stärkeren Yen. Außerdem ging die Angst um, dass die großen Notenbanken ihre Hilfen für die Finanzbranche bald zurückfahren könnten und der Kapitalbedarf der Banken für sinkende Aktienkurse sorgen wird. So verlor der Nikkei am Freitag 2,6 % und beendete seine kurze Woche mit einem Minus von rund einem Prozent.In Hong Kong konnte der Index nur am Dienstag zulegen. Den Rest der Woche lies man sich von den richtungslosen Kursen der Wallstreet verunsichern. Unter dem Strich gab der Hang Seng im Laufe der Woche 2,77 % nach. Aufgrund der Feiertage in Japan gab es sehr wenige Nachrichten aus dem Land der aufgehenden Sonne. Uns fiel nichts auf, was besonders erwähnenswert gewesen wäre, weshalb wir an dieser Stelle auf weitere Berichte verzichten. Wir werden nicht ?irgendetwas zusammenschreiben?, nur um etwas geschrieben zu haben.
Aktien Schwellenländer SCHWELLENLäNDER
(finanzinfo-service.de) Auch die Schwellenländer litten in dieser Woche unter der von den USA ausgehenden Konjunkturskepsis. Auf Wochensicht verlor Brasilien 0,57%, Russland gab trotz stärker fallendem ölpreis "nur" 0,96% ab, Indien zeigte sich mit einem Minus von 0,29% am robustesten und in Schanghai verbuchten Aktionäre mit einem Minus von 4,19% die höchsten Verluste.
BlackRock: China am Scheideweg Auf fondsprofessionell.de werden die Aussagen von Nick Scott, Chief Investment Officer für asiatische Aktien bei BlackRock, wiedergegeben. Scott stellt fest, dass China aus dem Stadium des reinen Billiglohnlandes herauswächst und in der nächsten wirtschaftlichen Entwicklungsstufe vom steigenden Wohlstand und der damit verbundenen Konsumfreude der breiter werdenden Mittelschicht profitieren werde. Dies gehe einher mit wachsender Produktivität der chinesischen Wirtschaft. Die Kombination dieser Wachstumsfaktoren könnten nach Scotts Meinung für weiterhin gute Chancen von Investments in China sorgen. Er bevorzugt hierbei Aktien aus den Bereichen Textilien, Automobil und private Bildung, während Gewinne in den Bereichen Healthcare und Technologie in dieser Phase nicht zu erwarten seien.[Quelle online lesen..]
OSTEUROPA
(finanzinfo-service.de) die Hauptimpulse für die osteuropäischen Märkte kamen auch in dieser Woche von den westeuropäischen Börsen und der Wallstreet. So überwogen auch hier die negativen Tage. Ein kurzes Aufflackern am Dienstag stand vier schwachen Börsentagen gegenüber. So schlossen Budapest (-1,94%) und Prag (-0,67%) im Minus. Nur in Warschau konnte der deutliche Dienstagsanstieg für ein kräftiges Wochenplus von 3,65% im Anlegerportfolio sorgen. Marktteilnehmer werteten es auch als positiv, dass der ungarische BUX nach seinem starken Gewinn von mehr als sieben Prozent in der Vorwoche nur recht moderat abgeben musste.
Comeback im Schlepptau Auf capital.de fasst der Redakteur Willi Weber die aktuelle Situation in Osteuropa zusammen und wirft einen Blick auf die aktuellen Anlagechancen in den dortigen Aktienmärkten. Er beschreibt, dass die Finanz- und Wirtschaftskrise einige Länder dieser Region (Ungarn, Lettland, Ukraine) an den Rand des Staatsbankrottes gebracht habe, da diese Staaten zu sehr von ausländischen Investitionen abhängig waren. Gerettet habe sie die Unterstützung seitens des IWF und der EU. Durch die beginnende Erholung in Westeuropa hatten sich aber auch die Aussichten in den sog. CEE-Staaten wieder verbessert, was sich auch an der Böse ausgewirkt habe. So hätte der MSCI Eastern-Europe Index mit + 83% seit Ende Februar sogar besser performt als der MSCI-BRIC Index mit ?nur? 66%. Was Weber hier nicht erläutert ist die Tatsache, dass im genannten Osteuropa-Index MSCI die Börse in Russland eine bedeutende Rolle spielt. Russland wird im Allgemeinen aber nicht mit den CEE-Staaten betrachtet, sondern mit den BRIC-Ländern gemeinsam erwähnt. Wie auch in diesem Artikel. Bei der Frage nach den weiteren Aussichten für Anleger in diesen Märkten kommt ein Fachmann zu Wort:Zitat: " Sollten Anleger jetzt noch auf den wieder dampfenden Osteuropa-Zug aufspringen" Henning Eßkuchen, Analyst bei der österreichischen Erste Bank warnt vor zu hohen Erwartungen: "Die CEE-Region ist mit einem Kurs-Gewinn- Verhältnis auf Basis der in einem Jahr erwarteten Gewinne von 12,5 nicht mehr billig." Der langjährige Schnitt liege bei einem Wert von lediglich zwölf. Allerdings hält Eßkuchen nichts von Pauschalisierungen: "Anleger sollten differenzieren. Nicht alle osteuropäischen Volkswirtschaften leiden gleich stark unter der Krise." "Aufgrund guter fundamentaler Daten seien Anlagen in Polen, der Slowakei und Tschechien weiterhin attraktiv. Abzuraten sei von den Märkten Ungarn, Ukraine, Rumänien und Serbien.[Quelle online lesen..]
Devisen- und RentenmärkteDevisen
(finanzinfo-service.de) Bemerkenswert am Devisenmarkt war in dieser Woche eine sehr starke Abwertung des britischen Pfund im Vergleich zu den wichtigsten Währungen. Anlass war eine Aussage des britischen Notenbankchefs, der die Ausrichtung der britischen Wirtschaft auf den Export verstärken möchte. Hierfür wäre ein schwaches Pfund hilfreich. Der US-Dollar konnte aus Wochensicht zum Euro zwar um 0,15% zulegen, markierte im Laufe der Woche mit mehr als 1,48 USD für einen Euro einen neuen 12-Monats-Tiefstkurs.
Renten
Firmenanleihen: Gefahr von gleich zwei Seiten In der ftd-Kolumne ?Bulle & Bär? beleuchtet die Redakteurin Andrea Cünnen die Risiken, die aktuell im Bereich der Unternehmensanleihen lauern. Diese Anlageklasse habe seit Jahresanfang eine Rendite von durchschnittlich 13.6 % erzielt und damit einen neuen Rekord erreicht. Gefahr drohe sowohl von einer schlechten, als auch einer positiven konjunkturellen Entwicklung! Entwickle sich die Konjunktur schlecht, steige das Risiko, dass die Unternehmen ihren Verpflichtungen nicht nachkommen könnten (Ausfallrisiko), was zu Kursverlusten führen würde. Im Falle einer positiven Konjunkturentwicklung stiege das allgemeine Zinsniveau an, was ebenfalls zu sinkenden Kursen bei den Unternehmensanleihen führen würde. Cünnen schließt mit einem Fazit, dass derzeit die Trennung von dieser Anlageart als das Sinnvollste erscheinen lässt: Zitat: " Den Zinspapieren von Unternehmen drohen somit sowohl bei einer schlechten als auch einer guten Konjunkturentwicklung Kursverluste. Für Anleger sind die teuer gewordenen Bonds derzeit keine gute Wahl."[Quelle online lesen..]
Rohstoffe Goldpreis auf Rekordjagd Im Handelsblatt kommt Christian Henke, technischer Analyst bei der WestLB, zum Thema "technische Analyse des Goldpreises" zu Wort. Er schildert, dass die technischen Voraussetzungen für einen weiteren Anstieg des Goldpreises gut seien. Das Edelmetall habe einen Trendkanal und verschiedene Widerstände nach oben durchbrochen und nach unten neue Unterstützungslinien aufgebaut. Aus Henkes Sicht, hat der Goldpreis vor diesem Hintergrund das Potenzial für einen Anstieg auf bis zu 1.475 USD je Feinunze. Wobei mit zwischenzeitlichen Konsolidierungen zu rechnen sei. Als Untergrenze sieht er den derzeitigen Stand der 200-Tage-Linie bei 922 USD an.[Quelle online lesen..]
ölspekulanten setzen auf Preisrutsch Im Handelsblatt berichtet der Redakteur Tobias Bayer über Anzeichen, die auf einen fallenden Rohölpreis zum Jahresende hindeuten. Er stützt sich darauf, dass die Nachfrage nach Verkaufsoptionen bis Dezember derzeit deutlich größer sei als nach Kaufoptionen. Verkaufsoptionen werden zur Absicherung gegen fallende Preise genutzt. Das auf längerfristige Sicht ungewöhnlich hohe übergewicht bei den Verkaufsoptionen zeige die Erwartung vieler Marktteilnehmer, dass der ölpreis stark unter Druck geraten könnte. Die meisten Absicherungspositionen lägen bei 60 USD pro Barrel. Bayer erläutert, dass den preistreibenden Spekulationen auf eine wirtschaftliche Erholung die reellen Nachfragezahlen gegenüber stünden. Diese würden derzeit für einen Rückgang des ölpreises sprechen. Zwar bestünden Hoffnungen, dass die Nachfrage aus China den ölpreis stütze, die aktuellen Zahlen gäben aber Grund zu Zweifeln.Zitat: " "China scheint derzeit mehr öl nachzufragen als es für eigene Zwecke eigentlich benötigt", sagte Eugen Weinberg, Rohstoffanalyst der Commerzbank. Er hält einen tieferen ölpreis für gerechtfertigt.""[Quelle online lesen..]
Credit Suisse: Rohstoffe sind am Beginn eines neuen Zyklus Wie auf der Seite fondsprofessionell.de berichtet wird, äußern sich die Experten der Credit Suisse (CS) positiv für die Entwicklung der Rohstoffpreise im Allgemeinen. Diese bewegten sich prinzipiell sehr zyklisch mit dem Verlauf der Konjunktur. Nach dem Einbruch bis zum Frühjahr diesen Jahres interpretieren die CS-Experten die Erholung seit März als Beginn eines neuen Zyklus. Zwar bewege man sich auf der Nachfrageseite immer noch auf sehr niedrigem Niveau, aber die Trendwende sei klar erkennbar und die verschiedenen Zeichen seitens der Konjunktur würden dies ebenfalls belegen. Als wichtiges Signal wird der Anstieg der verschiedenen Einkaufsmanagerindizes weltweit gesehen, der bisher stärker ausgefallen sei, als der Anstieg der Rohstoffpreise. Dies allein böte schon Nachholpotenzial für die Rohstoffe. Das Fazit der CS-Experten lautet:Zitat: " Daher rechnen die Credit Suisse Experten mit einer Erholung der Rohstoff-Preise auf breiter Front, so dass Commodity-Indizes momentan eine potenziell attraktive Anlagemöglichkeit darstellen. Nach Einschätzung der Credit Suisse Experten haben die Preise für den Rest des laufenden und den größten Teil des kommenden Jahres noch Steigerungspotenzial."[Quelle online lesen..]
Spezialthemen Woran Sie eine gute Aktie erkennen Die Handelsblatt-Redakteure Hackhausen und Panster schreiben über die rückläufige Neigung der Deutschen, in Aktien zu investieren. Zu ängstliche Anleger liefen Gefahr, eine Phase guter Kursgewinne zu verpassen. Sie vermuten, dass die Ratlosigkeit bei der Auswahl passender Aktien ein Grund sein könnte und liefern eine Art ?Checkliste? für den Auswahlprozess von Aktien. Sie beschreiben wie man mit Kenngrößen wie KGV, Cashflow, Dividendenrendite und sieben weiteren Faktoren umgehen sollte, um die richtigen Aktien zu finden. So wie dieser Artikel geschrieben ist, würde eine weitere Zusammenfassung keinen Sinn ergeben. Deshalb empfehlen wir interessierten Lesern in diesem Fall ausdrücklich, den Originalartikel zu lesen.[Quelle online lesen..]
Schon wieder Blasenprobleme In der Kolumne ?Das Kapital? erscheint in dieser Woche ein für die ftd ungewöhnlich sarkastischer Artikel. Der (oder die) unbekannte Verfasser(in) führt warnend Anzeichen dafür auf, dass die nächste Blasenbildung an den Kapitalmärkten bereits in vollem Gange sei. Die, wegen der vielen staatlichen Maßnahmen, derzeit außergewöhnlich hohe Liquidität suche krampfhaft nach Rendite. Dies führe dazu, dass der Preis für die eingegangenen Risiken nicht im richtigen Verhältnis stehe. Teilweise scheine das Risiko bei der Aussicht auf ?wenigstens ein bisschen Rendite? überhaupt keine Beachtung mehr zu finden. Es wird an die üblichen Szenarien in den Schlussphasen von Blasen erinnert, wenn die Optimisten gänzlich in der Überzahl sind:Zitat: " Derweil ergibt eine Erhebung von Barclays, dass die Bären in Scharen kapitulieren und weniger als 20 Prozent der Anleger glauben, es handele sich derzeit um eine korrekturbedürftige Bärenmarktrally. Na, wenn das so ist, wird es langsam eng."[Quelle online lesen..]
Die Leerverkäufer sind zurück In der ftd berichtet die Redakteurin Elisabeth Atzler über eine weitere Entwicklung an den Kapitalmärkten, die für ein herannahendes Ende des Anstiegs an den Börsen spricht. Die Rückkehr der Short-Seller (Leerverkäufer) deutet auf eine erhöhte Rückschlaggefahr hin. Leerverkäufer verkaufen geliehene Aktien und hoffen, diese vor dem vereinbarten Rückgabetermin billiger an den Börsen einkaufen zu können. Sie wetten also auf fallende Kurse. Der britische Dienstleister ?Data Explorer? erstellt Indizes, welche über die Aktivitäten in diesem Bereich Auskunft geben. Diese Indizes sind in Asien und Europa innerhalb einer Woche sprunghaft angestiegen, was für eine steigende Skepsis seitens Hedgefonds und des Eigenhandels großer Banken spricht. Eine Begründung für diese Skepsis liefert ein Vermögensverwalter:Zitat: " Zu den Skeptikern zählt beispielsweise David Rosenberg, früherer Chefvolkswirt von Merrill Lynch und momentan Stratege beim kanadischen Vermögensverwalter Gluskin Sheff. Seinen Berechnungen zufolge wird der S&P 500 derzeit beim 26-fachen des operativen Gewinns und dem 180-fachen des ausgewiesenen Gewinns gehandelt. "Damit ist er viermal so hoch bewertet wie zu Zeiten des Internet-Booms", sagte Rosenberg. "Für mich ist der Markt überbewertet. Das Risiko ist zu groß.""In Manchen Ländern und mit manchen Werten sind ungedeckte Leerverkäufe derzeit noch verboten, wie in Deutschland bei elf Finanztiteln. Zu Beginn der Finanzkrise wurden Leerverkäufe als ?Turbo? für den Wertverfall mancher Aktien angesehen.[Quelle online lesen..] Studie: An den Aktienmärkten kehrt Zuversicht zurück Größeren Optimismus verbreitet, wie auf fondsprofessionell.de berichtet wird, eine Umfrage der Union Investment. Bei dieser quartalsweisen Umfrage unter Privatanlegern hätten sich die Einschätzungen zur wirtschaftlichen Entwicklung und zum Kapitalmarkt deutlich verbessert. Bezüglich der Entwicklung der Börsen sei bereits wieder das Niveau aus der Zeit vor der Finanzkrise erreicht. In der Frage der konjunkturellen Entwicklung sind zwar immer noch die Pessimisten in der Überzahl, die Zahl der Optimisten hätte aber zum Vorquartal stark zugelegt. Hier handelt es sich um ein Umfrageergebnis, dass der Union-Investment gefallen dürfte. Sind optimistische Anleger doch deutlich besser fürs Geschäft..... .[Quelle online lesen..]
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