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Aktien Europa(finanzinfo-service.de) Zwar berichtete das Handelsblatt schon am Montag, dass viele Marktteilnehmer den Markt als reif für eine deutliche Korrektur erachteten, aber offensichtlich verweigerte der Dax in dieser Woche die Lektüre sämtlicher Börsenkommentare. Von Montag bis Donnerstag hangelte er sich von Jahreshoch zu Jahreshoch. Dabei lies er sich anscheinend gerne vom Konjunkturoptimismus anstecken, der aus den USA herüber schwappte. Auch dort wird zwar eine Korrektur erwartet, aber "niemand geht hin". Auch der gefürchtete Hexensabbat blieb diesmal fast ohne Wirkung. Ein Tagesminus am Freitag von 0,5 % kann in diesen schwankungsreichen Börsenzeiten kaum als "historisch" betrachtet werden. Nähere Informationen zum Thema "Hexensabbat" bietet Ihnen das Handelsblatt unter dem folgenden Link an:[Quelle online lesen..] Auf Wochesicht verdienten Dax-Anleger 1,42 % und mit dem Euro Stoxx 50 konnte man sogar um 1,97 % reicher werden. Vielleicht nur ein "Schwung holen" für die erwartete Korrektur"
Topmanager erwarten Ende der Aktienrally Das Analysehaus 2iQ Research untersucht regelmäßig den Handel von europäischen Spitzenmanagern mit Aktien des eigenen Unternehmens (Insiderhandel). Der ftd-Redakteur Dennis Kremer schildert, dass sich aus dem Verhalten der Top-Manager eine skeptische Erwartung für die weitere Entwicklung der Aktienkurse ablesen lässt. Im September überwogen die Verkäufe die Käufe etwa im Verhältnis 5:1.Zitat: " "Die Mehrzahl der Insider hält das Kursniveau an den Börsen offensichtlich für so hoch, dass sie derzeit keine weiteren Zukäufe tätigen", sagt 2iQ-Geschäftsführer Robert Hable."Der Insiderindex der ftd fiel auf den niedrigsten Stand seit zwei Jahren. Unter dem nachfolgenden Link finden Sie neben dem Originalartikel eine Linksammlung der ftd zu weiteren Artikeln zum Thema ?Insider?.[Quelle online lesen..]
Fondsmanager entdecken die Eurozone Die Fondsgesellschaft Merrill Lynch befragt in regelmäßigen Abständen weltweit mehrere hundert Fondsmanager zu ihrer aktuellen Positionierung. Fondsprofessionel[Quelle online lesen..] Zitat: " Europas Comeback mit Blick auf Beliebtheit unterstreicht, dass Investoren nicht mehr länger nur die Emerging Markets als die einzige globale Wachstumsstory sehen, sondern jetzt eine breitere regionale und sektorale Strategie fahren."Der britische Markt wird von den Fondsmanagern gemäß dieser Umfrage allerdings noch gemieden. In der Frage, welche Sektoren sich am positivsten entwickeln werden, herrsche kein klares Meinungsbild vor.[Quelle online lesen..] [Quelle online lesen..]
Markt ist überkauft Auch die freitägliche charttechnische Betrachtung des Dax auf ftd.de schließt sich der aktuell öfter geäußerten Meinung an, dass jetzt erstmal die Luft aus dem Markt raus sein sollte. Technikprofi Tobias Buechler beschreibt, dass sich der Dax zwar nach wie vor in einem intakten Aufwärtstrend befände, es allerdings Hinweise darauf gäbe, das der Markt ?überkauft? sei. Dies soll bedeuten, dass die Kurse höher gestiegen sind, als in der aktuellen Börsensituation gerechtfertigt ist. Er scheint hierfür schon sehr tief in die Werkzeugkiste der Techniker greifen zu müssen und zieht den ?Doppelt Geglätteten Stochastik-Oszillator? als Indikator heran. Die einfachen Elemente wie Zitat: "B. die ansonsten sehr beliebten diversen ?Tageslinien? ("Zitat: "B. für den 55 oder 200 Tage-Durchschnitt) geben nach Buechlers Angabe derzeit keine klare Richtung vor. Er fasst die Essenz seiner Analysen allerdings selbst sehr komprimiert zusammen:"Zitat: " Bevor der Index also an den nächsten langfristigen Widerstandsbereich zwischen 6550 und 6630 Zählern steigen kann, dürfte es zu einer Korrektur kommen. Wenn sich an den eingangs erwähnten, ehemaligen Widerständen nicht genug Nachkäufer finden um die Kurse zu stabilisieren, ist die nächste Unterstützung am übergeordneten Zeithorizont bei rund 4720 Punkten zu finden. Dort treffen derzeit die 200-Tage-Linie und eine durchbrochene Abwärtstrendgerade zusammen."[Quelle online lesen..]
Aktien Nord-Amerika(finanzinfo-service.de) Mit "verhaltenem" Optimismus schlossen die US-Börsen an vier von fünf Handelstagen im Plus. Auch der "ein bisschen negative" Donnerstag konnte mit – 0,1% (Dow Jones) und – 0,3 % (Nasdaq) dem positiven Gesamtbild an der Wallstreet keinen Abbruch tun. Verschiedene positive Konjunkturmeldungen stützten die Kurse. Sogar von Fusionen war seit langer Zeit zum ersten mal wieder die Rede. Auf Wochesicht legte der Dow Jones um 2,24 % zu. Der Nasdaq zeigte wie gewohnt etwas mehr Dynamik und gewann um 2,5 %. Die Kommentare der Marktteilnehmer gehen allerdings einhellig in Richtung einer "Verschnaufpause" für die Aktienmärkte, bleiben aber langfristig optimistisch.
Fed-Chef Bernanke: US-Rezession ?wahrscheinlich? vorbei Wie auf fondsprofessionel[Quelle online lesen..] [Quelle online lesen..] [Quelle online lesen..]
Bernanke und Buffett sehen Ende der Rezession Ob man Bernd Bernanke schon in die Gilde der Orakel aufnehmen kann, wäre zu prüfen. Im ausführlichen Artikel des ftd-Redakteurs Tobias Bayer kommt er immerhin mit zwei ?gestandenen Orakeln? gemeinsam zu Wort. Wie im obigen Bericht geschildert, hatte US-Notenbankchef Bernanke das Ende der Rezession ausgerufen, sich aber skeptisch für eine schnelle Erholung der Wirtschaft geäußert. Unterstützt wird er nach Bayers Aussage Zitat: "B. von einem Spezialisten der US-Bank Morgan Stanley:"Zitat: " Das Wachstum werde durch die verhaltene Kreditvergabe der Banken gedämpft, sagte Richard Berner, Co-Chefvolkswirt bei Morgan Stanley in New York. "Obwohl sich der Finanzmarkt stabilisiert hat, halten sich die Finanzinstitute mit neuen Darlehen zurück. Das ist der Grund, warum wir nicht von einer V-förmigen Erholung ausgehen", sagte Berner, der früher bei der Notenbank arbeitete."Optimistischer gibt sich Anleger-Legende Warren Buffet, der sich sinngemäß mit ?alles ist möglich? äußert. Tatsächlich kann Bayer auch ein Vielzahl von Indikatoren aufführen, die für eine Verbesserung der Konjunktur sprechen. Allerdings sei das Ausgangsniveau sehr niedrig und man müsse abwarten, was nach dem Einfluss der staatlichen Programme wie ?Cash for Clunkers? übrig bleibe. Alain Greenspan, der Vorgänger Bernankes, warnt jedoch vor Inflationsgefahren. Er befürchtet, die Politik könnte zuviel Einfluss auf die Fed nehmen, was zu einer zu späten Bekämpfung inflationärer Tendenzen führen könnte. Greenspan-Kritiker reiben sich angesichts solcher Äußerungen die Augen. Sind doch viele Experten der Meinung, dass erst Greenspans expansive Geldpolitik nach 2000 die Grundlage für die Immobilienblase und somit auch für die Subprimekrise war.[Quelle online lesen..]
Aktien Asien(finanzinfo-service.de) Ein wenig orientierungslos wirkten die Börsianer im Land der aufgehenden Sonne in dieser Woche. Einem Montag mit 2,3 % Verlust folgte ein rauf und runter, dass mal vom Yen/Dollar Verhältnis, mal von den Konjunkturdaten aus den USA geprägt zu sein schien. Letztlich könnte es auch die Unsicherheit der Börsianer in Tokio sein, was sie nach dem Wechsel der Regierung erwarten könnte. Besonders der Umgang der neuen Machthaber mit der Finanzbranche gibt in Japan Anlass zur Sorge. So konnte der Nikkei im Laufe der Woche nur einen Teil der Montagsverluste wieder aufholen und schloss mit einem Wochenminus von 0,72 %. Schwankungsreicher ging es an der Börse in Hongkong zu. Auf gemäßigte Verluste am Wochenanfang folgten ein starker Mittwoch und Donnerstag, während sich am Freitag wieder die Skeptiker durchsetzten. Unter dem Strich folgte man aber der positiven Tendenz aus der westlichen Welt ging mit einem Plus von 2,18 % aus der Woche.
W&W AM: Japan auf steinigem Weg aus der Rezession Die Seite fondsprofessionel[Quelle online lesen..] [Quelle online lesen..]
Aktien Schwellenländer SCWELLENLÄNDER
(finanzinfo-service.de) Auch die Schwellenländer blicken -mit Ausnahme Chinas- auf eine sehr positive Börsenwoche zurück. In Brasilien steht der Leitindex Bovespa wieder über dem Niveau vom Juli 2008 und hat die Finanzkrise damit anscheinend schon verdaut (Wochenergebnis + 3,2 %). Auch die anderen südamerikanischen Börsen erfreuten sich an steigenden Kursen. Allen voran Mexiko, wo der IPC-Index ein neues Jahreshoch erreichte. Die Börse in Moskau profitierte von steigenden Ölkursen und positiven Impulsen von den westeuropäischen Börsen. Ein Wochenplus von rund vier Prozent war das Ergebnis. In Asien ist das Bild geteilt. Während die Anleger in Indien den Schwung der Vorwoche ( +3,67 %) noch nutzen konnten, ging der Börse in Schanghai am Freitag die Luft aus. Die bis dahin aufgelaufenen Wochengewinne wurden wieder abgegeben und auf Wochensicht verloren Anleger 0,71 %. Ob dies schon der Beginn der allgemein erwarteten ?Abkühlung der Überhitzung? ist wird zu beobachten sein.
ING IM: Chinas gewaltiges Wachstum ist unaufhaltsam Roy Scheepe ist ?Director Business Development Asia-Pacific? bei ING Investment Management (ING IM). Er kommt auf fondsprofessionel[Quelle online lesen..]
- Hohe Devisenreserven bei geringer Staatsverschuldung - Große Investitionen in Infrastrukturmaßnahmen - Aufbau eines Sozial- und Gesundheitswesens - Liberalisierung der Währung - Zunehmende Urbanisierung Diese Entwicklung sei mit der Zeit des Wirtschaftswunders in Deutschland vergleichbar. Die Inlandsnachfrage würde aus sicht von Scheepe so dynamisch wachsen, dass das Wegbrechen der klassischen Exportmärkte Europa, USA und Japan ausgeglichen werden könne. Im Laufe des Artikels zählt Scheepe verschiedene Branchen auf, die aus seiner Sicht besonders von den genannten Entwicklungen profitieren werden. Da in Scheepes Aufzählung letztlich nicht mehr viele Sektoren fehlen und der deutsche Privatanleger nur sehr schwer sinnvoll in einzelne chinesische Titel oder Branchen investieren kann, wird auf diese Auflistung hier verzichtet. Bei Interesse folgen Sie bitte dem Link zur Originalnachricht.[Quelle online lesen..]
Chinas Börsen droht Überhitzung In einem Artikel des Autors Frank Stocker auf Welt.de kommt ebenfalls der oben genannte Experte Roy Scheepe zu Wort. Stocker malt allerdings für die kurzfristigen Aussichten an Chinas Börsen ein gefahrvolleres Bild. Der Markt sei schon sehr weit gestiegen und es gebe Anzeichen für eine Überhitzung. Zitat: " "Viele Aktien sind inzwischen schon sehr teuer", sagt Christian Hofmann, Manager des FIVV China Fonds. "Die große Rallye dürfte daher erst einmal vorbei sein." Er rechnet sogar schon bald mit einem starken Rückschlag, weshalb er in seinem Fonds derzeit recht hohe Bargeld-Positionen hält."Die nervöse Reaktion der Märkte im August sei ein Signal in diese Richtung. Störfeuer für weitereAnstiege könnten Risiken aus dem Bankensektor sein. Durch die sehr offensive Kreditvergabe schlummerten nun Ausfallrisiken in den Bilanzen der Banken. Auch sei abzuwarten, wie das Auslaufen der staatlichen Konjunkturprogramme aufgenommen werde. Langfristig sei die Wachstumsstory im Reich der Mitte aber intakt und die von Scheepe aufgeführten Argumente würden greifen. Sollte sich dies bewahrheiten, dürfte es für spekulative Anleger bald günstige Einstiegschancen in den chinesischen Aktienmarkt geben.[Quelle online lesen..]
DekaBank: Brasilien hakt die Krise ab Ebenfalls auf fondsprofessionel[Quelle online lesen..] [Quelle online lesen..] [Quelle online lesen..]
Die chinesische Blase In seiner Kolumne ?Markt-Monitor? hinterfragt der Handelsblatt-Autor Frank Wiebe die Situation in den USA. Er leitet mit einer fast schon philosophisch anmutenden Betrachtung ein:Zitat: " Wenn die Märkte nicht so schlau sind, wie wir dachten, dann bedeutet das aber noch lange nicht, dass die Politik deswegen schlauer ist, als wir früher dachten."Wer will dem widersprechen" Wiebe schlägt von hier aus die Brücke zur wirtschaftliche Situation in China, die ja derzeit als Grundlage für die globalen Konjunkturhoffnungen herhalten muss. Er äußert die bekannten Zweifel am Wahrheitsgehalt der von staatlicher Seite kommunizierten Zahlen zum wirtschaftlichen Wachstum und erinnert an die Berfürchtungen, dass dies eine riesige Blase sein könnte, deren Platzen in ein oder zwei Jahren die nächste Krise zur Folge haben würde. Wiebe beruhigt am Ende seiner Kolumne allerdings wieder ein wenig. Er sieht reale Aktivitäten der chinesischen Regierung, sowohl den Export als auch die Binnennachfrage zu beleben. Dies lässt den Handelsblattmann mit einer hoffnungsvollen Botschaft schließen: Zitat: " Deswegen gibt es doch Hoffnung, dass das chinesische Wunder nicht nur eine Blase ist."Toi, toi, toi![Quelle online lesen..]
Heute schon an Morgen denken Der Handelsblatt-Redakteur Ingo Narat führt in der Kolumne Bulle & Bär vor Augen, dass der deutsche Anleger durch seine Konzentration auf Anlagen innerhalb des Euroraums schlechtere Ergebnisse erzielt, als sein müsste. Nur eine sehr geringe Anzahl der grundsätzlich an aktien interessierten Anleger hätten überhaupt in die dynamisch wachsenden Schwellenländer investiert. Und dies obwohl das Wachstum dort auf absehbare deutlich größer sein werde, als in den entwickelten Regionen (Europa, USA, Japan). So habe ein Investment in Schwellenländer in den letzten zehn Jahren zu einer Verdreifachung des Anlagebetrages geführt: Zitat: " In zehn Jahren war mit dem Dax praktisch kein Geld zu verdienen. Wer in Schwellenländer anlegte, hat jedoch schon über diese Distanz das Kapital mehr als verdreifacht ? zweier harter Baissen zum Trotz."Narat bemängelt außerdem:Zitat: " Die Wahrheit ist leider: Die Anleger wissen zu wenig, halten daher Investments in den Zukunftsregionen der Welt für zu komplex und bleiben deshalb auf Abstand."Zum Glück kann das auf Kunden bei Finanzinfo-Service.de nicht zutreffen! ;-)[Quelle online lesen..]
Ein 14-Milliarden-Lotterielos Der ftd-Redakteur Christian Kirchner sucht Gründe für die dynamische Entwicklung an den Börsen der Schwellenländer, wie z.B. Brasilien. Dort liegen die Aktienkurse bereits wieder auf dem gleichen Niveau wie vor der Lehman-Pleite und es scheint weiter bergauf zu gehen. Natürlich gebe es logische Gründe, wie die Tatsachen eines starken Wachstums bei weltweit niedrigen Zinsen und großer Liquidität an den Märkten. Kirchner beschreibt aber auch eine zweite Entwicklung: Die wilde Zockerei inländischer Privatanleger, die an die Zeiten des Neuen Marktes in Deutschland erinnere. Als Beispiel führt er die neue Ölfirma OGX an, welche bisher nur auf Basis von Förderrechten und ohne auch nur einen einzigen Real verdient zu haben, ihren Börsenwert innerhalb eines Jahres vervierfacht hat und mehr Börsenkapitalisierung aufweist, als die Lufthansa und Adidas zusammen.Zitat: " Einen Analystenbericht, nach denen 14 Mrd. Euro Börsenwert für ein 2007 gegründetes Unternehmen ohne operatives Geschäft, dafür aber mit einem X im Namen etwas befremdlich ist, gibt es dennoch nicht. Immerhin zitiert die Agentur Bloomberg einige Investmentmanager, die auf Nachfrage zugeben, dass all dies ja schon "eine Sache auf Biegen und Brechen ist" und "wenig Spielraum für Enttäuschungen" bietet."[Quelle online lesen..]
Der Reiz der Schwellenläder Mark Mobius, Executive Chairman bei Templeton Asset Management und ?Emerging-Market-Legende?, schreibt in seinem monatlichen Marktbericht über die langfristige Attraktivität dieser Anlageklasse. Er beschreibt die Erfolgsstory mit vielen ?Aufs und Abs? über mehr als 20 Jahre und zeichnet für die Zukunft ein sehr positives Bild. Das bekannte überdurchschnittliche Wachstumspotenzial dieser Region, in welcher rund 80% der Weltbevölkerung lebt, werde noch unterstützt durch die neue finanzielle Stabilität dieser Staaten. Die Schwellenländer hätten mittlerweile doppelt so hohe Devisenreserven aufgebaut wie die Industrienationen und so deutlich an Stabilität gewonnen. Dazu komme, dass die Bewertung auf Basis des KGV trotz des starken Ansteigs der letzten Monate mit durchschnittlich 16 noch deutlich niedriger sei als in den Industrieländern (21). Anleger sollten laut Mobius aber trotz aller Chancen weiterhin mit sehr starken Schwankungen in diesen Märkten rechnen.[Quelle online lesen..]
OSTEUROPA
(finanzinfo-service.de)Die osteuropäischen Börsen standen in dieser Woche größtenteils unter dem Einfluss der Nachrichten aus den USA. Polen und Tschechien verzeichnen mit einem Wochenplus von 0,60 bz 0,66 % eine relativ unspektakuläre Woche. Dynamischer ging es dafür in Budapest zu, wo der BUX auf Wochensicht 7,37 % zulegte und besonders am Freitag gegen den allgemeinen Trend punkten konnte. Eine große Rolle spielt hierbei das hohe Gewicht des MOL-Konzerns im Index (siehe Bericht unten), aber auch überraschend positive Inflationsdaten vermochten die ungarischen Anleger zu erfreuen.
Istanbul hat die Lehman-Pleite schon vergessen Drei Börsen Osteuropas gehören, wie wirtschaftsblatt.at berichtet, zu den wenigen, die die Lehman-Pleite innerhalb von zwölf Monaten wieder ausgleichen konnten: Die russische, die ungarische und die türkische. Für Moskau gelte der alte Gleichlauf zwischen Ölpreis und Indexverlauf. Zumal die Finanzbranche im Index keine große Rolle spielt. So hat die Erholung des Ölpreises auch die Moskauer Börse wieder belebt. In Budapest fänden sich zwar auch einige dividendenstarke Werte, letztlich seien aber die beiden Indexschwergewichte des ?Oligarchen Sándor Csányi? im Index und der Wirtschaft so dominant, dass dort auch große Teile der öffentlichen Mittel zur Krisenbekämpfung gelandet seien. Den vernünftigsten Eindruck macht im Rahmen dieser Schilderung die Situation in Istanbul. Die Türkei hatte bereits vor rund zehn Jahren ihre eigene Bankenkrise, die wie eine Impfung wirkte. Deshalb waren die türkischen Banken von der Lehmanpleite kaum beeindruckt. Ein weiteres positives Zeichen sei, dass die Türkei einen avisierten Kredit des IWF nicht Anspruch nehmen wolle. Auch plane die türkische Regierung Maßnahmen zur Stützung der Wirtschaft.[Quelle online lesen..]
Devisen- und RentenmärkteDEVISEN
Gilt-Renditen auf Talfahrt Ein Autorenduo berichtet in der ftd darüber, dass sowohl das britische Pfund (GBP) als auch britische Staatsanleihen am Dienstag dieser Woche stark unter Druck geraten sind. Auslöser seien äußerungen des britischen Notenbankchefs Mervyn King. Er stellte weitere Zinssenkungen in Aussicht, was die Position der Konjunkturskeptiker stärkte. Es werde spekuliert, dass weitere Stützungsmaßnahmen der Notenbank nötig sein könnten, um die Wirtschaft und die Kreditvergabe zu beleben. Das GBP verliert schon seit längerem fortlaufend an Wert gegenüber dem Euro.Anleihen hätten zu Beginn der Woche auch unter den guten Zahlen vom Aktienmarkt gelitten. Der Dollar hängt durch Die Handelsblatt-Redakteurin Marietta Kurm-Engels gibt die Prognosen von Experten zur weiteren Entwicklung des Euro/Dollar Verhältnisses wieder und beschreibt ein Dilemma, in welchem die EZB aufgrund der Dollarschwäche steckt. Wie so oft, können sich die befragten Experten nicht auf ein gemeinsames Szenario einigen. Während ein Commerzbankvertreter keinen weiteren Abschwung des USD erwartet, sieht die Bank of America noch einen Anstieg auf über 1,50 um Ende nächsten Jahres wieder bei 1,28 USD für einen Euro zu landen.Thomas Mayer, Chefvolkswirt Europa der Deutschen Bank, erwartet hingegen eine längerfristige Schwächephase des USD. Er führt dass Argument an, dass sich große Investoren mittlerweile zu den extrem niedrigen US-Zinsen Geld in USD leihen und diese höher verzinslich in australischen Dollars anlegen (sog. Carry Trades). Hierdurch würden USD am Markt verkauft, was den Kurs unter Druck setze. Unter Druck komme dadurch auch die EZB. Ein zu schwacher USD sei grundsätzlich für den europäischen Wirtschaftsraum ungünstig. Um dem entgegen zu wirken müsste die EZB eigentlich die Zinsen senken. Dies widerspricht allerdings den Stabilitätsbestrebungen der Währungshüter, die wegen der anziehenden Konjunktur eher den "Finger am Abzug" hätten, um die Liquidität zu verringern und die Zinsen anzuheben.[Quelle online lesen..]
RENTEN
Risikoprämien sinken kräftig Die Handelsblatt-Redakteurin Andrea Cünnen berichtet über die Entwicklung bei risikoreicheren Unternehmensanleihen, den sog. ?Junk Bonds?. Sie bezieht sich auf den Index Markit-i-Traxx-Crossover. Dieser Index gilt als Maßstab dafür, für wie wahrscheinlich die Marktteilnehmer Ausfälle (bei Zins- oder Tilgungszahlungen) bei diesen Unternehmensanleihen halten. Sinkt dieser Index und damit die Angst vor Ausfällen, steigen die Kurse der Anleihen und umgekehrt. Seit seinem letzten Hoch in der Phase der ?Depressionsangst? im März ist dieser Index von 1.170 auf aktuell 554 gefallen. Dies bedeutet für Anleger in entsprechenden Anleihen deutlich Kursgewinne. Eine Fortsetzung dieser Entwicklung sei nach Meinung von Experten aber eher unwahrscheinlich:Zitat: " Für eine weitere Erholung des Marktes müssten sich die wirtschaftlichen Bedingungen extrem verbessern und die Unternehmen wieder profitabler werden, meinen auch die Strategen der Fondsgesellschaft JP Morgan Asset Management."[Quelle online lesen..]
Pioneer: Rallye bei Firmenanleihen hat Höhepunkt überschritten Ebenfalls zu den in den letzten sechs Monaten sehr ?gern genommenen? Unternehmensanleihen äußert sich auf fondsprofessionel[Quelle online lesen..] Ausfällen bei den Zinszahlungen. Interessanterweise geht Schmidt aber davon aus, dass sich dies nicht sehr auf die Anleihekurse auswirken wird, da er eine extrem hohe liquiditätsgetriebene Nachfrage nach Unternehmensanleihen an den internationalen Märkten ausmacht. Zitat: " "Das Risiko einer breiten Herabstufungswelle und ein damit verbundenes Abrutschen der Bondkurse halte ich aber für unwahrscheinlich?, betont Schmidt. "Derzeit ist die Zahl der Käufer so groß, dass dies einem Preisverfall entgegenwirken würde?, sagt der Experte mit Blick auf die Überzeichnung der jüngsten Emissionen."Bei der Wertung dieser Aussage ist allerdings zu beachten, dass Fondsmanager oft zu einem gewissen ?Berufsoptimismus? neigen und davon leben, dass Anleger in ihren Fonds investiert bleiben.[Quelle online lesen..]
Rohstoffe 3-2-1-Crack belastet ölpreis Tobias Bayer, Redakteur bei der ftd, berichtet über ein Missverhältnis am ölmarkt. Auf der einen Seite stünde die Erwartung einer Konjunkturerholung und der damit verbundene Anstieg des ölpreises, da in diesem Fall auf eine steigenden Nachfrage spekuliert werde. Die Realität auf der anderen Seite sähe so aus, dass aufgrund geringer Nachfrage ein überschuss an Rohöl und ölprodukten (Benzin, Diesel usw.) herrsche, was die Preise für die ölprodukte derzeit unter Druck setze. Steigende Rohölpreise einerseits und sinkende Preise für die Endprodukte andererseits schmälerten die Erträge der Raffinerien und drückten letztlich auf die tatsächliche ölnachfrage. Bayer berichtet auch, dass die Opec derzeit nur von einem relativ geringen Anstieg der Nachfrage ausgehe. Weiterhin würden sich die Bemühungen der US-Börsenaufsicht, die spekulativen Einflüsse auf den ölpreis einzudämmen, bemerkbar machen und zu geringeren Ordergrößen an den Terminmärkten führen. Dies sollte nach Bayers Aussage ebenfalls als Bremse auf den Anstieg des ölpreises wirken.[Quelle online lesen..]
Credit Suisse: Konjunkturdaten signalisieren höhere Rohstoffpreise Wie auf fondsprofessionel[Quelle online lesen..] Zitat: " Agrarrohstoffe halten die CS-Experten über den gesamten Prognosehorizont hinweg für attraktiv. Sie hängen weniger stark von Konjunkturzyklus ab. Nach den Gewinnmitnahmen an den Getreidemärkten im Sommer sieht man für die nächsten Monate Aufwärtspotenzia"[Quelle online lesen..] [Quelle online lesen..]
Spezialthemen Gefangen in der Blase In ihrem Leitartikel der Donnerstagsausgabe warnt die ftd vor der Bildung der nächsten Blase an den Kapitalmärkten. Der namentlich nicht genannte Autor sieht als Anzeichen für eine erneute Blasenbildung die starke Nachfrage nach Unternehmensanleihen und Aktien, ohne dass es wirklich fundamentale Daten gebe, die schon auf einen ausreichend starken konjunkturellen Aufschwung hindeuten. Hauptgrund sei die überschüssige Liquidität, die nicht in Kredite für Unternehmen sondern an den Kapitalmarkt fließe. Zitat: " Wenn die Aktienkurse steigen und gleichzeitig die Anleiherenditen sinken, ist dies zum anderen ein sicheres Zeichen dafür, dass zu viel Geld im Markt ist. Es kommt von den Notenbanken."Geschildert wird auch das Dilemma der Notenbanken. Um die Blasenbildung an den Kapitalmärkten, der Autor nennt es ?Inflation der Vermögenswerte?, zu bremsen, müssten die Fed und die EZB die Liquidität verringern bzw. die Zinsen erhöhen. Dies würde aber nicht zur Situation der Realwirtschaft passen, die weiterhin die Unterstützung durch niedrige Zinsen und Liquidität benötige. Ohne einen Lösungsvorschlag anzubieten, sieht der Autor die Notenbanken in der Pflicht, dieses Problem schnell zu lösen.[Quelle online lesen..]
Galiplan: ?Der Bärenmarkt ist nicht vorbei" Der Aachener Vermögensverwalter Galiplan äußert sich auf fondsprofessionel[Quelle online lesen..]
=> Wissenschaftliche Untersuchungen zeigten, dass staatliche Stimulationsprogramme kein nachhaltiges Wachstum erzeugten. Nach Auslaufen der aktuellen Konjunkturprogramme bliebe keine oder gar eine negative Wirkung. Ohne diese Programme wäre das Wirtschaftswachstum aktuell noch negativ. =>Führungskräfte von Aktiengesellschaften hätten sich im August in großem Maße von den Aktien des eigenen Unternehmens getrennt. Dies belege, dass aufgrund der aktuellen Gewinnaussichten der Unternehmen kein Spielraum für höhere Bewertungen der Aktien mehr bestehe. =>Die aktuellen Anstiege an den US-Börsen seien von Unternehmen geprägt, deren Fundamentaldaten dies nicht rechtfertigten. Dr. Steffen Hauptmann, Fondsmanager bei Galiplan, schildert, dass ein Großteil der Börsenumsätze von den prominenten angeschlagenen US-Finanztiteln stamme, was auf einen großen Spekulativen Einfluss im Markt hindeute. Als Fazit erwartet das Galiplan-Team, dass erneut mit deutlichen Kursverlusten an den Aktienmärkten zu rechnen ist.[Quelle online lesen..]
Sentix: Keine Jahresend-Rally in Sicht Es gibt tatsächlich noch Meinungsforscher, die sich nicht mit der bevorstehenden Bundestagswahl beschäftigen. Die Sentix GmbH aus dem hessischen Limburg befragt regelmäßig private und institutionelle Anleger zu ihren Anlagevorhaben. Unter dem Oberbegriff ?behavorial finance? versuchen manche Vermögensverwalter das (selten rationale) menschliche Verhalten in ihre Anlagestrategie einfließen zu lassen. Hierzu liefern Anbieter wie Sentix Daten. In ihren auf ard.de veröffentlichen jüngsten Erkenntnissen kommen die Sentix-Spezialisten zu einem eher pessimistischen Bild für den Aktienmarkt bis Jahresende. Aktuell sei eine sehr hohe Risikobereitschaft und eine weiterhin extrem hohe Liquidität am Markt festzustellen. Diese komme derzeit am meisten den sog. Small Caps, also Aktien kleinerer Unternehmen, zu Gute. Mittelfristig seien die Erwartungen jedoch deutlich schlechter als kurzfristig und eine wachsende Bereitschaft zu Gewinnmitnahmen sei zu erkennen.Zitat: " So sieht der Auftakt in die Jahresendrally nicht aus."meint Manfred Hübner, Geschäftsführer von Sentix.[Quelle online lesen..]
Alte Finanzwelt, neue Finanzwelt In der online-Ausgabe der Welt vergleichen die Autoren Daniel Eckert und Holger Zschäpitz die Börsenwelt vor dem Zusammenbruch der Lehman-Bank mit der Jetzigen. Sie stellen fest, dass sich die zuvor schon laufenden ?Superzyklen? in den Schwellenländern fortsetzen. Die starke Binnennachfrage in diesen Ländern habe dazu geführt, dass der seit längerem schon feststellbare Entkopplungsprozess von den althergebrachten Industrienationen weiter voranschreitet, was sich auch in der deutlich stärkeren Erholung der Aktienmärkte zeige. Diese hätten zwar auch unter den weltweiten Ängsten gelitten, da die toxischen Papiere sich aber hauptsächlich in Bankbilanzen in den USA und Europa stattfänden, war der fundamentale Einbruch in diesen Regionen vergleichsweise gering. Auch die Rohstoffmärkte würden zunehmend unabhängiger von den ?developed markets?. Eine Sonderrolle spielen Silber und Gold, die zusätzlich noch von ihrem Status als ?sichere Krisenwährung? profitierten.
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