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Aktien EuropaGetrieben von weiterhin positiven Konjunkturerwartungen starteten die europäischen Börsen fulminant in die neue Woche. Kurssteigerungen von rund 2% innerhalb von zwei Tagen sorgten für neue Jahreshöchststände bereits am Dienstag. Allerdings schien dann die Luft ein wenig raus zu sein. Auch ein sehr guter Ifo-Index konnte bestenfalls noch die hohen Erwatrungen bestätigen. Mittwoch und Donnerstag wurden erst einmal Gewinne mitgenommen, bis am Freitag wieder neuer Schwung aufgenommen und die etwas niedrigeren Kurse wieder zum Einstieg genutzt wurden. Auffällig ist, dass zwar einerseits noch viel Kapital darauf warte, investiert zu werden, die Börsenumsätze aber nach wie vor relativ gering sind. Letztlich ging der Dax mit einem Plus von einem Prozent ins Wochenende, der Euro Stoxx 50 konnte sogar zwei Prozent ins Wochenende retten.
Gefahr in Verzug In der Kolumne ?Das Kapital? malt die ftd ein eher düsteres Bild für die Entwicklung des Konsums in Deutschland. Während derzeit der deutsche Verbraucher, auch animiert durch die Abwrackprämie, erstaunlich konsumfreudig ist, erwartet der Handelsblatt-Autor mit dem Anstieg der Arbeitslosigkeit zu Ende diesen Jahres eine gegenläufige Entwicklung. Auch sei das Ende des ?Konjunkturprogramms billiges Öl? und ein weiter sinkender Dollar zu erwarten. Insgesamt sei die wirtschaftliche Lager weiterhin nicht rosig, was sich in der Folge auch auf die Arbeitslosigkeit und das Konsumverhalten ungünstig auswirken würde.[Quelle online lesen..]
Ifo-Klima hellt sich weiter auf Wie die ard auf ihrer Internet-Börsenseite berichtet, ist der ifo-Index erneut, im fünften Monat in Folge, gestiegen. Und dies sogar deutlich stärker als erwartet (stärkster monatlicher Anstieg seit der Wiedervereinigung). Besonders die Aussichten auf Sicht von sechs Monaten wurden von den 7.000 befragten Unternehmen besser gesehen. Experten werten diesen Anstieg als positives Zeichen, dass das Exportland Deutschland von der anziehenden weltweiten Nachfrage profitiere, warnen aber vor zu großer Euphorie. Es sei eine langsame wirtschaftliche Erholung zu erwarten, deren Nachhaltigkeit noch nicht als sicher angesehen werden könne.[Quelle online lesen..]
Die Rezession in Europa ist passé ? wirklich? Die Börsenseite auf ard.de hinterfragt die derzeit offensichtlich vorherrschende optimistische Grundstimmung bezüglich der künftigen wirtschaftlichen Entwicklung. Die Autoren listen ein Vielzahl von Indikatoren auf, die in der jüngeren Vergangenheit positiv überrascht haben und somit die Zuversicht, die an den Aktienbörsen bereits seit März gehandelt wird, untermauern konnten. Zuletzt konnten die Auftragseingänge der europäischen Industrie und der ifo-Index positiv überraschen. Skepsis gegenüber diesen optimistischen Einschätzungen sei vor allem deshalb angebracht, weil bisher keine Belebung der privaten oder unternehmerischen Investitionen festzustellen sei. Das zu verzeichnende Wachstum entspringe hauptsächlich der durch staatliche Programme generierten Maßnahmen und der expansiven Geldmarktpolitik der EZB. Beides sei aber nicht geeignet, einen nachhaltigen Anstieg der Wirtschaftsaktivitäten zu verursachen. Um diese Sicht zu unterstreichen, endet der Artikel mit einem Zitat des bekannten Wirtschaftsprofessors Roubini (lesen Sie hierzu auch unter ?Spezialthemen? den Artikel ?Wenn Krisenpropheten irren?)." Vor diesem Hintergrund warnen auch andere Experten wie der renommierte New Yorker Professor Nouriel Roubini, der die Finanzkrise korrekt vorhergesehen hatte, vor der Gefahr einer "Double-Dip Recession": Nach einer kurzen Phase des Wachstums könnten die Volkswirtschaften wieder in die Rezession abtauchen."[Quelle online lesen..]
Aktien Nord-AmerikaSehr viel ruhiger als in Europa ging es in dieser Woche an den US-Börsen zu bei relativ geringen Schwankungen herrschte keine klare Richtung vor und auch gute Nachrichten vom Häusermarkt und der Konjunkturfront konnten die Marktteilnehmer diesmal nicht in Euphorie versetzen. So beendeten sowohl der Dow Jones als auch der Nasdaq die Woche mit einem leichten Plus von 0,4 % und halren die Spannung für die kommende Woche aufrecht. USA steuern auf Finanzdesaster zu Der Handelsblatt-Redakteur Dietmar Neuerer berichtet über neueste Berechnungen, nach welchen die US-Staatsverschuldung in den nächsten zehn Jahren eine Höhe von neun Billionen (9.000 Milliarden) USD erreichen könnte. Schon für das Ende September auslaufende Fiskaljahr macht der Fehlbetrag in der Staatsbilanz rund 11,2 % des BIP aus. Neuerer berichtet über die Aussagen verschiedener Fachleute zu diesem Thema, welche man mit "Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos." zusammenfassen könnte. Alle Befragten sehen die USA in der Pflicht, einhergehend mit der nächsten wirtschaftlichen Erholung Konsolidierungsmaßnahmen einzuleiten. Weitreichende Schäden für das internationale Fnanz- und Wirtschaftssystem seien nur dann zu befürchten, wenn diese Maßnahmen nicht erfolgen würden und die USA deshalb z.B. ihr AAA-Rating verlieren könnten.[Quelle online lesen..]
US-Auftragseingang mit Vorsicht zu genießen Die Börsenseite von ard.de informiert über die Gefahr einer Fehlinterpretation des starken Anstiegs (+ 4,9 %) der Auftragseingänge für langlebige Güter im Juli. Dieser Index sei stark von einem Sondereffekt im Bereich Luftfahrt (große Bestellung bei Boeing) beeinflusst. Ohne die Zahlen aus der Luftfahrt sei der Anstieg mit 0,8% niedriger als erwartet. Darüber hinaus habe der Index die Schwäche, dass er die für den Konsum wichtigsten (kurzlebigen) Güter nicht darstelle. So böten diese Zahlen aus Sicht der Autoren keinen Grund ?In Jubel zu verfallen?.[Quelle online lesen..]
Aktien AsienDiese Woche gab es gemäß den Medienberichten kein konkretes Thema, welches die japanischen Börsen bewegt hätte. Konjunkturnachrichten aus den USA und die bevorstehende Parlamentswahl sollen die stärksten Einflüsse geliefert haben. Drei positiven Börsentagen standen zwei negative gegenüber. Allerdings waren die Ausschläge nach oben meist deutlich stärker (zwei mal >3 %) als die Rückschläge. So ging der Nikkei 225 letztlich mit einem Plus von 2,9% aus der Woche.In Hong-Kong überwogen die Sorgen, dass das chinesische Wachstum ins Stocken geraten könnte. Besonders spielten hier Ängste eine Rolle, dass die Kreditvergabe ins Stocken geraten könnte und das starke Wachstum in China nicht wie erwartet andauern könnte. Der Hang-Seng musste die zweite Woche mit deutlich negativen Vorzeichen in Kauf nehmen und gab letztlich 3,8 % ab. Damit schloss es sich in der Tendenz dem Binnenmarkt in Schanghai an, der nun schon die dritte Woche in Folge tiefrot schloss.
Aktien SchwellenländerOSTEUROPA Eine bewegte Woche mit, unter dem Strich, positivem Ende liegt hinter den osteuropäischen Märkten. Auf einen sehr schwungvollen Start folgte ein lebhaftes Auf und Ab. Positive Einflüsse von den entwickelten europäischen Börsen wechselten mit Gewinnmitnahmen. Dies alles, wie es sich für einen "emerging market" gehört mit einer gehörigen Schwankungsbreite. Am Ende am wenigsten Einfluss hatte diese Dynamik auf den polnischen Markt, der mit moderaten 0,8 % Gewinn aus der Woche ging. Die Prager Börse, die letzte Woche noch mit einem Minus von mehr als 2,5 % aus der Reihe tanzte, machte ihre Anleger in dieser Woche um 3,4% wohlhabender. Am ehesten reich werden konnte man in dieser Woche in Budapest. Nachdem die Börse letzte Woche feiertagsbedingt nur die ersten drei Tage geöffnet war, hatte sie in dieser Woche offensichtlich Nachholbedarf. Ein Wochenplus wie dieses von 6,3% würden sich sicher nicht nur die ungarischen Aktionäre des öfteren wünschen ..... . SCHWELLENLÄNDER
China baut sich seinen eigenen Markt In seinem Newsletter ?Good morning asia!? berichtet Frank Lansky über die Bestrebungen Chinas, den Außenhandel auszubauen. Dies zeige sich deutlich in Maßnahmen Chinas mit dem Ziel, bei Geschäften mit dem Ausland nicht mehr den Umweg über des US-Dollar als Abwicklungswährung zu gehen, sondern künftig die eigene Landeswährung als Zahlungsmittel zu positionieren. Dies mindere die Wechselkursrisiken für beide Seiten. Lansky weist darauf hin, dass von dieser Entwicklung besonders Banken, Handel und Reedereien profitieren würden.[Quelle online lesen..]
Devisen- und RentenmärkteRENTEN Experten fürchten Rückschläge an Kreditmärkten Die Handelsblatt-Redakteurin Andrea Cünnen berichtet über die Ängste unterschiedlicher Fachleute für Unternehmensanleihen, dass es in diesem Segment zu spürbaren Kursverlusten kommen könnte. Grund hierfür ist nach Ansicht der genannten Experten, dass die reale wirtschaftliche Entwicklung nicht ausreiche, um den Rückgang der Risikoprämien, welcher widerum die jüngsten Kursgewinne verursacht hatte, zu rechtfertigen. Die Befragten benutzen Begriffe wie "Blasenbildung" und "Ausverkauf" um die Brisanz der Situation zu verdeutlichen. Uneins sind sich die Experten bei der Frage, wie hoch das Rückschlagpotenzial ist. Ein Argumet dafür, dass die Risikoprämien nicht wieder auf ihr Ausgangsniveau steigen würden sei, dass auch diese Werte eine Übertreibung, eben in die andere Richtung, dargestellt hätten. Einig ist man sich dagegen in der Einschätzung, dass aufgrund der schelchten US-Arbeitsmarktdaten nicht mit einer schnellen wirtschaftlichen Erholung zu rechnen sei und derzeit allgemein zu großer Konjunkturoptimismus vorherrsche.[Quelle online lesen..]
Unternehmensanleihen fallen aus: S&P warnt vor neuem Börsencrash Auch die Ratingagentur S&P sieht den Markt der Unternehmensanleihen sehr kritisch. Das hohe Anlegerinteresse stehe im Gegensatz zu den stark steigenden Ausfallraten. Unternehmensanleihen hätten einen stark spekulativen Character und weitere Ausfälle könnten schlimmstenfalls zu einer Blasenbildung und einem neuen Börsencrash führen. Die Ausfallquoten seien 2008 und 2009 schon sehr hoch und dürften in den nächsten Monat noch markant steigen.[Quelle online lesen..]
Leben Anleiheanleger hinter dem Mond? In der Kolumne ?das Kapital? beschäftigt sich die ftd ein wenig ?ketzerisch? mit der Frage, warum die Nachfrage nach Anleihen mit einer Rendite von nur etwas über 3 % pro Jahr noch so groß sei, wenn solch eine Rendite derzeit am Aktienmarkt doch fast an einem Tag, sicher aber innerhalb einer Woche verdient werden könne? Natürlich gibt der Autor auch die Lösung des Rätsels bekannt und führt Risiken an, die dem Aktienmarkt aus heutiger Sicht drohen. Er führt am Beispiel des S&P 500 an, dass die Bewertungen der Aktien, gemessen am Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), auf Basis der aktuellen Gewinne auf Rekordniveau lägen und die Aktien aus dieser Sicht in der Breite überbewertet seien. Dazu kommen aus Sicht des Autors schlechte Aussichten für die Margen der Unternehmen, da aufgrund der Krise weltweit bis auf weiteres ein deutlich größeres Warenangebot auf dem Markt ist, als dieser benötigt. Somit sieht der Autor durchaus Gründe für Investments in die ?langweiligen? Anleihen." Das Verhältnis von Import- zu Erzeugerpreisen lässt Schlimmes für die Margen vermuten. Angesichts der riesigen globalen Überkapazitäten, die etwa in China eher noch zunehmen, könnte das zwar einige Aktienanleger verwundern, aber keinen einzigen Anleiheanleger der Welt."[Quelle online lesen..]
Rohstoffe Teure Rohstoffe belasten Aufschwung Im Handelsblatt berichtet Redakteur Dirk Heilmann von den Zusammenhängen zwischen den Entwicklungen von Konjunktur und Rohstoffpreisen. Er beschreibt die Gefahr, dass zu hohe Rohstoffpreise sich als Brems auf die konjunkturelle Entwicklung auswirken würden. Mit den ersten Anzeichen auf das Ende der globalen Rezession hatten sich viele Rohstoffe drastisch verteuert. Wichtige Ressourcen wie Öl und Kupfer sind heute rund doppelt so teuer wie zu Anfang des Jahres. Ein weiterer Anstieg würde neben der Verteuerung der Produktion auch zu steigender Inflation und höheren Zinsen führen. Heilmann gibt allerdings auch Entwarnung, da die letzten Preisanstiege aus seiner Sicht von der starken Lagerauffüllung in China verursacht wurde, die nun weitgehend abgeschlossen sei. Er geht deswegen von kurzfristig sinkenden Rohstoffpreisen aus uns sieht einen nachhaltigen Preisanstieg erst in 2010 oder 2011. Bis dahin erwartet er allerdings bereits eine robustere Konjunktur, so dass die Auswirkungen sich in Grenzen halten sollten.[Quelle online lesen..]
El Niño zieht Spekulanten an Die ftd-Redakteurin Christine Mai informiert über die Auswirkungen der Wetterphänomens ?El Nino?, das sich derzeit im Pazifik entwickelt. Allgemein werde erwartet, dass sich dieses Naturereignis negativ auf die Ernten in vielen Regionen auf der südlichen Welthalbkugel auswirkt. Dies wirke sich bereits jetzt auf die Preise aus, was Mai an Beispielen wie Weizen und Kakao näher erläutert. Besonders der Preis für Kakao sei in jüngster Vergangenheit wegen der erwarteten Minderernte schon stark gestiegen, was jedoch hauptsächlich den Spekulationen von risikofreudigen Anlegern wie Hedge-Fonds geschuldet sei.[Quelle online lesen..]
Wirtschaftserwartung und Dollarkurs bestimmen Rohstoffpreise In Ihrer aktuellen Ausgabe von ?Investment & Life Rohstoffe? berichtet die Societé Generale (SocGen) über die aktuelle Situation an den Rohstoffmärkte. Bei den Edelmetallen sticht besonders das Silber durch eine stark gestiegene Volatilität heraus. Ansonsten sehen die Experten der SocGen Potenzial für steigende Preise bei Gold, Silber und Platin im Falle einer einsetzenden wirtschaftlichen Erholung. Allerdings wäre auch die Entwicklung des US-Dollar und der Inflation ein wichtiger Faktor für diese Kursentwicklungen. Bei den Industriemetallen wird am Beispiel von Blei die direkte Abhängigkeit von der wirtschaftlichen Entwicklung und der damit einhergehenden industriellen Nachfrage in den Vordergrund gestellt. Bei den Agrarrohstoffen berichten die Franzosen über eine Korrektur des Preises bei Orangensaft, welcher zuvor aufgrund von Spekulationen auf eine schlechte Ernte stark angestiegen sei.
Spezialthemen Die Börse tanzt auf dem Vulkan Die Handelsblatt-Autoren Christian Schnell und Christian Kemper berichten darüber, dass Marktteilnehmer an den internationalen Börsen zunehmend vorsichtiger werden und nach den starken Anstiegen seit Jahresanfang (meist mehr als 50% in den großen Indizes) zu defensiveren Aktien raten. Sie empfehlen, dividendenstarke Werte wie Versorger und Telekommunikationsunternehmen zu bevorzugen. Diese hätten nicht so stark am Aufschwung teilgenommen und böten deshalb nun auch ein geringeres Rückschlagpotenzial. Dazu komme eine zusätzliche und relativ stabile Rendite aus den Dividenden. Künftig sei die Einzeltitelauswahl (Stockpicking) wieder wichtiger für die Rendite als die Entwicklung des Gesamtmarktes. Dass die Gefahr eines Rückschlages gestiegen ist und das aktuelle Börsengeschehen vielleicht sogar dem ?Tanz auf dem Vulkan? gleicht, leiten die Experten von einem sprunghaften Anstieg des VDax ab." Dass die Nervosität auf dem Aktienmarkt wächst, zeigt auch ein Blick auf den Volatilitätsindex VDax. Das Nervenbarometer der Frankfurter Börse ? kletterte vergangene Woche an nur einem Handelstag um 15 Prozent auf über 30. Das hatte es schon länger nicht gegeben. Mittlerweile ist der VDax aber wieder etwas zurückgefallen ? gestern notierte der Angstindex bei rund 27."In ruhigen Börsenphasen notiere der VDax unter 20, auf dem Höhepunkt der Lehmann-Krise lag er über 80. Die Autoren lassen am Ende ihres Berichtes einen Experten zu Wort kommen, der Privatanlegern Möglichkeiten nennt, in diese implizierte Volatilität zu investieren.[Quelle online lesen..]
Europäische institutionelle Anleger immer risikobereiter Von einem ?Tanz auf dem Vulkan? ist bei der von der Bank ?State Street? durchgeführten ?Investor Confidence? Untersuchung nicht die Rede. Weltweit ist das Anlegervertrauen, basierend auf den Aktienquoten institutioneller Anleger, erneut gestiegen und lässt auf eine weiter steigende Risikobereitschaft schließen. Allerdings hat sich das Tempo des Anstiegs verlangsamt, wie auf der Seite fondsprofessionell.de berichtet wird. [Quelle online lesen..]
HSBC: Aktienmärkte haben vorerst weiteres Aufwärtspotential Eine andere Risikoeinschätzung veröffentlich die HSBC durch Babak Kiani, Leiter Portfolio Management Aktien bei HSBC Global AM (Deutschland) GmbH auf fondsprofessionell.de. Kiani sieht nach dem Überspringen einiger wichtiger technischer Marken vieler Aktienindizes die Zeit gekommen, seine vorsichtige Haltung zu den Aktien zu revidieren und stärker in Aktien zu investieren. Zwar sieht auch er Risiken, wie z.B. die steigende Arbeitslosigkeit, aber sein Gesamtbild bleibt dennoch eher positiv." Dennoch: Das Umfeld ist nicht so schlecht, dass wir von erheblichen Risiken auszugehen hätten. Mit unserer grundsätzlich nicht mehr negativen Haltung zum Aktienmarkt ist für uns die jüngst vorgenommene Aufstockung der Aktienbestände nur folgerichtig."[Quelle online lesen..]
Ökonom Hüfner: ?Aus der Krise nichts gelernt?? Fondsprofessionell.de veröffentlicht eine Analyse des Ökonomen Dr. Martin Hüfner, der die Heilsamkeit der aktuellen Krise anzweifelt. Hüfner stellt fest, dass diese Krise zwar sehr heftig, aber auch sehr kurz gewesen sei. Die kurze Dauer habe dazu geführt, dass sich in der Wirtschaft und besonders der Finanzwelt nachhaltig keine Änderungen ergeben haben. Die Risikobereitschaft sei in der Finanzwelt bereits auf dem Weg auf das alte Niveau. Für Privatanleger bedeute dies, dass sich nichts geändert habe und gerade Anlagen in Aktien sehr intensiv beobachtet und organisiert werden müssen.[Quelle online lesen..]
Wenn Krisenpropheten irren Auf der Internetseite des Handelsblatt beschäftigt sich ein namentlich nicht genannter Autor mit der Treffsicherheit so genannter ?Börsenpropheten?. Der New Yorker Wirtschaftsprofessor Nouriel Roubini war zuvor damit aufgefallen, dass er die durch die Finanzkrise aufgetretenen Probleme ziemlich exakt prognostiziert hatte. Dass er dennoch nicht im Besitz der berühmten Glaskugel ist zeigt die Tatsache, dass er den stärksten Anstieg der weltweiten Aktienmärkte seit mindestens 39 Jahren (gemessen am MSCI World) nicht erwartete und dann nur als Strohfeuer einschätzte. So haben Anleger, die seinem Rat folgten, zwar in den letzten Monate keine Gewinne erzielt, sie hätten aber auch die Verluste in 2008 vermieden. Der Autor findet aber doch noch einen aus der Riege der Börsengurus, der in beiden Phasen richtig lag. Laszlo Birinyi, der sich in den 90er Jahren einen guten Namen machte, warnte bereits in 2007 schon vor Bankaktien und lag auch im Frühjahr diesen Jahres richtig. Leider verrät der Autor uns nicht, woran man als Anleger erkennen kann, welcher Prophet für die nächste Börsenphase gerade der richtige ist ... .[Quelle online lesen..]
London liebäugelt mit Tobin-Steuer Von einer vielleicht gar nicht so kleinen Revolution berichtet der Handelsblatt-Redakteur Michael Maisch aus London. Adair Turner, Chairman der britischen Finanzaufsicht FSA, brachte als Mittel zur Regulierung der Finanzmärkte eine Steuer auf alle Börsenumsätze, auch Tobin-Steuer genannt, ins Gespräch. Wie Maisch berichtet ist dies besonders in England eine Art Tabubruch, da die Londoner Finanzwelt sich in der Vergangenheit besonders mit ihren liberalen Rahmenbedingungen Marktanteile erkämpft hatte.Eine solche Steuer würde ansonsten eher von den Globalisierungsgegnern, wie z.B. Attac, gefordert. Allerdings schlägt auch der angesehene ?Club of Rome? eine ähnliche Abgabe auf Finanzgeschäfte aller Art vor, um die weltweite Verschuldung der Staaten in den Griff zu bekommen. [Quelle online lesen..] Dabei ist der Club of Rome der gleichen Meinung wie Turners Kritiker, deren Aussagen Maisch beschreibt. Diese fordern, dass eine solche Regelung nur auf globaler Ebene sinnhaft sei, da sonst eine Flucht des Kapitals in Richtung Steueroasen stattfände. [Quelle online lesen..]
Börsen im ?Alles-halb-so-schlimm-Modus? Stefan Ruhkamp, Redakteur bei der FAZ, gibt sich skeptisch für die weitere wirtschaftliche Entwicklung und damit natürlich auch für die der Börsen. Er stellt der rückkehrenden Zuversicht vieler Marktteilnehmer die Schwierigkeiten entgegen, die sich Aufgrund der Politik der Notenbanken ergeben können. Das Hauptproblem sieht Ruhkamp in der Frage, ob es den Notenbanken gelingen wird, die Liquidität in den Märkten richtig zu steuern, um weder eine Inflation noch eine Kreditklemme zu provozieren. Beides wäre Gift für das wirtschaftliche Wachstum. Er führt für die genannten Fälle Beispiele aus der Vergangenheit an ohne sich auf ein aus seiner Sicht wahrscheinlichstes Szenario festzulegen. Allerdings sieht er selbst im Optimalfall das Problem, dass das künftige Wirtschaftswachstum niedriger ausfallen werde, als dies auf Basis der Vergangenheitswerte allgemein erwartet werde." Doch selbst wenn es dazu käme, müssen sich die Investoren auf geringere Wachstumsraten als in der Vergangenheit einstellen. Es mehren sich die Anzeichen, dass in der langen Rezession das Produktionspotential der Wirtschaft gesunken ist, also das Wachstumstempo, das langfristig bei Preisstabilität möglich ist. Wenn das tatsächlich so ist, dann müssten die Staaten künftig ihre Ausgaben noch stärker reduzieren, als ohnehin zu erwarten ist."Dazu kommt nach Ruhkamps Ansicht, dass sich die Kosten für die Unternehmensfinanzierung wegen der Ausfallrisiken nicht wieder auf das günstige Niveau von vor der Krise begeben dürften, was die Gewinnsituation der Unternehmen belasten werde.[Quelle online lesen..]
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