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Aktien Europa In dieser Woche ging es zwar nicht mehr täglich nur noch bergauf für den Dax, mit einem Wochenplus von knapp 2% endete die Woche aber durchaus positiv für die Aktionäre. Nachdem am Dienstag noch von Gewinnmitnahmen die Rede war, markierte der Leitindex am Mittwoch und Donnerstag neue Jahres- bzw. Neunmonatshöchststände. Am Donnerstag sprach man von "Panikkäufen" derjenigen Anleger, die bisher noch nicht investiert sind und den Anstieg seit Mitte März nicht in den Büchern haben. Auch der Euro Stoxx 50 konnte rund 2% zulegen und konnte damit ebenfalls einen neuen Jahreshöchststand markieren.
Die Überlegenheit der Wall Street Der Handelsblatt-Redakteur Ralf Drescher zieht einen Vergleich zwischen den Unternehmenszahlen und der aktuellen Entwicklung der Aktienkurse in Deutschland und den USA. Er weist darauf hin, dass den besseren Unternehmenszahlen in den USA die bessere Entwicklung der Aktienkurse in Deutschland, am Beispiel des Dax, gegenüber stehe. Die bessere Entwicklung der Unternehmensgewinne in den USA sei normal, da hier frühzyklische Tech-Werte und Finanztitel, die von den jüngsten Entwicklungen an den Finanzmärkten profitieren konnten, die Listen der positiven Überraschungen anführen würden. Die den deutschen Markt dominierenden klassischen Industrien würden naturgemäß erst in einer späteren Phase des Konjunkturzyklus profitieren. Dass der Dax dennoch unter dem Eindruck der US-Zahlen deutlich vorausgeeilt ist, ist nach Dreschers Ansicht nicht ungewöhnlich. Er meint aber niemand solle sich wundern, wenn die US Indizes bald dem Dax davoneilen würden.[Quelle online lesen..]
Konsolidierung nur kurz Die in der ftd veröffentlichte charttechnische Interpretation des Dax zeichnet ein recht positives Bild für den deutschen Leitindex. Nachdem kürzlich bedeutende Widerstände durchbrochen wurden und darauf nur eine schwache Konsolidierung erfolgte, sieht der Autor gute Chancen, dass der Dax auch die nächsten Widerstände bei rund 5.380 Punkten überwinden könnte. Dies würde Potenzial für weitere Kurssteigerungen bis über 6.550 Punkte bedeuten." Gelingt anschließend jedoch der Ausbruch über 5.380 Punkte ist aus Sicht der Charttechnik Aufwärtspotenzial von mehr als 20 Prozent vorhanden" [Quelle online lesen..]
Aktien Nord-AmerikaDiese Woche an den US-Börsen könnte mit ?zwischen hoffen und bangen? überschrieben werden. Montags drückten Gewinnmitnahmen auf die Kurse und im Laufe der Woche warteten die Anleger auf klare Zeichen für eine weitere konjunkturelle Erholung, um die entstandenen Zweifel an deren Nachhaltigkeit zu zerstreuen. Gebremst wurde der Optimismus durch einen sehr schwachen Mittwoch an Chinas Börsen. So bewegten sich die Kurse auf Tagesbasis für derzeitige Verhältnisse relativ wenig. Meist lagen die Tagesveränderungen der Standardwerte unter einem Prozent. Es gab einige weniger positive Nachrichten, so z.B. durch den Konjunkturbericht ?Beige Book? der Fed oder das sich weiter eintrübenden Konsumklima. Demgegenüber standen allerdings auch gute Nachrichten, z.B. von einer Belegung im Immobilienmarkt und positiven Unternehmenszahlen. So mussten sich die von relativ starken Anstiegen der letzten Wochen verwöhnten Anleger bei den Standardwerten im Dow Jones letztlich mit einem Wochenplus von 0,9 Prozent und bei den Technologietiteln im Nasdaq mit einem Gewinn von 0,6% Prozent am Ende der 31. Kalenderwoche zufrieden geben. Den Bären gehen die Argumente aus Michael Riesner, technischer Analyst der UBS, beschäftigt sich im Handelsblatt mit den Tücken der Charttechnik. Er beschreibt am Beispiel des S&P 500 wieso es bei der Ausbildung der jüngsten ?Schulter-Kopf-Schulter?-Formation zu einem Fehlsignal kam. Obwohl diese Formation ?eine der mächtigsten Trendumkehrformationen, die Charttechniker kennen? ist und normalerweise einen deutlichen Rückgang des Kurses einläutet, hat der Markt sich in diesem Fall genau entgegengesetzt verhalten, was viele Anleger auf dem Falschen Fuß erwischt habe. Riesner sieht den Fehler dieser Anleger darin, dass sie weitere Komponenten wie Umsätze, Momentum und Volumen nicht berücksichtigt hätten, die alle gegen sinkende Kurse gesprochen hätten. Riesner sieht nun die ersten Ansätze für eine einsetzende Käuferpanik." Mit dem Sprung über das bisherige Jahreshoch von 950 Punkten hat die Kapitulation der Bären begonnen. Das starke Momentum der aktuellen Aufwärtsbewegung lässt auf eine beginnende Kaufpanik schließen. Wir gehen davon aus, dass diese aus zyklischer Sicht noch bis mindestens Mitte August anhalten kann."[Quelle online lesen..]
Vergebliche Glücksuche im BIP Die Schätzungen zum US-BIP stehen im Vordergrund des Artikels eines ungenannten Autors der ftd. Er leitet her, dass die allgemein angenommene Bedeutung dieser Kenngröße, auch auf einzelne Wirtschaftssektoren herunter gebrochen, historisch nicht begründet ist." Doch nicht nur Händler, sondern auch längerfristig orientierte Anleger werden aufhorchen, gilt die Entwicklung des BIP doch als zentrale Orientierungsgröße für den Aktienmarkt, da aus ihm nun mal die Firmengewinne erwirtschaftet werden müssen. " Genau. Das sieht man schön daran, dass der reale, also um die US-Verbraucherpreise bereinigte, S&P 500 seit Ende 1965 um 50 Prozent zugelegt hat, während das reale US-BIP um 245 Prozent zugenommen haben soll. Wer in D-Mark/Euro und hiesigen Preisen kalkuliert, kommt ungefähr auf reale Kursgewinne von null Komma null. [Quelle online lesen..] Beachten Sie zu diesem Thema auch den Artikel ?China Morgana? in unserer Rubrik Spezialthemen. Gute Neuigkeiten vom US-Immobilienmarkt Wie fondsprofessionell.de berichtet, weisen auch die Daten vom US-Immobilienmarkt wieder positive Vorzeichen vor. Der Verkauf neuer Eigenheime stieg im Juni mit +11% so stark wie seit mehr als acht Jahren nicht mehr. Nur der Neubau von Eigenheimen zeige noch keine Anzeichen von Erholung.[Quelle online lesen..]
Aktien AsienDie asiatischen Börsen waren, abgesehen von den chinesischen Märkten, in dieser Woche besser gestimmt als ihre amerikanischen Gegenüber . Am japanischen Markt wurden die Nachrichten zur konjunkturellen Lage sehr positiv interpretiert. Selbst der fünfprozentige Rückgang in China am Mittwoch sorgte nicht für negative Vorzeichen zu Ende eines Handelstages. So konnte der Nikkei gleich zwei Rekorde vermelden: Die längste Rally seit 21 Jahren und einen neuen 10-Monats Höchststand. Abwechslungsreicher ging es in Hong Kong zu. Unter dem Eindruck des starken Einbruchs des chinesischen Binnenmarktes verbuchte der Hang Seng zwar am Mittwoch einen Rückgang um mehr als zwei Prozent, konnte sich davon aber wieder gut erholen und beendete die Woche mit einem Plus von mehr als vier Prozent.
Japan als Geheimtipp? Die Internetseite fondsprofessionell.de berichtet über eine Markteinschätzung der schweizer SYZ-Bank zu den Chancen eines Investments in japanischen Aktien. Die Experten beschreiben, dass viele Anleger den japanischen Markt mittlerweile aufgegeben hätten, weil in den vergangenen 20 Jahren immer wieder die Erholung und Aufholjagd dieses Marktes erwartet, diese Erwartung aber jedes Mal herb enttäuscht wurde. In diesem Jahr sei der japanische Aktienmarkt mit einem Plus von rund 10 % seit Jahresbeginn der Top-Performer der entwickelten Länder und es spräche viel für eine weiterhin überdurchschnittliche Entwicklung dieses Marktes. Hauptargument ist die Verlagerung der japanischen Exporte weg von Europa und den USA hin zu den aufstrebenden asiatischen Märkten. Da diese selbst derzeit Wachstum aufweisen könnten, sollte Japan aus Sicht der Schweizer im Zuge einer Konjunkturerholung besonders profitieren.Anmerkung: Die SYZ-Bank ist über ihre Fondsgesellschaft "Oyster" selbst Manager eines Fonds für japanische Aktien und würde hiermit von einem steigenden Investitionsvolumen in japanische Aktien profitieren.[Quelle online lesen..]
Invesco: Asien koppelt sich weiter ab Die Fondsgesellschaft Invesco erwartet eine fortschreitende Abkoppelung der asiatischen Volkswirtschaften von den bisher dominanten Märkten in den USA und in Europa. Wie auf der Seite fondsprofessionell.de berichtet wird, seien einerseits die Staaten und Unternehmen in Asien deutlich besser kapitalisiert und kaum von der Finanzkrise direkt betroffen. Andererseits steige die Bedeutung der Binnenmärkte in den aufstrebenden asiatischen Märkten (allen voran China), was die Unabhängig vom Konsum in den USA und in Europa fördere.[Quelle online lesen..]
Aktien SchwellenländerEmerging Markets Angst vor der Chinablase Ein Autorenteam der ftd beschäftigt sich mit den in letzter Zeit vermehrt auftretenden Warnungen von Marktteillnehmern vor einer Blasenbildung am chinesischen Aktienmarkt und der Gefahr eines baldigen Platzens dieser Blase. Genährt wird diese Angst von den starken Kursverlusten am Dienstag und Anzeichen für ein nachlassendes Wachstum des Kreditvolumens chinesischer Banken. Es sei nicht nur die Frage, wann die chinesische Notenbank ihre expansive Geldpolitik beenden wird, auch sei die Eigenkapitalsituation der chinesischen Banken zunehmend kritisch. Es finden sich allerdings auch hinreichend Stimmen, die weiterhin optimistisch für die Entwicklung des chinesischen Aktienmarkt sind." Ting Lu und TJ Bond von Bank of America Merrill Lynch warnen dagegen davor, die Nachrichten überzuinterpretieren. "Unserer Meinung nach sind die ängste übertrieben", schrieben die Volkswirte in einem Researchbericht. Weder hätten die Behörden das Kreditvolumen gedeckelt, noch stehe der Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik unmittelbar bevor. "Wir sollten nicht vergessen, dass China immer noch ein Schwellenland mit einem unterentwickelten Bankensektor und unerfahrenen Investoren. Selbstdisziplin der Banken ist da eher eine gute Nachricht.""[Quelle online lesen..]
Invesco: Asien koppelt sich weiter ab Die Fondsgesellschaft Invesco erwartet eine fortschreitende Abkoppelung der asiatischen Volkswirtschaften von den bisher dominanten Märkten in den USA und in Europa. Wie auf der Seite fondsprofessionell.de berichtet wird, seien einerseits die Staaten und Unternehmen in Asien deutlich besser kapitalisiert und kaum von der Finanzkrise direkt betroffen. Andererseits steige die Bedeutung der Binnenmärkte in den aufstrebenden asiatischen Märkten (allen voran China), was die Unabhängig vom Konsum in den USA und in Europa fördere.[Quelle online lesen..]
Deutsche Bank: Emerging Markets ? Binnennachfrage trägt Wachstum Ähnlich wie Invesco äußert sich die Deutsche-Bank-Tochter DB-Research. Sie nimmt als Maßstab die sog. EM6-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China, Korea und Mexiko) und erwartet in diesen Ländern eine Belebung der Binnennachfrage, auch weil die Staaten hier noch Spielraum für dessen Belebung hätten und diesen zum Teil auch schon nutzen würden. Die Experten weisen aber darauf hin, dass selbst überragende Wachstumsraten in diesen Ländern auf absehbare Zeit nicht ausreichen würden, um den Nachfragerückgang in Europa und den USA ausgleichen zu können. Deshalb würde auch das Wachstum in den Emerging Markets nicht mehr so hoch ausfallen können, wie vor der Krise." Und zuletzt sei darauf hingewiesen, dass ein Übergang zu einem stärker von der Binnennachfrage getragenen Wachstum in den EM-6 zwar durchaus wünschenswert ist, aber sicherlich nicht die Weltwirtschaft aus der Krise ziehen wird. Wie stark die Nachfrage in den EM-6 auch wachsen mag, sie wird auf absehbare Zeit gering im Vergleich zur Nachfrage in den G-7 bleiben und nur begrenzte Auswirkungen auf die Exporte der und das Wachstum in den G-7-Ländern haben."[Quelle online lesen..]
Emerging Markets überbieten Industriestaaten
Aufstrebende Märkte brechen globale Hierarchien aufDie neue Züricher Zeitung veröffentlicht einen Aufsatz von Beat Siegenthaler, dem Chefstrategen Emerging Markets bei TD Securities in London. Siegenthaler beschreibt ausführlich die unterschiedliche Entwicklung der Emerging Markets in dieser Krise, im Vergleich zu vorherigen Krisen. Er sieht eine nachhaltige Änderung derart, dass die Schwellenländer diesmal zwar geschwächt wurden, aber nicht wie zuvor völlig zusammengebrochen seien. Grund hierfür sei vor Allem, dass in wirtschaftlich guten Vorjahren solide Währungsreserven angesammelt wurden und die dortigen Banken keine Probleme mit toxischen Papieren und faulen Krediten hätten. Dazu komme ein zunehmendes Wachstum der Binnennachfrage, gestützt von beherzten Konjunkturmaßnahmen, wie z.B. in China. Siegenthaler beurteilt die Aussichten für Anleger in den Emerging Markets langfristig besser, als in den traditionellen Wirtschaftsräumen. Generell jedoch sind die Chancen gut, dass sich EM-Aktien, -Bonds und -Währungen über die nächsten Jahre wegen der intakten Wachstumsaussichten generell besser entwickeln werden als Werte in Industrieländern. [Quelle online lesen..]
Osteuropa
Rabatt auf türkische Aktien Der ftd-Autor Emmeran Eder berichtet darüber, dass die türkische Wirtschaft zwar von der aktuellen Krise zuerst hart getroffen wurde, nun aber besonders gute Chancen auf eine überdurchschnittliche Erholung habe. Gründe hierfür seien zum einen die Unterstützung durch einen Kredit des IWF und andererseits die gute Situation der türkischen Banken, die bereits seit der Krise in 2001 mit einer soliden Eigenkapitaldecke ausgestattet seien und keine faulen Kredite in den Büchern hätten. Eder erwartet, dass der türkische Aktienmarkt von der Entwicklung profitieren wird und nennt verschiedene Zertifikate als Anlagemöglichkeit. Er schließ seinen Artikel mit einem Risikohinweis:" Trotz der guten Aussichten in der Türkei sollten sich nur spekulative Investoren engagieren. Der extrem volatile Markt ist nichts für Anleger mit schwachen Nerven."[Quelle online lesen..]
Börseguru Mark Mobius setzt voll auf Osteuropa Das österreichische Wirtschaftsblatt.at berichtet über Aussagen des "Börsengurus" Mark Mobius*, von der Fondsgesellschaft Franklin-Templeton, der sich sehr positiv zu den Aussichten für die osteuropäischen Aktienmärkte äußert. Mobius sieht für die nächsten beiden Jahre sehr gute Chancen und erwartet besonders von den derzeit am stärksten geprügelten Märkten auf dem Baltikum und Ungarn positive Überraschungen.[Quelle online lesen..] * Beachten Sie hierzu den Artikel ?Ist der Ruf erst betoniert? aus dem Segment ?Spezial? im Newsletter der vergangenen Woche.
Devisen- und RentenmärkteRENTEN
Schwellenländer stürmen Anleihemärkte Das Autorenduo David Oakley und Christine Mai berichten in der ftd darüber, dass sich die Nachfrage nach Staatsanleihen von Schwellenländern und deren Emissionstätigkeit auf Rekordniveau befindet; nachdem beides zu Beginn der Finanzkrise fast gänzlich eingebrochen war. Grund hierfür sei, dass die Renditen für solche Anleihen deutlich höher seien, als die für Unternehmensanleihen gleicher Bonität aus den entwickelten Ländern und die Risikobereitschaft der Anleger in Erwartung einer baldigen konjunkturellen Erholung wieder zurück gekommen sei. Positiv wirke sich hier zusätzlich die Positionierung der Staaten auf G20 Ebene aus:" Shahin Valle, Stratege für Schwellenländer bei BNP Paribas, verweist zudem auf die Unterstützung, auf die die Staaten im Zweifelsfall zählen können. "Seit die G20 dem IWF im April zusätzliche Mittel zugesagt haben, ist klar, dass die Regierungen kein Schwellenland ausfallen lassen werden", sagte er mit Blick auf das Treffen der zwanzig weltweit wichtigsten Staaten in London. "Eine solche Garantie gibt es für Unternehmensanleihen nicht." "[Quelle online lesen..]
Europas Firmen setzen auf Ramschanleihen Ebenfalls von der Autorin Christine Mai stammt ein Artikel in der ftd, des sich mit einer weiteren Art hochverzinslicher Anleihen beschäftigt, den sog. Ramschanleihen. Dies sind Anleihen von Unternehmen mit einer nicht erstklassigen Bonität, welche eine deutlich höheres Ausfallrisiko mit sich bringen. Für solchen Unternehmen war es im Zuge der Finanzkrise lange nicht möglich, sich über den Kapitalmarkt zu finanzieren. Mai berichtet, dass einhergehend mit den wachsenden Risikoappetit der Anleger auch dieses Segment seit April wieder kräftig an Fahrt aufgenommen hat.[Quelle online lesen..] DEVISEN
USA kuschen vor China Ftd-Autor Tobias Bayer berichtet unter dieser Überschrift über das erste anstehende Treffen der Obama-Administration mit der chinesischen Regierung. Bayer beschreibt in diesem Zusammenhang die Anzeichen für eine Machtverschiebung in Richtung China. Bei früheren Treffen hätten die USA auf eine Aufwertung der chinesischen Währung gedrängt. Heute gehe es vorrangig um die Besorgnis der Chinesen, die einen Großteil der US-Staatsschulden finanzieren, bezüglich der Stabilität des US-Dollar vor dem Hintergrund der immens ansteigenden Staatsverschuldung. Im Vorfeld dieses Treffens hatte sich Bernd Bernanke optimistisch über die Stabilität des US-Dollar geäußert. Die erwartete wirtschaftliche Erholung werde diesen stützen. Kurzfristig sei aber gemäß den Ausführungen Bayers mit starkem Druck auf den US-Dollar zu rechnen, da derzeit die Verkäufer am Markt deutlich in der Überzahl seien.[Quelle online lesen..]
Rohstoffe Schlechtes Wetter schiebt Zuckerpreis an Die ftd-Autorin Christine Mai berichtet über schlechte Aussichten für die Zuckerernte in der aktuellen Saison. Sowohl in Indien als auch Brasilien beeinträchtige das Wetter derzeit das Wachsttum des Rohrzuckers. Es sei zu erwarten, dass die Ernte der Saison 2009 / 2010 geringer als der Verbrauch ausfalle. Dies habe die Preise an den Terminmärkten schon stark steigen lassen." Rohzucker-Terminkontrakte sind in diesem Jahr bereits um fast 60 Prozent gestiegen; am Dienstag erreichten im Oktober fällige Futures mit 18,50 Cent je Pfund den höchsten Wert seit drei Jahren."Durch diese Entwicklung seien Spekulanten auf den Zuckermarkt aufmerksam geworden, was der zunehmende Handel mit Terminkontrakten belege und den Preis weiter treibe. Dieser Entwicklung entgegensteuern könne das Wetterphänomen "El Nino", welches von australischen Meteorologen erwartet werde. [Quelle online lesen..]
Der Jahrhundert-Kampf gegen Spekulanten Der aus Sicht der US-Börsenaufsicht von Spekulanten verursachte starke Anstieg des ölpreises im Juli 2008 auf mehr als 147 USD veranlasst die US-Behörden nun zu Maßnahmen gegen diesen großen spekulativen Einfluss auf die Rohstoffpreise. Ftd-Autor Tobias Bayer berichtet darüber, dass mit Limitierung der Orders nun auch in den Energiemarkt eingegriffen werden solle. Die sei bisher nur bei Agrarrohstoffen der Fall. Bayer schildert, dass der Kampf gegen diese Art der Spekulation in den USA schon seit 1917 im Gange sei und Listet die einzelnen Maßnahmen in chronologischer Reihenfolge auf.[Quelle online lesen..]
Bei Kupfer deutet sich ein Ende der Rally an Das Handelsblatt berichtet, darüber, dass mit sinkenden Kupferpreisen zu rechnen sei. Grund hierfür sei, dass die in letzter Zeit sehr hohe Nachfrage aus China nachgelassen habe, da dort mittlerweile Große Mengen des Metalls auf Lager lägen. Zitiert wird der Chefökonom eines Kalifornischen Researchanbieters, der den starken Anstieg der letzten Monate um rund 80% vorhergesagt hatte. Diesmal erwarte er bis September einen Rückgang des Kupferpreises um neun Prozent.[Quelle online lesen..]
Spezialthemen China Morgana In der Rubrik ?DasKapital? der ftd kritisiert ein namentlich nicht genannter Autor die aus seiner Sicht bestehende Tendenz der Kapitalmarktteilnehmer, die Entwicklung des BIP als Grundlage für Anlageentscheidungen heran zu ziehen. Der Autor versucht sehr unterschiedliche Aspekte miteinander zu verknüpfen und Brücken von der chinesischen Einkindpolitik über vermeintliche Gemeinsamkeiten zwischen Indien und dem Japan der 80er Jahre bis hin zur Komplexität von Mischkonzernen wie GE oder Siemens zu schlagen.Das Fazit könnte lauten, man möge als Anleger nicht die Entwicklungen der Volkswirtschaften, sondern die Zahlen und Chancen einzelner Unternehmen in den Vordergrund stellen.[Quelle online lesen..]
Defensiv oder zyklisch ? Was ist jetzt besser? Die Handelsblatt-Redakteure Jörg Hackhausen und Christian Panser berichten über die unterschiedlichen Empfehlungen verschiedener Analysten zur Anlage in Aktien. Im Blickpunkt steht die Frage, ob man jetzt in Aktien investieren sollte -und wenn ja in welche- um den Aufschwung nicht komplett zu verpassen, oder ob wir derzeit nur eine Zwischenerholung gesehen haben und kurzfristig mit einem Rückgang zu rechnen ist. Der Aussagen der Experten decken eine große Bandbreite ab. Sie reichen vom Optimismus der Commerzbank, besonders für aus deren Sicht unterbewertete Industrieaktien, über die verhaltene Skepsis bei HSBC Trinkaus mit der Empfehlung, in weniger sensible ?defensive? Titel (Pharma, Versorger und Telekom) zu investieren, bis hin zum Pessimismus der DZ Bank. Die Genossen erwarten einen Rückschlag an den Aktienmärkten und raten, auf antizyklische Einstiegschancen zu warten.Die Autoren decken auch die uneinheitlichen Interpretationen des Kursgewinnverhältnisses (KGV) auf. Nach der Faustregel, dass ein niedriges KGV immer besonders attraktiv für Anleger sei, wären derzeit tatsächlich die genannten defensiven Branchen am interessantesten. Hackhausen und Panser empfehlen aber, sich nicht ausschließlich auf diesen Kennwert zu verlassen und führen als Beispiel hierfür die Einschätzung vieler Analysten an, dass Technologieaktien zu Beginn eines Konjunkturzyklus besonders profitieren würden, obwohl diese bereits jetzt mit einem relativ hohen KGV bewertet seien." Ginge es nur nach dem KGV, wären Tech-Werte im Vergleich zu anderen Branchen viel zu teuer. Bei Analysten steht der Technologiesektor hingegen hoch im Kurs - weil diese im Aufschwung erfahrungsgemäß stark wachsen. In einem Kommentar von ING Investment Management heißt es, Technologieaktien seien "auch nach der starken Performance in diesem Jahr noch vergleichsweise preiswert"."Im Artikel finden sich auch Links zu aktuellen Zahlen zur Dividendenrendite und dem Kurs-Buchwert-Verhältnis verschiedener Branchen.[Quelle online lesen..]
Die Angst vor den Herbststürmen Udo Rettberg, Redakteur beim Handelsblatt, beschäftigt sich mit den Unterschiedlichen Methoden, Börsenentwicklungen zu prognostizieren. Er vertritt die These, dass mathematische Modelle nicht in de Lage seien, die tatsächlichen Börsenentwicklungen zu erkennen. Dies zeige sich in der aktuellen Situation, in welcher die Fundamentaldaten wie die Unternehmensgewinne und die hohe Staatsverschuldung ein hohes Risikopotenzial mit sich brächten, während die aktuelle Hausse eher psychologisch bedingt sei. Vor diesem Hintergrund sieht Rettenberg die Gefahr, dass die zwar nicht logisch begründete aber immer wieder zutreffende Regel, dass in den Herbstmonaten September / Oktober die schlimmsten Einbrüche an den Börsen stattfänden, sich auch dieses Jahr wieder bewahrheiten könnte.[Quelle online lesen..]
Ohne Alternative Vorrangig um den Einsatz sog, alternativer Investments geht es im Artikel des ftd-Redakteurs Bernd Mikosch. Als alternative Investments bezeichnet man im Allgemeinen Anlagen außerhalb der klassischen Segmente Aktien und Renten. Hierzu gehören z.B. auch Immobilien, Rohstoffe und Hedge-Fonds. Mikosch berichtet am Beispiel der aktuellen Musterportfolios der Vermögensverwaltung der Privatbank Sal. Oppenheim, welche Rolle diese Anlageklasse in einer breit gestreuten Kapitalanlage spielen sollte. Oppenheim allokiert in seinen Musterportfolios zwischen 20 und 25% in alternativen Investments. Diese sollen hauptsächlich zur Stabilisierung des Portfolios dienen, da deren Wertentwicklung meist unabhängig von den Schwankungen am Aktienmarkt sei. Alle genannten Anlageklassen böten laut den Oppenheim-Spezialisten interessante Optionen. Vor dem Hintergrund einer möglichen Inflationsgefahr werden beispielsweise Rohstoffe als möglicher Inflationsschutz genannt. Auch sei die Zeit für antizyklische Investitionen in Büroimmobilien derzeit sehr günstig. Im Bereich Hedge-Fonds setzen die Vermögensverwalter ihre Markteinschätzung mit Fonds aus dem Segment ?Fixed-Income-Arbitrage? um. Im Artikel findet sich auch ein Link zur Aufteilung der Sal. Oppenheim ? Musterportfolios.[Quelle online lesen..]
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